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Wo stehe ich grad?

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von Amethystlady, 9. November 2007.

  1. Amethystlady

    Amethystlady Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
    Beiträge:
    119
    Ort:
    NRW
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    Hallo liebe Tarotfreunde,

    ich habe mich eigentlich noch nie so richtig zu den tarot Karten hingezogen gefühlt, sie waren mir immer zu kompliziert und nicht schlüssig. Inspiriert durch eine liebe Person hier im Forum und der eigenen Schattenarbeit hab ich die Karten aber wieder hervor geholt und irgendwie passt es grad .

    Nun fange ich vorerst mal mit einzelnen karten oder wie eben einer 3 er Legung an. Ich hoffe Ihr könnt mir ein wenig helfen und ich noch etwas lernen.

    Frage heute war : Wo stehe ich grad? Welche Herausforderungen habe ich aktuell zu bewältigen?

    8 der Kelche - Königin der Stäbe - 9 der Stäbe

    Ich soll loslassen von allem Alten und in eine neue ( wenn auch ungewissen ) Zeit blicken, ich darf nochmal die Vergangenheit reflektieren, aber dann ganz bewusst loslassen.
    Mutig und entschlossen werde ich wieder Sicherheit im leben gewinnen und mein Temperament leben können ohne Angst. Ich soll lernen mich wieder zu öffnen und den neuen Weg gehn.

    Was meint ihr? Lieg ich damit richtig oder gibts andere Ansichten?

    LG Amethystlady
     
  2. Midian69

    Midian69 Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2005
    Beiträge:
    151
    Ort:
    Klagenfurt
    Ich hätte gesagt "Wohnzimmer" ...

    :weihna1


    Nö, Scherz beiseite. Denke schon, dass du das richtig siehst :)
     
  3. Luonnotar

    Luonnotar Guest

    ... vom passiven fuehlen zum aktiven handeln. dich selbst ueberwinden.
     
  4. Phine

    Phine Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2006
    Beiträge:
    236
    Ort:
    Hamburg
    Liebe Amethystlady :)


    Danke für deine Antwort bezüglich deines verwendeten Decks! Ich hatte es mir fast gedacht, dass du mit Waite gelegt hast - und mir das Bild auch bereits vor einer Woche schon einmal angesehen.


    Luo hat bereits eine wunderbare Zusammenfassung geschrieben - ich brauche immer mehr Zeit und Worte :D ...
    Gern möchte ich dir meine Gedanken dazu aufschreiben. Vielleicht ist ein Impuls für dich dabei?


    Im ersten Draufschauen dachte ich sofort: Die Königin, das bist du - zumindest ein gerade sehr wichtiger Wesensaspekt von dir. Sie liegt in der Mitte, eingerahmt von zwei Situationen, die in kräftemäßigem Widerspruch stehen (Wasser der Kelche und Feuer der Stäbe). Sie selber trägt eines der beiden Elemente und signalisiert damit ihre "offene Freundschaft" mit den 9 Stäben.
    Aber sie hat auch eine Affinität zu den Kelchen, werden die Königinnen doch dem Wasserelement zugedordnet (so steht diese Stab-Königin für das "Feuer von Wasser").

    Genau zwischen diesen beiden Elementen thront sie nun. Obwohl sie sitzt, ist ihr Kopf von allen dargestellten Personen am höchsten gelegen - sie scheint die gesamte Situation von einem sicheren Platz aus gut zu überblicken. Ihre Hinwendung gilt den 9 Stäben, sie sieht scheinbar die abgebildete Person an, bzw. beobachtet deren Tun, und öffnet sich von der Körperhaltung in diese Richtung. Es wirkt, als böte sie dem 9 Stäbemann die Sonnenblume an, oder?
    Von ihrer Haltung her habe ich das Gefühl, sie wendet sich ab vom Geschehen der 8 Kelche-Szene. Ihr Stab wirkt fast abwehrend / schützend gehalten gegen dieses Bild.
    Offenbar befindet sich die Königin in einem Zwiespalt von Gefühlen / Wünschen / Sehnsüchten und dem Mut / Antrieb / Willen, aktiv etwas zu tun. Dabei sympathisiert sie doch eher mit dem "Anpacken" und "Machen".

