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Yin und Yang

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Emanuel Tunai, 11. Januar 2014.

  1. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
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    Namaste,

    ich möchte mit euch, über eine sehr grundlegende und wichtige Angelegenheit sprechen.
    Über die zwei Polaritäten, auch bekannt als Yin und Yang.

    Was ist Yin und Yang?
    Hier eine "Definition" aus Wikipedia

    Yin und Yang (chinesisch*陰陽*/*阴阳, Pinyin*yīn yáng) sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie, insbesondere des Daoismus. Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. Ein weit verbreitetes Symbol des Prinzips ist das Taijitu ☯, in dem das weiße Yang (hell, hart, heiß, männlich, Aktivität) und das schwarze Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, Ruhe) gegenüberstehend dargestellt werden.


    Die Eigenschaften von Yin und Yang
    1. Yin und Yang treten immer gemeinsam auf, niemals isoliert.
    2. Yin und Yang befinden sich in einem dauerhaften Zustand von Veränderung und Gleichgewicht.
    3. Yin und Yang sind nicht absolut, sondern nur in Relation zueinander zu verstehen.
    4. An der Spitze des Yin steigt Yang auf und Yin ab.
    5. An der Spitze des Yang steigt Yin auf und Yang ab.
    6. Yang und Yin erscheinen als dynamische Paare von Gegensätzen.
    7. Yang und Yin verstärken einander, Schicht um Schicht.
    8. Yang und Yin erschaffen zur Erde gehörende Dinge in sechs Stufen.
    9. Phänomene verstecken sich und spielen im Gefolge von Yang und Yin.
    Quelle: www.feng-shui.de

    Die Manifestation von Yin und Yang

    Yang
    • hell
    • aufsteigend
    • bewegend
    • expansiv
    • innovativ
    • kreativ
    • ausgebend
    • weiß
    • Nordpol
    • physische Welt

    Yin
    • dunkel
    • absteigend
    • still
    • zusammenziehend
    • traditionell
    • rezeptiv
    • erhaltend
    • schwarz
    • Südpol
    • astrale Welt
    Quelle: www.feng-shui.de

    Laut Grand Master Choa Kok Sui, dem Begründer der modernen Prana-Heilung und des Arhatic Yoga. Entspricht Yin der linken Körpereite / rechte Gehirnhälfte und Yang der rechten Körperseite / linke Gehirnhälfte.

    Er bezieht folgende Chakren dem Yang:
    • Ajna-Chakra / dem kabbalistischen Sefiroth Binah, welches für Verstehen steht.
    • Solarplexus-Chakra / dem kabbalistischen Sefiroth Gevurah, welches für Strenge steht.
    • Meng-Mein-Chakra (gegenüberliegend dem Nabelchakra auf dem Rücken) / dem kabbalistischen Hod, welches für Ruhm steht.

    Folgende Chakren beziehen sich dem Yin:
    • Stirn-Chakra / dem kabbalistischen Sefiroth Chokmach, welches für Weisheit steht.
    • Herz-Chakra / dem kabbalistischen Sefiroth Chesed, welches für Gnade steht.
    • Milz-Chakra / dem kabbalistischen Sefiroth Netzach, welches für Sieg und Macht steht.

    Nun, wie arbeitet ihr genau mit diesen Energien?
    Wie aktiviert ihr sie?
    Welche Meditationen bzw. Mantren oder Körperübungen kennt ihr?

    Gruß

    Emanuel
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hallo Emanuel,

    nun, ich arbeite mit Yin und Yang, indem ich zunächst mal von ihnen weiß und sie in den unterschiedlichen Komponenten des Lebens wiedererkenne. Zum Beispiel liege ich schon mal abends im Bett und gehe ins Yin, wenn ich noch zu sehr im Yang bin. Oder im Sitzen: wenn es mir unbequem ist, gehe ich erst ins Yang und lasse mich aufrichten, um danach ins Yin zu gehen und eine bessere Sitzposition zu finden. Ich bin ein Yang-Typ, deshalb ist meine Richtung, die ich häufiger herstellen muß, das Yin.

    Hm, am meisten habe ich mich wohl beim Taichi-Üben mit Yin und Yang beschäftigt. Aber auch beim Chigong. Jede Bewegung kann man nach diesen beiden Prinzipien analysieren. Und natürlich wechseln diese beiden Prinzipien stets einander ab.

    Neulich habe ich mal einen Kurs zu einem beruflichen Examen vorbereitet und die waren alle schrecklich aufgeregt. Also habe ich mit ihnen geübt, ins Yin zu gehen. Und siehe da, einige von ihnen haben mir danach berichtet, daß sie in der mündlichen Prüfung das Prinzip angewendet haben und die Ruhe selbst waren.

    Ich wandere. Wenn ich es eilig habe, weil ich wie neulich zum Auto will bevor es dunkel wird, dann gehe ich erst kurz ins Yin und dann ins Yang. Dann habe ich einen Affenzahn drauf, den ich nicht lange durchhalten würde, wenn ich einfach nur schnell gehen würde. Ich schiebe dann meine Energie nach vorne und der Körper folgt ihr mühelos.

    Hm. Aber auch beim Beten: ich gehe erst ins Yin und stelle Ruhe her. Und dann kommt das Yang, das ist das Gebet.


    So, das waren eigentlich meine am häufigsten praktizierten Anwendungen.

    Viele Grüsse!
     
