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Wofür stehen Ratten?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von FischeMond, 15. November 2008.

  1. FischeMond

    FischeMond Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2005
    Beiträge:
    96
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    Hallo Ihr Lieben,

    ich träume immer wieder von Ratten und wüsste gerne, wofür sie stehen!

    Heute war ich in einem fremden Haus; ich wohnte dort, aber ich kannte es eigentlich nicht. In (oder neben) diesem Haus gab es ein Zimmer, in dem ich wohnen sollte - ich hatte vorher noch mit jemand anders getauscht und war eigentlich sehr zufrieden mit diesem Zimmer; es war groß, etwas älter.
    In der Mitte des Zimmers war ein zugeschütteter Abfluss, links sowas wie ein offener Kamin, auch irgendwie zugeschüttet. Plötzlich sah ich, dass sich aus dem Sand/Dreck/Kies des Schachtes eine Ratte ausbuddelte, den Dreck im halben Zimmer verstreuend, sie ging da ein und aus. Dann kam eine andere, aus dem Schutt im Kamin, und ging wieder. So ging es dauernd, immer wieder eine andere. ich habe gar nicht versucht, etwas dagegen zu tun, ich wusste irgendwie, dass es sinnlos ist (vielleicht aus vorangegangenen Träumen......ich wusste irgendwie, dass ich gegen das Thema Ratten keine Chance habe.....)
    Ich war dann sehr erstaunt, dass die Ratten anfingen sich ein bisschen zu fürchten und sowas wie Respekt zeigten, als mein ehemaliges Au-Pair-Mädchen kam(im echten Leben eine ganz zartbesaitete, feine, liebe Person, eher nicht praktisch veranlagt). Sie gab mir Tipps, um die Ratten zu verscheuchen.
    Ich drohte ihnen und versuchte sie zu schlagen, wenn sie kamen mit irgendwas, was ich in der Hand hatte (in dem Augenblick war es ein Geigenbogen (ich habe früher Geige gespielt), der dann fast kaputt war), aber diese Ratte jedenfalls ergriff panikartig die Flucht. Irgendwie wusste ich nicht, was ich damit anfangen sollte, denn es waren ja viele, und ich konnte doch nicht jede einzelne bekämpfen.....

    Im echten Leben habe ich nicht mit Ratten zu tun, und ich hatte schon mehrere sehr seltsame Träume mit Ratten; deshalb wäre ich euch sehr dankbar, wenn Ihr mir Ideen geben könntet, für was sie ein Symbol sein könnten....

    Vielen Dank !!

    Liebe Grüße,
    Fischemond
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
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    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo FischeMond,

    das Haus ist auch in diesem Traum die Sicht auf dich selbst. Hier scheint es aber zwei Welten zu geben, denn neben deinem eigentlichen Ich (Haus) lebt deine Seele in einem Zimmer, dessen Lage sich nicht klar bestimmen lässt. Die Zimmer in deinem Haus spiegeln die verschiedenen Aspekte deiner Persönlichkeit. Das von dir beschriebene Zimmer würde ich dem eigentlichen elementaren Lebensbereich deines Lebens zuordnen.

    Mit dem Abfluss sollen Altlasten deines Lebens entsorgt werden und der Kamin zeigt dir, wie du mit deinen Gefühlen umgehst. Tiere verkörpern in den Träumen häufig psychologische Probleme, mit welchen man sich dringen beschäftigen sollte. Dieses Tier (Problem) wird in deinem Traum mit der Ratte noch näher umschrieben. Damit ist eine Situation der Zurückweisung gemeint oder aber eine Seite an dir selbst, welcher dir auch etwas fragwürdig erscheint.

    Das Au-pair-Mädchen versinnbildlicht für dich eine Hilfe, welche weniger praktisch zu verstehen ist, sondern eher aus dem Bereich der Gefühle zu kommen scheint. Es wäre hier noch interessant, was für konkrete Ratschläge dir das Mädchen gegeben hatte.

    Mir scheint jedoch, dass dir der Rat mit dem Geigenbogen nur scheinbar eine Lösung geboten hat. Eventuell hast du den Rat des Mädchens auch nicht konsequent umgesetzt. Eventuell wolltest du das aber auch gar nicht wirklich, denn du drohst ja nur und deine Hiebe scheinen auch nicht zu treffen.

