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Wissenschaft kontra (?) Religion / Spiritualität / Glaube - GRUNDSATZ-Diskussion

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Elli, 11. Juli 2006.

  1. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
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    Ja, ich weiss, dass schon ein ähnlicher Thread existiert, nämlich der hier:
    http://www.esoterikforum.at/threads/11198

    Aber dort gings mehr um eine persönliche Erfahrung.

    Was dieses Forum dringend braucht, ist eine Grundsatz-Diskussion zum Thema. Damit diejenigen, denen das Thema am Herzen liegt, nicht jeden anderen Thread zerpflücken müssen, in dem sich auch nur der Hauch einer Chance bietet, sich dazu kundzutun.

    Also zum Thema:

    Ist Wissenschaft ein Gegensatz zu Glaube, Spiritualität und/oder Religion? Wenn ja, wie weit? Begründet das bitte!
    Oder seid ihr vom Gegenteil überzeugt? Wie kommt ihr dann zu dieser Meinung?

    Vielleicht sollte uns erstmal ein wissenschaftlich Gebildeter die genaue Definition von Wissenschaft darlegen, damit wir nicht aneinander vorbeireden.

    Die Definitionen von Glaube, Spiritualität und Religion steuere ich bei:


    Irgendwer besorgt uns sicher noch eine Definition von WISSENSCHAFT :)

    Und nun auf zum fröhlichen Diskutieren!

    :party02: :zauberer1
     
  2. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Fangen wir gleich mal mit meiner persönlichen Sichtweise an.

    Für mich sind Welt, Dasein und Leben mehr als die Summe aller Wissenschaften.

    Ich bin überzeugt davon, dass wir erst am Anfang stehen mit unserer Erforschung des Ganzen.

    Wissenschaft ist für mich ein Ausschnitt vom Ganzen, ein Teilbereich.
    Der Ausschnitt, der versucht die offensichtlichen Aspekte des hiesigen Lebens und der Wahrnehmung von Welt und Leben zu erklären.

    Vieles von dem, was heute noch als unerklärlich oder Hirngespinst abgetan wird, wird die Wissenschaft der Zukunft entweder belegen oder widerlegen können.

    Wissenschaft ist wichtig und hochinteressant. Aber sie ist nicht die Antwort auf alle Fragen.

    So, jetzt seid ihr dran :)
     
  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
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    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Auf alle Fälle ist Wissenschaft eng mit der Philosphie verbunden. Weniger mit Religion und Glauben. Ohne die Philosophen der Antike, wie Platon, Aristoles, Sokrates und andere wären viele Fortschritte der Naturwissenschaften gar nicht möglich gewesen, sie haben sogar Gedanken der Naturwissenschaftler bis heute geprägt. Gott blieb nebenbei von denen auch nicht unbeachtet. Noch heute sind so manche Physiker eben auch Philosophiebehaftet. Die Relativitätstheorie, die Quantenphysik und die verschiedenen Stringtheorien haben sogar zu neuen philosophischen Betrachtungen geführt. Sie haben auch dazu geführt, das Gott anders gesehen wird.

    Naturwissenschaften, Philosophie und Religion sind 3 Grundpfeiler unseres gesamten Wissens. Würde nur ein Grundpfeiler fehlen, dann wären wir nicht so weit, wie wir heute sind.. Alle 3 Grundpfeiler sollten auch nicht als gegensätzlich sondern als ergänzend angesehen werden. Alle 3 Grundpfeiler sind gleichgewichtig.
     
  4. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Sehr schön formuliert. Seh ich genauso. Danke Jimmy :)

    :zauberer1
     
  5. LeBaron

    LeBaron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
    Beiträge:
    2.903
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    Rheinland
    Wissenschaft ist ein Prozess mit dem Ziel Wissen zu schaffen.

    Gruss
    LB
     
  6. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
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    im Wald
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    Das geht so nicht. Muss genauer eingegrenzt werden. Eine Astralreise ist auch ein Prozess, um Wissen zu schaffen. Nur handelt es sich dabei um persönliches und nicht übertragbares Wissen und wird daher von anderen Glaube genannt.

    Also ausführlicher bitte :)

    :zauberer1
     
  7. LeBaron

    LeBaron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
    Beiträge:
    2.903
    Ort:
    Rheinland
    Eben.

