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Wie sieht eure tägl. magische Arbeit aus?

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Mr. Dream, 2. September 2004.

  1. Mr. Dream

    Mr. Dream Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2004
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Schweiz
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    Hi alle

    Wie sieht eure tägliche magische Arbeit aus? Gibt es da irgendeine Übungsfolge, die ihr macht oder arbeitet ihr an euren medialen Kräften? Macht ihr Rituale (wenn ja, mit welchem langfristigen Ziel?) oder arbeitet ihr für Drittpersonen, um in deren Leben Änderungen zu erwirken?

    Das klingt vielleicht doof, aber ich frage mich, weil nach Erreichung der magisch wirksamen Techniken (wie zB. Bardon sie beschreibt) sich die Frage nach dem praktischen Sinn aufdrängt.

    Das ist im Yoga einfacher, weil dort körperliche Übungen trainiert werden, welche die eigene innere Energie wecken sollen...und am Schluss steht die Erleuchtung- wie sieht das in der Magie aus?

    Danke für eure Antworten!

    :danke:

    MD
     
  2. Kangiska

    Kangiska Guest

    Hallöchen,

    Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich Magie als Arbeit ansehe, denn für mich ist es eine Lebensweise.

    Für mich gehört zur Magie dazu, mich alltäglich an den kleinen Dingen zu erfreuen, das Leben halt magisch anzusehen. Ich flechte es überall ein, ob das einfach nur dadurch ist, dass ich gelernt habe, das Leben augenblicklicher zu geniessen, oder aber, dass ich eine Visualisation benutze, um ein verrostetes Schloss zu öffnen.

    Zwar helfe ich auch hin und wieder, wenn mich jemand per E-mail anschreibt oder mir anruft, aber für mich ist die Hilfe die ich einer alten Dame gebe, wenn ich ihr helfe etwas zu tragen, eigentlich genauso magisch, besonders wenn ich dafür ein warmes, dankbares Lächeln erhalte.

    Ich muss hierzu auch sagen, dass ich persönlich nicht sehr viel von Bardon halte. Ich bin kein ritueller Mensch und könnte mich auch gar nicht an solche "Schablonen" halten. Es gibt keine Übungsfolge, ich mache keine Rituale. Meine medialen Kräfte werden dadurch gestärkt, da ich sie tagtäglich einsetze, auf die Wesen um mich höre oder einfach Visualisiere.

    Obwohl ich Yoga auch Techniken vorziehe, drängt sich mir nun doch zu deinen Worten eine Frage auf: Wenn man körperliche Übungen trainiert, welche die eigene innere Energie weckt, kommt da nicht auch die Frage zum täglichen praktischen Sinn auf, wenn man auf der Arbeit ist, Auto fährt usw, also kein Yoga macht?

    Bright blessings


    Kangiska
     
  3. Augen

    Augen Guest

    eben, Weil sich Frage nach dem praktischen Sinn so aufdrängt, >eben dieses:


    Des morgens: Eine Alchemistische Verwandlung - - - ein Müsli will verdaut werden.

    Zu Mittag stellt sich die magische Frage: es bläht......> war es das Müsli vom Morgen?

    Dann folgt eine weitere, lange Phase der Selbsterkenntnis - die immer wieder - und einmal sehr - in einer Gold zu Blei Umwandlung gipfelt: Am Klo.

    Dass ich mich dazwischen bewege und auch reinige, ist klar. Ich ersetze Bardons Bürstungen mit kaltem Wasser durch ein weichgespültes Handtuch und einen lauschigen Dampfbadbesuch. Dort sieht man dann auch ein paar knackige Jungs mit Waschbrettbäuchen (sicher alles Yogis; oder fitte Magier) ... was zu weiteren verwinkelten Asanas.....
    so geht es in den Abend; in die Nacht

    und darauf folgt
    ein weiterer magischer
    Tag






    Hast mich medial erfasst, Dream? oder war das zu unerleuchtend
     
  4. Kiah

    Kiah Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2004
    Beiträge:
    739
    Ort:
    NRW
    Na da kann man nur sagen ... auf in die Magie :banane: Waschbrettbäuche, Goldmüsli etc. toll, toll :rolleyes:

    Ich sehe Magie auch eher als Lebensweg. Der sogenannte Magier hat eine volkommen andere Weltsicht, was sich irgendwann von selbst und ungezwungen entwickelt. Womit wir auch schon bei Bardon wären.

    Was er beschreibt ist strenge Zucht und Ordnung. Er zwingt seinen Körper, er zwingt seinen Geist. Wie ein Leistungssportler treibt er sich zu Erfolgen, die zwar beachtenswert sind, aber die Frage aufkommen lassen, ob es das wirklich wert ist.