    Die drei Karten lese ich auch in einer zeitlichen Abfolge, die in den 8 Kelchen die nahe Vergangenheit abbildet und in den 9 Stäben die nahe Zukunft wiedergibt. Interessanterweise folgen hier auch die Zahlen in richitger Reihenfolge aufeinander: 8 - 9. Eine Entwicklung zum Ende einer Phase wird hier vermutlich angezeigt (in der 9 vollendet sich ein Zyklus und etwas Neues beginnt).
    Allein von der Betrachtung der Bilder assoziiere ich in den 8 Kelchen, dass du dich auf die Reise begeben hattest / dich auf ein Wagnis eingelassen hattest (die 8 kommt aus der 7 -> Trumpf VII Der Wagen) und nun den Punkt zu fassen hast oder hattest, an dem du merkst, dass es hier nicht mehr weitergehen kann. Die Szene zeigt eine Figur, die alle Kelche in einem ordentlichen Muster aufgestellt hat - doch zeigt sich hier die Unvollständigkeit, es bleibt eine Lücke unausgefüllt, die sich in dieser Umgebung nicht schließen lässt - alle 8 vorhandenen Kelche sind verwendet worden. Um ein harmonisches Bild zu erhalten, fehlt es an einem Kelch... Also wird in dieser Situation deutlich empfunden, dass an dieser Stelle alles getan wurde, es nichts mehr zu tun gibt. "Ein Aufbruch schweren Herzens" wird uns gezeigt. Die Figur hat viel Gefühl und Herzblut in die Angelegenheit investiert und muss an diesem Punkt feststellen, dass hier das Potential ausgeschöpft ist. Ein neuer Weg sollte gefunden werden, um die eingebrachten Gefühle (Hoffnungen / Wünsche) nicht ungenutzt brachliegen zu lassen. "Durchhalten" ist eine mögliche Aussage dieser Karte.
    Auf die 8 folgt die 9. Doch ändert sich das Element: Aus dem passiven Empfinden folgt ein aktiver Antrieb / Tatendrang. Die Person zeigt sich mit Blessuren (Kopfverband), die in den vorangegangenen Auseinandersetzungen / Kämpfen erworben wurden. Doch sie steht weiter aufrecht, immer noch von starkem Willen geprägt (der Stab ist deutlich größer als die Figur und unversehrt). Die Stäbe im Hintergrund könnten für "Trophäen" stehen, für Erfahrungen, die gemacht wurden (jeder Stab könnte für eine Erfahrung stehen), die ihr den Rücken stärken und schützen, sogar ein "Schlupfloch" ist (instinktiv?) freigelassen worden... Ich empfinde die Haltung als abwartend - da kommt noch eine Auseinandersetzung / ein Kräftemessen. Wenn das "gewonnen" wird, kann auch der letzte Stab zu den anderen gesteckt werden und bildet dann eine Art lückenlosen Zaun - anders als bei den 8 Kelchen kann hier der Leerraum geschlossen werden.

    Die Elemente Luft und Erde treten nicht in Erscheinung - möglicherweise fehlt es noch an den nötigen Ideen und Konzepten, um sich konstruktiv in eine Richtung zu bewegen?
    Mir drängen sich dabei Fragen auf wie: Was stellst du dir konkret vor? Welche Idee(n) möchtest du umsetzen? Womit hast du angefangen, einen "Fehlschlag" erlitten und steckst nun in einer Durststrecke, die doch scheinbar fast überwunden ist?



    Genug meiner vielen Worte - zurück zu Luo, die es immer unnachahmlich auf den Punkt zu bringen vermag:


    Alles Liebe
    von Phine :blume:
     
  5. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
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    1.855
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    Braunschweig
    :)Kann mich den anderen nur anschließen, aber zu den 9 Stäben habe ich trotzdem noch was zu sagen...

