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Wo und wie finde ich Menschen, die so denken und fühlen wie ich?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Hoffnung123, 9. April 2016.

  1. Hoffnung123

    Hoffnung123 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2013
    Beiträge:
    260
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    Hallo Zusammen,

    ich möchte fragen ob sich jemand schon mit dieser Frage beschäftigt hat.

    Ich formuliere es so. Ich fühle mich ziemlich einsam und unverstanden und empfinde meine Mitmenschen als vollkommen anders denkend und fühlend.

    Bin ich unter Menschen, spüre ich sehr oft Kälte und Härte, aber sehr selten eine Verbundenheit und Nächstenliebe. Dadurch muss ich mich selbst schützen, aber eigentlich möchte ich so sein wie ich bin ohne verletzt zu werden. Aber leider werde ich es, wenn ich mich so zeige wie ich wirklich bin ohne ausgenutzt zu werden.

    Ich frage mich, wo man Freunde findet, mit denen man im Einklang ist? Seelenverwandte sozusagen..
     
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  2. Noneytiri

    Noneytiri Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2010
    Beiträge:
    1.218
    Ein Yogakurs in deiner Nähe? Für mich war und ist dieses mich selbst finden und lieben lernen eine wundervolle Erfahrung
    Und ab da lernte ich viele Menschen kennen, die so ähnlich sind ...
    Es ergeben sich schöne Gespräche und Freundschaften mit Gleichgesinnten.
    Wäre das auch für dich eine Idee?
    Ich habe auch lange gesucht , was ich machen könnte
    Im Fitnessstudio zB lernte ich auch total liebe Menschen kennen, doch im Yogakurs ist die Energie anders, die Teilnehmer "suchen "....
    Verbindung....von Körper, Geist und Seele...
    Alles Liebe
    mögest du deines finden:)
     
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  3. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.131
    Ort:
    VGZ
    Eine sehr gute und auch mutige Frage. "Freunde haben" oder "authentisch sein", für mich hab ich entschieden, lieber auf Freunde zu verzichten, statt das meiste von mir abzuschälen, so dass fast nichts mehr von mir übrig bleibt. Auch waren die meisten, die ich früher als Freunde bezeichnet habe, aus heutiger Sicht nur "Kumpels".

    Da hilft eigentlich nur eins: "Am verletzt sein" arbeiten, dass nicht mehr verletzt werden kann. Das heißt, die ganze Konzentration darauf legen, sich mit diesem Verletztwerden auseinander zu setzen. Es gibt oft ein Etwas, das eine Vorfreude wieder vernichten kann.

    Dadurch, dass du dich wegen dem Verletztwerden "nicht zeigst", kannst du auch keine "Verstehensfreunde" finden. Du musst dich zeigen, auch wenn es weh tut. Und die, welche weh tun, sind dann ja "keine" Freunde. Doch du gibst ihnen Macht über dich, wenn du zulässt, dass du dich wegen ihnen versteckst.

    Es ist hart und schwer, ich weiß, doch im Versteck wird dich keiner finden, weil er nicht weiß, dass er dich dort finden könnte......
     
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  4. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Kassel, Berlin
    müssen es gleich Seelenverwandte sein? fang doch erstmal damit an, um dich herum mehr das Nette und Wohlwollende
    an den Leuten wahrzunehmen, beim Einkaufen zum Beispiel. ich sehe fast nur solche positiv wirkenden Menschen. und
    ich erlebe auch häufig Verbundenheit und Nächstenliebe. vielleicht ist das Geheimnis, daß ich mir nichts davon erwarte,
    also daß ich nichts von ihnen will und bereit bin geduldig zu sein in normalen Alltagssituationen. wenn man sehr auf der
    Suche ist, findet man meist genau Dasjenige nicht, und vermutlich ist das sogar gut so. erfahrungsgemäß hilft es dann,
    einen Gang zurückzuschalten und weniger zu wollen. und: wir sollen uns nicht fixieren, sondern besser offen bleiben.

    wenn du derzeit wenige oder keine Freunde hast, dann ist das jetzt eben so. tu einfach was du gerne tust, dann ergibt sich
    das Freundefinden eines Tages. bis dahin bist du gestärkt im du-selbst-sein. so ist das mit-Freunden-sein eh viel schöner.

    das Problem mit dem ausgenutzt werden erledigt sich auf die genannte Weise übrigens in einem Abwasch von selbst.
     