    Warum sollte man nicht warten, bis der Körper zu diesen Leistungen bereit ist? Nichts spricht gegen "sanftes" Üben, aber es gibt auch noch Dinge außer Ritualen, Visualisierungen etc, die ebenso wichtig sind.

    Ein schöner Waldspaziergang im Frühling, Sommer, Herbst und Winter beeinhaltet viele magische Elemente, die man kaum bemerkt. Man sieht den Wandel der Jahreszeiten, man atmet bedingt durch das Gehen ruhig und gleichmäßig, man schaltet ab, meditiert vielleicht sogar.

    Auch das Spülen kann man zur Meditation werden lassen oder das Staubwischen. Die Einzige Bedingung ist,dass man es ganz macht und sich nicht ständig ablenken lässt.

    Kiah
     
  5. VXAngel

    VXAngel Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2004
    Beiträge:
    109
    @Augen:
    :danke: that saved my day! *gmblmwahahahahahaha!!!* :D :D
    echt herrliches posting!

    @Rest:
    ich hab schon wo anders geschrieben dass jeder der seine gaben schneller voranbringen will durchaus nicht am esoterischen grundkrebs, dem, mein gott nicht drängen es geht nur wenn man frei im geiste ist, scheitern soll. übung und training gehören überall dazu. ich finde allerdings auch dass der aufwand exponentiell zunimmt und der erfolg in dieser richtung sich nur langsam vorantreiben lässt. blos lassen sich rituale etc. nicht WIRKLICH ins alltägliche leben integrieren. da ist man schon fast gezwungen Augens müsli rhythmus zu machen :)

    Kangiska und Kiah habens glaub ich schön beschrieben. das leben bietet genug möglichkeiten jeden tag damit in berührung zu kommen. natürlich kann man nicht zu jedem laufen und handauflegen üben nur um fustriert zu sein wenns nicht klappt :p da geht man dann bald mal seelisch dran ein. aber wenn man drauf vertraut und bewusst mit seinen gaben lebt werden sie stärker. genauso wie meine muskeln besser werden wenn ich täglich ne stunde trainiere oder meine grammatik und wortschatz sich verbessen wenn ich anstadt der kleinen zeitung mal die presse oder die salzburger nachrichten lese. lacht jetz nicht :) aber als alter rollenspieler ist es einfach wie ein spiel. gabe benutzen, steigt ein level auf, wenn sie nicht weiter aufsteigt sorgt das leben allein dafür dass man neue anstöße kriegt. (klaro, daheim im kämmerchen sitzen und drauf warten ist nicht gut... das leben wird nur selten extra jemanden an der tür klopfen lassen nur weil er dir was beibringen will *gg*)

    ich bin sicher bei euch beiden ists nicht viel anders, mit dem täglichen bewussen leben mit den gaben werden sie stärker, und hie en da gibts einen sprung der enien ne woche lang angst macht, aber man gewöhnt sich dran und bald ist das leben wieder normal. bis auf den kleinen feinen unterschied dass man halt plötzlich schlösser öffnen kann oder was auch immer.
     
  6. Mr. Dream

    Mr. Dream Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2004
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Schweiz
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    @Kangiska: du hast mir eine schöne Antwort geschrieben, vielen Dank!
    Konsequent Yoga zu machen, heisst für mich auch, es ins Leben zu integrieren. Und die körperliche Beherrschung wird für mich praktisch nutzbar wenn ich friere, einen Mückenstich erwische, mich geschnitten habe oder die Züge im Hochsommer viel zu heiss sind. Generell hilft es mir, emotional ausgeglichen zu bleiben und die Welt intensiver wahrzunehmen.

    @Augen:**haha**,wenn das Müsli bläht, wurde von vornherein ein Fehler gemacht, entweder zu viel gegessen oder ungeniessbare Zutaten. Waschbrettbauch und Yoga gehen schlecht zusammen, die tieferen Muskelschichten werden mehr trainiert als die äussere Form (aber das war wohl sowieso ironisch).

    @Kiah:

    Ähnliche Lebensregeln liefert auch Brandler- Pracht. Einiges davon kann ich verstehen, denn es ist gesunde Lebensweise und keine Zucht. ABER ich geb dir recht, der Beschrieb dieser Trainings klingt wie ein Spitzensport. Man gewinnt den Eindruck, ohne diese Konzentrationen, Imaginationen und anderen Übungen sei kein magischer Fortschritt (?) möglich. Ich bezweifle, ob es viele Leute gibt, die ein solches Hochleistungstraining über längere Zeit durchhalten, weil es Energie braucht und viel Zeit.

    Liebe Grüsse

    MD
     
  7. pleasure

    pleasure Guest

    Hi!

