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Wohnen und Arbeiten in Indien - Hat jemand Erfahrung?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Shania, 26. November 2013.

  1. Shania

    Shania Guest

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    Wie aus dem Titel ersichtlich, wollte ich fragen ob es diesbezüglich Erfahrungsberichte aus 1. Hand gibt.

    Meine Tochter muss nächstes Jahr ein Praktikum für ihr Studium absolvieren und träumt schon seit ihrer Kindheit davon, einmal in Indien zu leben. Dieses Praktikum wäre ihre Chance, das Land kennenzulernen.
    Vor kurzem habe ich erstmals ihr gegenüber meine Bedenken geäußert, wobei ich natürlich sagen muss, dass ich meine "Kenntnisse" lediglich aus den Medien bezogen habe.
    Einerseits möchte ich sie nicht zu sehr beeinflussen - andrerseits ist natürlich die Angst da, dass ihr etwas von diesen schlimmen Dingen passieren könnte, von denen man immer wieder hört.

    Gibt es hier jemanden, der schon einmal für einige Zeit in Indien gelebt hat und ev. darüber berichten möchte?
     
  2. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    6.060
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Eine meiner Töchter war für einige Monate in Indien und hat dort in einer Schule mitgearbeitet ( als 17-jährige ) Ich habe sie ziehen lassen,trotz einiger Bedenken....für sie war diese Zeit sehr wertvoll,obwohl sie sich dort eine indische Form von Masern zuzog und schwer krank wurde...( in Deutschland wurde eine komplette Krankenstation wegen ihr unter Quarantäne gestellt und ihr Gesundheitszustand beschäftigte damals auch die Medien..;) )
    Wissen sollte man,daß ein Kultúrschock garantiert ist...das man auf jeden Fall mit irgendwelchen ( womöglich klitzekleinen ) Umstellungserkrankungen rechnen muß... und das man seelisch durchaus stark beansprucht wird..;)
    Ratsam wäre auch,mit irgendeiner Hilfsorganisation ins Land zu reisen..

    P.S. Dringend eine Krankenrücktransportversicherung ( ADAC ) abschließen!
     
  3. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.770
    Eine Freundin von mir hat mal wegen eines Mannes ein halbes Jahr in Kalkutta gelebt, eine andere Freundin hat an einer buddhistischen Klosteruniversität in Kathmandu studiert, ich war mehrfach als Urlauberin in Nepal, kenne den Kontinent also auch aus eigenen Ansehen.

    Ich denke mit ein paar Vorsichtsmassnahmen und wenn man das passende Nervenkostüm hat ist es nicht wirklich gefährlich.

    Mir persönlich wäre es zu dreckig und zu chaotisch als Dauerzustand. Aber es gibt genug Europäer die lieben Land und Leute und haben damit kein Problem.

    Wenn sie das machen will sollte sie es tun! Es wird garantiert ihren Horizont erweitern. Und wenn man jünger ist steckt man das Chaos dort evtl auch besser weg. Und als Praktikantin wird sie dort ja vermutlich genug Infrastruktur haben daß da für sie gesorgt ist.

    Ausserdem, das Essen....hmmm lecker.
     
  4. Shania

    Shania Guest

    Danke sibel, das war schon mal aufschlussreich.

    Natürlich muss man die Kinder ziehen lassen und verbieten in dem Sinne kann ich meiner Tochter nicht(s) mehr, da sie volljährig ist. Aber sie berät sich in wichtigen Dingen (noch) mir mir :)

    Meine Bedenken betreffen in 1. Linie das Thema Sicherheit. Leider ist das gerade in Indien eine unendliche Geschichte und sie wäre dort völlig allein.

    .
    warum?
     
  5. Shania

    Shania Guest

    Die Firma, die für sie interessant ist, hat eine Niederlassung in Mumbai und würde ihr auch bei der Wohnungssuche behilflich sein.
    Der Aufenthalt dort wäre natürlich eine sehr wichtige Erfahrung für sie - auch und vor allem die negativen Seiten des Landes.

