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Wünsche und Karma?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Huperzia, 1. Januar 2009.

  1. Huperzia

    Huperzia Guest

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    Hallo,

    ich lese gerade den 1. Band von Neale Donald Walsch´s "Gespräche mit Gott".
    Bin gleich am Anfang über eine Frage gestolpert: Gott sagt doch wir sind die Erschaffer unserer eigenen Realität, vereinfacht gesagt: was wir haben wollen werden wir auch bekommen (wenn wir es richtig machen).
    Für mich stellt sich jetzt die Frage: was ist mit Karma?

    Wenn wir durch Karma Entbehrungen und Leid auf uns nehmen sollen, können wir das durch Wünschen ändern?

    Also was ist stärker - die Macht unserer Vorstellungskraft oder Karma? :confused:

    LG Hupi
     
  2. Reikiengerl

    Reikiengerl Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2008
    Beiträge:
    238
    Ort:
    Bayern
    hallo hupi,

    das versuche ich auch rauszufinden und hoffe, daß es funktioniert, daß meine Wünsche eines Tages Wirklichkeit werden. Wenn dies eintrifft kann ich es dir sagen.
    Meine Reikilehrerin sagt allerdings, daß nur die Wünsche auch wirklich eintreffen, die in unserem Lebensplan vorgesehen sind. Das heißt also: Man kann sich etwas noch so sehr wünschen und noch so sehr vorstellen, wenn es nicht in unserem Leben vorgesehen ist kann sich der Wunsch leider nicht erfüllen.
    Was ich aber jetzt nicht hoffe, da ich mir meinen Wunsch aus ganzem Herzen :umarmen:wünsche und nicht verstehen könnte,:confused: wenn er sich nicht erfüllt, weil ich eigentlich nur in diesem Wunsch den Sinn meines Lebens sehe.

    LG Reikiengerl
     
  3. Sacred

    Sacred Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. März 2008
    Beiträge:
    394
    es wird sich erfüllen, wenn auch nicht sofort. Natürlich musst du die Konsequenzen von diesem Wunsch auch tragen... Karma ist nichts anderes als Ursache-Wirkung.
    Wenn du dir etwas wünscht, dass deinem göttlichen Plan total entgegengesetzt ist, dann kann das natürlich schmerzvolle Wirkungen haben, um dich wieder auf die Bahn zu bringen.

    Es sind auch genau die 'weltlichen' Wünsche, die uns wieder in eine Inkarnation auf Erden ziehen.
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Hi Hupi,

    ich interpretiere diese Worte anders, denn erfahrungsgemäß gibt es niemanden, der bekommt was er will. Wenn dem so wäre, würden hier nicht so viele verzweifelte User posten, denn dass alle es "falsch" machen ist eigentlich kaum möglich.

    Ich denke eher dass mit "Erschaffen der eigenen Realität" gemeint ist das zu wollen, was man hat/bekommt. D. h. anzunehmen was das Leben bietet, nicht rumzujammern, Situationen nicht zu be-/verurteilen.
    Wenn ich nichts als schlecht ansehe, dann gibt es nichts Schlechtes. Wenn ich nicht misstrauisch bin, habe ich keine Angst vor anderen. Wenn ich der Ansicht bin ich habe alles was ich benötige und es geht mir gut, dann habe ich alles und es geht mir gut.
    So erschaffe ich mir eine durchweg positive Realtität.

    Das ist nur eine Frage der Einstellung zum Leben. Ist man ständig unzufrieden und schaut nach anderen bei denen vermeintlich alles glatt läuft, die alles haben, dann geht es einem auch schlecht, denn dann hat man sich eine "negative Realität" geschaffen.

    Vielleicht ist meine Interpretation ja nicht richtig, aber Karma würde da gar keine Rolle spielen, das wäre dann ein vollkommen anderes Thema.

    Lg., Ruhepol
     
  5. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.905
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Hallo Hupi

    Du sprichst von Sehnsucht, vom Suchen und Sehnen. Damit schwimmst du auf der kosmischen Welle, der Welle der Sehnsucht, der Fülle und der Seligkeit. Wenn die Sehnsucht in der rechten Weise durchlebt wird, wird die Harmonische göttliche Teilung im Goldenen Schnitt aktiviert und es geschieht alles in Fülle, und hernach folgt Seligkeit.

