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Wiederkehrende Träume von Angriffen und vom Überleben

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Dora27, 28. Juli 2014.

  1. Dora27

    Dora27 Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2013
    Beiträge:
    32
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    Hallo ihr Lieben,

    mir ist ein Muster in meinen Träumen aufgefallen und ich wollte euch fragen, ob ihr Ideen zu der Bedeutung des Musters habt.
    Eigentlich ist es seltsam, dass es mir erst jetzt auffällt, das geht schon seit gut 8 Jahren so.

    Ich träume sehr häufig von Angriffen, die mich und andere Personen betreffen. Die Angriffe erfolgen durch alles mögliche: böse Menschen, tollwütige Hunde, Zombies, Dämonen, Naturkatastrophen, etc. Die anderen Personen kenne ich nicht real, sie scheinen aber irgendwie mit mir eine Gemeinschaft zu bilden.
    Wir wehren uns. Dabei sprechen wir uns ab, wir entwickeln Lösungsstrategien, wie wir mit den Krisensituationen umgehen, was wir tun können. Meist geht es dabei um Ausweichen der Gefahr oder Verteidigung, manchmal aber auch um Gegenangriffe. Sehr selten, wenn nötig, greife ich im Traum aber auch zu körperlicher Gewalt, wenn ich keinen anderen Ausweg mehr sehe. Häufig übernehme ich gegen Ende die Führung, die leitenden Ideen zur Verteidigung weil ich mich verantwortlich fühle. Aber ich habe nicht das Sagen, andere bringen auch viele Ideen ein.
    Manchmal, aber eher selten, überleben wir alle. Dann bin ich sehr froh, ich bin richtig stolz, dass wir es überlebt haben. Häufiger ist es aber so, dass ein Teil der anderen oder alle sterben, außer ich. Ich sterbe nie. Weil ich etwas schneller oder aufmerksamer war, weil ich mehr im Kampfmodus war. Ich bin dann natürlich nicht glücklich überlebt zu haben, ich befinde mich eher im Schockzustand und der Traum endet dann.



    Der letzte Traum war z.B. sehr typisch.
    Wir nahmen zwei unbekannte, südländische Männer bei uns auf, weil sie keinen Wohn- und Schlafplatz hatten. Die uns dann plötzlich erklärten, wir seien Geiseln und sie ließen uns sich nicht mehr gehen. Ich versuchte sie zuerst zu überzeugen, dass es Quatsch ist, was sie machen, aber sie ließen sich nicht abbringen. Also rannten wir vor ihnen weg. Ich versuchte die Polizei anzurufen, aber ich konnte mich nicht mehr an die Nummer der Dienststelle in unserer Gegend erinnern. Ich tippte und suchte wie irre. Gerade als ich der Nummer näher kam, kam ein starkes Gewitter auf. Ich presste mich auf den Boden, während andere noch auf den Himmel starrten, und versuchte weiter die Polizei anzurufen, aber dann schlugen mächtige Blitze ein und der Empfang war weg. Wir mussten vor den Blitzen in Deckung gehen. Dann schossen Funken wie aus glühenden Magma umher - Abgänger der Blitze. Ich war völlig überwältigt bis jemand schrie "Wir müssen ihnen ausweichen!". Also taten wir es. Manchmal traf uns etwas, es war kochend heiß, aber wir versuchten so gut wie möglich auszuweichen. Wir standen wie unter Beschuss. Als hätten die Funken eine eigene Intelligenz und wollten uns extra treffen. Dann kam etwas auf uns zu, das mich an einen Kugelblitz erinnerte. Wir brachten ihn unter Kontrolle und neutralisierten ihn irgendwie. Dann ging der Beschuss mit den Funken weiter, bis er langsam aufhörte und ich schon dachte, wir hätten es überstanden. Dann nahm er jedoch wieder zu und jemand sagte, wir müssten uns in so einem Fall zurück ziehen. Also rannten wir in die andere Richtung auf eine Art Baracke zu und um uns zu verstecken. Dort fühlten wir uns sicher. Plötzlich hörte ich von hinten ein surrendes Geräusch. Während ich mich umdrehte, erkannte ich wie eine Bombe auf uns zu flog- von unseren Geiselnehmern. Das Gefühl dabei war "Ach nein, gerade die jetzt noch!". Ich sprang aus der Baracke so schnell wie ich konnte und rannte, sah mich um und sah dass alle verwirrt um sich sahen aber nicht begriffen, was da passierte. Die Bombe lag genau hinter der Baracke. Ich schrie noch zu ihnen "Bombe! Lauft!" aber es war zu spät. Sie explodierte und ein Großteil von den anderen starb. Ich war geschockt und wachte auf.