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  5. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    22.131
    Ort:
    VGZ
    @Yogurette - Solche Leute des "netten Kaffeekränzchens" die alle an der Oberfläche liebeleien sind ja auch gar nicht gemeint - diese kann man immer überall haben........ Verpackungen umherkutschieren ...... - und das "Wichtigste" hast du bewusst ignoriert, das worum es hier in Priorität geht.....
     
  6. Hoffnung123

    Hoffnung123 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2013
    Beiträge:
    260
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    Oh, so viele Antworten schon.
    Vielen Dank dafür!

    @Noneytiri
    Ja, an so etwas in der Art dachte ich auch. Früher habe ich Yoga - Kurse gern besucht, genau aus diesem Grund.
    Momentan mangelt es leider nur an Zeit, aber ich spiele seit einigen Tagen mit dem Gedanken, mich wieder anzumelden. Eben wegen diesen "Energien".

    Bis zur Jugend suchte ich auch unterschiedliche Gemeinden auf, die ich jedoch irgendwann mied, weil sie alle an einen Rachsüchtigen Gott glaubten. Damit kann ich mich nicht identifizieren. Für mich ist Gott reine Liebe und alles andere zeigt (für mich persönlich zumindest), das sie sich noch nie wirklich mit ihm auseinander gesetzt haben).

    Ich habe bisher so einiges ausprobiert und habe immer wieder die Erfahrung machen müssen, das wie in den Gemeinden auch, die Leute nur das lebten was man ihnen lehrte und weil man es ihnen lehrte. Aber ich möchte gern in Kontakt sein mit Menschen die authentisch sind, das Leben und das Universum so tief um meisterhaft sehen, wie ich auch.
    Sich über die kleinen Dingen im Leben erfreuen.
    Im Regen tanzen statt weinen.
    Lieber geben, als nehmen.

    Daher auch gleich an @Yogurette:

    Erst gestern musste ich die schmerzliche Erfahrung mit meinen sehr netten und lieben Arbeitskolleginnen machen, dass sie, wenn es sein muss, einen in den Rücken fallen um ihre eigene Haut zu retten .
    Und ich würde mein letztes Hemd für andere geben, auch wenn ich leer ausgehe. Damit will ich nicht arrogant klingen. (Bitte nicht falsch verstehen). Aber ich habe schon oft anderen den Rücken gestärkt, die gar nicht wussten das ich das tat. Ganz im Untergrund sozusagen, weil ich einfach gern helfe.

    Die "schlimmste" Erfahrung die ich bisher gemacht habe war, dass sich die "nettesten" Freunde sich im nachhinein als keine Freunde entpuppten.

    Um ehrlich zu sein, ist meine Katze so das allerliebste Wesen das man sich vorstellen kann und das ich bisher kennenlernen durfte. Sie lebt genau das aus, was ich an meinen Mitmenschen so sehr vermisse.
    Sie ist einfach ein Bündel Liebe. Anders kann man sie nicht beschreiben :)

    @JacquesDeMolay:
    Ja, daran bin ich auch. Allerdings weiß ich nicht so recht wo ich anfangen soll.
    Psychotherapie? Selbstverteidigungskurse zur Stärkung des Selbstbewusstseins?
    Es gibt so vieles. Am besten hat mir bisher die Natur geholfen. Einfach draußen zu sein und mich zu Erden.

