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Wo sind die Hindernisse?

Dieses Thema im Forum "Lenormand" wurde erstellt von Adamea, 14. Juni 2012.

  1. Adamea

    Adamea Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2010
    Beiträge:
    509
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    Hallo meine Lieben,

    nachdem ich gestern ein neues Thema "Selbstbewusstsein" eröffnet habe und schon einige Rückmeldungen bekommen habe. Vielen Dank nochmal dafür :umarmen:, habe ich nun die Karten gelegt auf die Frage:
    Was sind die Hindernisse, die mich eben daran hindern selbstbewusst zu sein/werden und mich wertvoll zu fühlen?
    Was hält mich da noch zurück?

    Legeart: 1,2,3 ...





    Was ich da so sehe, gibt's wohl noch einiges zu tun für mich. :D
    Aber naja, bin für jede Anregung dankbar. :)

    Liebe Grüße
    Adamea
     
  2. lucylu

    lucylu Aktives Mitglied

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    3. Oktober 2009
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    Berlin
    du brauchst bestätigung.

    und wenn du ein korb bekommst bist du niedergeschlagen, und denkst, was ist nicht gut an mir.
     
  3. Adamea

    Adamea Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    509
    Ort:
    Ja, das kommt mir bekannt vor, leider ...:confused:
     
  4. lucylu

    lucylu Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin
    ich denke mal im sommer wird es dir besser gehn/oder dann schaffst du es. der schlüssel heißt gutes gelingen.
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Adamea,

    der Reiter als erste Karte ist in bewegung, ist mobil, ist auch sportlich. Dies bist du alles nicht (mehr). Dadurch erreichst du auch deine Ziele nicht mehr (Berg). Und bist frustriert. Oder Berg neben Sonne: du hast das Ziel gesund zu werden, selbstbewusst wie die Sonne, strahlend am Himmel, doch im Moment ist das Ziel zu hoch gesteckt. Mit der Sense hättest du gerne eine plötzliche Wandlung, eine Komplettänderung. Sense macht aggressiv, mitunter gewaltbereit. Sense neben Sonne zeigt sich als körperliche Schmerzen, die deine Beweglichkeit einschränken.

    die untersten Karten Wolken - Schiff - Schlüssel = qs 06:
    Sie bilden die Basis der Hindernisse. Es gibt da einen Mann, evtl. sogar aus dem Ausland, oder von ganz weit weg (dein Vater, oder evtl. Onkel?). Zu ihm führt die Türe, um die Hindernisse aus dem Weg räumen zu können.

    Der Herr im Bild: ihn würde ich so deuten, dass sich die Ursache der Wertlosigkeit in deiner väterlichen Linie befindet und die schlimmsten Auswirkungen sich in Partnerschaften ergeben.

    viele Grüße pluto
     
  6. Adamea

    Adamea Mitglied

    Registriert seit:
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    Das klingt viel versprechend. Habe ja auch im Sommer einiges vor, dass mir sicher helfen wird, dass es mir besser geht. :)
     
  7. Adamea

    Adamea Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2010
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    509
    Ort:
    Hallo Pluto,

    ich danke dir für deinen Beitrag ...hm...also auch wenn ich so wie der Reiter nicht in Bewegung bin, bin ich eigentlich gar nicht frustriert, das war ich noch vor kurzem, aber jetzt habe ich mich eher darauf konzentriert, was ich machen kann damit es mir gut geht. Ja stimmt, das ist mein Ziel, aber ich erwarte nicht, dass es von heute auf morgen geht, aber längerfristig ist das mein Ziel.:)

    Hm...ein Mann, der weit weg ist...naja, mein Vater lebt leider nicht mehr, und mein Onkel, der von weiter weg wohnt, mit dem habe ich keinen Kontakt, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass das etwas mit ihm zu tun hat.

    Das die Ursachen für die Wertlosigkeit in der väterlichen Linie zu finden sind, kann ich mir schon vorstellen, aber ich weiß von diesen Menschen so gut wie nichts. Es ist ein Teil, der mir einfach fehlt. Also ist das etwas schwierig.
    Nein, also in der Partnerschaft habe ich so diesbezüglich keine Probleme, wahrscheinlich deshalb, weil mein Partner mit den selben Dingen zu kämpfen hat.