    Die 9 der Stäbe ist mir immer als Karte Begegnet, die eigentlich wieder einen Stillstand anzeigt, ein Angstvolles in die Zukunft schauen. Der Stillstand wird aber anders als bei den 4 Schwertern von äußeren Umständen bestimmt, und solange man nicht weiter kommt Zweifelt man natürlich, ist ungeduldig, schaut nervös was da kommt. Weiter geht es erst, wenn man Luft holt und sich wirklich hinsetzt und loslässt.
    In einem meiner Drachendecks ist eine Treppe zu sehen die nach oben führt, das Ende ist nicht ersichtlich, der Drache ist vor der Treppe und schaut erwartungsvoll und unsicher wo die Treppe hinführt. Ein Sprichwort könnte die Aussage der Karte nicht besser beschreiben..."Der Weg ist da, wo die Angst ist".
    Die Karte verspricht eigentlich etwas positives, aber sie zeigt auch die eigene Angst diesen Weg zu gehen. Meistens ist es einfach nur der Erste Schritt in diese Richtung, dann sieht man ja schon ob es gut oder nicht so gut läuft, aber genau dieser erste Schritt ist auch meistens der schwerste.

    Besonders beim Anblick der letzten beiden Stab Karten kann man sehen, dass er hier noch Luft holt, unbewusst gezwungen erst einmal inne zu halten.
    Bei der 10 aber ist es zuviel, die Aufgabe ist oder wirkt zu groß, das kleine menschlein kommt damit gar nicht mehr zurecht, die Stäbe sind zu viele und zu groß für ihn. Die Stäbe die bei der 9 noch hinter ihm standen, sammelt er hier nun ein. Die Aufgabe ist aber eigentlich gar nicht zuviel, im Weg steht ihm nur seine Angst es nicht zu schaffen, sein Gefühl dem nicht gewachsen zu sein. Seine Arbeit ist auf dem Bild fast schon abgeschlossen, das zeigt dass die Aufgabe nicht zu groß war, sondern dass er sich selbst nur klein gemacht hat.

    Liebe Grüße,
    Anakra
     
  6. Amethystlady

    Amethystlady Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
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    119
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    Hallo Phine und Anakra,

    herzlichen dank Euch beiden für die ausführlichen Erläuterungen:weihna1.... das hilft mir wirklich weiter. Ich sagte ja, dass ich bisher nicht so gut mit den TarotKarten umgehn konnte , aber so wie ihr das bildlich erklärt bekomme ich langsam einen Zugang und muss sagen dass mich diese Karten im Moment mehr anziehn wie die Lennis:foto:.... sie haben wohl grad doch mehr Aussagekraft für mich..... auch wenn ich noch so liebe "übersetzer" wie Euch brauche:party02:

    Erstaunlich ist wirklich, dass ich mich total wiederfinde in Euren Beschreibungen...zum Teil kann mans wörtlich nehmen. Zum ersten bin ich wohl astrologisch gesehn stark vom Feuer und Wasserelement geprägt und fühle mich auch so hin und her gerissen zw. fühlen und aktiv sein.... hab die Sonne imm Feuerzeichen und Mond im Wasserzeichen, beides auch noch frontal gegenüberstehend...passt nich wahr?:foto:.... und beides ist echt schwer zu vereinbaren.
    Dann hat mich stutzig gemacht , dass da tatsächlich der Mann mit den Stäben Blessuren hat, die ich sicher auch vielfach davongetragen habe aber schicksalhafter weise just letzte Woche etwas auf die "mütze" bekam ...urplötzlich und auch eine Blessur am Kopf zurückbehalten habe.... das war jetzt doch sehr merkwürdig für mich und ich grüble immer noch was ich daraus lernen sollte.....
    und ja , beiden stimme ich zu dass ich an einem Punkt bin wo ich denke so gehts nicht mehr, so komme ich nicht weiter...trete auf der Stelle und es fehlt mir was..... möchte mein Leben aktiver gestalten, aber weiss noch nicht ganz genau wie und es ist da noch Angst die mich hindert.... ins Ungewisse zu gehn..... loszulassen und voller Vertrauen einfach zu laufen ohne einen genauen Plan oder Sicherheiten.......das ist verdammt schwer.
    Ich spüre , dass ich nahe dran bin......kurz vorm Durchbruch sozusagen.....aber irgendwie bleib ich vor der Tür stehn anstatt durchzugehn glaub ich...... :escape:.... und ich weiss auch irgendwo in mir drin dass ich es schaffe egal was da kommt...... aber es ist die Angst die mich noch hindert..... im Kopf kann ich das alles..... aber ich bleibe im passiven hängen.... naja, nich mehr lange..... ich sammle kraft und dann mit anlauf durch:schnl:.

    Und mit so lieber Unterstützung wie ich hier bekomme, dann muss es ja klappen:weihna1 danke nochmal.

    LG Amethystlady
     
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