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Wie wird es ohne sie weitergehen?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Danni, 2. Juni 2005.

  1. Danni

    Danni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2005
    Beiträge:
    9
    Ort:
    Zwischen Münster und Osnabrück
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    Meine Mutter ist am Montag nachmittag im jungen Alter von nur 58 Jahren an den folgen einer Magenkrebserkrankung bzw. der Chemotherapie gestorben.

    Zuerst war ich "erleichtert", weil sie die ganzen letzten Wochen im Krankenhaus verbracht hat und viele Schmerzen erleiden mußte. Sie hat sich immer gegen "lebenerhaltende" Maßnahmen etc. ausgesprochen und so haben wir es dann auch gehalten.

    Ich war in ihrer letzten Nacht bei ihr und habe sie getröstet, und mit ihr "geschmust" und gekuschelt. Ich hatte in kleines Kissen auf ihrem Bett und habe immer meinen Kopf neben ihren gelegt und sie gestreichelt und getröstet. Sie hatte immer solche Angst vor dem Ersticken, da sie genau dieses vor zwei Jahren mit ihrem Bruder - der auch an Krebs verstorben ist - miterlebt hat . . . .

    Ich war dann auch da, als sie nachmittags für immer eingeschlafen ist. . . . .

    Anfangs war ich "stark", aber im Moment fehlt mir jegliche Kraft, ich weiß einfach nicht, wie ich es schaffen soll, ohne sie meine weiteres Leben zu führen. Ich habe eine Familie, einen guten Mann, zwei kleine Kinder, aber der Gedanke, sie NIEMALS wiederzusehen, quält mich so sehr!!

    Eigentlich glaube ich fest daran, dass es "danach" weitergeht für sie, dass sie bei meinem Onkel und bei meinem Opa - ihrem Vater - ist, aber diese Unsicherheit macht mich kaputt . . . . .

    Ich liege auf dem Sofa und denke: "Los Mama, mach was, damit ich merke, dass du um mich bist . . ." - - Verrückt, denn da kommt nichts!

    Kann mir jemand helfen???????????????????????????????????
     
  2. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen
    Liebe Danni,

    lass Dich umarmen, ich fühle mit Dir und Du bist nicht allein in Deiner Trauer, in Deinem Schmerz, denn es werden Dir hier noch viele antworten, die Dich sehr gut verstehen....

    Du bist nun konfrontiert mit der Endgültigkeit....

    Bevor mein Vater starb, sagte er einmal diese Worte zu mir: "Maike, was Du hast, hast Du, wenn Du es erst einmal nicht mehr hast, siehst Du es vielleicht nie mehr wieder...."' Da er ein sehr stolzer, starker Mann war, konnte er nicht sagen: "solange ich noch da bin, hast Du mich, siehst Du mich, fühlst Du mich"....aber heute höre ich noch immer diese Worte und er hatte recht: er fehlt mir sehr!!!! Es ist endgültig, dieser Abschied, aber ich denke, er ist um Dich herum, und Du bist ein Teil von ihm.....

    Verarbeite diesen Abschied erst einmal in einer Zeitspanne, die Du nötig hast und lass alles Revue passieren......

    Mir hatte mal eine Userin geraten, ich solle mich vor einem Spiegel stellen, mich konzentrieren und in meine Augen sehen, und so tief und lange, bis ich darin meinen Vater sehen würde.......es war so: ich habe ihn in meinen eigenen Augen gesehen.........dann habe ich ihm gesagt, wie sehr ich ihn liebe und vermisse und seit her komme ich mit dem Verlust um ihn besser klar. Es tut noch immer weh, wenn ich an seinen Tod denke, aber er ist erlöst und sicher irgendwo da, aber immer bei uns.