    Du verjagst die Ratten (Probleme) also auch nur wieder, ohne sie endgültig zu beseitigen. In der abschließenden Erkenntnis dieser Sequenz wird dann auch nochmals die ganze Lebenssituation auf den Punkt gebracht.
    Einen Berg mit Steinen kann man damit beseitigen, indem man mit dem nächstliegenden Stein beginnt.

    Om mani padme hum
    Merlin :zauberer2
     
  3. FischeMond

    FischeMond Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2005
    Beiträge:
    96
    Lieber Merlin,

    vielen Dank für deine Interpretation - sie hat mir sehr weitergeholfen!!

    Ein paar Dinge würde ich gerne noch wissen:

    ....das Haus selbst war mehr oder weniger eine Baustelle...hatte ich vergessen zu erwähnen.....ist aber auch self-explaining.....

    .....konkrete Ratschläge kann ich nicht fassen, es war mehr ihre überraschende Wirkung auf die Ratten, und die Tatsache, dass gerade dieses sanfte Mädchen so eine "Macht" hatte.....

    ja stimmt, ich hatte die Tiere nicht mal berührt, es ging mehr um die Drohgebärde, um das Auftreten, vielleicht einfach die HALTUNG, durch die sich Dinge ändern.....

    Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht war ich nicht entschlossen genug, und habe die Vorstellung nicht in die Tat umgesetzt, wie du schreibst......


    .....wie wahr....


    ....oh bitte übersetzen :D

    Lieben Gruß,
    und danke nochmal

    Fischemond
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    6.548
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    An den Ufern der Logana
    Du sagst es ja selbst "... mehr oder weniger eine Baustelle", ganz so klar scheint scheint es deiner Seele auch nicht zu sein, ob das nun der Zustand einer Veränderung sein soll oder aber eher die Beschreibung eines Chaos. Diese Ratlosigkeit setzt im ganzen Traum weiter fort, eine neue Perspektive hat dieses Detail jedoch nicht in die Handlung gebracht.

    Das hatte ich auch so vermutet. Die Lösung liegt als also mehr in der Überwindung eines persönlichen Defizites, das möglicherweise gerade mit den Eigenschaften liegt, welche du mit dem Mädchen verbindest. Eventuell besteht aber das Defizit gerade darin, dass sie ihre Sanftmut lebt und nicht in einem Käfig der Konfessionen gefangen hält.

    In diesem Zitat spiegelt sich auch wieder deine innere Zerrissenheit, denn eine Drohung ist lediglich die Ankündigung einer möglichen Handlung. Einerseits erkennst du im Gleichmut die Lösung deines Problems und anderseits scheust du die Konsequenz. Könnte es sein, dass du Angst vor deinen eigenen Gefühlen hast und deshalb deine Ratio einen Verlust seiner Kontrolle befürchtet?

    Deine Worte "Auftreten" und "Haltung" könnten meine Betrachtung unterstreichen. Natürlich kann man so dem Umfeld und sich selbst eine Fassade vorgaukeln, welche jedoch dem eigenen Wesen eigentlich gar nicht entspricht. Auf mich wirken deine Bemühungen die Ratten zu vertreiben, irgendwie unterkühlt und distanziert.

    Ein Fortschritt ist hier jedenfalls schon zu sehen (Baustelle), denn zumindest ist bei dir die Botschaft angekommen, dass Sanftmut auch eine Kraft sein kann und kein Verlust sein muß (siehe Dalai Lama). Aber das alles sind nur meine Betrachtungen zu deinem Traum, sicherlich bietet dein reales Leben mehr Fakten zur Transformation deines Traumes.

    Die Frage zum Om mani padme hum habe ich schon an verschiedenen Stellen erklärt, dennoch möchte ich es für dich gerne nochmals tun:

    Das Om mani padme hum ist eine allumfassende Formeln (Mantra) in der Meditation. Mantren können jedoch nur zum Teil wörtlich übersetzt werden, sondern mehr in seiner Bedeutung. Sie sind Lehrsprüche, welche meist in ihrer ursprünglichen Sprache gesprochen oder gesungen werden. Häufig wird der Satz auch auf eine Keimsilbe reduziert. OM (opus magnum = höchstes Werk) dürfte das bekannteste Mantra sein. Es steht für die Gegenwart des Absoluten.

