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Wieso eck ich an, wenn ich einen männlichen erwachsenen Menschen Mann nenne?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Ahorn, 23. März 2010.

  1. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
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    wo ich Wurzeln schlage
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    Neulich meinte eine Kollegin, dass der eine Kollege (männlich!) noch Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung Hausfrau hätte.

    Ich meinte daraufhin, dass das mit der Frau wohl nix wird (er fühlt sich als Mann nämlich wohl und wird das nicht ändern). Daraufhin wurde ich als Feministin bezeichnet (abwertend gemeint!).

    Und nun frage ich Euch: Was hat das mit Feminismus zu tun, wenn ich einen Mann Mann nenne? Und einen Mann, der den Haushalt schmeisst, Hausmann - und eben nicht Hausfrau?

    Könnt Ihr mir vielleicht erklären, wieso es Menschen gibt, die Männer als Frauen bezeichnen?
    Leiden sie an Wahrnehmungsstörungen?

    Wär lieb, wenn Ihr mir das mal erklärt. Da steh ich nämlich gerade ziemlich auf der Leitung.
     
  2. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

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    home sweet home
    Ich würd sagen, du hast nicht in das gleiche Horn wie sie geblasen, daher kriegst du nun die Retourkutsche, weil du anscheinend auch nen wunden Punkt bei ihr getroffen hast. :D Sie hätte wohl gerne männliche Unterstützung im Haushalt, weil sie an ihren eigenen Fähigkeiten zweifelt.
     
  3. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Den Verdacht hab ich schon lange - sie muss nämlich immer betonen, wie toll sie ist und was sie alles super kann...wenn sie nicht gerade stundenlange Monologe über ihre Familie hält, so dass niemand anders zu Wort kommt und vielleicht auch mal ein anderes Thema Platz haben könnte.

    Ok, das war jetzt gelästert von mir, sie hat auch ihre guten Seiten und es gibt ein paar Dinge, die sie wirklich sehr gut kann und ich komme auch mit ihr zurecht - nur dieser Kollege, der fühlt sich von ihr immer wieder angegriffen.
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    25.988
    :confused:

    da bin ich jetzt auch überfragt - zumal ja Hausmann heutzutage genau so ein normal (männlicher) Lebensentwurf ist wie z.b. Müllfrau oder Zimmerfrau als (weiblicher) Lebensentwurf und mit Femininismus nichts zu tun hat - dafür aber mit (weiblicher wie männlicher) Emanzipation

    hm...vieleicht liegts in der übersteigerten zuordnung von bestimmten Verhaltensweisen in die Schubladen Männlich/weiblich - und wenn dann vieleicht bei einem Menschen des anderen geschlechtes Verhaltensmerkmale vermehrt auftauchen, die in diesem Schwarz/weiss Vorurteilsschemata eher dem anderen Geschlecht zugeordnet werden :confused:

    lg

    FIST
     
  5. Bulldackel

    Bulldackel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2008
    Beiträge:
    2.277
    Ort:
    Berlin
    Ein Mann hat gefälligst auf dem Bau zu arbeiten oder Berufssoldat zu sein. Alles andere sind Waschlappen.
     
  6. Hagall

    Hagall Sehr aktives Mitglied

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    ausnahmsweise muss ich dem dackel recht geben. obwohl, eishockeyspieler und LKW-fahrer geht auch noch.
     
  7. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Ich teile die "Selbe-Horn-Theorie". Viele agieren dann nach dem Prinzip, wer nicht mit mir ist ist gegen mich. Batsch ~Schuldzuweisung "Feministin":tongue::D

    Ich nehme an, ihre Aussage über den Kollegen "Hausfrau" war ebenfalls eine "Wertung" bzw "Entwertung" in ihrem Sinne?


    ...hat nichts mit Feminismus zu tun. Hat was mit ihr zu tun.

    ehrlich, who cares?
    Die Wahrnehmungsstörung ist ehr eine Selbstwahrnehmungsstörung, weil es naheliegt, dass, wer sich selbst geringschätzt dieses auf andere überträgt nach dem Prinzip: werte ich andere ab werte ich mich auf.
     
  8. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Vielen Dank für Eure Meinungen. Das heisst, ich werde mir und meinen Wahrnehmungen in Zukunft weiterhin treu bleiben - und wenn jemand damit ein Problem hat, dann hat derjenige eben ein Problem.
    Ist manchmal nicht so leicht zu merken, dass es Menschen mit Verhaltensmustern gibt, die ich nicht direkt nachvollziehen kann und eher als destruktiv bezeichnen würde.

    Auch - in meinen Augen - überholte Geschlechtszuweisungen (dies ist männlich, jenes ist weiblich) gehören in die Mülltonne. Dann bin ich eben Feministin, Emanze, Maskulinistin. Wenn es die anderen (in diesem Fall ein Teil meiner Kolleginnen) glücklich macht, mich in eine Schublade gesteckt zu haben, dann sollen sie das tun. Deren Gedanken sind für mich ja nicht bindend und heute kommt man in Deutschland auch nicht mehr auf den Scheiterhaufen, wenn man anders denkt als andere.
     
  9. zwiIIing

    zwiIIing Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2010
    Beiträge:
    4.767
    Sehe ich weitestgehend auch so. Zumindest denke ich, dass wir eh Aspekte in uns haben die wir als teils männlich teils weiblich klassifizieren würden. Das eine überzubetonen bedeutet das andere zu verleugnen. Mithin ist diese klassifizierung relativ willkürlich.

    (Auch offensichtlich sind Aussagen wie Wählerinnen und Wähler usw. Ja nix inhaltliches zu viel sagen...)

    ::::::::::::::::::::::::::::::
    Deine Antwort, Ahorn, ließ in mir die Frage aufkommen, warum ich es sofort nachvollziehen konnte.
    Meine vorläufige Antwort darauf ist, weil das Erkennen des Musters ein Wiedererkennen ist. Man erkennt sich im anderen. Nicht dass ich das in diesem Falle unbedingt schmeichelhaft fände.

    Werten ist ja ein Trennen. Werten differenziert. Das lässt für mich auf eine innere Abhängigkeit (M;uster bedeutet Abhängigkeit) von einer äußeren Differenzierung schließen à la >>ich bin anders/besser als du... Feministin<<.
    Anders gesagt: Wenn ich innerlich davon abhängig bin bin ich weniger frei und autonom.
    Das entspricht auch meiner Empfindung, dass die so hochgewertete Individualität, wie sie in unserer Gesellschaft gelebt wird, eine oberflächliche Maske ist, weil sie eben nicht wirklich autonom ist sondern lediglich anders "angezogen".

    Ich denke aber, dass wir alle diese Muster erstmal intus haben und sie, zumindest solange nicht bewusst, aktiv sind.
     
  10. Xchen

    Xchen Guest

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    Hi Ahorn, war vielleicht witzig gemeint von der Kollegin?
     
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