    Dir alles Liebe,
    Maike
     
  3. ~Ayanda~

    ~Ayanda~ Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2003
    Beiträge:
    39
    Ort:
    Cologne
    einen wundervollen guten Morgen ;-)

    Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl.... aus eigener ERfahrung weiß ich das deine Trauer keine Worte schmälern können....

    meine Erfahrung sagt mir auch das die Zeit alle Wunden heilt... Du bittest sie darum Kontakt mit Dir auf zu nehmen... eventuell braucht sie auch so wie du.... ein wenig Zeit um sich ebenfalls an Ihre neuen *lebensumstände* zu gewöhnen... sich zurecht zu finden... genauso wie Du ;-)

    Sie wird Dir ein Zeichen geben, wenn der Zeitpunkt der richtige ist.... bitte verliere nicht die Hoffnung das dies geschehen wird....

    Was mir immer wieder geholfen hat, mit solch einer unbeschreiblichen Situation um zu gehen.... ich habe jedesmal wenn ich einen Menschen verloren habe... der mir sehr viel bedeutet hat einen Brief geschrieben... und alles in Ihn geschrieben was ich noch sagen wollte... wie ich mich fühlte... und was mich für Ängste plagten... bei meinem Dad und meiner Oma habe ich ihn sogar mit ins Grab gelegt... mir persönlich hat es geholfen los zu lassen.... dich lieb ansieht

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen Kraft und Hoffnung um mit dieser Situation best möglichst umzugehen

    be blessed

    ~Ayanda~
     
  4. Maud

    Maud Guest

    @Dani

    Ich liege auf dem Sofa und denke: "Los Mama, mach was, damit ich merke, dass du um mich bist . . ." - - Verrückt, denn da kommt nichts!

    Kann mir jemand helfen???????????????????????????????????


    Liebe Dani

    Je eher du loslässt, um so eher wird deine Mutter zurückkommen können.
    ich bin sicher das du sie dan spühren wirst, den euere Bindung ist sehr Stark wen ich mich nicht irre. Sie mal für deine Mutter ist das sterben kein Grund zu Trauer das ist es nur für die zurüchgebliebeneb. Sie ist von allen Mühen Scmerzen und eine reie Dingen, aus dem Leben befreit.
    Für deine Mutter Ist die Tatsache das sie gehen durfte, ein Grund zu Freude das heißt nicht das sie dich verlassen hatt.
    Ich bin sicher wen sie wieder bei dir ist wirst du sie Spüren.

    Alles Liebe Ich umarme dich Maud
     
  5. Charlotte L

    Charlotte L Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2005
    Beiträge:
    111
    Ort:
    Bayern
    Liebe Dani,
    kein Wort,nicht ein einziges wird deinen Schmerz lindern können.
    Das ist auch gut so,gehört die Trauer doch zum Abschiednehmen
    ganz dringend dazu.Trauere um Sie ,es ist Dein gutes Recht.
    Trauere aber nicht zu lange,vor allem ,
    halte nicht fest, was nicht mehr ist.
    Wenn Du dann soweit bist,mach ein kleines Abschiedsritual.
    Der beste Tag dazu ist immer der Neumond.
    Schreibe einen Brief an deine Mama,schreib alles was Dir einfällt,
    schreib was Dir gefallen hat mit Ihr,worüber Du Dich geärgert hast,
    worüber Ihr gelacht oder geweint habt.
    Dann gehe in die Natur und verabschiede Dich von Ihr.
    Gib Sie frei, damit Sie dort hingehen kann,wofür Ihr Weg bestimmt ist.
    Such Dir einen Bach oder Fluss,aber auf alle Fälle einen Platz in der Natur.
    Zünde weisse Kerzen an und räuchere etwas weissen Salbei.
    Dann verbrenne den Brief und übergib in dem Wasser.
    Drehe Dich nicht mehr um .

    Sie wird immer in Deinem Herzen sein,
    denn:
    nur im Loslassen kann man sich wieder finden !

    Tröstende Grüße
    von
    Charlotte :kiss3:
     
  6. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
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    Mein herzliches Beileid!