    Die Schwingung des OM entspricht einem ursprünglichen Ton, der tief in unserer Seele verborgen ist. Nach buddhistischen Vorstellungen ist aus diesem Ton das Universum entstanden. Die Technik und Wirkung der Mantren findet man auch in den Gregorianischen Gesängen der christlichen Mönche.

    Wie mit allen spirituellen Dingen ist es auch bei den Mantren wichtig, deren Bedeutung genau zu kennen. Nur so können sie ihre wahren Kräfte entfalten.

    Meist wird zwischen zwei Keimsilben ein weiterer Text angefügt, zum Beispiel: "OM mani padme hum" = "Oh, du Kleinod der Lotusblüte."

    Mit diesem Satz wird letztlich das universelle Mitgefühl aller Wesen verstanden. HUM = "Juwel im Lotus", welches mit der Sinnhaftigkeit dem christlichen Amen zu vergleichen ist.

    Sicherlich etwas verwirrend, letztlich ist damit aber mein allumfassendes Mitgefühl für deine liebe Seele auf besonderer Weise gemeint. :umarmen:


    In diesem Sinne
    Merlin :zauberer2
     
  5. FischeMond

    FischeMond Mitglied

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    2. Oktober 2005
    Beiträge:
    96
    Lieber Merlin,

    Genau. Ratlosigkeit, Verwirrung, Chaos


    Das macht gerade die größte Verwirrung bei mir.

    Aber vielleicht ist es so, dass von Sanftmut eine Macht ausgeht, die keine Drohungen nötig hat? Ich hatte sie sozusagen falsch verstanden?


    Ich empfinde mich gerade tatsächlich als zerrissen. Und Angst vor meinen Gefühlen habe ich schon, aber wie kann man vor Sanftmut Angst haben???
    Ich würde denken, ich habe eher Angst vor meinen aggressiven Gefühlen, aber vor Sanftmut........?

    Meine Angst vor Kontrollverlust ist glaube ich schon groß.......

    Ich versuche gerade, in die Sache mit der Sanftmut zu spüren, und auch das ist wieder zerrissen: Einerseits bin ich immer sanft gewesen, lange Zeit zu sehr......meine Family hat mich dann so herausgefordert, dass ich zeitweise zum Drachen mutiert bin; ich musste meine aggresssiven Seiten hervorholen - es war nötig und gut so........vielleicht ist ja tatsächlich etwas auf der Strecke geblieben.....ich empfinde es schon so, dass von meiner Umwelt etwas von mir eingefordert wird, das nicht mein eigentliches Wesen ist (das klingt blöd, denn es geht ja gar nicht; wenn es eingefordert wird, gehört es zu einem :confused:)
    Ich habe das Gefühl, ich habe eine Rolle zu spielen....(irgendwie muss das doch jeder.....)

    Vor diesem Hintergrund ist dein Zitat

    total stimmig.

    Aha.

    Ich und unterkühlt bzw. distanziert.....

    Bin geschockt.

    Muss ich drüber nachdenken.

    ...

    Echt lieb!!

    Und vielen Dank, dass du mir das Mantra extra nochmal erläutert hast :danke:


    Lieben Gruß,
    Fischemond
     
  6. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

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    Hallo FischeMond!

    Dem, was Duide Merlin schreibt, kann ich zum größten Teil zustimmen. Noch ein kleiner Hinweis von mir...

    Ratten sind Nagetiere. Sie weisen auf die Zweifel und Ängste hin, die an dir nagen. Wenn du sie verjagst, dann kommen sie immer wieder. Es ist vergleichbar mit dem Verdrängen.

    Dein Au-Pair-Mädchen zeigt dir, wie du sie los wirst... mit Liebe. Ängste kann man nur mit Liebe begegnen.

    Es gibt da so einen schönen Spruch... "Wie kannst du erwarten, dass man dir mit Liebe begegnet, wenn du dich selber noch nicht einmal liebst!"

