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wofür brauchen wir die Familie?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Hierophantumar, 13. November 2006.

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    vielleicht gibt es diese Frage schon... dann bitte mich drauf hinweisen ;)

    also, ich frage mich wirklich, was bringt es, eine Familie zu haben?
    jede neue Generation bekommt doch auch die Ängste und Sorgen (neben dem positiven Einfluss mal abgesehen), vor allem die Glaubenssätze der älteren Generation mit ins Leben.

    und die Kinder (oder jetz eben ich) müssen mit diesen Blockaden leben. Manchmal merken wir es nicht, aber wenn vieles schief läuft, dann fragt man sich schon wo die Ursache zu finden ist. Ich finde das ganz schön schwierig, zumal auch die Lösung oft nicht so offen darliegt, wie es sein könnte.
    Und dann immer wieder etwas zu leben, was sie gar nicht sind. Nur weil die Eltern Probleme hatte/haben oder die Generationen davor...

    also frag ich mich, obs nicht besser wäre, Kinder auf die Welt zu bringen und sie z.b. adoptieren zu lassen. Einige Tiere kümmern sich auch nicht um ihre Kinder, wenn sie alt genug sind. Oder irgendwas anderes machen, um den neg. Einfluß so gering wie möglich zu halten.

    soviel zu meinen Gedanken :) :D
    gruß Umar
     
  2. MariaMarmelade

    MariaMarmelade Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    915
    Ort:
    Berlin
    Na klar, da die Menschen, die die Kinder dann adoptieren ja auch vollkommen heil und unbelastet und ohne Macken sind. Toller Vorschlag.
    Im Übrigen ist dann vielleicht besser, gar keine Kinder in die Welt zu setzen und die Menschheit aussterben zu lassen.
    Wieso findest du 'negativen Einfluss' denn so schlecht, dass du ihn so gering wie möglich halten willst?
    Ich find 'negativen Einfluss' schön. Da kann man dran wachsen.
    MM
     
  3. ich wachse daran nicht, ich leide nur. und ich finde es blöd, zu merken, dass ich nicht so kann wie ich möchte, nur weil mich irgendwas davon abhält. eben der Einfluss von der Famile... :D
    und adoptieren war eh nur ein Beispiel...
     
  4. MariaMarmelade

    MariaMarmelade Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    915
    Ort:
    Berlin
    Ich entnehme deinem Statement, dass du frei sein willst wie ein Vogel und alles tun willst was dir gerade einfällt. Dann leidest du nicht mehr. Stimmts? Und leider bist du abhängig von deiner Familie und deshalb kannst du nicht machen was du gerade willst. Tja da hast du wohl recht. Um dein Leiden zu beenden, musst du dich aus deinen Abhängigkeiten befreien. Also schieß deine Sippschaft einfach zum Mond. Meinst Du, Dir gehts dann besser?
    MM
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Umar,

    Wieso müssen wir? Gehe ich von mir aus, bin ich schon immer dagegen angegangen. War aber auch nicht der beste Weg. Erst als ich mich so langsam dem, was mich an mir und meinen Eltern stört, geöffnet habe, (durch entsprechende Arbeit/Therapie) bin ich zu mir gekommen und heiler geworden.

    Wie habe ich erst gestern auf einer CD von Thomas Schäfer gehört:
    Wir haben alle unser eigenes und das unserer Vorfahren in uns. Wollen wir unser eigenes leben, dann müssen wir uns über das, was sich unsere Eltern für uns ausgedacht habe, erheben. Auch gegen unser "gutes Gewissen" ihnen gegenüber. Es gibt nämlich darüber hinaus auch noch ein höheres Gewissen, und das kann entgegen dem persönliche gute Gewissen sein.

    Die Ursache von Komplikationen im Leben kann a) im Familiensystem liegen, und b) im eigenen Lebensweg, den uns das Schicksal zugedacht hat. Selbst wenn wir mit unserer Familie im reinen sind, können wir dann noch an unserem Schicksal hadern.

