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Wundersame persönliche schamanische Lebenserfahrung an einem magischen Ort

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Erdkröte, 21. März 2015.

  1. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.461
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    NRW
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    Ich habe mich entschieden das, in den letzten Jahren und Monaten, Erlebte aufzuschreiben und mit Euch zu teilen, da ich den Eindruck habe immer noch nicht alle Enden der verschiedenen Fäden erfasst und aufgedröselt zu haben. Bin auf Eure Ansichten gespannt, auch wenn es einiges zu lesen ist.

    Angefangen hatte, vordergründig, alles vor 4 Jahren. Nachdem das Leben in Brandenburg meiner Frau und mir nicht zusagte, haben wir natürlich auch die Spirits gefragt und gebeten uns einen Weg zu zeigen.

    Als Antwort bekamen wir den Anruf eines langjährigen Bekannten meiner Frau, welcher uns ein Häuschen anbot zu mieten - aus einer Zwangsversteigerung – welches doch passend zu unserer schamanischen Arbeit wäre. Er selber kennt Schamanen aus seiner Zeit in Guatemala und betreibt als psychologischer Psychotherapeut eine Praxis, ist u.a. der Therapeut für Homo- und Transexualität in der Region.

    Zu ergänzen wäre, dass sich die Praxis dort befindet wo meines normales Arbeitsleben vor ca. 15 Jahren mit einem Knall endete und mich endgültig auf den schamanischen Weg setzte – mein damaliger Arbeitgeber hatte diesem Bekannten manchen Klienten beschert. Zu dieser Zeit war ich öfters im Aachener Dom und habe die Ortskräfte gebeten mir einen Weg zu zeigen !

    Nun entschieden wir uns vor 4 Jahren das Häuschen auch ohne es zuvor zu sehen zu mieten, die Foto’s welche wir zugesandt bekamen machten einen – ich sage mal machbaren Eindruck. Die Miete schien günstig – dafür war eben einiges zu renovieren. Als wir jedoch dann mit dem Umzugsauto ankamen war der Schock doch groß. Z. Teil Grau und liladunkelbraun gestrichene Wände, wilde blau und rot getupfte Decken, der Keller voll Wasser, ein maroder Kamin welcher im ganzen Haus einen versotteten Rußgeruch verursachte. Da unser Bekannter versprach vieles in Ordnung zu bringen und uns die Wildnis mit ihren Pfauen sowie einer über 400 Jahre alten Esskastanie bezauberten entschieden wir das in Angriff zu nehmen. Nach einem Monat, zu dritt jeden Tag renovieren war es bewohnbar. Eine zusätzliche Begebenheit am Rande. Eine Freundin welche beim Umzug mithalf – selbst Schamanin, viel in Ecuador tätig stürmte nachts um 22 Uhr sofort wild trommelt und singend in den Garten, dieser gut einsehbar von den Nachbarn, um dunkle Kräfte zu bannen – ohne das zuvor mit uns zu besprechen.

    Der Ort, gut abgeschirmt, war seltsam und ich wollte ihn ergründen – römischer Ursprung, die uralte Esskastanie, wild lebende Pfauen – ich bekam die Erlaubnis vom Besitzer des zugehörigen Gutshofes diese Wildnis zu betreten – von ihm wurden wir mit Pfauenfedern als Geschenk begrüßt. Er wurde von allen Nachbarn angefeindet, weil er der Natur freien Lauf lies.

    Die direkten Nachbarn waren eine Alkoholikerin mit ihrem Mann einem Kontrollfreak, ein Hundertjähriger mit einem Waffenarsenal im Haus welcher seine Kinder schwerst misshandelt hatte – wo kein Pflegedienst kommen konnte, die Gefahr erschossen zu werden war zu groß – jedoch viele Hirschgeweihe überall an den Wänden von der Jagd, ein anderer Nachtbar lebte mit 65 noch bei seiner Mutter. Die Vorbesitzer unseres gemieteten Häuschens waren verwahrlost und wie deren Vorgänger in Insolvenz gegangen. Deren Vorgänger hatte nachts seine Frau jede Nacht gewürgt bis sie in die Psychiatrie ging. Die historischen Bücher erzählen von einer Heilerin auf dem Gutshof, welche gehen musste, da sie der Hexerei bezichtigt wurde.

