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Wohnungstausch

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Greenorange, 6. Februar 2015.

  1. Greenorange

    Greenorange Guest

    Werbung:
    Turbokapitalismus trifft Kommunismus, oder noch nur ein Vorschlag: Rentner, ältere Menschen sollen ihre großen Wohnungen jungen Familien übergeben und in eine kleine umziehen:

    https://de.nachrichten.yahoo.com/raus-aus-gro-en-wohnungen-rentner-sollen-jungen-045712571.html
     
  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Kassel, Berlin
    die Mutter eines Freundes mußte kürzlich aus gesundheitlichen Gründen in ein Altenheim umziehen.
    in der 120 qm großen 4 Zimmer Wohnung hatte sie über 40 Jahre gelebt, davon die letzten Jahre allein.
    die Eigentümerin der Wohnung läßt nun alles neu machen und vermietet die Wohnung danach für
    ein Mehrfaches der bisherigen Miete. ist für sie ein super Geschäft, daß die alte Frau endlich raus ist.
     
  3. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.947
    Solange das wirklich freiwillig ist, wo ist das Problem. Manche ältere Menschen sitzen tatsächlich in einer zu großen Wohnung regelrecht fest, weil sie sich den Umzug nicht leisten können, obwohl sie's gerne täten. Die Übernahme der Kosten könnte da tatsächlich helfen.

    Das allerdings...
    ... ist a) Tränendrüsendrückerei zum Stimmungmachen und Neidschüren gegenüber Rentnern mit einer schönen, großen Wohnung und b) das Ergebnis sozialistischer Einmischerei wie Mietdeckelungen u.ä. Wer ist denn so blöd und investiert heute noch in Wohnungen (außer in Luxusobjekte für die entsprechende Klientel)? Ich könnte zig Millionen haben (den oft beschworenenen Jackpott im Lotto *lach*) und würd's nicht tun. Nichts als Ärger (unbeliebsame Mieter wie Zahlungsunfähige, Betrüger, Asoziale oder Mietnomaden sind kaum rauszukriegen wegen des überzogenen Mieterschutzes; ein ehemaliger Studienkollege hat vor vielen Jahren entsprechende Erfahrungen gemacht: War alles andere als lustig!) und Einmischung des Staates in Dinge, die ihn nichts angehen (auch der Erwerb von Wohneigentum wird übrigens massiv behindert, weil der Staat resp. die Länder zu gierig sind). Also suchen sich entsprechend potente Investoren lieber andere Möglichkeiten mit besserer Rendite... Ich kann's irgend wo verstehen...

    Allerdings ist auch das möglich und legitim, wenn die Wohnung die entsprechende, begehrte Lage hat. Niemand ist so altruistisch, für eine Wohnung nur 500 € zu nehmen, wenn sie nach einer entsprechenden Sanierung potentiell 1500 € einbringen könnte...
    LG
    Grauer Wolf
     
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  4. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2011
    Beiträge:
    14.636
    Ort:
    Ich finde die Idee gut.
    Ich räume meine mittlerweile zu große Wohnung freiwillig, ich brauche keine 84 qm, die Hälfte reicht auch für mich allein.
    Spart Geld beim Heizen und Arbeit beim Putzen und billiger ist sie obendrein.
    Schade, dass es bei uns kein Geld dafür gibt, die 5000 Euro könnte ich gut gebrauchen....:D
     
    tantemin gefällt das.
  5. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.947
    Was ja auch völlig in Ordnung ist, wenn man das wirklich will. Ich befürchte nur, wenn das eine "offizielle" Aktion wird, daß dann auf die Älteren subtiler oder offener, moralischer Druck ausgeübt wird, ihre Wohnung gefälligst für junge Eltern mit Anhang zu räumen...

    LG
    Grauer Wolf
     
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  6. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2011
    Beiträge:
    14.636
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    Ja, die Gefahr besteht in der Tat.
    Vielen älteren Menschen fällt es auch schwer, ihr gewohntes Umfeld zu verlassen.
    Darum sollte man so einen Schritt - wenn überhaupt - machen, wenn man noch körperlich fit und mental noch offen für Neues ist.

    Ich denke dennoch, dass das Thema thematisiert werden soll, wobei sehr viel Fingerspitzengefühl vonnöten ist.
    Vielleicht machen mehr Menschen davon Gebrauch als erwartet. Die finanziellen Belastungen einer Übersiedlung sind nicht zu unterschätzen wie auch die Anstrengungen, die damit verbunden sind.
    Da hilft ein finanzieller Anreiz allemal.

    In Ö gabs schon fürs Heiraten und fürs Kinderkriegen staatl. Prämien, warum also nicht auch mal für ältere Menschen fürs Übersiedeln....:)
     
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  7. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

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    28.895
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    Wien
    Finanzielle Hilfe für Ältere, die umziehen wollen ist gut, aber sie zum Umzug drängen nicht.
    Gibt sicher viele Ältere, die das gewohnte Umfeld brauchen, die Wohnung, in der sie vielleicht schon seit Jahrzehnten leben, die Nachbarn.
    Ein Umzug kann sehr anstrengend sein, viel Stress, das ist für eine ältere Person auch nicht ohne Gesundheitsrisiko.
     
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  8. Greenorange

    Greenorange Guest

    Turbokapitalismus trifft Kommunsimus: überhöhte Mietpreise da und 7 qm Wohnfläche pro Person (Vorgabe in Ländern des Warschauer Paktes im 20ten Jahrhundert) dort.
     
  9. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.290
    Ort:
    Achtern Diek
    Da ich ein Heimwehmensch bin, würde ich mich aufgrund dessen schon nicht von unserem Haus trennen können. Eher nicht, weil ich nicht einsehe, dass die Qm an Wohnfläche zu groß für uns ist. Das gewohnte Umfeld, mein Garten, all die vertrauten Dinge, woran mein Herz hängt.... Es würde mir das Herz brechen, fort zu müssen. Und heißt es nicht auch: "Alte Bäume soll man nicht umpflanzen"?

    Lg
    Juppi
     
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  10. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2011
    Beiträge:
    14.636
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    Ich denke, Wohnungs- bzw. Hauseigentum betrifft das ohnehin nicht, sondern nur Mietwohnungen.

    Da finde ich den Ansatz dennoch überdenkenswert. Wir werden alle älter, es wird in Zukunft noch sehr viel mehr (alleinstehende) ältere Menschen geben.
    Gleichzeitig wird die bebaubare Fläche immer weniger. Es wird immer schwieriger werden für junge Familien, sich im Grünen ein Häuschen zu bauen.
    Es wurde ohnehin schon viel zu viel und viel zu gedankenlos kostbarer Grund und Boden versiegelt.
    Von daher wird es m.E. ein generelles Umdenken geben müssen, was Wohnraumbeschaffung betrifft.
     

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