    Mir ist vor kurzem folgende Überlegung gekommen (weil mir immer vorgeworfen wurde, ich hätte meine Eltern nicht gern, sondern hätte andere Eltern lieber):
    Mit den Eltern hatte ich so meine Schwierigkeiten und es ist tatsächlich so, dass ich sie mir ganz gerne anders gewünscht hätte. Dann habe ich weiter gedacht: Hätte ich auch meine Großeltern austauschen wollen? Nein! Niemals! Mit ihnen bin ich immer zufrieden gewesen. Und die Großeltern anderer hätte ich auch niemals haben mögen. Nachdem meine Eltern von meinen Großeltern abstammen gibt es für mich nur noch den einen Weg: den über meine Eltern, denn sonst ist mir auch diese Energie verwehrt.

    Liebe Grüße pluto
     
  6. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
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    Liebe Murmel,

    hast du Kinder ? Du bist noch sehr jung.....

    Ich kann mir kaum eine Situation vorstellen, die rechtfertigt, mein Kind wegzugeben.

    Dieses Band ist unbeschreiblich. Abmachung, Vertrag, Vorsehung, Lektion, Möglichkeit zu wachsen und zu Lernen für beide Seiten - nenn es wie du willst, diese Band Eltern - Kind. Es ist einzigartig und wertvoll.

    Ich will damit nicht sagen, dass ein Kind bei Adoptiveltern nicht glücklich werden kann. Auch diese neuen Eltern können so eine Aufgabe meistern. Aber das ist die Ausnahme und die leiblichen Eltern bleiben doch immer die, die das Leben gaben. Ein Spannungsfeld, dass Thema vieler Aufstellungen ist ( Adoptiveltern, suche nach leiblichen Eltern, Stiefvater, -mutter ).

    Wir Menschen brauchen unseren Ursprung, die Elternenergie, auch wenn wir uns ( mehr oder weniger ) bald von ihnen lösen und selbständig werden.
    Das zu negieren hat Auswirkung auf sich selbst.

    Alles Liebe
    Harry
     
  7. ich arbeite und tue ja auch vieles an mir, aber ich komme mit meiner Mutter z.b. immer noch nicht klar. Egal was ich tue... und desweiteren gibts so einige Dinge, die ich auch mit meiner Oma mütterl. Seite zu klären habe, wo ich denke, ich würde am liebsten auf dies alles verzichten, damit ich mich nicht (scheinbar) rechtfertigen muss, für das was ich tue. also darf/muss ich damit leben, dass ich vieles nicht aufgelöst bekomme und mit diesem "Schmerz der Familie" leben soll... ist ein falscher Glaube von mir, aber so erlebe ich es eben.

    und was die wurzel angeht, habe ich ja eine Familienwurzel; Aber es reicht doch wenn ich das Gefühl habe, es gibt diesen Ursprung und das wars dann auch schon... dann wende ich mich ab, und mache mein eigenes Ding... ;)
     
  8. MariaMarmelade

    MariaMarmelade Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    915
    Ort:
    Berlin
    So ist es doch auch ganz normal, dass man sich irgendwann, wenn man erwachsen wird von der Familie entfernt und 'sein eigenes Ding' macht. Mach weiter so.
    MM
     
  9. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
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    hallo umar,

    wer kann dich davon abhalten,
    dich abzuwenden und dein eigenes ding zu machen?
    wohl nur dudich selbst!
    wende dich ab, mache dein ding,
    und entsinne dich zu gegebener zeit deiner wurzeln !!!

    wenn der "schmerz der familie" wie du es nennst,
    eine deiner lebensaufgaben ist (nur mal so die annahme)
    dann hättest du den auch,
    wenn dich jemand adoptiert hätte!
    verstehst?

    ich habe familie - eigene kinder - habe auch wurzeln,
    und bin froh über jedes familienmitglied.
    hatte längere zeit meine troubles mit so manchem in der großen familie;
    seit ich mich aber abgrenze, und - wie du schreibst - mein ding mache,
    geht es mir gut !!!

    rechtfertigen in dem sinne musst du dich doch nur vor dir selbst !!!

    so long,
    die lilaengel
     
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