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Würde - Veränderung - Zuspruch

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von muka, 3. Juli 2005.

  1. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
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    Seit einiger Zeit passieren hier im Esoterikforum Dinge, die die wenigsten für produktiv, bereichernd oder einfach nur gut erachten. Nun habe ich gerade vorhin diese Geschichte gefunden, einige werden sie vielleicht kennen, aber anscheinend nicht alle. Ich stell sie jetzt einfach mal rein. Sie ist nicht von mir, deswegen poste ich sie unter allgemein.

    >>In einem Gruppenprojekt wollte eine New Yorker Lehrerin feststellen, welchen Eindruck eine persönliche Anerkennung auf eine Gemeinschaft hat. Die Lehrerin begann damit, jeden einzelnen Oberstufenschüler an der High-School zu würdigen. Dazu rief sie die Studierenden einzelnen zu sich und erklärte ihnen das Projekt und wie sie etwas für sie, aber auch für die Klasse veränderten. Dann steckte sie jedem ein blaues Ordensband an, auf dem mit goldenen Buchstaben stand: "Wer ich bin, verändert etwas." Jeder von den Schülern erhielt noch drei weitere blaue Bänder dazu mit der Anweisung, diese Zeremonie der Anerkennung zu verbreiten. Die Ergebnisse sollten erfragt und in einer Woche vor der gesamten Klasse berichtet werden.

    Einer der Schüler suchte einen leitenden Angestellten auf, der in einer nahegelegenen Firma beschäftigt war. Er würdigte den Mann dafür, daß er den Schülern bei der Berufsplanung half und heftete ihm ein blaues Band an. Außerdem gab er ihm noch zwei weitere blaue Bänder und sagte: "Im Rahmen des Gruppenprojektes möchten wir gerne, daß auch Sie einen Menschen finden, den sie würdigen möchten. Bitte heften sie dieser Person ein blaues Band an und geben sie ihr ein weiteres Band dazu, damit die Anerkennungszeremonie fortgeführt wird. Ich werde wiederkommen und nach dem Ergebnis fragen."

    An diesem Tag traf sich der leitende Angestellte mit seinem Chef, einem Direktionsmitglied der Firma. Er berichtete von dem Schulprojekt und erklärte dem Direktor, daß er ihn wegen seiner genialen Kreativität bewundere und ob er ihm als Würdigung dafür ein blaues Band anheften dürfe. Der völlig überraschte Direktor stimmte zu und erhielt ein blaues Band auf sein Jackett gesteckt, direkt über seinem Herzen. Außerdem übergab ihm der Angestellte ein weiteres blaues Band mit der Bitte, es an eine Person seiner Wahl weiterzugeben, damit das Schulprojekt nicht unterbrochen würde.

    Am Abend kam der Direktor nach Hause. Er setzte sich neben seinen 14jährigen Sohn. "Mir ist etwas Unglaubliches passiert", begann er die Unterhaltung. " Heute kam in der Firma einer der leitenden Angestellten zu mir und erklärte, daß er mich wegen meiner Kreativität bewundere. Er heftete mir dieses blaues Band an und ich erhielt noch ein weiteres dazu, mit der Bitte, es an eine andere Person weiterzugeben, die ich würdigen möchte. Auf der Heimfahrt habe ich lange überlegt und dabei an dich gedacht. Ja, ich möchte dich würdigen! Meine Arbeitstage sind streßbelastet und abends beachte ich dich oft gar nicht. Manchmal schreie ich dich an, wegen schlechter Noten in der Schule oder wegen deines unaufgeräumten Zimmers. Heute abend möchte ich nur hier bei dir sitzen und dich wissen lassen, daß du für mich etwas veränderst. Neben deiner Mutter bist du für mich die wichtigste Person in meinem Leben. Du bist ein großartiges Kind, und ich liebe dich sehr!"

    Der Junge fing an zu weinen und zu schluchzen. Unter Tränen blickte er seinen Vater an: "Weißt Du, Papa, vorhin, als ich oben in meinem Zimmer saß, schrieb ich an dich und Mama einen Abschiedsbrief. Ich hatte vor, mich heute Nacht zu töten, denn ich glaubte nicht, daß es dich überhaupt kümmern würde. Der Brief liegt oben in meinem Zimmer. Ich denke aber, daß ich ihn jetzt nicht mehr brauche."