    Wenn du dich selber liebst. Mit allen deinen Stärken und Schwächen, dann strahlst du eine innere Würde aus. Dann erzeugst du mit diesem inneren Gefühl eine gewisse Art Respekt. Die Ratten (Zweifel und Ängste) zeigen sich dir nur, damit du dich mit ihnen auseinandersetzt. Was du liebst, kann dich nicht mehr ängstigen. :)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Rabbi Susa wurde einmal von einem seiner Studenten gefragt, was Gott wohl zu ihm sagen würde, wenn er einmal nach seinem Tode vor ihm stünde. Der Rabbi dachte einen Augenblick nach und antwortete: "Gott wird zu mir sagen, warum bist du nicht Moses geworden – nein, er wird mir sagen, warum bist du nicht Rabbi Susa geworden?"

    Was würde Gott wohl zu dir sagen? :rolleyes:

    Du hast sicherlich schon einen Film gesehen, indem die Rolle des Protagonisten falsch besetzt wurde und deshab unglaubwürdig erscheint, so sehe ich das auch in deinem Lebensfilm. Nordluchs hat ja schon die Wirkung eines in sich ruhenden Sanftmutes beschrieben. Wenn ich daran anknüpfen darf, schließt Sanftmut nicht Zielstrebigkeit und Konsequenz aus, sonst hätten Gandhi und vielen anderen ihre Ziele wohl kaum erreicht. Ich denke, dass du dich damals durch deine Familie in eine falsche Strategie gedrängt hast.

    Das damalige Problem lag wohl weniger in deinem Sanftmut, sondern in einem möglichen Mangel an Konsequenz und Zielstrebigkeit. Das lässt auch dein Traum erkennen, so zum Beispiel in der Sequenz, welche ich als distanzierte und unterkühlte Bemühung mit dem Geigenbogen umschrieben habe. Ich denke, dass deine Angst vor deinem Sanftmut größer ist, als vor deiner Aggression – denn du sorgst dich um den Machtverlust, den du mit der Sanftmut verbindest.

    Du hast dabei einen kostbaren Wesenszug –nach dem manche mühevoll streben- mit der anderen Extreme der Aggression überdeckt. Ich möchte an dieser Stelle einmal daran erinnern, dass Wut und Zorn den natürlichen Fuß der Gedanken verhindern. Mit dieser Strategie hast du dir nicht die Wertschätzung der anderen errungen, sondern deren innere Angst und Ablehnung.

    Ich würde dir auch einmal raten, nicht so sehr auf andere zu achten, was sie von dir zu denken scheinen, sondern versuche herauszufinden, wer du wirklich bist. Es wird immer welche geben, die etwas anderes von dir erwarten. Ein großes Ziel für den Menschen liegt jedoch darin, sein Selbst im natürlichen Fluss der Dinge zu halten und nicht die Wünsche anderer zu erfüllen.


    Viel Spaß und Erfolg beim Grübeln
    Merlin :zauberer2
     
  8. FischeMond

    FischeMond Mitglied

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    Beiträge:
    96
    Lieber Nordluchs, lieber Merlin,

    danke für eure Betrachtungen, sie haben mir zu denken gegeben und mich glaube ich schon ein Stück weiter gebracht.....

    ....oja......das Lebensthema......danke dass du mich daran erinnerst :)

    In manchen Situationen falle ich in alte Muster zurück, und ich dachte eigentlich (ich glaube ich dachte das im Traum), dass ich die Ratten einfach akzeptiere, und mich nicht gegen sie wehre, und dass ich sie damit annehme. Der Irrtum, dem ich vielleicht erlegen bin war der, dass die Haltung dahinter nicht gestimmt hat: meine Haltung gegenüber den Ratten war Nichtsdagegen tun aus Resignation; es war nicht innere Stärke, die mich veranlasst hat, mich nicht zu wehren, sondern das Gefühl der Ohnmacht.
    Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich mich innerlich stark gefühlt hätte, so wie mein Au-Pair-Mädchen mir zeigte, dass man nicht grob sein muss, um Wirkung zu erzeugen. Das ist der Punkt,den ich nicht verstanden hatte und dann auch falsch reagiert, indem ich versuchte, durch betont grobes Auftreten Eindruck zu machen.

    ......könnt ihr mir folgen.....:D?