    Beispielsweise empfinden manche meine Lebensfrohe Art als nervig.
    Ich bin dreißig und lache für andere zu viel für mein Alter. Aber so war ich auch schon als Kind.
    Ich versuche mich dann immer anzupassen um zu gefallen, fühle mich aber unwohl als ernster Mensch.
    Bin ich einfach ich selbst, kann ich sehen wie der ein oder andere die Augen verdreht. Das tut weh.
    Ich selbst lasse die anderen auch so sein wie sie sind.


    Wahrscheinlich sollte ich innerlich auch lieber auf Freunde verzichten und meinen eigenen Weg gehen.
    Ich finde sehr viel wahres an dem was du schreibst.
     
    LynnCarme gefällt das.
  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    22.131
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    VGZ
    Was ich hier mal hinterlegte,
    schrieb ich vor 12/10 Jahren

    Sinnkrise

    Den letzten Vers hatte ich
    nach meiner Taufe noch hinzugefügt.

    Ich kenne fast all das, was du beschreibst,
    mit eigentlich dem Unterschied,
    dass ich nicht mehr lache außer,
    es ist was kopflustiges in Situation.

    Wenn ich sehe, was du über die Gemeinden schreibst,
    könnte sie vielleicht auch deine gewesen sein?

    Katharer

    Kirche der Liebe
     
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  8. Hoffnung123

    Hoffnung123 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2013
    Beiträge:
    260
    Ja, das könnte etwas für mich sein!
    Ich werde später noch etwas Googl'n darüber. Noch nie etwas davon gehört. Danke :)
    Muss nämlich bald zur Arbeit.

    Was ich auch sehr gut fand, war das Buch "Das Handbuch des Kriegers des Lichts" von Paulo Coelho.
     
  9. Hoffnung123

    Hoffnung123 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2013
    Beiträge:
    260
    Das ist sehr schade und traurig :(
     
  10. Alesius

    Alesius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2012
    Beiträge:
    551
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    Liebe Hoffnung123,
    du hast recht, "geben" ist sehr wichtig für diese Welt. Doch vergiss nicht, dass das "Annehmen" auch wichtig ist. DU bist hier um zu geben, aber es auch Wert Dinge in Freude anzunehmen! ;)
    Als "Helfer" gerät man schnell in die "Opferrolle", wenn man sich selbst vergisst. LIEBE und Ehre Dich selbst und Du wirst auch Menschen treffen, die Dich lieben - so wie du bist. :)

    Das mit dem Yoga-Kurs ist ein prima Tipp. Nimm Dir die Zeit einfach, denn DU bist es Wert! Finde den Ausgleich zwischen GEBEN und ANNEHMEN und es wird Dir spürbar besser gehen. Setze ganz deutlich Grenzen, wo es anfängt Dir zu "schaden". Du spürst diese Grenze, nur steht dein Wille zu Helfen dadrüber und dann wird diese Grenze schnell überschritten und du triffst "automatisch" Menschen, die dies ausnutzen. Achte deine Grenzen und steh dazu.

    Erfreue Dich an dem Licht in Dir, denn das ist das was Dich ausmacht! Daher beschäftige Dich mit Dir selbst. Wieder ein Grund wieder Yoga zu machen oder zu meditieren;)

    Ich kenne deinen Weg, denn ich bin ihn auch gegangen und mir hat die Selbstliebe (=Annehmen, Grenzen setzen) und Yoga sehr geholfen. Du bist es Wert glücklich zu sein, hole Dir ein Stück vom Himmel auf diese Welt. Damit "hilfst" du dir selbst und gleichzeitig den Menschen, die in der "Härte" verweilen.;)

    Bitte auch um Schutz und Führung für Dich selbst, denn dir "darf" von deinen Begleitern nur geholfen werden, wenn du es ihnen mit deiner Bitte ermöglichst. Denn Du bist nie alleine und warst es auch nie, auch wenn es sich oft zu angefühlt hat. ;)


    Liebe Grüße
    Alesius
     
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