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Wisst Ihr, was ich glaube......?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Katarina, 27. November 2006.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Ich glaube (oder weiß?), dass eh alles von selber läuft, so wie es nach dem Plan von wem? laufen soll. Unsere Ichs hocken sich da nur drauf und denken, wir würden das steuern. Und wir wurschteln und diskutieren und suchen nach der einen Wahrheit und strengen uns an und mühen uns ab, das richtige zu tun, den richtigen Weg zu finden. Tatsächlich passiert all`das von ganz alleine und unsere Ichs denken dann "Wow, was für ein Erfolg" und das Ich klopft sich auf die Schulter. Und weiter geht`s im Programm.
    Geahnt habe ich das schon länger, dass das Ich ein illusionäre Identifikationsfigur ist, die es dem ablaufenden Programm ermöglicht, dass ganze als "persönlichen Erfahrungsprozess" zu erleben. Aber wirklich gefühlt habe ich das nicht. Bisher nicht. Aber ganz deutlich erlebbar war das für mich (wer ist eigentlich "mich") nun bei der Befassung mit meinen Superwünschen.

    Es heißt doch immer: Lasse Deinen Wunsch los, damit er sich erfüllen kann! Eigentlich ist das ja Blödsinn, denn wenn das "Ich" sich etwas wünscht, dann wünscht es das halt. Wieso sollte es dann loslassen? Das "Ich" ist nicht so programmiert, dass es das, was es will, loslässt. Das "Ich" ist auf "Ich will" programmiert. Und "Ich will loslassen" ist Blödsinn, weil wenn Loslassen ansteht, dann lässt man einfach los und sagt sich nicht "Ich will loslassen" (um dann natürlich weiter festzuhalten).
    In meinen Bemühungen um "Ich will loslassen" habe ich nun jahrelang geklammert. Letzte Woche nun habe "Ich" einfach so losgelassen. Einfach so! Völlig ungeplant. Der Wunsch war extrem drängend geworden, ich machte mich an die zwangsweise Wunschrealisierung und dann hat es in mir losgelassen. "Ich" war das nicht. "Ich" kann das gar nicht. "Ich" kann nur entweder festhalten oder abgeben. Aber "Loslassen" im Sinne von "Ich lasse jetzt los, was ich will", das kann "Ich" gar nicht. Wer macht das?
    Und welcher Instanz in mir ist jetzt die endgültige Wunschrealisierung so gleichgültig. Welche Instanz in mir fühlt sich jetzt so frei?

    Was ist in mir, das mir die Gewissheit gibt, dass die jweiligen Wege, die wir einschlagen und um deren Richtigkeit wir (also unsere Ichs) sich bemühen, völlig wurscht sind. Wir (wer ist "wir" eigentlich?) sind die Spieler in einem von selber ablaufenden Programm. Es heißt "Gott" erfahre sich so, indem er sich in Abermillionen Bewußtseinsplitter aufteilt, die sich dann halt abgetrennt von der Quelle erfahren müssen. Alles ganz illusionär natürlich. Und mit "Gott" verbinden die Gutwilligen unter uns "Liebe". Folglich muss das Böse illusionär sein- Aber "Ich" bin mir bei alldem überhaupt nicht mehr sicher. Ich weiß plötzlich gar nichts mehr. Wer spielt denn so ein merkwürdiges Spiel freiwillig?

    Grübelnde Grüße

    Katarina :)
     
  2. publisher

    publisher Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    75
    Ort:
    Mitten in der Natur
    Du ...
     
  3. Katarina

    Katarina Guest

    Nee! "Du" setzt doch "Ich" voraus. Und "Ich" ist nicht wirklich. Also ist auch "Du" nicht wirklich.
    Also, wir illusionären Ichs sind die Spielfiguren in einem traumhaften Spiel, das strengen Gesetzmäßigkeiten folgt. In diesem Spiel scheint vorgesehen, dass die "Ichs" nach einem langen als persönlich erlebten Erfahrungsprozess an den Punkt kommen, wo sie erkennen, dass es sie gar nicht wirklich gibt. Das Spiel spielt sich somit von selbst. Häääh? Wer aber ist der Initiator dieses Spiels? "Du" merkst schon, "Ich" suche verzweifelt nach einer Identifikationsfigur. Irgendein Oberboss, der "mir" sagt, dass das alles in Ordnung geht. Aber auch das, auch diese Fragestellung ist Teil des Spiels und folgt logischen Gesetzmäßigkeiten. Boahhh! Wie gut, dass das Spiel es in "meinem" Falle für notwendig gehalten hat, in den letzten Monaten für eine stabile Erdung zu sorgen. Sonst würde "Ich" jetzt abzwitschern.......