    Im vorletzten Traum war es z.B. eine Schneelawine, die uns erwischte. In dem Traum konnten wir aber alle überleben durch Zusammenarbeit und etwas Glück.
    Es ist wie gesagt nie ein einheitliches Bild von einem Angriff, es kann alles mögliche sein, was da angreift.


    Das klingt alles unheimlich actiongeladen, was erst mal vermuten lässt, dass ich mich mit solchen Themen umgebe. Tue ich aber nicht. Ich schaue eigentlich nie Actionfilme oder spiele irgendwas actionmäßiges am PC. Ich bin nicht der Typ dafür.


    Habt ihr eine Idee, worauf diese Träume schließen lassen? Was zeigen sie an?

    ich würde mich sehr über Antworten freuen :)
     
  2. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.943
    Ich finde einen solchen Traum ohne äußeren Anlaß (also am Vorabend ein entsprechendes Buch gelesen oder einen Film geschaut) zwar etwas merkwürdig.

    Andererseits, so blöd das jetzt vielleicht klingt, Deine Seele scheint im Traum Überlebenstechniken zu trainieren. Ich sag's mal etwas salopp: Lern draus. Wer weiß, wozu's mal nötig ist.

    LG
    Grauer Wolf
     
  3. Dora27

    Dora27 Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2013
    Beiträge:
    32
    Hallo grauer Wolf, vielen Dank für deine Meinung :)

    Ja, ich finde das auch merkwürdig. Ansonsten könnte ich es mir selbst erklären.
    Gestern sah ich z.B. Abends einen Film über eine Ballettschule - also Tutus, Spitzenschuhe und Frauenkram. Nicht besonders ationageladen :)


    Damit ich mal weiß, wie man z.B. einen Dämon bekämpft oder wie man jemanden mit einer Axt im Notfall tötet? Ich hoffe doch inständig, dass ich nie auf solches Wissen zurück greifen muss :)))

    Die Träume sind eben sehr intensiv, sodass ich danach immer nicht mehr schlafen kann, aufgewühlt bin und nachts dann umherwandere. Daher fällt es mir schwer, sie einfach schulterzuckend zu akzeptieren.
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Dora,

    da möchte ich Grauer Wolf zustimmen, wobei ich den Begriff einer Überlebensstrategie zu einer allgemeinen Strategie abmildern möchte. Die Seele gleicht einem Regisseur, der das Traumgeschehen gerne überhöht, um die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Es dort also vom Sterben und dem Tod die Rede, in Wirklichkeit geht es da aber um die schmerzliche, aber notwendige Trennung von Liebgewordenem, um Raum für Neues zu schaffen.

    So ist das auch mit all den finsteren Gesellen, die gelegentlich in der Traumwelt auftauchen. Sie verkörpern Dinge, die wir nicht verstehen, wobei in dessen Wesenszügen ein Hinweis zu dem Thema versteckt wird, um das es gehen soll. Tiere verkörpern zum Beispiel die animalen Aspekte, mit denen wir oft nicht so recht klarkommen und uns bildlich aufzufressen drohen. Der Polizist stellt dabei das eigene Überich in Sachen der Sicherheit und Ordnung dar und das Gewitter, das drohende Unheil (ganz allgemein), das es abzuwenden gilt.

