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Wieder Traum von Ausgeliefertsein, Vater, Wut...

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von inbar, 28. Juni 2014.

  1. inbar

    inbar Guest

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    Ich war bei meinem Vater zu Hause und da fand eine große Feier statt, mit vielen Leuten. Vielleicht Weihnachten oder was anderes...
    Wir saßen dann auf einem Sofa, er, ich und ein paar andere und er war in ausgelassener Stimmung und bat mich um irgendwas, wollte etwas von mir.
    Ich war innerlich fürchterlich angespannt, und hab erst nein gesagt...aber er machte einfach weiter..und mir platzte innerlich total der Kragen, ich schrie ihn an, heulte, und war total wütend...

    Rannte nach oben, und verbarrikadierte mich ins Zimmer. Kam nach einer Weile wieder runter, wusste schon dass niemand auf meiner Seite sein würde... und keiner es wagen würde mich zu verstehen... näherte mich aber wieder der Szene, aber es ging wieder so los und diesmal flüchtete ich aus dem Haus und rannte in den Wald und streifte dort Stunden umher.

    Nach ner Weile traf ich auch ein anderes Mädel, der es nicht so gut ging, ich glaube sie hatte eine Behinderung o.ä. und andere Leute, aber es entstand kein tiefer Kontakt.

    Ich fühlte mich im ganzen Traum nur völlig verzweifelt, hilflos und furchtbar ausgeliefert...
     
  2. johsa

    johsa Guest

    Was wollte dein Vater denn von dir? Kannst du dich noch erinnern? Das scheint mir ziemlich wichtig zu sein.

    Ist vermutlich ähnlich wie dein anderer Traum zu sehen, wo es darum ging, deine Gefühle zu vergewaltigen.
    Der Vater im Traum steht für das Oberhaupt aller der Seelenteile in dir, die zusammen dich als ganzen Menschen ausmachen.
    Oder kurz gesagt: für Gott.

    Gott spricht zu uns über das Gefühl und die Intuition.
    Wenn wir also unsere Gefühle nicht beachten, dann beachten wir Gottes Willen nicht.

    Und das ist deine Weigerung im Traum, das zu machen, was dein Vater von dir will.

    Das Mädchen ist ein Gefühl in dir. Eins mit einer Behinderung …
    Und diese 'Behinderung' scheint der Grund dafür zu sein, daß du dich gegen den Willen Gottes bzw. deines Traum-Vaters stellst.
     
  3. inbar

    inbar Guest

    Er gab mir irgendeine Aufgabe, hatte irgendeine Bitte, die mich eben in die Feier integrieren würde...nichts Großes. Aber mit dieser Bitte ging einher, dass er mich als Teil seiner Party behandelte...ein Teil, dem man Aufgaben erteilen kann.
    Das wollte und konnte ich aber partout nicht erfüllen, weil ich mich schon vor der Bitte so in Spannung befand....ich wollte nicht Teil der Sippe sein, bis er mich eben wirklich sieht. Und
    mit dieser Bitte zeigte er mir (in meinen Augen) nur, dass er keinen Plan davon hat, wer ich bin...und das löste diese tiefe Wut und Verzweiflung aus.
    Doch nicht mal die Wut+Hilflosigkeit konnten dazu führen, dass er mich sehen/erkennen würde wie ich bin...

    Die Feier gefiel mir von Anfang an nicht....weil ich irgendwie keinen Platz darin fand, in dem ich mich wohl fühlte....und dann, durch diese Bitte... platzte es auf und ich lief in den Wald.

    Hmmmmm....

    also gefühlt war es so, dass die Bitte NICHTS mit mir zu tun hatte...nichts mit meinem Wesen. Ich aber, wenn ich da war, mit meinem Wesen da sein wollte...
    Und ich schien keine Möglichkeit zu haben, mein Wesen dort verständlich zu machen.

    Der Traum kommt mir von den Emotionen her komplett wie meine Kindheit war... 1:1 beinah. :)

    Weiß noch nicht genau, wie ich das mit Gott und einer mögl. Behinderung zusammen bringen soll.... hmmm....
     
  4. johsa

    johsa Guest

    Ok. Was möchtest du dann sein? Was hat dir nicht gefallen an dem Part, den du übernehmen solltest?
    Was meinst du damit: bis er dich wirklich sieht?