    "Ich" denkt nicht nur an sein "Ich". "Ich" denkt auch an die vielen "Ichs", die in völliger Unbewußtheit entsetzliches Leid ertragen müssen. Was für ein Spiel! "Ich" will, dass das ein Ende hat. Wie pervers. Auch dieser Gedankengang ist Teil des Spiels mit seinen Gesetzmäßigkeiten. Ach, wie sehr beneide "Ich" diejenigen, die noch an den "lieben Gott" glauben.Scheißspiel!

    Katarina :)
     
  4. Babsi

    Babsi Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2006
    Beiträge:
    683
    Ort:
    Mittelhessen
    Hi,

    ich denke eigentlich das sowieso alles vorbestimmt ist egal was wir tun. Manchmal dachte ich auch das ich es selber steuern kann, aber im endeffekt kam ich doch immer dahin, das alles nach einem höheren Plan läuft.

    Liebe Grüße

    Babsi
     
  5. Katarina

    Katarina Guest

    Hallo nochmal,

    an den "mageren" Reaktionen sehe ich, dass Euch das zu "abgefahren" ist, nicht wahr?
    Vor ca. 20 Jahren habe ich mal einen jungen Mann kennengelernt, der mir auch auch ständig so einen "Quatsch" erzählte, von wegen wir säßen alle in einem gesteuerten Spiel etc. Ich habe den nichtmal im Ansatz ernst genommen und seine wilden Phantasien auf seine ewige Zugekifftheit zurückgeführt. Hm!
    Ich spinne mal "meine" Gedanken ein Stück weiter. Im übrigen sind sie für meine Begriffe nicht viel "abgefahrener" als die aktuelle Diskussion um Plejader, Hominide, Reptoide etc. im 5. Dimensionsthread.
    Wir (also mit "wir" meine ich jetzt uns, die wir uns als "Ichs" empfinden) sind also die Spielfiguren eines Spiels. Dieses Spiel läuft nach strengen Gesetzmäßigkeiten ab. Und in diesem Spiel ist vorgesehen, dass die einzelnen Spielfiguren zunehmend erkennen, dass es sich "nur" um ein Spiel handelt. Wir nennen es auch "Bewußtwerdungsprozess". Je bewußter die Spielfiguren werden, desto weniger identifizieren sie sich mit ihren zugedachten Rollen. Damit geht der "persönliche Charakter" des Spiels zunehmend verloren und damit schwindet auch die Energie für diese Art von Spiel (um an anderer Stelle vielleicht wieder aufzutauchen, - wer weiß?).

    Eigentlich läßt sich das Ganze wunderbar mit einem Computerspiel vergleichen. Und wir sind eben die darin umherhoppsenden Figuren, die glauben, sie seien autonom. Was komplett danebenliegt. Die Autonomie kommt erst mit der Bewußtheit. Vorher sind wir dazu "versklavt", unsere immanenten Programme abzuspulen, - wie Roboter. Der Punkt, an dem jetzt viele von "uns" stehen, ist sozusagen der, an dem die "Roboter" entscheiden, dass sie keine Roboter mehr, sondern freie Menschen sein wollen. Das zeigt sich auch in der ausgeprägten Sehnsucht nach Freiheit bei vielen von uns.

    Aber das "Abartige" dabei, - all`das ist Teil des Spiels, - auch dieser meiner Gedankengang und auch die Tatsache, dass ich es jetzt hier öffentlich hinschreibe (und der eine oder andere das für sich mitnimmt). Das Spiel, der Computer, der Roboter kann ja eigentlich nie über das Potential seines Schöpfers hinausgehen, - auch wenn wir dieses Thema ja aus einigen Filmen kennen.
    Man könnte es auch so sagen, der Initiator dieses Spiels wird dieses Spiels langsam überdrüssig. "Ich" kenne das sehr gut, - wie oft sage ich mir "Lass`dieses dämlich Spiel endlich ein Ende haben". Übrigens, Salaya, falls Du hier mitliest, das entspricht Deiner "Langeweile" für das hier auf Erden. Allerdings: im Spiel ist vorgesehen, dass volle Bewußtheit nur mit ausreichender Erdung funktioniert. Deswegen sind die sich in feinstofflichen Sphären aufhaltenden Mitspieler genauso wenig oder genauso viel bewußt wie diejenigen, die sich an die Materie festklammern. Beides muss voll integriert sein; dann wachen wir auf. Aber darüber müssen wir Ichs uns eigentlich keine Sorgen machen. Das Spiel spielt sich ohnehin von selbst.

    Also lange Rede, kurzer Sinn: Liebe Mitspieler, dieses Spiel wird - zumindest für einige Mitspieler - bald ein Ende haben, um dann an anderer Stelle in anderem Gewand neu aufgenommen zu werden. Übrigens, bin "ich" mir sicher, dass parallel zu unserem Spiel viele viele andere Spiele gespielt werden.
    Aber die Vorstellung, bloßes Programm eines sich selbst spielenden Spiels zu sein ist für mein persönlich empfindendes Ich schon ätzend. Ebenso, dass es da kein Entkommen gibt, da wir kleinen Ichs nie über das Potential unseres Schöpfers hinauskönnen und "er/sie/es" deshalb immer und ewig die volle Kontrolle über alles hat. Oder sieht das jemand anders?