    Ich schamanisierte oft – auch mit anderen zusammen, auch mithilfe von Meisterpflanzen und bekam Antworten – die ich jedoch in ihrer vollen Tiefe immer noch nicht ganz begreife.

    Der Ort zeigte sich als grünes von Pflanzen und Schlangen umranktes Tor – ein alter Kultort der Eburonen, ein Volksstamm welcher seinen Namen von der Eibe hat. Dort hinschauend, sah ich immer wieder ein Wesen mit Hirschgeweih tanzen, kam diesem jedoch nicht näher. Ich lernte viel über Runen und bekam die Antwort, dass es sich um ein Sternentor handle, dass von allerhand Wesen in beide Richtungen durchschritten würde.

    Die letzte Antwort war, dass es Zeit wäre zu gehen, man bliebe nicht an einem Tor stehen solche Tore wären Durchgänge und für Übergänge gedacht. Ich wollte es nicht wahrhaben, hatte soviel Energie in dieses Häuschen investiert, obwohl alles im Innen- und Außen schrie - Geh weg - verlasse diesen Ort ! Auch einen schweren Sturm letztes Jahr welcher die alten 100 jahre Robinienbäume schwer schädigte, jedoch der alten Kastanie nichts anhaben konnte ordnete ich nicht in Kategorie Warnung ein, obwohl ein großer Ast nur knapp unser Auto verfehlte. U.a. sollte sich dann genau an den Folgen des Sturm dann alles weitere entzünden.

    Nun so flog mir vor 4 Monaten einiges um die Ohren. Zuerst wurde ich mit den Themen Polyamory und dann mit Intersexualität und Transsexualität konfrontiert, obwohl es mich überhaupt nicht persönlich anspricht – ich jedoch gut damit umgehen kann und generell offen bin für jedes Anderssein anderer Menschen. (Details spare ich mir auf Rücksicht anderer mitinvolvierter Personen).

    Über die 4 Jahre hatte sich zwischen mir und unserem Vermieter ein Freundschaft entwickelt. Er unterstützte meine schamanische Tätigkeit, fertigte Rasseln aus den Hirschgeweihen aus den Hinterlassenschaften des Nachbarn an, so wie Kopfbedeckungen und Schamanenstäbe –er bezeichnete sich in der Zeit als schamanischer Gewandtschneider – das änderte sich als ihn nach der Anfertigung einer ganzen Gewandung fragte. Zuerst sagte er zu, dann wurde ihm das zu heiß. Er wechselte zum Christentum fing an zu beten und Rosenkränze anzufertigen.

    Leider war der marode Schornstein im Haus, welcher uns manchmal bei Regen schwarze Pfützen im Schlafzimmer bescherte ein ewiges Thema. Der Hausmeister, von Beruf Dachdecker – unser gemeinsamer Freund konnte einfach die Ursache nicht finden. Schon zu Beginn der Mietzeit bekamen der Vermieter/Bekannte Streit deswegen – es gab Vorschläge vom Kaminfegermeister zur Lösung, welche unser Bekannter aufgrund, wie sich herausstelle eigener traumatischer Erfahrungen mit Schornsteinen und natürlich ein höheren Investion ablehnte.

