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wintersonnenwende

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von trollhase, 12. Dezember 2014.

  1. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
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    Die Wintersonnenwende markiert den Beginn des astronomischen Winters. Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang.
    Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende einen Tag ohne Sonnenaufgang. Während dieses Zeitraums liegt die tägliche Sonnenbahn am Nordpol vollständig unterhalb des Horizonts. Die Wintersonnenwende fällt in der Mitteleuropäischen Zeitzone gegenwärtig etwa gleich häufig auf den 21. und 22. Dezember; der 21. wird künftig häufiger werden.
    Da ab dem 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge erfassten diesen Zeitpunkt mittels der relativ leicht feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen.
    Die Sonne hatte essentielle Bedeutung für das irdische Überleben. Dem gegenüber standen die länger werdenden Tage nach der Wintersonnenwende, die Leben und Auferstehung verkörperten. Diese Wendepunkte schlugen sich entsprechend in Ritus und Mythologie nieder.
    War in früheren Jahrtausenden die Bedeutung der Wintersonnenwende spirituell und religiös aufgeladen, so verbinden heute die meisten Menschen diesen Tag schlicht mit dem hoffnungsvollen Gefühl, dass die Talsohle der dunklen Jahreszeit erreicht ist und ab jetzt die Tage wieder länger werden. Der nächste Sommer steht also gleichsam vor der Tür.
    Wintersonnenwende bedeutet auch tiefste Innenschau. In dieser Zeit sind wir eingeladen, in Ruhe zu tauchen und Orte innerer Geheimnisse zu besuchen. Das Fest wird traditionell angekündigt von den Klopfnächten (die letzten drei Donnerstage vor Weihnachten, heute sind es Heischebräuche von Kindern, die Verse aufsagen und Lieder singen), ist eingebettet in mehrere Feiertage und läutet die Rauhnächte ein. Es ist auch nicht verkehrt, zur Wintersonnenwende ein Ritual durchzuführen.
    Dieses Jahr ist die Wintersonnenwende am 22.12.
     
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