    Ich kann Dich gut verstehen und mitfühlen, denn auch ich verlor schon mir lieb gewonnene Menschen.
    Du befindest Dich nun in der Trauerphase, und da kommen viele Emotionen hoch. Einmal wirst Du sehr stark traurig sein, dann mal verzweifelt, dann verzerrst Du Dich vor Sehnsucht usw. Diese Momente werden mit der Zeit weniger, jedenfalls war das so bei mir. Irgendwann mal erfährst Du den Punkt, wo Du merkst, daß Du von Deiner Mutter nicht getrennt bist, sondern noch immer stark verbunden bist, obwohl Du sie nicht mehr drücken und sehen kannst, aber es stellt sich dann ein anderes, genauso schönes Gefühl ein, als wäre sie lebendig neben Dir.
    Was ich selbst auch oft nicht begreifen kann, ist , daß ich diesen Menschen nie mehr sehen kann, das tut mir auch weh, und andererseits weil ich ihn dann aber so stark fühle, habe ich wieder Trost gefunden.

    Ich wünsch Dir viel Kraft, Trost und alles Liebe!
     
  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
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    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hji Danni - trauern zu können ist ein Fähigkeit - das ist eine Zeit in der du dich ganz stark spürst - du spürst deine Seele und die Pein des Verlustes und es ist gut diese Gefühle zuzulassen - geh in sie hinein und spür deine emotionalen Kräfte der Trauer - daß du im Alltag wenig Motivationen und Energie hast ist normal und gönn dir die Zeit die du persönlich dafür brauchst. Diese Gefühle kannst du formulieren du kannst sie aufschreiben, eine gute Methode ist auch sie zu zeichnen, Farben und Formen wie sie kommen.

    Als ich meinen Vater verlor, hätte ich nicht gedacht, daß es mich so treffen würde, ich konnte nicht mehr klar denken und mich mit anderen unterhalten, erst war es ein Schock, dann brach es aus mir heraus - ich zündete eine Kerze an und saß stundenlang und erzählte und erzählte alles was ich ihm sagen wollte, alles was mich bewegte - es tat total gut - und ich ließ ihn los - ich schickte ihn ins Licht.

    Liebe Grüße Inti
     
  8. Danni

    Danni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2005
    Beiträge:
    9
    Ort:
    Zwischen Münster und Osnabrück
    Es ist so, dass ich immer davon überzeugt war, bzw. eigentlich auch noch bin, dass es nach dem irdischen Leben weitergeht . . . .es heißt ja auch z.B. "noch 3 Tage sollst du über Erden wandeln" (ähnlich?!?!?).
    Ich denke oder besser gesagt hoffe, dass meine Mutter irgendwann danach dann wirklich einmal mit mir in Kontakt tritt. Ich bin relativ sensibel bei solchen Dingen, glaube an vieles. . . Aber diese Sicherheit, die fehlt mir im Moment. Ich hätte nie gedacht, dass mich ihr Tod (der ja vorauszusehen war, und vor allem besser für sie - - hatte sie doch nur noch Schmerzen - - -) so aus der Bahn wirft.

    Wir haben uns immer Sorgen um meinen Vater gemacht - - vorher . . . jetzt mache ich mir Sorgen um mich, dass ich nie wieder so sein werde, wie ich war, dass ich nie wieder fröhlich werden kann, obwohl ich genau weiß, dass meine Mama mich in den Po treten würde, wenn sie wüßte, dass ich so denke und fühle . . . - - Sie hat sich immer nur um die anderen gesorgt - war ein so guter Mensch. Ich habe ihr in meiner Jugend sehr viel "angetan" - - Schule schwänzen, falscher Umgang etc. - - Nun denke ich machmal, ihr Magenkrebs kam durch die Sorgen um mich und uns (Meine Familie etc.) . . . .

    Und auch wenn am nwußte, dass es zu Ende geht, hat man doch leider so vieles nicht mehr aussprechen können. Sie hat im Krankenhaus immer geflüstert:"Ist alles geregelt . . .? " - - Und ich habe immer gesagt, "Ja Mama, es ist alles geregelt . . " aber für viel mehr war keine Zeit.