    Nach dieser Ansage des Tores kam ein paar Monate später mein Vermieter, bis dahin Freund, aufgrund anderer zu behebender Mängel zu Besuch. Ich wusste auch dass er zwischenzeitlich mit einem neuen Nachbarn wegen falscher Baugenehmigungen im Streit lag, mit der Drohung gegen die Stadt zu klagen. Ich dachte ein Besuch wie schon so oft, jedoch war auf einmal alles anders. Mir wurde übel, mein ganzer Körper fing an zu vibrieren, wie wenn Geister mich beim invozieren erfassen – ich hatte kein Kontrolle. Er ging mich plötzlich wegen der Mängel - die definitv seine Sache zu beheben waren – und angeblichen Übergriffen angeblichen falsch Info's über einen Sturmschaden an, unterstellte mir diesbezüglich, ich fasse es kurz üble Dinge. Ich brachte meine Irritation zum Ausdruck – ahnte ohne mich gegen den Angriff schützen zu können, dass hier gerade etwas ganz schief läuft. Vor lauter durchgeschüttelt werden trat ich seinem Hund auch noch auf die Pfote – ich kam mir vor wie in einem absurden Film. Es war mit dem ersten Satz eine „Psychonummer“ von Sätzen/Forderungen wie, bietest du mir keinen Platz an ? – mach mir wie immer einen Tee, etc. . Dann schien es sich zu beruhigen, man könne ja über alles reden, alles halb so wild.

    Stunden später bekam ich eine Email mit weiteren Unterstellungen, Lügenvorwürfen bezüglich des Hauses/Sturmschäden – welche überprüft rechtlich alle haltlos waren – Aufkündigung der Freundschaft, Kontaktabruch und wir mögen bitte das Haus schnellst möglich verlassen, sollten uns an keine Kündigungsfrist gebunden sehen.

    Verwunderlich genau zu diesem Zeitpunkt bekam ich nach 8 Jahren eine Email von meiner Ex-Lebensgefährtin, welche damals, vor 15 Jahren, der Grund war das erste mal in diese Region zu ziehen.

    Danach bin ich der Ansage des Tores gefolgt, habe sofort ein schönes Häuschen für das selbe Geld, ohne viel zu renovieren, in einem Naturschutzgebiet gefunden - geschützter großer Garten, Raubvögel, Fasanen ideal zum schamanischen Arbeiten. Allerdings war die Übergabe des vorherigen Häuschens unschön. Ich wurde wegen der Ausgestaltung (Holzboden) meines schamanischen Arbeitszimmers angegangen (alles offensichtliche Verbesserungen im Haus) und warte nun seit 2 Monaten auf die Rückzahlung meiner Mietkaution.

    Im Nachhinein spüre ich dass alles seine Richtigkeit hat, auch wenn es mein Leben mal wieder umfassend verändert.

    LG Siegmund
     
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  2. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

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    Nenn mich paranoid in puncto Christen, aber ich habe, ohne das rational begründen zu können, instinktiv das Gefühl, daß hier der Zusammenhang liegt... Das markierte im ersten Zitat zeichnet einen gewaltigen Bruch, der nichts mit Dir zu tun hat, sich aber letztlich auf Dich auswirkte und zwar offensichtlich kräftig.

    Ich habe aufgehört, an Zufälle zu glauben, nichts geschieht ohne Grund... Letztlich hat sich alles zum Guten gewendet und dafür freue ich mich für Dich... ;)

    LG
    Grauer Wolf
     
  3. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    Die losen Fäden und damit Fragen die geblieben sind:

    Weshalb wirkt sich dieses Sternentor heftig/"wahnsinnig" auf sein Umfeld aus ?

    Weshalb hat es diese Freundschaft so plötzlich und unwiederbringlich gelöst und weitere mir sehr wichtige Beziehungen ebenfalls gewandelt - sicher auch durch mein Festhalten, aber das reicht für mich irgendwie als Antwort noch nicht ?!

    Interessant fand ich in dem Zusammenhang, dass wir uns zuletzt über den Untergang der Eburonen unterhielten, sowie seine Forschungen zu deren zentralen Festung als auch der Schlacht wo zuerst einmal die Römer vernichtend geschlagen wurden - später Cäsar dann eine rachefeldzug von Aachen aus begann, an beiden Orten hat er Häuser im nahen Umfeld.
    Auch sprachen wir immer häufiger über ganz persönliche Belange - und dann dieser Abbruch.

    Was denkt ihr über das Geschehene ?