    Das hat mich sehr beschäftigt und ich konnte es überhaupt nicht verstehen.
    Weil es nämlich so ist (und ich das auch von Freunden gesagt bekomme), dass ich zu sanft, zu nachgiebig bin, und zuwenig Grenzen gezogen habe. Wenn ich da weiter reinfühle ist es so, dass wegen der Sanftmut andere permanent meine Grenzen übertreten haben, d.h. wenn ich sanft bin, habe ich das Gefühl keine Grenzen ziehen zu können, also muss ich mit Ketten rasseln, damit die anderen aufhören - so ist wahrscheinlich mein Muster.

    Interessanterweise ist mir das heute bei einem Telefonat mit meiner Mutter klar geworden. Ich habe ein schwieriges und labiles Verhältnis zu ihr, geprägt von großem emotionalem Druck, den ich seit meiner Kindheit von ihr spüre.
    Jedenfalls ist mir plötzlich gekommen wofür die Ratten stehen könnten; nämlich dafür, dass jemand, der mir nahe steht, mir solchen Druck macht, gegen den ich mich nicht wehren kann/darf. Es ist dieses Gefühl, machtlos zu sein, nichts dagegen tun zu dürfen, dass es zwecklos ist sich zu wehren. Mir wurde auch bewusst, dass ich schon oft das Gefühl hatte, es ist mir lieber, mit ihr Streit zu haben, denn dann habe ich wenigstens Abstand. Also so ein Teufelskreis: Wenn Sanftheit dazu führt, dass meine Grenzen missachtet werden, dann halte ich mir die anderen dadurch vom Leib, dass ich um mich schlage. Aber dieses Dazwischen, das ist es wahrscheinlich, was gemeint ist!!


    ......jetzte verstehe ich, was damit gemeint ist.



    ....das ist mein zentrales Thema. Genau diese Mitte zwischen überrennen lassen und um mich schlagen, die fällt mir so schwer, und ich glaube, das ist es, was die Ratten gemeint haben !!

    Ich danke euch :umarmen:

    Alles Liebe,
    Fischemond
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    @FischeMond

    hier noch etwas zu Deinem Traum eine Ergänzung, denn meinem Empfinden nach ist der Geigenbogen der Schlüssel (er WIRKT),
    während Ratschlägen folgen nicht glückt, auch wenn sie per se richtig sind
    ...aber eben nicht DU es bist,
    es nicht aus und von Dir kommt (das Geigespielen schon)

    WERDE ZU EINEM EINZIGEN INSTRUMENT dessen
    wofür Du LIEBST zu SEIN!


    vielleicht solltest Du diesen Buch schmöckern und wieder ans Geigespielen denken ;)

    AL


    Regina
     
  10. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo FischeMond!

    Genau das ist es. Stelle dir mal einen Pendel vor. Wenn es um Sanftheit geht, schlägt das Pendel z.B. ganz nach links aus und wenn es um Aggressivität geht, schlägt es ganz nach rechts aus. Es sind zwei verschiedene Pole, die sich hier zeigen und zusammen (zum Mittelpunkt) bekommst du diese beiden Pole nur, wenn du beides vereinst. Das Pendel würde dann quasi in der Mitte zum stehen kommen und je nach Bedarf, leicht zur einen oder leicht zur anderen Seite ausschlagen.

    Um das aber zu erreichen, musst du deine Grenzen kennen. Diese wirst du aber erst kennenlernen, wenn du weißt, wer du selber bist. So wie Druide Merlin es bereits schrieb. Finde ersteinmal raus, wer du wirklich bist.

    Dadurch erlangst du Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen und das erzeugt dann diese innere Würde, innere Kraft. Mit dieser inneren Kraft bist du dann fähig, zu sagen, was du willst und was du erwartest. Du selber entscheidest dann, wann du offen bist und wann du die Grenze ziehst.

    Jedoch momentan entscheiden das andere für dich, weil du dich machtlos fühlst... Macht-Los ... und ohnmächtig... Ohn(e)-Macht... es fehlt dir die innere Macht, die entsteht, wenn man selbstbewusst ist ... sich selbst bewusst ... und wenn man selbstvertrauen hat... sich selbst vertraut.

    Evtl. ein anstrengender Weg aber auch einer, der sich lohnt. :)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
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