    Wissenschaft besteht darin, auf methodisch kontrollierte Weise neue Kenntnisse und Erkenntnisse zu gewinnen, die von jedem hinreichend Sachkundigen in prinzipiell allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar sind. Für das so erlangte Wissen wird allgemeine Gültigkeit beansprucht und, bis zu einer gegebenenfalls möglichen Widerlegung, auch weithin akzeptiert. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn aus seiner Formulierung in traditionell Theorien genannten Gesamtdarstellungen logisch und nicht redundant Handlungsanweisungen ableitbar sind, deren praktische Anwendung oder Umsetzung regelmäßig zu Ergebnissen führt, die ebenfalls aus diesem Wissen logisch ableitbar sind und deswegen prognostiziert werden können.

    Wissenschaftliche Wissensbildung zielt somit deutlich über gewöhnliches Alltagswissen hinaus, das überwiegend auf mehr oder weniger begrenzter persönlicher Erfahrung und Intuition basiert.


    (Wikipedia)

    Gruss
    LB
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Wissenschaft versucht, auf Grundlage der Logik und Experimenten, beweisbares Wissen über die Natur des Universums und des Lebens zu erzeugen. Das geht aber nicht ohne vorher Thesen aufzustellen. Thesen die dann in der Praxis überprüft werden. Erst wenn die Praxis die These bestätigt, wissen wir etwas. Hier gibt es aber wieder einen Bogen zu Philosophie und Religion, diese beinhalten auch Thesen. Thesen die nicht zwangsläufig praktisch erwiesen sein müssen. Hier kommt aber wieder die Wissenschaft dazu. Sie bedient sich auch der Thesen von Philosophie und der Relegion. Meistens zwar um diese Thesen zu widerlegen. Dabei gewinnt die Wissenschaft neue Erkenntnisse. Erkenntnisse zu die sie, ohne Philosophie und Religion, gar nicht gekommen wäre. Philosophie bedient sich widerrum auch der Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften. Metaphysik ist das beste Beispiel, stellt sie doch eine Mischung aus Wissenschaft, Philosophie und soger Religion dar. Religion mag starr sein, ist aber eine Triebfeder für Philosophie und Naturwissenschaften(überwiegend Physik) gewesen. Metaphysik ist aber wiederum eine Triebfeder für die Naturwissenschaften gewesen.

    Man kann Naturwissenschaft, Philosophie und Religion einfach nicht von einander trennen!
     
  9. Pelisa

    Pelisa Guest

    Genau das möchte ich aber: Wissenschaft und Religion klar trennen. Ich halte das für notwendig, sonst kommt es zu solchen Auswüchsen wie in den USA wo in manchen Bundesstaaten die biblische Schöpfungsgeschichte und die Evolutionstheorie als gleichberechtigt gelehrt werden.
    Wenn jemand sagt, er GLAUBT an dieses oder jenes, bemühe ich mich, das zu respektieren (ok, ich habe auch eine Schmerzgrenze, bei Menschenverachtung zB) und aus. Wenn allerdings jemand behauptet, es IST so, dann verlange ich überprüfbare Beweise. So schaut meine persönliche Abgrenzung aus.

    Glaubensinhalte sind wissenschaftlich nicht überprüfbar. Die beiden Systeme sind für mich nicht vereinbar, sie existieren aber in mir nebeneinander. Deswegen habe ich auch bei dem Kommentar, dass alle bekennenden Christen Kreationisten sein sollen, nachgefragt. Ich bin gläubig, aber ganz sicher keine Kreationistin.

    Ich halte gewisse Einmischungen der katholischen Kirche auch für mehr als bedenklich, siehe Schönborns Katechesen:
    http://stephanscom.at/evolution/0

    Die Kirche hat sich aus der Wissenschaft genau so herauszuhalten wie aus der Politik.
     
  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
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    Sorry Pelisa, aber du bist etwas zu sehr auf katholische Religion versteifft. Als gäbe es nur die. Es gibt noch andere Religionen. Du sagst auch, du möchtest es trennen. Also DU möchtest! Andere sicherlich auch, aber du kannst es nicht wirklich trennen. Nehmen wir einfach mal nur die antiken Philosophen. Die waren nicht nur Philosophen, nein sie waren auch Naturwissenschaftler und auch religiöse Menschen. Deren Religion hatte mit der katholischen Religion rein gar nix zu tun. Weil es das Christentum da ja bekanntlich nicht gab. Die Wurzel allem besteht nun mal aus den 3 Grundpfeilern die ich benannte.
     
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