  3. Titijana

    Titijana Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2013
    Beiträge:
    832
    Ort:
    Koblenz
    Bevor das Ying und Yang Prinzip formuliert wurde, gab es bei den Sumerern die Me, bei den Ägyptern die Maat und heute kennt man es auch unter dem Begriff Yustizia. Man arbeitet mit der göttlichen Ordnung, wenn man etwaig weiss, was sie eigenlich bedeutet. Man richtet sich so gut wie man kann, einfach danach aus als Bsp. wer Liebe sät, wird Liebe ernten, man erntet, was man sät. (in den Umständen , denen man lebt) Wer gutes sät wird gutes ernten, wer schlechtes sät, wir schlechtes ernten. Aber Ehrlichkeit, Anständigkeit über das Akzeptieren, dass das Gute über das Böse triuphiert, währt ewig, am Längsten
    Das ist die Me, die Maat und das Ying und Yang Prinzip
    So siegt langfristig durch diese göttliche feststehende Ordnung das Gerechte, das im Grunde unseres Herzens fast alle wissen, weil es in ihnen so feststeht.
     
  4. Titijana

    Titijana Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2013
    Beiträge:
    832
    Ort:
    Koblenz
    Als Bsp sei nur genannt, dass lediglich männliche Lebewesen mit weiblichen Lebewesen sich fortpflanzen können. Die wo das verstanden, und auch akzeptiert haben, fügen sich und akzeptieren das, in dem sie so leben. Die anderen, die das nicht wahrhaben wollen, kämpfen verbissen darum und wollen unbedingt in einen Gleichstand, den es aber niemals geben wird, auch wenn sie es noch so versuchen- die göttlich feststehende Ordnung zu boykottieren und zu verändern. Die kann man nicht verändern.
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    hm, also das Yin-Yang-Prinzip für die Rechtfertigung homophober Einstellungen zu mißbrauchen erscheint mir nicht im Sinne des Erfinders.
     
  6. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.892
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    Yin und Yan haben mit den Geschlechtsorganen und wie sie benutzt werden, eigentlich kaum was zu tun.
    Siehe: http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4465884&postcount=637

    Wie das entsprechende Selbst mit seinem äusseren Erscheinen und Geschlecht umgeht, liegt allein in seinem eigenen...ich will es mal so sagen: Göttlichen Ermessen.
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ich interpretiere sie im Rahmen der Gotthard Günther'schen Polykontexturalitätstheorie und wende den Transjunktionsoperator darauf an, was in einem dritten logischen Wert in einem Super-Kontext von höherer Komplexität resultiert.
    Darüberhinaus mache ich nix damit.
     
  8. Nithaiah

    Nithaiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    5.048

    Dieser Meinung schließe ich mich an. Und mache auch gleich vorsorglich darauf aufmerksam, dass zukünftige Beiträge, die in diese Richtung gehen sollten, von mir dann auch umgehend entfernt werden.
     
  9. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    http://catjects.wordpress.com/2013/04/02/george-spencer-brown-wird-90/
     
  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
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    Weder Günther noch Spencer-Brown sind heute wirklich von der Wissenschaft verstanden, geschweige denn adäquat gewürdigt worden.

    Übrigens denke ich schon seit längerem darüber nach, Wilbers Holon- und AQAL-Theorie aus der Sicht der Günther'schen Polykontexturalitätstheorie zu interpretieren.

    Nach Wilber besteht die Welt aus Holons. Bloss: Was die Identität eines Holons ist, das weiss auch Wilber nicht so recht.
    Günther würde vermutlich sagen (und, ich glaube es war, Rudolf Kaehr, der irgendwo sagt), dass die Welt eben weder aus Dingen noch aus Prozessen noch aus Holons besteht, sondern aus locus oder loci. Ein Lokus ist ein logischer Ort, wo eine Unterscheidung stattfindet. Der Lokus ist von der Unterscheidung nicht zu trennen, er ist ident mit der Unterscheidung. Es kann nicht gesagt werden, ob es einen oder mehrere Loki gibt, genauso wenig wie gesagt werden kann, ob ein Lokus einen geographischen Ort hat oder zu einem Zeitpunkt stattfindet. Für alle diese Operationen wäre ein Super-Kontext nötig, also ein weiterer Lokus, in welchem diese Fragen beantwortet würden, was natürlich sofort zu einem infiniten Regress führt.

    Aus diesem Grunde, also falls man Atman als Lokus interpretiert, ist auch die Frage hinfällig, ob es nun bloss einen einzigen (monistisch) oder viele Atmans im hinduistischen Sinne gibt. Vergleichbare Gedanken lassen sich über den Buddhismus anstellen. Auch Gott ist somit weder eins noch viele, sondern der Lokus, in welchem diese Unterscheidung stattfindet.

    Und damit wird auch sofort offensichtlich, dass der olle Gott vielleicht viel weniger mit echter Transzendenz zu tun hat, dass also Gott gar nicht unbedingt irgendwo da draussen existiert, sondern vermutlich viel mehr mit der Kapazität des Geistes, der auf unserer tiefsten Ebene nur so funktioniert, dass wir eine Unterscheidung machen können, welche gleichzeitig eine Benennung ist. "Draw a distinction!" lautet der berühmte Satz von Spencer-Brown. Und weiter: "We take therefore the form of the distinction as the form." Was jenseits der Unterscheidung liegt, ist die Transzendenz. Also Gott.

    Was bedeutet nun Bewusstseinswachstum? Ganz einfach die Anwendung des Transjunktionsoperators, also die Rejektion sämtlicher (innerer, geistiger) Werte und Operationen einer (Bewusstseins-) Ebene und der Wechsel auf eine nächsthöhere Ebene. Also gar nicht viel anders als die berühmte (Hegelsche?) These/Antithese/Synthese.

    Und schon haben wir AQAL präzise formal erfasst. Die Quadranten und Linien sind dann nur noch etwas Beigemüse Wilbers.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2014

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