    Danke - Überschneidung danke Grauer Wolf

    Nu das christliche hat mich auch irritiert. Aber vielleicht war da mehr, erinnere mich jetzt dass er uns recht früh Werke eines christlichen Bildhauers in seiner Praxis zeigte und uns auch später eines schenkte - wobei es ihm nach seinen Aussagen in erster Linie um den Künstler ging - ähnlich wie bei dem original irischen Totenschädelkrug den er uns vorführte. Konnte nichts damit anfangen, habe es ignoriert. Er hatte ja auch Hörner, Koboltfiguren, afrikanische Statuen und eine Menge wertvoller schamanischer Bücher uns geschenkt - bekomme ich nicht zusammen ! Aber das Beten und die Rosenkränze kamen definitv nach der Gewandtschneiderei bzw. ja mehr dem Rasselbau/Kopfbedeckungen - das erstere wäre er gerne gewesen.

    Siegmund
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2015
  4. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    Allerdings gibt es noch weitere Zusammenhänge die ich detailliert nicht ausführen will - er empfahl ungefragt in einem bestimmten privaten Kontext doch einer Person Psychopharmaka zu nehmen - mit den Worten dann funktionierst Du wieder, was das Verhältnis nachhaltig gestört hat.
     
  5. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    wenn du mal das ganze Schamanenzeugs (was nicht respektlos gemeint ist) außer Acht läßt,
    hast du Geld und Arbeit in die Renovierung des Hauses gesteckt, verhältnismäßig kurz dort gelebt,
    und dann durftest du aus fadenscheinigen Gründen und nach Anzettelung eines Streits gehen.

    solche Geschichten kenne ich auch, und da spielten weder Religion noch Esosachen eine Rolle.
    gut, wenn du für dich selber am End "es war letztlich für mich okay" sagen kannst, denn
    ganz unemotional von außen betrachtet würde man wohl sagen, du wurdest ordentlich reingelegt.
     
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  6. Dvasia

    Dvasia Sehr aktives Mitglied

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    @Erdkröte: Bist du schonmal selber durch dieses Tor gegangen? ich glaube das hätte ich als erstes anvisiert....
     
  7. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    NRW
    @Yogurette,

    natürlich bin ich dem Gedanken auch schon gefolgt, aber es passt nicht wirklich zusammen. Meine Exfrau und er waren über 20 Jahre befreundet. Wir haben ca. alle 3 wochen was unternommen, haben uns zu wunderbaren Essen gegenseitig eingeladen, etc. etc. Dadurch wusste ich auch, dass man ihn nie zu irgendetwas drängen durfte - leicht beleidigt, er musste das Gefühl haben dass er der Gönner und Entscheider sein darf - das konnte ich ihm meist lassen - nu ja wenn nicht hats geknirscht, war aber alles harmlos. Ich kann ihm auch nicht vorwerfen, dass er sich als Vermieter nicht richtig gekümmert hätte. Allerdings war ein Schlüsselpunkt an dem Tag schon, dass ich ihm auch klar gesagt habe dass die Dachrinnenreinigung in 6 m Höhe er zu veranlassen hätte - da waren wir verschiedener Ansicht, da er meinte mit der Ursache, den Bäumen des Nachbarn hätte er nichts zu tun - na ja da lag er daneben. Allerings habe ich dann gedacht bevors wegen so einem Kram kracht beauftrage ich halt einen Freund und zahl die 30 Euro selber.
    Was ich allerdings auch immer wieder ausgeblendet habe, war dieses unangenehme Bauchgefühl was ich habe wenn ich mit narzisstischen Menschen zu tun habe.

    Wie ich schon schrieb das Geschehene hat viele Fäden und lose Enden.

    Danke
     
  8. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    @Dvasia,

    habe ich probiert, kam ich weder ran, noch durch - jemand anders bekam die Info, dass es geschlossen werden soll, aber keine Info wie ! Ich denke es war eine Nummer zu groß für mich. Ich weiß nur dass alle Arten von Entitäten durchwanderten - hat manchem im Haus schlaflose Nächte beschert. Mir ist bis dahin auch sowas noch nie begegnet - habe auch nichts an Info's dazu gefunden.
    Es erinnerte mich manchmal an das Tor von der Serie Stargate.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2015
  9. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    während der letzten Jahre habe ich von vielen Leuten aus meinem Umfeld sowie durch eigenes Erleben mitbekommen,
    wie vehement es nach hinten losgeht, wenn man es mit der Toleranz übertreibt, die sicherlich eine gute Eigenschaft ist
    - wo sie am Platze ist - doch wenn da etwas ist was deutlich hakelt, dann kommt das ja nicht von ungefähr.