    Bestürzt lief der Vater in das Zimmer seines Jungen. Er fand den Abschiedsbrief, auf dem Schreibtisch, adressiert an "Mama und Papa". Ein Brief voller Schmerz und Verzweiflung, der dem harten Geschäftsmann die Tränen in die Augen trieb. –

    Tags darauf betrat ein völlig verwandelter Direktor seine Firma. Er sorgte in der folgenden Zeit dafür, daß alle seine Mitarbeiter zu wissen bekamen, daß auch sie etwas verändern können.

    Der leitende Angestellte half Schülern und Studierenden bei ihrer Berufsplanung und vergaß nie, diese jungen Menschen wissen zu lassen, daß sie für ihn etwas verändern.

    Durch dieses Projekt lernten der junge Schüler und seine Klassenkameraden eine wichtige Lektion.<<

    Vielleicht lernt auch jemand anders, außer den Klassenkamaraden und mir eine Lektion.

    Gruß muka

     
  2. DorisAnita

    DorisAnita Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2005
    Beiträge:
    351
    Könnten wir dieses Experiment nicht auch einmal in diesem Forum machen?
     
  3. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2005
    Beiträge:
    1.528
    Ort:
    münchen
    ich danke dir für die geschichte


    und wünsch dir einen schönen sonntag
    lg moni
     
  4. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2004
    Beiträge:
    2.209
    Eine schöne Geschichte ja!
     
  5. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Guten Morgen Muka :) und alle Anderen:),

    Muka ich kann nur hoffen das diese Geschichte genau die Lesen für die sie gedacht ist...und das auch gleich verstehen ;) und daraus etwas ziehen....

    Ich bin auch heftig enttäuscht darüber wie sich in den letzten Wochen hier die Gehässigkeiten um die Ohren gehauen werden.

    Esoterik ...die Lehre des Inneren...ich bin auf dem Weg mein Inneres zu finden bzw. wiederzufinden und ich dachte hier wären die meisten auf dieser Reise...

    Traurig werde ich wenn ich sehe wie um "Nichts" debattiert wird. Aber auch da dann der Gedanke warum debattieren die anderen über ein für mich "Nichts"? Worum genau geht es da eigentlich?

    Die Würde des Einzelnen darum ging es ....und jeder hat sein eigenes Verständnis von seiner Würde....

    Eigentlich war es schon ein kleiner Krieg : Angriff...Verteidigung....Gegenangriff....Verletzung....wenn auch Verbal

    Ich wünsche mir das wir zum eigentlichem Hiersein zurückfinden...

    Möge Die Macht der Liebe allzeit mit Euch sein :)

    Eure Ullili :rolleyes:
     
    akutenshi, Miramoni und muka gefällt das.
  6. selma

    selma Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2005
    Beiträge:
    314
    Ort:
    Salzburg
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    Kompliment Muka!

    Eine wirklich aussergewöhnlich schöne Geschichte! :guru:

    Da möchte ich mich gleich mit einem Buchtipp anschließen: Gung Ho! Ein Buch über Mitarbeiterführung, Teamarbeit etc., in dem indianische Werthaltungen als Leitlinien eingebunden werden! Ein anderes und sehr sehr "berührendes" Fachbuch von Ken Blanchard und Sheldon Bowles. (Rowohlt TB Verlag)

    Danke nochmal und LG
    Selma
     
  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Danke Muka - eine Geschichte, die ans Herz klopft - und uns auffordert, an das Herz anderer zu klopfen, vor allem bei denen, deren Herz wir nicht sehen können.
    Liebe Grüße Inti
     
    east of the sun gefällt das.
  8. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
    Vielen Dank an alle.

    Die Geschichte musste einfach hier rein. :D

    Grzß
    mUka
     
  9. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    20.396
    Danke muka!

    Wunderbare Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat!

    Alles Liebe für Euch Alle Sabsy
     
  10. lolasu

    lolasu Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2005
    Beiträge:
    157
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    Danke Muka,
    eine wundervolle Geschichte. Sie läßt einen wieder wach werden. Hab herzlichen Dank dafür.
     
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