    Und wer bist du ? Oder anders gefragt: Wie hätte er sich dir gegenüber deiner Meinung nach verhalten sollen?
     
  5. SeeingLight

    SeeingLight Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2014
    Beiträge:
    189


    Hm, ein Traum, was mit Kindheit verbunden sein sollte. Hatte ich auch 1:1, was ich als 11 jähriges Kind erlebt habe.

    Da werde ich wirklich rot im Gesicht.

    Keine Therapeuten sollen das erfahren, oder sie haben das misssverstanden.

    Bist Du möglich behindert? Oder habe ich dich falsch verstanden?

    LG
     
  6. inbar

    inbar Guest

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    Ja, es ist wirklich ein Traum der mein Erleben fast 1:1 widerspiegelt...Zumindest die eine Seite davon. Diese Träume, die so erlebnisnah sind, finde ich mit am schönsten, denn sie geben die Chance, alles nochmal durchzufühlen. Dabei bin ich auch gerade mit diesem Traum... näher eingehen auf die Fragen möchte ich dabei nicht, Johsa. Es 'reicht' mir so mit dem was da aufkommt. Trotzdem lieben Dank für deine Deutung, die ich auch spannend fand.

    @seeinglight
    Nein, ich bin nicht behindert. Der Satz bezog sich auf die Deutung von Johsa.

    LG :)
     
  7. SeeingLight

    SeeingLight Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2014
    Beiträge:
    189
    vielleicht wollte dein Vater, dass du wichtig wirst. Und das ist dein Wunsch.

    Mit dem Mädchen verbunden.


    Mehr kann ich nicht mehr sagen. tut mir leid.

    lg:umarmen:
     
  8. inbar

    inbar Guest

    :)

    ......
    habe verstanden
     
  9. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.170
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Hallo Inbar
    Feste sind oft Symbole für Initiationen, für rituelle übergänge in eine andere phase. Für mich passt das gerade im zusammenhang mit der im traum vorkommenden vaterfigur ganz gut. Mir kommen themen wie ablösung von den eltern oder aber fragen des angenommen oder abgelehnt-werdens in den sinn.

    Da geschieht etwas gegen deinen willen. Mit dem vater kann effektiv die vaterfigur gemeint sein oder einzelne autoritäre anteile von ihm, andrerseits können es auch deine eigenen väterlichen/männlichen anteile sein, die diese sequenz wiederspielt.
    Ich für mich denke eher, dass es sich um deinen realen vater handeln könnte. Du wehrst dich gegen seine bitte, er hört nicht auf und alles rebelliert in dir. Oft ist das der fall, wenn es zu grenzüberschreitungen, aufzwingen des willens, etc. kommt.
    Du wehrst dich: Du schreist, heulst, etc. Mir zeigt das eine gewisse ohnmacht.

    Der wald ist ein häufiges symbol des unbewussten, des wilden und unangepassten in einem. Hier wohnen räuber, der wolf und Robin Hood. Der wald ist der ort jenseits des bewussten, jenseits der gesellschaft. Es passt gut, dass du den wald aufsucht als gegengewicht zu der feier, wo einigkeit zwischen deinem vater und den menschen dort (gesellschaft/familie), aber nicht zu dir besteht.
    Es ist für mich klar, dass du in den wald rennst und dir auch gedanken kommen, wie: Ich weiss, dass keiner auf meiner seite sein wird. Wie könnte das auch jemand, wenn selbst du nicht auf deiner seite stehst?

    Das mädchen kann ev. ein spiegel von dir sein. Wieder eine empfundene ausgrenzung (behinderung), vermutlich unverständnis, etc.

    Ich kann das gut spüren.
    Vielleicht als anstoss:

    1. Gibt es da unverarbeitetes mit dem vater oder einer anderen autoritätsperson in deinem leben?
    2. Gibt es wünsche oder träume in deinem leben, die du verleugnest, weil du 'dazu gehören willst', weil sie unangepasst/unkonventionell sind?
    3. Wo fühlst du dich im realen leben ohnmächtig und überfordert, wo gelingt es dir nur schwer klar 'nein' zu sagen?

    Vielleicht kannst du etwas damit anfangen.

    Als mögliches indiz für die richtung:
    Alles liebe.:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2014
  10. inbar

    inbar Guest

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    Hallo Mipa

    danke für die Anstöße und Deutung. Kann da ganz viel mit anfangen.

    Liebe Grüße
     
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