    Wenn nur meine Sch....Angst nicht wäre!
    Ich habe vor einigen Monaten ein Doku über Indien gesehen und diese Erlebnisse, von denen die Frauen dort berichtet haben, auf meine Tochter bezogen. Seitdem zucke ich zusammen, wenn sie davon redet....

    Aber sie muss sich spätestens bis Ende nächster Woche offiziell bewerben.
     
  6. Greenorange

    Greenorange Guest

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    Sibel hat es gut beschrieben.

    Meine ersten Erfahrungen mit Indien sind die einer Touristin, die mit Freunden unterwegs ist, und wir haben eigentlich keine Umstellungskrankheiten gehabt, weil wir uns vorher informiert haben, und wurden u.a. auf Impfungen, Obst/Gemüseessen, Wasser trinken und Ähnliches aufmerksam gemacht. Weiteres Thema ist Klima, in Indien gibts mehrere Klimazonen,

    http://www.indien-fieber.de/klima-tabellen-indien

    Essen in Restaurants (da reichts aufzupassen, was man verträgt, bzw. sich auf Tipps zu verlassen).

    Praktikum heißt für mich, Deine Tochter ist in einem Netzwerk, also für mich wäre es deshalb kein Problem. Die Kontakte sind zum großen Teil vorgegeben, und Menschen helfen einander ganz selbstverständlich.

    Ein solcher Aufenthalt stellt eine große Bereicherung dar, so sehe ichs, aus der Perspektive von vielen, zum Teil mehrmonatigen, Reisen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. November 2013
  7. Greenorange

    Greenorange Guest

    Was möchte Deine Tochter?
     
  8. skadya

    skadya Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2008
    Beiträge:
    10.264
    Ort:
    wasserkante
    Verständlich ist deine Angst , da Frauen dort einen anderen Stellenwert wie wir hier haben.
    Werden die denn von der Firma auch darauf vorbereitet , was das Verhalten und den Umgang angeht ?
    Hier sind noch ein paar Tipps speziell für Frauen :
    http://travel-slow.com/2013/02/als-frau-alleine-in-indien-mit-ein-paar-tips/

    Sie wird ja da nicht alleine sein , aber vielleicht dennoch gut sich darüber zu informieren
     
  9. Greenorange

    Greenorange Guest

    Es lebe das Internet, in meiner ersten Reisezeit gabs Puddingshop in Istanbul und sonst kaum etwas, außer Austausch unter den Trampern bei zufälligen Begegnungen :D
     
  10. Shania

    Shania Guest

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    Bisher war es für sie eine Tatsache, dass sie von Juli - Weihnachten 2014 in Indien ist. Sie hat auch schon Kontakte geknüpft, um eine passende Praktikumsstelle zu finden.
    Sämtliche Bedenken aus ihrem Freundeskreis hat sie abgewürgt und die Meinung der Verwandten war/ist ihr ohnehin sch...egal.
    Ich hab mich während der ganzen Planungszeit völlig zurückgehalten und mich zu diesem Thema nicht negativ geäußert sondern sie eher noch darin bestärkt, dass nur wichtig ist, was sie selbst will und aus ihrem Leben macht.
    In der Zwischenzeit gab es so viele negative Schlagzeilen aus Indien und schön langsam hat mich die Angst beschlichen, dass ihr auch so etwas zustoßen könnte.
    Und das hab ich ihr gesagt und ihr auch diesen Link gezeigt http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/buergerservice/reiseinformation/a-z-laender/indien-de.html

    Danach haben wir nicht mehr ausfühlich darüber geredet, da sie seit Anfang September bis Weihnachten ein Auslandssemester macht.
    Heute hat sie mir am Telefon erzählt, dass der zuständige Mitarbeiter dieser Firma ihr eine Erinnerungsmail geschrieben hat betr. ihrer noch ausständigen Indien-Bewerbung und sie jetzt zweifelt, ob sie das noch möchte, wenn sie weiß dass ich mich total ängstige.

    Tja....und jetzt liegt es offensichtlich an mir, ihr zuzureden dass sie es doch machen soll....oder besser nicht.
     
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