    Die Fülle dieser aktionsgeladenen Träume zeigt, dass Du dich unterschwellig ständig bedroht und gefordert fühlst, alles unter Kontrolle halten zu müssen, damit die "Bombe" ja nicht platzt. Das Verhaltensmuster besagt nicht unbedingt, dass sich alle diese Träume um das gleiche Thema drehen, sondern wie Du versuchst, die Dinge ganz allgemein zu lösen. Hinter dem Blitz verbergen sich meist Ereignisse oder Erkenntnisse, mit denen man plötzlich konfrontiert wird. Die Schneelawine geht in die gleiche Richtung, nur geht es da meist um Gefühlskälte, mit der Du konfrontiert wirst oder auch mit etwas Neuem, das dich zu überrollen droht.

    Eventuell steckt hinter diesen Träumen ja die Botschaft, dass Du nicht den Anspruch haben solltest, ständig 150% geben zu müssen, es reichen ja schon 100% oder gar noch weniger. Du musst auch nicht für alles die Verantwortung übernehmen, mit dem Du im Alltag konfrontiert wirst. Die Kontrolle ist ein großes Thema für dich, das kann man auch zwischen den Zeilen deines Beitrages herauslesen.

    Für dich einen Traum, in dem eine Blumenwiese eine Rolle spielt :zauberer2
    Merlin
     
  5. ChironsErbe

    ChironsErbe Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2011
    Beiträge:
    126
    Hi,

    das, was ich jetzt sage, hört sich sicher seltsam für dich an. Ich glaube aber, dass im astrologischen Aspekt dein Geburtsmond entweder im Widder, oder im 1. Haus oder in einem herausfordernden Aspekt zu deinem Geburtsmars steht. (Es gibt noch mehr astrologische Aspekte, die diese Thematik vertiefen) Weiters nehme ich an, dass du - vielleicht auf unbewusster Ebene - sehr viele Ängste durchlebst. Sozusagen immer "auf Abwehr" ausgerichtet bist. Das erzeugt inneren Stress, der dann solche Träume entstehen lässt. Tief in dir könnten Gefühle vorhanden sein, die dich permanent in "Alarmstellung" bringen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese Art von Träumen nachlässt oder aufhört, wenn du versuchst, mit diesen schlummernden Ängsten klar zu kommen. Vielleicht mit Selbstbewusstseinstrainings oder verschiedenen Kampfsportarten.

    lg
    Chiron
     
  6. Dora27

    Dora27 Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2013
    Beiträge:
    32
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    Hallo DruideMerlin :)

    Ja da hast du recht, Ansprüche und Kontrolle sind wirklich ein großes Thema in meinem Leben. Ich erlebte in meiner Kindheit und meiner Jugend immer wieder Kontrollverluste und Angriffe und musste irgendwie alles wieder unter Kontrolle bringen. Das prägt mich vielleicht doch mehr, als mir bisher bewusst war.
    Das mit den Blitzen als Ereignisse und der Schneelawine als Gefühlskälte könnte auch hinkommen. Wenn ich kreativ bin, fallen mir dazu Dinge aus meinen Leben ein.
    Und dass ich in meinem Träumen immer überlebe, bedeutet, dass ich immer erfolgreich war?

    Lieber nicht :)))
    Als ich das letzte Mal von einer Blumenwiese träumte, griff mich eine unvorstellbare Schar an Schmetterlingen an., Sie umwirbelten mich, setzten sich überall an meinen Körper fest und ich glaubte fast an ihnen zu ersticken - wo wir wieder beim Thema wären ;-)




    Hallo ChironsErbe :)

    Nein, es hört sich gar nicht seltsam an. Ich hab den Skorpion im 1. Haus und den Widder im 6. Haus. Mein Mond ist nicht zum Mars und generell recht positiv mit anderen Planeten aspektiert. Mein Mars ist vor allem durch Quadrate und Quinkunxe aspektiert. Allerdings habe ich eine Yod-Figur mit Mars an der Spitze und Lilith (Jungrfau) und Pluto (Skorpion) als Quinkunxe in meinem Horoskop. Was das genau bedeutet, hab ich aber bis heute leider noch nicht verstanden. Das ist dann doch zu hohe Astrologie für mich :-(