    Katarina :)
     
  6. Liebling

    Liebling Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2006
    Beiträge:
    806
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    Naja, du schwankst hin und her zwischen, es ist ein Spiel - und dann wirst du wieder ganz ernst und konservativ. Drum verliere ich eigentlich zunehmend die Lust mit dir zu 'spielen' - weil jedesmal wenn wer einen Millimeter mitgeht haust du drauf, oder ziehst dich in dein (doch wieder?)hochreales Schneckenhaus zurück; so nach dem Motto: Ooch, da war wer wieder böse zu mir. (Und außerdem will ich eh nicht irgendetwas wirklich nahe kommen. Sei es jetzt ein Spiel, oder ein Mensch, oder...).
    Ich habe bei dir das Gefühl, dass du abgekapselt bist (was in keinster Weise verwerflich ist; ich meine jeder Mensch ist so wie er ist. Völlig gleich.) Aber du findest dich verwerflich.
    Und :) hättest du deine Spielfigur selbst erschaffen hättest du sie vielleicht anders erschaffen blabla.
    Völlig uninteressant.)

    'Uninteressant' deshalb, weil es eben schon eine Geschichte in der Geschichte in........ ein Spiel im Spiel im Spiel............. Und wenn jemand das Spiel durchschauen will, dann muss er eben mit Adlersaugen das Spiel/seinenGeist angschauen, und nicht Im Spiel rumwuseln. mitwuseln.



    Meine Frage an dich ist deshalb: Bist du jetzt daran interessiert wie das Spiel - eigentlich der Geist - läuft; oder möchtest du darin rumbasteln (was ersteres völlig ausschließt).


    Zur Zeit erscheint es mir noch so, dass du eh nicht willst. Vielleicht weil dein Alltag eh noch so läuft ('man ist zufrieden'); und tief schneidende Veränderungen (die eintreten würden wenn du die Augen öffnest) sind doch ein bisserl riskant. Also vergnügst du dich hier. Aber du bist kein ernsthafter Sucher.


    In anderen Worten: So ein mittelalterliches Internetspiel wäre zu peinlich >> also Esoterikforum.




    Warum auch nicht.

    .
     
  7. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Nein, nicht desto weniger identifizieren sich die Spieler mit ihren zugedachten Rollen, im Gegenteil- sie gehen voll in der zugedachten Rolle auf. Damit wird der persönliche Charakter des Spiels absolut.
     
  8. Katarina

    Katarina Guest

    Hm! Das ist natürlich auch eine Sichtweise. Ich hatte eher so den Vergleich mit z.B. Theaterschauspielern vor Auge. Wenn die ein Drama spielen, dann ist es umso unterhaltsamer, je ernster die Schauspieler ihre Rollen nehmen, je authentischer sie spielen. Sie wissen aber immer, dass sie nur Rollen spielen. Wir hier spielen Theater und die meisten von uns, denken dass sei "echt". Viele wissen, dass es nicht "echt" es, wobei es sich aber weiterhin "echt" anfühlt. Aber stimmt, Deine Sichtweise hat auch etwas. Vielleicht trifft beides zu. Auf jeden Fall macht ein Kriegsspiel z.B. doch mehr Spaß solange man weiß, dass es nur ein Spiel ist. Wenn es "echt" ist, kommt die Angst ins Spiel.
    Aber ne, stimmt nicht oder besser: beides stimmt. Kann man denn Angst authentisch spielen, ohne wirklich Angst zu haben?

    @Liebling: da ich bei Deinem Beitrag völlig auf dem Schlauch stehe und mich gefragt habe, in welchem Film Du gerade bist, gibt es da eventuell einen "blinden Fleck" bei mir. Kannst du mir sagen, was Du konkret meinst? Ich habe es nicht verstanden.

    Katarina :)
     
  9. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Genau das ist der Punkt- solange man Angst hat, solange will man die Rolle auch nicht. Mit Angst ist nämliche jede Rolle ein dramatisches Kriegsspiel. Und das ist ja Mist, wer will denn sowas? Und sich dann auch noch damit identifizieren? Ach nö. Aber wenn man durch zunehmende Bewusstheit jegliche Angst verloren hat, dann ist jede Rolle klasse- dann spielt man sie gerne und geht völlig in ihr auf.
     
  10. Liebling

    Liebling Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2006
    Beiträge:
    806
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    Nein konkreter geht nicht. Du möchtest mich ja nur dazu bringen, eben Weniger konkret zu werden, damit wir wieder rumsülzen können. Aber dafür sind genug Leute hier; da leidest du keinen Engpasse. siehe oben.
    Ich lass dich jetzt in Ruh.
     
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