    bei Entscheidungen versuche ich mittlerweile, mit mehr Abstand hinzusehen und zu meinem Anspruch zu stehen.
    wie leicht man doch in gewisse Fallen tappt.. :rolleyes:

    interessant find ich ja immer, zu ergründen worauf man angesprungen ist, so daß man sich auf die Situation eingelassen hat.
     
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  10. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    Hmm wenn's wirklich so simpel wäre, denn geplant sähe anders aus. Er war nämlich ziemlich aufgebracht als wir seine emotional geschriebene Email beim Wort nahmen und wie von ihm ausgesagt ohne auf irgend welche Kündigungsfristen achten zu müßen innerhalb von 2 Wochen ausgezogen waren - wollte zuerst das Geschriebene gönnerhaft als sein Entgegenkommen auslegen - einen Rückzieher machen, wurde dann jedoch eines Besseren vermutlich von seinem Ehemann belehrt, ebenfalls sehr erfahren als Vermieter - Schlussfolgerung aus dem Schriftverkehr. Laut Anwalt vom Mieterschutzbund hätte er da wegen Treuewidrigkeit ziemliche Probleme bekommen. Jemand der Fallen stellt macht nicht solche Fehler - nicht als langjähriger Vermieter ! Das hat ihn schlichtweg zwei Monatsmieten gekostet und Kosten für Änderungen im Haus damit er es "normal" vermieten kann.

    Er war absolut davon überzeugt dass ich ihm bezüglich des Schornsteins Mängel verschwiegen und nicht rechtzeitig angezeigt hätte, dass ich ihn mit seinem Hausmeister geplant hintergangen hätte um dessen schlechte Arbeit zu vertuschen (er hat aber kein Problem mit ihm) - war sehr emotional in seinen schriftlichen Äußerungen - mit ein Grund schnell ausziehen weil ich auf solche Psychonummern, vorallem mit der Neigung auch vor Gericht zu ziehen, wenn er auch verliert - habe ich im nachhinein aus anderen Zusammenhängen erfahren - überhaupt nicht stehe.
    Er vermietete bisher nur an Leute die er kennt, vorallem oft an ehemalige Klienten, wo ja ein entsprechendes Vertrauensverhältnis besteht, tatsächlich darüber hinaus Freundschaften entstanden sind. Und ich kenne andere Mieter von ihm, u.a. besagten Hausmeister - bin befreundet mit dem, welche ihn für einen super Vermieter halten. Wer's glaubt, dass die alle so in Fallen tappen - oder wenn deine Vermutung zuträfe wäre er sehr raffniert und die Psychonummer gehört zum Spiel.

    Deshalb kann/muss ich einfach auch die schamanische / geistige Ebene mit ein beziehen. Wir wären nicht in dem Haus geblieben, wenn der Ort nicht was zu sagen gehabt hätte. Nun hatte unser Vermieter ja auch seinen geistigen Zugänge und da wird es spannend. Nur in bestimmte Tiefen hat er sich nicht getraut. Ihm reichten die Selbsterfahrungsmöglichkeiten in der Psychotherapie. Die Schamanen in Guatemala lernte er übrigens in seiner Praktikumszeit als Psychotherapeut dort kennen.
    Manchmal denke ich dieser Ort lässt jede Art von nicht bearbeitetem Wahn hochsteigen und macht Ver-Rückt. Alle Nachbarn drum herum waren ziemlich durchgeknallt, was soweit ging dass z.B. einer uns androhte wenn unsere Katze nochmal auf seinem Auto säße würde er einen Bettvorleger aus ihr machen. Aber wie das im rheinland halt so ist man kommt doch irgendwie miteinander klar - nach dem Motto "Jeder Jeck ist anders".
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2015
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