    Ja, das mit der permanenten Alarmstellung stimmt. Das Feedback hab ich auch mehrmals von Menschen bekommen, die mir sehr nahe stehen. Weil ich ständig die Situationen scannen muss, um sie einschätzen zu können. Ob es alles "normal" oder relativ "normal" ist oder ob es Veränderungen gibt.
    Außenstehende kriegen das dagegen nicht mit. Da wirke ich sehr selbstbewusst und gelassen. Und bekomme durchaus viele Komplimente für meine Gelassenheit und Stabilität. Aber vielleicht weil ich gerade immer scanne und dann schnell reagieren kann, um Kontrolle zu behalten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juli 2014
  7. ChironsErbe

    ChironsErbe Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2011
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    126
    Da wäre jetzt nur noch spannend zu wissen, wo und in welchen Verbindungen der Herrscher deines 4.Hauses steht :)
    Aber ich glaube, dass du selbst in deinem Horoskop die Energien erkennst und ahnst woher dann solche Träume kommen...
    Immerhin ist Mars der "alte Herrscher" von Skorpion (und der natürliche Herrscher über das 1.Haus) - da kommt es natürlich darauf an, wie man die Prinzipien des Aszendenten leben kann und wie die Planeten- und Häuserverbindungen im Horoskop aussehen.

    Ich wünsche dir noch viele positive Erkenntnisse ;)
    lg
    Chiron
     
  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Nein, denn der eigene Tod ist für die Seele ein inakzeptables Ereignis. Man kann in den Träumen zwar im Sterben liegen oder gar mit dem Tode bedroht werden, aber man wird niemals sterben. Es wird in solchen Situationen dann immer etwas eingeflochten, das den Tot verhindert. Sich das zu verinnerlichen kann in den Träumen sehr hilfreich sein und den Druck aus dem Geschehen nehmen.

    Ist die bunte Blumenwiese nicht der Ort der schönen Erinnerung an eine unbeschwerte Zeit? Die Schmetterlinge verkörpern dabei die Frage nach dem Neuen. Eventuell ging es hier ja um dein Inneres Kind, das sich bedroht fühlt?


    Nun gut, dann schenk ich dir ein Quäntchen Salbum Salabunde, das gewiss nicht schaden kann
    Merlin :zauberer2
     
  9. Dora27

    Dora27 Mitglied

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    Beiträge:
    32
    Ich bin diese Nacht im Traum gestorben.
    Nein, ich lag nicht nur im Sterben, ich bin richtig gestorben.
    Erst ist das Licht immer weniger geworden und dann verschwand es gänzlich. Und als alles dunkel war und ich bewusst meinen letzten Atemzug im Traum genommen habe, ausatmete und vom Leben losließ, bin ich aufgeschreckt. Aber eben erst, nachdem ich losließ. Nicht vorher.

    Es war das erste Mal dass ich den Kampf ums Überleben aufgegeben habe und auch das erste Mal für mich, dass ich dabei gestorben bin.
    Ich frag mich, warum das für meine Seele anscheinend nicht inakzeptabel ist zu sterben und warum das überhaupt passierte :-(
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2014
  10. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    zwischen burgen, klöstern und reben
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    Ich finde den traum eigentlich ganz positiv.:)
    Ich hatte einmal einen ähnlichen traum, es handelte sich wohl um das gleiche thema, der traum lief aber ganz anders ab. Für mich bedeutet der traum vom sterben und endgültigen 'loslassen', inneres wachstum. Man lässt sich - und alles, was damit verbunden ist - los. Damit wird raum frei, man wächst quasi 'über sich hinaus'.
    Traumdeuterisch gesehen bedeutet es vom tod zu träumen, einen alten zustand loszulassen, bestimmte eigenschaften oder eine lebensweise zu verabschieden, nicht den eigenen physischen tod vorauszusehen.

    Ich finde, man kann das sterben auf vielen ebenen und auf viele weisen üben, was einem diesen zustand nahebringt und ihn ins eigene leben zu integrieren vermag.
     
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