    Ich habe ihr dann noch Grüße von meiner Tante aus Südeutshcland ausgerichtet, und dass wir sie lieb haben - vor allem ich - sie hat mich wohl auch gehört (sie lag da schon unter Beruhigungs- und Schmerzmitteln). Immer, wenn ich mit ihr geredet habe, hat sie ganz tief geatmet . . . .Aber den Verfall, den konnte ich verfolgen, und das läßt mich einfach alles nicht los.

    Ich habe einfach schreckliche Angst davor, sie NIEMALS wiederzusehen - -so lange ich lebe . . . . . .Und ich habe Angst, nicht mehr aus meiner Verzweifelung herauszufinden . . . .

    Vor allem meinen jetzt alle, dass ich für meinen Vater dasein müßte, aber ich trauere doch selber so sehr und habe einfach nicht die Kraft . . .und dann mache ich mir genau die Sorgen, die meine Mutter immmer "geregelt" wissen wollte.

    Meine Mutter hat einmal im Krankenhaus gesagt: "Was wird aus Papa, wenn ich nicht mehr bin . . .?" - - Ja, und wenn ich dann denke, sie sieht mich, wie ich mir Sorgen mache, dann macht sie sich in ihrer "Unsichtbarkeit" auch wieder Sorgen um uns . . . . ein schrecklicher Kreislauf.

    Ich weiß im Moment wirklich nicht weiter . . . .
     
  9. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Hamburg
    Hallo Danni,

    zunächst einmal mein herzlichstes Mitgefühl. Ich weiß sehr gut, wie Du Dich fühlst. Zwei mir liebe Menschen, eine Freundin von mir und mein Vater, sind letztes Jahr kurz hintereinander gestorben. Meine Gedanken kreisen auch immernoch viel darum, auch, wenn sich mein Leben wieder vollkommen normalisiert hat.

    Du schriebst, Du seist ziemlich sensibel bei solchen Dingen. Wie meinst Du das? Hattest Du schon mal erscheinungen oder ähnliche Erlebnisse?

    Ich weiß selbst nicht, was ich glauben soll; ich will gerne an ein Weiterleben nach dem Tod glauben.

    Vielleicht hilft Dir noch dieser Gedanke weiter: Oft wird hier im Forum geschrieben, dass die meisten Seelen nach dem Tod erst einmal in eine Art Sanatorium kommen, und dort lange Zeit schlafen; etwa ein halbes Jahr oder sogar länger, um sich vom Erdenleben zu erholen. Vielleicht ist Deine Mutter da schon, und Du hörst sie deswegen noch nicht.

    Ich wünsche Dir alles Gute
    Joey
     
  10. Danni

    Danni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2005
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    9
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    Zwischen Münster und Osnabrück
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    Es wäre sehr schön, wenn das so waäre, dass sie sich von ihren irdischen Leiden erholt, denn sie mußte sehr viele starke Schmerzen aushalten . . . .

    Nein, leider hatte ich eben noch KEINE direkten Erfahrungen, aber ich habe eigentlich von Kind an dran geglaubt, bin auch für solche Dinge immer offen gewesen, denke also eigentlich, wenn ich einen genauen Weg wüßte "wie", dass ich dann auch Erfolg damit hätte, sie zu erreichen.

    Aber leider gibt es diesen genauen Weg wohl nicht . . . . und ich habe niemanden, mit dem ich ernsthaft darüber reden könnte, ich glaube, die würden mich hier alle für verrückt erklären, wenn ich solche Sachen öffentlich herzähle . . . - leider . . .

    Aber vielleicht stimmt ja wirklich zumindest ein wenig der Satz "die Zeit heilt . . " - Denn es ist bei mir ja eigentlich auch der drei Tage her - - komisch, genau jetzt vor drei Tagen ist das passiert - um 15.30 Uhr . . . . " fährt sie nun hinauf in den Himmel " ??

    Das wäre schön. . . . .
     
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