    Liebe Grüße
    Adamea
     
  8. Tugendengel

    Tugendengel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Februar 2012
    Beiträge:
    249
    Hallo Adamea,

    Du möchtest wissen, was wohl die Hindernisse für Dein eher mäßiges Selbstbewusstsein sein könnten.

    Deinem Kartenblatt kann man meines Erachtens deutlich ansehen, dass dieses Thema sozusagen sehr aktiv und lebhaft durch Deine Gedankenwelt „galoppiert“: Im Haus des Reiters (1), also unter anderem im Haus der Gedanken, liegt ebenfalls der Reiter, der auch Aktivität, Bewegung und Dynamik wiederspiegeln kann.

    In Deinen Gedanken (Haus des Reiters) dürftest Du meiner Meinung nach also eine Menge Energie und Ehrgeiz (Reiter) aufwenden und Dich sehr aktiv damit beschäftigen (Reiter), was Du unternehmen (Reiter) kannst, um selbstbewusster zu werden. Deine diesbezügliche gedankliche Aktivität lässt dabei meines Erachtens auch erkennen, dass Du um die Erreichung Deines Zieles, selbstbewusster zu werden, wirklich ernsthaft bemüht bist und damit immerhin schon einmal einen starken Willen entwickelt hast, diesbezüglich vorwärts zu kommen (Reiter), etwas in die Gänge zu bringen (Reiter) und nicht auf der Stelle stehen zu bleiben (Reiter), was ja bereits ein erster und sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Wie heißt es so schön: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.“

    Gleichwohl hat es für mich jedoch den Anschein, als ob Du gedanklich bereits wesentlich weiter bist als in der tatsächlichen Umsetzung Deines Willens und Deines Zieles in die Realität (Reiter, der den Berg sozusagen „im Schlepptau hat“, was darauf hinweisen kann, dass Du noch größere, belastende „Bremsklötze“ in Deinem Rucksack mit Dir führen könntest).

    Aufschlussreich für die Ergründung der Ursachen für Dein eher geringes Selbstbewusstsein finde ich vor allem auch die Kartenkombination Sense – Brief, wobei sich der Brief ins Zentrum Deines Kartenblattes gelegt hat und somit auch auf die angrenzenden und umliegenden Karten ausstrahlt.

    Der Brief wird teilweise auch als Symbol für eine gewisse Oberflächlichkeit gedeutet. Diese Deutung könnte man zum Beispiel daraus ableiten, dass ein Brief – im Gegensatz zu einem Buch, das ebenfalls in den Lenormandkarten vorkommt – wesentlich dünner ist, einen deutlich geringeren Umfang hat, und dass es wesentlich weniger Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt, einen Brief zu schreiben, als ein Buch zu verfassen.

    Hinzu kommt, dass das Schreiben eines Briefes zunächst einmal eine einseitige Art der Kontaktaufnahme darstellt, nach der man üblicherweise eine gewisse Zeit lang abwarten muss, bevor man eine Reaktion des Empfängers erhält.

    Ein zwischenmenschlicher Austausch lediglich mittels Briefe weist also einen anderen, vielfach vergleichsweise geringen Intensitätsgrad auf, als ein zwischenmenschlicher Austausch mittels persönlicher Treffen, räumlicher Zusammenkünfte und mittels unmittelbarer persönlicher Gespräche.

    Die Kommunikation mittels Briefe erfolgt insofern also grundsätzlich etwas schleppender als eine Kommunikation unter räumlich und persönlich Anwesenden, weshalb es teilweise auch vorkommen kann, dass man angesichts der nicht seltenen zeitlichen Verzögerungen irgendwann vielleicht das Interesse an dieser Art der Kommunikation verliert. Es erweist sich damit zumindest als schwierig, langfristig und auf Dauer lediglich mittels Briefe einen lebhaften und tiefschürfenden Kontakt aufrechtzuerhalten.

    Diese Umstände erklären meiner Meinung nach auch, warum der Karte „Brief“ unter anderem auch eine gewisse Oberflächlichkeit zugeschrieben wird.

    Auf Grund der Kartenkombination Sense – Brief dürftest Du meines Erachtens deshalb auch nicht unerheblich darunter leiden (Sense), dass die Kontakte (Brief) zu Deinen Mitmenschen vielfach eher oberflächlich (Brief) verlaufen, ohne dass ein freundschaftlicher Tiefgang zustande kommt.

