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Wieviel Bedeutung darf man dem Teufel geben???

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von lotus303, 8. März 2005.

  1. lotus303

    lotus303 Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2005
    Beiträge:
    96
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    Hallo zusammen!

    Bin im Moment in einer ziemlichen Krise! Bei mir laeuft irgendwie seit Jahren eigentlich fast alles schief und habe nun schon 3 Jahre die Hoelle!
    Habe mittler Weile totale Angst dass es da bei mir mit dem Teufel zugeht! Wuerde von euch gerne wissen, was ist der Teufel fuer euch, gibt es ihn ueberhaupt, und in wie weit kann er in unser Leben eingreifen?

    Bitte um euere Hilfe, eure Meinung waer mir sehr wichtig!

    :danke: im Voraus! lotus303
     
  2. zadkiel

    zadkiel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2005
    Beiträge:
    14
    Ort:
    Wien
    Hallo lotus303!

    ich glaube schon, dass es soetwas wie den teufel gibt.

    ich sehe es einfach so, dass "er" quasi der gegensatz zu "gott" ist (damit alles seinen gegenpol hat und ausgeglichen ist)

    meine schwester hat auch einmal das gefühl gehabt "bei ihr geht alles mit dem Teufel zu"

    die lösung bestand bei ihr darin, dass sie sich sehr für religion zu interessieren begann und dadurch ein solches GOTTVERDRAUEN aufbaute.

    Vielleicht ist es nicht unbedingt der Gott, der uns von der kirche geprädigt wird, der dir helfen kann.
    Aber vielleicht eine andere "gute Macht". zBsp Engel?

    und ich denk so, dass man genau das anzieht, was man denkt.

    hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.

    Alles gute,

    zadkiel :engel:
     
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Dann biete ich hier mal den Gegenpol :daisy:

    Ich bin überzeugt davon, dass es sowas wie einen Teufel NICHT gibt.
    Die Idee (!) des Teufels ist immer dann gefragt, wenn wir Dinge nicht verstehen oder wenn wir Dinge aus unserer eigenen Verantwortung abwälzen wollen.

    Ohne die Dualismusdiskussion wieder aufrollen zu wollen - aber die Gegensätze von allem brauchen wir nur hier im Materiellen, um das eine von dem anderen unterscheiden zu können. Im Geistigen besteht jedes und alles allein durch sich selber und braucht keinen Gegensatz zum Erkennen. Auch für Gott braucht es keinen Gegenpol. Er/sie ist, was er/sie ist. Ohne ein Gegenteil.

    Wenn es " wie mit dem Teufel zugeht, alles misslingt ", so rate ich in solchen Fällen immer gerne an, mal die eigenen Einstellungen und Erwartungen zu überprüfen.
    Kein Bauer, der seine fünf Sinne beisammen hat, erwartet, dass an der Stelle, an der er Kartoffeln legte, Rosen wachsen.
    Wir aber erwarten [ wieso eigentlich? ] dass aus sorgenvollen Erwartungen Glück wächst.... wieso sollte es das??
    Uns geschieht nach unserem Glauben, wie etwas ist - und genauso wird es dann auch sein.
    Weder ein Teufel noch ein Gott machen unser Schicksal. Wir sind das immer selber. Und auch wir selber können es ändern. Niemand sonst hat die Macht dazu. :rolleyes:

    Und es gibt auch keinen Kampf um die Seelen, wie es vor allem die christliche Religion so gerne darstellt. Es gibt da garnichts zu kämpfen. Alles ist jederzeit, jenseits von Zeit und Raum, längst geborgen in Gott und war niemals jemals irgendwo anders.


    Es ist manchmal verdammt hart, ich weiß es. Aber unser Leben liegt nun mal in unserer eigenen Verantwortung und selbst einige der weniger geliebten Aussagen von Jesus weisen darauf hin: " Wisst ihr nicht, dass ihr Götter seid?" Und: " Ihr werdet größere Dinge tun..."

    Wir können das alles, sind in unseren Möglichkeiten " den Göttern" gleich :kiss4: . . . . .
    Leider weigern wir uns, das zu glauben. Ein Teufel ist da praktischer - weil man ihm die Schuld aufladen kann und wir somit von unserer eigenen Verantwortung und unseren Möglichkeiten abgelenkt werden.