    Alles, was wir denken, fühlen und wollen, hat Wirkungen und Folgen. Das Gute bewirkt gutes Karma, das Schlechte bewirkt schlechtes Karma. Lasst uns alles daran setzen, gutes Karma zu erwirken.
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.047
    Ort:
    burgenland.at
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    Ich habe eben darüber nachgedacht, ob es im NT eine Stelle gibt, wo ein Gespräch mit Gott in der 2. Person stattfindet.
    Mir ist dazu keine eingefallen.
    Ausnahme: das Vater-unser, dass die Christen von den Essenern „geklaut“ haben,
    und dann jene Stelle, wo angeblich der Nazaräner am Kreuz spricht und keine Antwort bekommt.

    Das ist ein ganz anderer Stil als jener, der im AT gepflegt wurde.
    Darüber hinaus liegt es nahe, dass die Apostel allein sich im Umfeld orientierten,
    und selbst herumgebastelt hatten, entgegen der ursprünglichen Vorgangsweise.

    Wenn das nun tatsächlich so gewesen ist, ließe sich davon ableiten,
    es gibt zwar eine Kommunikation mit dem menschlichen Jenseits,
    aber die Logik die man einem übergeordneten Gott zuerkennen möchte,
    sei eine ganz andere, als wir sie gewohnt sind, mit dem unterbrechenden Wort.
    So vermitteln diesen Sachverhalt auch die zahlreichen Gleichnisse und versuchen Verständnis zu erwecken, im selben Moment erfolgt dadurch aber auch eine gewisse Gleichsetzung mit den Gegebenheiten, wie wir sie heute in der Welt kennen. Während eine Kommunikation ohne Unterbrechung wie eine ständige Überlagerung in sich selbst zu verstehen ist, als sei es ein Spiegel im Spiegel eines Spiegels, der sich in einem Spiegel spiegelt …

    Ein anderes Beispiel, in dem es sich ähnlich verhält, ist der Koran des Islam. Da heißt es zwar auch: „Gott ist groߓ, aber hier wird dann ebenso eine Redewendung gebraucht, die lautet: „wir haben Euch diesen Koran herabgesandt“, und dabei wird ebenfalls die Verwendung von Gott in der 2. Person Einzahl in den schriftlichen Aufzeichnungen verzichtet.

    Aber das sind nur so meine Überlegungen zu dem eingangs erwähnten Werk.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, es gibt sehr wohl einen festen Wert, wie unser Schicksal und damit unser Werdegang hier auf dieser Welt sich gestaltet. Man müsste nur den Mut haben weit genug in die Zukunft zu gehen und auf seine eigene Vergangenheit zurückzublicken um zu dieser Information zu kommen.
    Das hat aber nichts mit unabänderlicher Vorbestimmung zu tun, sondern die jeweiligen tatsächlichen Veränderungen oder die dazu gestarteten Versuche gehören genau so zu diesem gesamten Lebensweg.

    Alles was wir tun auf Erden unterwerfen wir der Kontrolle der Augen.
    Gegenstände, Bewegungen, Entfernungen usw.
    Das was wir nicht mit dem bloßen Auge erkennen können, unterliegt dieser Richtlinie nicht mehr.

    Also, warum wollen wir alles was wir tun, der Kontrolle der Augen unterwerfen?

    Mit Hilfe der Technik und vor allem mit Unserem Verstand sind wir in der Lage mehr zu erkennen,
    daher sind wir auch geneigt zu sagen, wir orientieren uns in unseren kontrollierenden Bereich nach unserem menschlichen Denken, unserem Verstand.
    In unserer Umgebung verläuft aber nicht alles nach den Grundsätzen unseres Denkens, als wäre es aus uns entstanden, sondern nach einer anderen Logik, die wir ansatzweise in einem kreativen Chaos zu erkennen glauben.

    Also, warum wollen wir alles was wir tun, nun der Kontrolle unseres Denkens unterwerfen?