    Solche Kontakte, die eher banalen, seichten, beiläufigen, dürftigen, flüchtigen und substanzlosen Charakter aufweisen, dürften Dich meiner Meinung nach nicht wirklich innerlich befriedigen und zufriedenstellen und dürften deshalb auch nicht gerade positiv dazu beitragen, Dein Selbstwertgefühl zu stärken und zu fördern.

    Stattdessen könnte ich mir vorstellen, dass Dein Erleben solcher oberflächlichen Kontakte bei Dir eher wieder neue Selbstzweifel und Selbstwerteinbußen aufkommen lassen, und zwar dergestalt, dass Du Dich innerlich zum Beispiel fragst: „Wieso fällt es mir so schwer, intensive, tiefgründige, langzeitige und bereichernde Freundschaften aufzubauen?“, „Warum gehen meine Mitmenschen häufig viel zu schnell an mir vorbei oder lassen mich mitunter sogar einfach stehen, ohne den Wunsch zu verspüren, mich näher kennenlernen zu wollen?“, „Was ist es, dass die Menschen zu mir auf Distanz hält?“.

    Deine Lernaufgabe in den nächsten Monaten dürfte es deshalb meiner Meinung nach unter anderem sein, trotz aller möglichen Rückschläge gleichwohl nicht aufzugeben und Dich nicht nur in Deinem äußeren und inneren Zuhause „zu verkriechen“ (Sense (10) im Haus des Hauses (4), 10 + 4 = 14 (Fuchs): für Dein Vorhaben, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln, ist es nicht unbedingt zielführend und nicht unbedingt ratsam (Fuchs), Dich zu viel in Deine äußeren vier Wände (Haus) und auch zu viel in Dein inneres „Schneckenhaus“ (ebenfalls Haus, welches auch den eigenen Körper und die innere Behausung symbolisieren kann) einzuigeln und zurückzuziehen; von einem solchen äußeren und inneren Rückzug im Übermaß dürften Dir die Karten meiner Meinung nach eher abraten (Sense)).

    Selbstbewusstes Auftreten lässt sich meines Erachtens eher schwerlich im Alleingang und ausschließlich „im stillen Kämmerlein“ erlernen. Halte vielmehr auch weiterhin Ausschau nach einem, bestenfalls mehreren Menschen, von dem/denen Du das Gefühl hast, dass er/sie Dir wohlgesonnen sein könnte/n und versuche anschließend, den Kontakt zu intensivieren, bis Ihr hoffentlich eine Ebene des tiefen Vertrauens und der wahren Freundschaft erreicht.

    Eine solche Freundschaft, in der Dir jemand den Rücken stärkt, Dir Mut zuspricht, Dir bewusst Deine Vorzüge, Deinen Wert, Deine tollen Charakterzüge und Deine liebenswerten Seiten vor Augen führt, dürfte Dir meines Erachtens „Flügel verleihen“ und Dein Selbstbewusstsein in die Höhe schnellen lassen.

    Den Brief als die zentrale Karte Deines Kartenblattes könnte man über die bisherigen Erwägungen hinaus zusätzlich auch noch als Aufforderung an Dich begreifen, vielleicht einmal schriftlich (und damit zum jederzeitigen Nachlesen) festzuhalten, welche, wenn auch anfänglich möglicherweise nur kleinen Dinge Du in Deinem tagtäglichen Alltag erfolgreich gemeistert hast und welches Deiner geplanten Vorhaben Du mit Bravour in die Realität umgesetzt hast.

    Kleine Erfolge, die Du mit Sicherheit auch zu verzeichnen hast, gehen in der Hektik und dem Rummel des Alltags schnell mal unter und geraten in Vergessenheit. Wenn Du diese Erfolge hingegen vielleicht mal in einem auch optisch ansprechenden und von Dir liebevoll gestalteten Büchlein notieren würdest, könnte ich mir vorstellen, dass Du nach einigen Wochen oder Monaten, wenn Du Deine erzielten Erfolge in komprimierter Form noch einmal jeweils nachlesen würdest, vielleicht selbst ganz erstaunt sein wirst, wie viele Erfolge Du im Grunde genommen schon zu verbuchen hast und einheimsen konntest.

