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Worte im Labyrinth

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von FIST, 2. Februar 2007.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Alechem

    Aus der Stille heraus
    sucht mein Herz nach Worten
    was ists, dass in mir klingt?
    was das schreiben will?

    was will ich künden
    von was singen?
    wie in Worte fassen
    was da schweigt?

    Und doch, nicht schweigen wills
    aus innerem berichten
    was nur ein Hauch ist
    der vorüber schwebt

    kann diese Zartheit ich in Worte fassen?
    ist die Sprache leicht genug für diesen Tanz?
    oder kann ichs nur umrunden
    verweisen auf den Glanz?

    es währ, als ständ ich nichtig in der Mitte
    und ein Hauch von nichts umkreiste mich
    doch liegt auf diesem zarten Scheinen
    ein gar unbeschreiblich Glanz

    gleich tausend kleinen Lichter
    schwach schimmernd und doch so stark
    das es mich gefangen nimmt
    mit seiner süsse

    und steigen Bilder auf
    wie will ich sie beschreiben
    ohne Kitschig zu verfallen
    eine Rose hier, ein tropfen Blut

    ein Schwert, mir übliche Bilder
    doch nicht dies ist's was zu schreiben ist
    nicht davon wll ich euch berichten
    darin mich nicht befangen

    Huschte da ein Flügel?
    was für ein Gülden Rauschen?
    wessen kleid umfängt mich gütig?
    wie fühl ich mich geborgen?

    es hebt mich auf, hoch über Welten
    gar lustig scheint der Menschen lauf
    hier oben wirkts gar kleinlich
    wie die Menschlein törticht treiben

    Doch ach, und hei ich lache
    seh ich mich doch auch dort unten
    in Menschlichem Gewand gar menschlich treiben
    Närrischer Noch als all die andren

    ein Hoch und tief, ein auf und ab
    alles scheint in mir zu sein
    hier erhabnes singen, heilig gar
    und dort der schlimmste Schuft

    und jetzt noch leicht, ein schweben
    trag ich doch die grösste last
    und wie ich nun erhoben bin
    lieg ich auch zerschunden

    Liebe Grüsse

    FIST
     
  2. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    mein lieber FIST, jetzt gehts aber los....:)

    sehr schön :umarmen:

    vorallem diese strophe gefällt mir besonders gut:
    "kann diese Zartheit ich in Worte fassen?
    ist die Sprache leicht genug für diesen Tanz?
    oder kann ichs nur umrunden
    verweisen auf den Glanz?"


    *ZUGABE*ZUGABE*ZUGABE*:weihna1

    alles liebe
    hamied :)
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    :liebe1: :liebe1:

    Danke

    ich arbeite daran ;)

    :umarmen: :liebe1:

    FIST
     
  4. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    :liebe1: ~Bitteschön~:liebe1:

    Ohja, das will ich schwer hoffen *g*

    Liebe Grüße
    Hamied :)
     
  5. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~

    Fist, das ist wunderschön ... a kingdom of words in itself ...

    feel it

    :liebe1:
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
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    25.988
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    danke :umarmen: :liebe1:
     
  7. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
    the sound of a poet is lonely
    but only in his words
    not in his heart

    ~*~

    :liebe1:
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    aus äusserer Leere
    greift die Feder in die Fülle
    um zu schenken jenen
    die äusserlich zwar voll
    doch im innern trocken

    und sinkt die letze feder nieder
    ist das letze lied verklungen
    dann ist auch die Menschheit tot
    auch wenn Körper dann noch wandeln

    :liebe1:
     
  9. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
    Ich habe mal eine Feder gefunden, in einer Betonwüste, dort wo ich jeden Tag stehe,
    vor einer Treppe mit vier Stufen, meine Zigeretten rauche,
    den Blick auf eine vierspurige Strasse. Millionen Menschen, Millionen Autos,
    und Jahreszeiten wechselten ihr Kleid.

    Diese Feder fiel einfach so vom Himmel, taumelte in einem leichten Wirbel,
    um mit ihrem Kiel den Boden zu berühren. Sie war ganz rein und weiß.

    Diese Feder nahm ich mit mir, und noch einen grauen Stein, der am Rande lag,
    mit vielen Ecken und Kanten.

    Aber der Traum wurde nicht wahr, der Stein lernte nie zu fliegen,
    und die Feder verblasste und zog ihre eigenen Kreise.

    ~*~
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Wow.. du bist schon unglaublich gut im Malen mit Worten

    eine Feder und einen Stein
    lange lagen auch bei mir die zwei
    auf dem tarot, wohl um zu schützen
    und jeden Morgen dann, kaum dass ichs je begriff
    lag die Feder dann daneben, nicht mehr unterm Stein

    Ich kannte diesen Stein recht gut
    ungeschliffen war er, die Feder blos von einer Gans
    nicht ganz weiss, so wie wie meine Seele selber Flecken hat
    aber als ich selber weiterflog, vom sturm getrieben
    lies ich beides dort

    Aber ist es nicht so?
    der Stein ist unsere Gefangenschaft als Mensch
    der Hunger und der durst, all die bedürftigkeit
    und wie eine feder will unsere Seele fliegen, hoch, ganz hoch fliegen
    um Sternen zu berühren, Gott/Göttin zu küssen
    das Steigen haben wir wohl gelernt, so glaube ich
    doch fallen wir zu oft wie steine
    und sinken nicht wie federn tänzelnd nieder

    :liebe1:

    FIST
     

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