    Versuchen wir doch einfach aus uns selbst heraus zu denken ohne Unterbrechungen.
    Damit wir die Welt in der wir leben besser verstehen lernen.



    und ein :weihna1
     
  7. Sacred

    Sacred Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. März 2008
    Beiträge:
    394
    ich denke das liegt daran, dass die Wünsche meist zu verworren, komplex und von anderem beeinflusst sind.
    Was fehlt ist die Klarheit und das zweifelsfreie Dranbleiben.

    Natürlich ist es möglich, dass sich der Wunsch erst im nächsten Leben realisieren lässt, dann wählt man sich bei der Inkarnation andere Rahmenbedingungen.
     
  8. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Wieso? Wieso denkst du das? Du gehst davon aus, dass man sich seine Realität erwünschen kann, siehst selbst dass es nirgendwo klappt und erklärst es mit der Unfähigkeit des Einzelnen. Wie kommst du darauf? Warum scheint es dir nicht logischer, dass man sich seine Realität nicht (durch Wünsche) selbst erschaffen kann? Der beste Beweis dafür wäre doch eigentlich die Tatsache, dass es bei niemandem klappt. Warum also festhalten an diesem Gedanken?

    Woher weißt du das? "Natürlich ist es möglich" heißt ja soviel wie: Ja, es IST so. Wie kannst du das mit einer solchen Bestimmtheit sagen. woher weißt du, dass sich Wünsche z. T. m nächsten Leben realisieren lassen?

    Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber die Bestimmtheit, mit der du diese Behauptungen, die durch nichts be- oder erwiesen sind aufstellst, erstaunt mich doch etwas.

    Ruhepol
     
  9. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.905
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Unsere Wünsche sind unsere Scheinwelt.
    Mit unseren Wünschen leben wir in der Astralwelt auf dem Tummelplatz der Eitelkeiten in einer Scheinwelt. Hier sind wir nicht allein, sondern mit Tausenden von anderen Wunschseelen zusammen.

    Die zugeordnete Energie der Wunschseelen ist die Energie der Venus. Es ist die Sehnsucht nach Vollkommenheit und Vereinigung mit dem Grossen Ganzen, dem Ur, dem Göttlichen in uns. Und die Wünsche sind die Fahrzeuge, die uns dahin bringen oder bringen sollen. Ein solches Wunschfahrzeug ist das Pentagramm der Venus. Es gibt zwei Pentagramm-Wunschfahrzeuge, ein Licht- und ein Schattenfahrzeug. Mit beiden Fahrzeugen fahren wir Karma in unser karmisches Gepäcklager ein, positives Karma mit dem Lichtfahrzeug, negatives Karma mit dem Schattenfahrzeug.

    Das Gleichnis am Himmel
    Die Gestaltbildungsenergien der Venus bilden in ihren Begegnungen mit der Sonne solche Pentagramme am Himmel ab, alle ca. 9 Monate je eines ihrer fünf Licht- oder Schattenspitzen. So entsteht in 8 Jahren gleichzeitig je ein Licht- und ein Schatten-Pentagramm-Fahrzeug. Das Interessante dabei ist die Tatsache, dass uns die Schöpfung jeweils eine Rückkehrmöglichkeit eingeräumt hat, wenn wir das Schattenfahrzeug besteigen (wollen). Das ist die retrograde Phase der Venus, die immer ca 40+2 Tage dauert, eine Phase der Versuchung.
    Vergleichsweise sei darauf hingewiesen, dass Jesus 40 Tage in der Wüste in Versuchung geriet, ein Hinweis auf diese Versucherenergie.

    Um aus der Wunschwelt auszusteigen, können wir uns entweder kasteien, also uns der Wünsche entsagen und sie damit unterdrücken. Oder wir können im Pentagramm-Lichtfahrzeug ein Beiboot besteigen und uns durch einen Guru zu einer Lichtstadt bringen lassen bzw. selbst dahin bewegen, wenn wir im Inneren unser Selbst bewusst gemacht haben, also Selbst-bewusst sind. Wir selbst sind die Meisterin/der Meister unseres Schicksals.
     
  10. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    21. Oktober 2008
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