    Außerdem könnte ein solches persönliches Buch über Deine bereits erzielten Erfolge den Vorteil haben, dass Du ganz genau zeitlich zurückverfolgen könntest, wie Deine, zu Beginn möglicherweise nur kleinen Erfolge mit der Zeit immer größer und größer werden, was auch Dich meines Erachtens innerlich immer mehr wachsen und reifen lassen dürfte. Es ist altbekannt, dass Erfolge Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein fördern und vermitteln.

    Ende des 1. Teils meiner Deutung zu Deinem Kartenblatt; wegen der Länge meines Beitrags habe ich diesen in zwei Teile unterteilt; der 2. Teil meiner Deutung erfolgt direkt im Anschluss an diesen 1. Teil.

    Viele Grüße (zum 1.),
    Tugendengel
     
  9. Tugendengel

    Tugendengel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Februar 2012
    Beiträge:
    249
    Hallo Adamea,

    hier folgt nun der 2. Teil meiner Deutung zu Deinem Kartenblatt:

    Den Herrn in Deinem Kartenblatt sehe ich persönlich jetzt weniger als irgendeinen Bekannten von Dir an (für einen solchen Fall hätte es näher gelegen, dass hier zum Beispiel der Bär, der Reiter oder der Hund aufgedeckt worden wäre), sondern vielmehr als Deinen Herzensmann (Herr), also als Deinen Freund.

    Der Herr, der hier in Deinem Kartenblatt liegt, ist – worauf die versteckten Karten hinweisen – unter seiner Oberfläche (da lediglich in den verdeckten Karten und nicht offen ausliegend) selbst tief (Fische) verunsichert (Wolken): Herr (28) im Haus der Wolken (6), also der Unsicherheiten, 28 + 6 = 34 (Fische: Fische leben tief unter der Wasseroberfläche und sind deshalb für uns, die wir über der Wasseroberfläche leben, so ohne Weiteres nicht sichtbar. Die Fische symbolisieren unter anderem auch die tieferen Schichten in uns, die wir mit unserem Verstand und unserem Bewusstsein nicht erfassen können, also unsere Seele und unser Unterbewusstsein.)

    Der Umstand, dass Du von immerhin 36 möglichen Karten ausgerechnet auch die Karte „Herr“ gezogen hast, ist dabei für mich ein Indiz dafür, dass dieser Herr (also meiner Meinung nach Dein Freund) vielleicht auch einen nicht ganz unwesentlichen Anteil daran haben könnte, weshalb es sich für Dich schwierig gestaltet, kurzfristig und nachhaltig selbstbewusster zu werden.

    Als ich die Karte „Sonne“ in Deinem Kartenblatt gesehen habe, die oberhalb des Herrn, also Deines Herzensmannes liegt, ist mir spontan der Gedanke in den Sinn gekommen, dass Deine Augen, also Dein Blick, Deine Aufmerksamkeit, Dein Fokus und ein nicht unerheblicher Teil Deiner Konzentration gerade auch auf dem Herrn, also auf Deinem Herzensmann ruht, mit dem Du grundsätzlich Tag für Tag zusammenwohnst.

    Die Sonne symbolisiert unter anderem auch die Augen (das Sonnenlicht – das Augenlicht; die Sonne strahlt – die Augen strahlen). Was die Sonne erhellt, können wir mit unseren Augen sehen. Ohne Sonne herrscht Dunkelheit und unsere Sicht ist erheblich eingeschränkt. Wo die Sonne auftaucht, kann dies deshalb mitunter auch ein Hinweis auf etwas oder auf jemanden sein, auf das oder auf den wir unsere Augen und unser Augenmerk richten.

    Durch Deinen intensiven, tagtäglichen Blick auf Deinen Freund dürftest Du meines Erachtens auch Tag für Tag die tiefe Verunsicherung Deines Freundes, sein wenig ausgeprägtes Selbstvertrauen und sein geringes Selbstwertgefühl wahrnehmen und immer wieder aufs Neue spüren (hierzu hatte ich Dir ja bereits in Deinem anderen Thread namens „Wie kann das sein???“ meine Sichtweise dargelegt und erklärt), was Dich selbstverständlich nicht unberührt lässt, weil Du Deinen Freund ja liebst.