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
  4. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Grüss Euch,

    Ich schliesse mich RitaMaria's Meinung an.
    Des Teufels "Vorfahre" ist der Sündenbock früherer Zeiten (Sieht man schon in seinem "Erscheinungsbild")

    @ Lotus303

    Mir hat es schon Geholfen nach dem Grund des "Übels" zu suchen, um aus meiner Hölle rauszukommen.

    viele liebe Grüsse und alles Gute
     
  5. markus_7

    markus_7 Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2005
    Beiträge:
    41
    Ort:
    Tirol
    Hallo zusammen!

    Den Teufel gibt es sehr wohl. Allerdings hat er seinen Gegensatz in Gott.
    Dieser Umstand unterwirft ihn den Gesetzen des Pleroma, was soviel bedeutet, es lohnt sich nicht Gott anzubeten, weil man damit auch den Teufel stärkt (weil immer ein Ausgleich zwischen den Gegensatzpaaren hergestellt werden muss bzw. sich automatisch einstellt).

    Der Sinn daraus ist, dass wir unser eigenes Selbst weiterentwickeln und uns von den Gegensätzen fernhalten sollten - das können wir nur als Creatur machen.

    Der eigentlich Gott (der alles enthält) steht über unserem "guten Gott" und unserem "bösen Teufel"!

    Wenn jemand Probleme hat, liegt dies meist am Karma und an dem Umstand, dass wir uns durch solche Probleme weiterentwickeln können.

    lg + viel Glück
    Markus
     
  6. Galahad

    Galahad Guest

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    Moin Lotus

    Keine Sorge, der Teufel ist nur eine Erfindung der Kirche. Was das Böse angeht, so braucht der Mensch dafür keinen "urbösen Geist". Das kriegt er alleine viel besser hin. Und was die Hölle angeht, sollten die christlichen Priester wieder erwarten doch Recht haben, so ist sie vor lauter "sündigen Priestern" wegen überfüllung geschlossen.


    Gruß
    Galahad
     
  7. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    ahaaa.... wie ist die Begründung dafür??

    Wie ist die Begründung dafür, dass Gott einen Gegensatz hat?


    Im materiellen oder im geistigen??


    Gruß von RitaMaria
     
  8. Tamara

    Tamara Guest

    Hallo!

    Also ich glaube auch nicht, dass es den Teufel gibt. :geist:
    Vor allem wenn man bedenkt, dass Gott alles erschaffen hat, dann hätte er doch auch den Teufel erschaffen müssen? Oder nicht? :confused4

    Aber da ich es nicht leiden kann, mich als 'Opfer' des Schicksals oder eines Teufels zu sehen, bin ich davon überzeugt wie Rita Maria sagt, dass jeder das erntet was er sät und dass ich allein für mein Leben die Verantwortung trage.

    So sehe ich bis jetzt den Stand der Dinge und meines Lebens, aber gerne würde ich einmal wirklich gute Argumente lesen, die mich vom Gegenteil überzeugen. Denn dem Teufel würde ich gerne mal die kalte Schulter zeigen. :brav:
    Oder vielleicht auch die Meinung sagen? :angry2: :nudelwalk
     
  9. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Hallo Markus7

    Der Teufel ist reine Erfindung der Chrislichen Kirche. (Wenn die Idee auch weit älter ist). Er dient in erster Linie als Schreckgespenst, aber auch (wie schon erwähnt) als Gegenpol. In der Christlichen Theologie besteht diesbezüglich ein Widerspruch. Gott als allumfassendes und elemtares, und doch in der Dualität gefangen (Teufel auch :) )

    liebe grüsse
     
  10. vampinsche

    vampinsche Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2005
    Beiträge:
    74
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    Ich denke schon das es sowas wie den Teufel gibt!
    Nur ich weiss nicht ob man vor ihm Angst haben muss. Sicherlich vor der Versuchung die von ihm ausgeht schon.
    Ich bin mir aber sicher das ich es bin der mein Leben bestimmt.
    Habe ich eine Pechsträhne sehe ich es eher so als das auch diese gut für mich ist und ihren Sinn und zweck hat.
    Dem Teufel würde ich in diesen Punkten keine Bedeutung zumessen....
    Lg Vampinsche
     
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