    Ich hoffe mal, ihr findet das jetzt nicht komisch, aber ich versuche, mich an Bardon zu halten. Das sieht bei mir momentan so aus, dass ich morgens und abends je ca. 20-30 Minuten meine Gedanken beobachte. Hab mir vorgenommen, diese erste Stufe bis in ca. 6 Monaten zu beenden (wenn's es in der Zeit klappt). Wenn's länger dauert, auch ok. Es dauert so lange, wie es dauert. Ich versuche, dabei ein Mittelmaß zwischen Disziplin und es schleifen lassen, zu finden, denn aus dem Yoga hab ich gelernt, dass man immer gut zu sich selbst sein soll, sonst gibt man irgendwann frustriert auf. Deshalb: ich hab mir zwar einen zeitrahmen gesteckt, den ich mit dem Aufwand, den ich betreiben will, für realistische halte, aber wenn ich mich da verschätzt habe, dauert's eben etwas länger, bis ich's kann.

    Was ich mir von den höheren Stufen von Bardons System verspreche, weiß ich auch noch nicht so genau. Aber die Dinge, die er beschreibt, klingen schon sehr faszinierend für mich (z.B. Astralreisen). Die ersten beiden Stufen hab ich mir bisher mal vorgenommen, denn diese beinhalten sehr viele nützliche Dinge: meinen Verstand zum Schweigen bringen & Selbsterkenntnis (Stufe 1) und die Fähigkeit, Charakterzüge, die mir nicht gefallen, mittels Affirmationen und Visualisationen zu verändern (Stufe 2).

    Ich hatte schon allein bei der Gedanken beobachten-Meditation einige interessante Erkenntnisse, u.a. dass ich Wahrnehmung bin.

    Gruß, pleasure.
     
  8. Flyinggreg

    Flyinggreg Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2004
    Beiträge:
    215
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man es in der magie nur zu irgendetwas bringen kann, wenn man nicht täglich konsequent übt - d.h. mindestens 1 Stunde.

    Ich will das an einem beispiel verdeutlichen. Wohl jeder kennt das pentagrammritual. Es korrekt auszuführen braucht schon mal ein paar wochen bis alles passt. Dabei habe ich noch nicht von der korrekten intonation der gottenamen gesprochen. Das kann lange dauern bis man die richtige intonation für sich gefunden hat. Und dann: es soll mir mal jemand vormachen, wie man sich im vorbeigehen dazu bringt die pentagramme wirklich zu sehen und auch die erzengel....

    Das wäre mal eine übung.

    Ebenso ist es mit gedenkenbeherrschung, meditation, von größeren ritualen gar nicht zu reden.....

    Klar gibt es für niemanden ein einzig richtiges system. Und bardon ist auch schon ziemlich angestaubt (es gibt bessere arbeitsbücher). Aber ein fäiger magier zu werden setzt sicher jahre an konsequenter, praktischer übung voraus. Und das ist manchmal mühsam und man muss sich zwingen. Aber üben kann auch schön sein!

    Sorry, aber die empfehlungen nur durch den wald zu gehen und sich einzubilden ein magier zu sein - das kommt mir so vor, wie wenn jemand einen kampfsport lernen möchte, sich eine ausrüstung kauft, den schwarzen gürtel umschnallt und behauptet, den 1.dan erreicht zu haben.... Vielleicht glaubt das der betreffende auch - wenn's drauf ankommt, wird er nichts zu stande bringen....
    Oder es kauft sich jemand ein saxophon und legt sich coltrane auf und klapert drauf rum. Vielleicht glaubt er irgendwann er ist ein guter saxophonspieler aber nur in seinem hirn....

    Und magie ist ja nbicht bloß eine hirnwixerei sondern praktisches tun.

    Das setzt übung voraus (wie in jeder kunst)
     
  9. akascha86

    akascha86 Guest

    ich seh das genau spo wie alle anderen hier...ich sehs net als arbeit an dazu üwrde es auch net kommen weil ich mich zu sehr dran gewöhnt hab. aber wenn ich das mal so groß überfliege sind das so sachen wie schutztiere begrüßen, hellsehn; realitätsbeeinflussung und sowas halt.....kleinere sachen mit elemmentarmagie..um mir die arbeit zu vereinfachen...halt so standartsachen.
    meintest du sowas ?
    cya T.
     
  10. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

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    1.368
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    Ganz bewußt leben und mich an den winzigen kleinen Dingen im Leben erfreuen, die im Alltag all zu leicht übersehen werden. Wie eine kleine unscheinbare Blume, die in einer trockenen Gegend blüht, Hummeln, Flugkunststücke von Vögeln, Spinnereien von Wildtieren. All das ist für mich tägliche Magie und dazu braucht es keine Arbeit :kiss4: . Hab noch was vergessen ... viel Dankbarkeit für alles was ich erleben darf, auch bei den schlechteren Dingen, denn sie bringen mich weiter.

    Alles Liebe
    Romy
     

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