    Wenn man jedoch nahezu Tag für Tag auf engstem Raum eine Person an seiner Seite erlebt, die selbst auch in größerem Umfang Schwierigkeiten damit hat, sich ihrem Umfeld gegenüber zu behaupten, „mit geradem Rücken“ und ohne Schuldgefühle ihre Wünsche zu artikulieren und durchzusetzen und sich selbst so zu lieben, wie sie ist, dann halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass ein solches Auftreten und eine solche Einstellung dieser Person auch Dein Auftreten und Deine Verhaltensweisen mindestens unbewusst beeinflusst und auch Dich in Deiner Entwicklung zu einem selbstbewussteren Menschen hemmt.

    Dass sowohl Dein Selbstwertgefühl als auch das Selbstwertgefühl Deines Freundes nur wenig ausgereift ist, verdoppelt also meines Erachtens die thematische Problematik noch.

    Was Dein Selbstbewusstsein anbelangt, so sitzt Du meiner Meinung nach mit Deinem Freund (Herr) „in einem Boot“: meines Erachtens seid Ihr beide vor die Aufgabe gestellt, Euch Eures unbestreitbaren Wertes, Eurer Begabungen, Eurer Befähigungen, Eurer Vorzüge, Eurer Stärken und Eurer positiven Qualitäten bewusst zu werden und ein solches Bewusstsein auch gegenüber Eurem Umfeld auszustrahlen und zu demonstrieren.

    Vielleicht könntet Ihr beide einmal, zunächst jeder von Euch für sich selbst, versuchen, an eine oder mehrere Person/en zu denken, die Ihr persönlich als sehr selbstbewusst anseht und wahrnehmt und anschließend probieren, im Detail zu analysieren, an welchen Verhaltensweisen, an welchem öffentlichen Auftreten, an welchen Umgangsformen, an welcher Körpersprache, an welcher Gestik und Mimik und an welchen Einstellungen Ihr dieses Selbstbewusstsein der anderen Person/en festmacht.

    Vielleicht gelingt es Euch ja mit der Zeit, wenn auch zu Beginn erst nur hinsichtlich irgendwelcher Kleinigkeiten, Euch von dieser/diesen Person/en, der/denen Ihr ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein attestiert, eine bestimmte Einstellung, ein bestimmtes Verhalten und ein bestimmtes, für Euch erstrebenswertes Auftreten abzuschauen und Euch ebenfalls zu eigen zu machen (Stichwort: Lernen von „Vorbildern“).

    Zu denken gibt mir in Deinem Kartenblatt auch, dass die Wolken (6) im Haus der Schlange liegen und dies die Quersumme 13, also die Karte des Kindes ergibt. Auf Grund der Kombination Schlange – Kind ist mir in den Sinn gekommen, dass eine weitere Ursache für Dein eher mäßiges Selbstbewusstsein möglicherweise bereits in Deiner Kindheit (Kind) liegen könnte.

    Da Du in Deinem eigenen Kartenblatt als Fragestellerin immer durch die Dame und nicht durch die Schlange dargestellt wirst, würde ich – wenn meine Deutung betreffend Deiner Kindheit zutreffen sollte – die Karte der Schlange sodann Deiner Mutter zuordnen.

    Wenn ich dann noch die Wolken in meine Erwägungen mit einbeziehe, verdichtet sich bei mir der Eindruck, dass auch bereits Deine Mutter, jedenfalls zu Zeiten Deiner Kindheit (Kind), ein eher unsicherer (Wolken im Haus der Schlange) Mensch ohne wirklich nennenswertes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gewesen sein könnte. Für diesen Fall würde dann auch die Vermutung naheliegen, dass Du Dir das von wenig Selbstbewusstsein geprägte Auftreten und die von wenig Selbstvertrauen gekennzeichnete Haltung Deiner Mutter möglicherweise ebenfalls zu eigen gemacht und übernommen haben könntest, und zwar bereits in Deiner Kindheit (Kind) als einer besonders sensiblen Prägungsphase.

    Sollte meine diesbezügliche Einschätzung zutreffen, hätten wir mit der (jetzt einfach mal vorausgesetzten) engen Beziehung zu Deiner Mutter und der engen Beziehung zu Deinem Freund bereits zwei Dich prägende Beziehungen zu gleich zwei Personen, deren Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl wohl eher im unteren Bereich der Skala liegen dürfte.

    In diesem Zusammenhang würde mich einmal interessieren, ob Du vor Deinem jetzigen Freund auch schon eine oder mehrere Beziehung/en geführt hast und, falls ja, wie es sich in dieser/diesen zurückliegenden Beziehung/en mit dem Selbstbewusstsein Deines/Deiner damaligen Freunde/s verhalten hat und ob dies auch Auswirkungen auf Dein Selbstbewusstsein hatte?

    Möglicherweise lässt sich hier eine Art „Chronik“ von Beziehungen mit wenig selbstbewussten Menschen erkennen, die sich wie ein roter Faden durch zumindest einen Großteil Deines bisherigen Lebens gezogen haben könnte?

    Schließlich glaube ich in Deinem Kartenblatt manchmal auch eine Angst (Wolken) Deinerseits erkennen zu können, dass Du teilweise den Erwartungen (Schiff) nicht vollends entsprechen und nicht gerecht werden könntest (Schiff im Haus des Sarges). Mitunter dürftest Du Dich meines Erachtens also selbst zu viel innerlich unter Druck setzen, nur um es anderen Recht zu machen, was meiner Meinung nach dem Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins auch eher abträglich sein dürfte.

    Vielleicht könnte es Dir insofern ja helfen, öfter mal dazu überzugehen, hin und wieder höflich, zum Ausschluss von Missverständnissen aber gleichwohl bestimmt „Nein“ zu sagen, wenn andere Dich zum Beispiel dazu verpflichten oder gar überreden wollen, etwas zu tun, was Dir jedoch innerlich widerstrebt.

    Entscheidend ist meines Erachtens vor allem, dass Du, auch wenn Du nicht immer alle an Dich herangetragenen Erwartungen (Schiff) erfüllst (Schiff im Haus des Sarges), mit Dir selbst sozusagen „im Reinen bist“ (Ruten als Quersumme aus Schiff (3) im Haus des Sarges (8), 3 + 8 = 11 (Ruten); der auf der Karte „Ruten“ auch abgebildete Reisigbesen weist darauf hin, dass dieser Karte unter anderem auch ein reinigender und klärender Aspekt innewohnt und dass wir manchmal auch aufgefordert sein können, „etwas ins Reine zu bringen“ und mit etwas äußerlich und/oder innerlich aufzuräumen).

    Auch mal zu seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu stehen (und zwar ohne schlechtes Gewissen!) und, soweit als möglich, ein selbstbestimmtes und nicht nur fremdbestimmtes Leben zu führen, also nicht nur sozusagen „wie eine Marionette zu fungieren, deren Seile andere Personen in ihren Händen halten“, stärkt das Selbstbewusstsein ungemein.

    Zudem dürfte hiermit der meines Erachtens positive Effekt einhergehen, dass Du mit der Zeit immer häufiger feststellen dürftest, wie befreiend es für Dich sein kann, Dich immer unabhängiger von dem Urteil anderer Menschen zu machen, was Dein Selbstbewusstsein meines Erachtens ebenfalls enorm steigern könnte. Dann dürfte es Dir meines Erachtens auch gelingen, Deine teilweise wohl noch bestehenden Ängste (Wolken), den Erwartungen nicht standzuhalten (Schiff im Haus des Sarges), nach und nach „über Bord zu werfen“ (Schiff).

    Hiermit möchte ich mit meinen heutigen Ausführungen schließen und Dich bitten, mir wieder – für meine eigene kritische Selbstüberprüfung – eine möglichst ausführliche Antwort zwischen meine Absätze zu schreiben.

    Ich würde mich freuen, wenn ich Dir helfen und Dir vielleicht einige Erkenntnisse und Anregungen mit auf Deinen Weg zu einem „charmanten und umwerfenden“ Selbstbewusstsein geben konnte.

    Viele Grüße (zum 2.),
    Tugendengel
     
  10. lucylu

    lucylu Aktives Mitglied

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    tugendengel@ ich hätt ja gern mal nen liebesbrief von dir ;) (soviel geschrieben)
     
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