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Wie schütze ich mich vor dieser negativen Energie?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Amelina, 13. Februar 2015.

  1. Amelina

    Amelina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2015
    Beiträge:
    19
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    Hallo ihr Lieben,
    ich habe zu euch gefunden, weil ich ein Problem habe und auf Hilfe hoffe.
    Ich war schon immer sehr, sehr gut darin meine Mitmenschen zu fühlen. Für mich ist das Fluch und Segen zu gleich. Weil ich inzwischen weiß, dass das was ich fühle oft gar nicht meine eigenen Emotionen sind, kann ich sehr viel besser damit umgehen.
    Jetzt ist allerdings ein Mensch in mein Leben getreten, der es mir (unbeabsichtigt, natürlich!) sehr schwer macht.

    Er ist ein sehr gebrochener Mensch, kämpft quasi täglich um sein Überleben. Er ist IMMER traurig, völlig überfordert mit sich selbst und seinen Gefühlen, kann weder mit sich noch mit Anderen gut umgehen. Alles fällt ihm schwer, alles ist schlimm, nichts ist zu schaffen.
    Ich liebe ihn, habe sehr viel Verständnis und kann auch wirklich gut mit ihm umgehen. Wir haben inzwischen eine wirklich tolle Beziehung zueinander - allerdings habe ich Schwierigkeiten damit seine negativen Energien nicht aufzunehmen.
    Er macht sich leider sehr von mir abhängig, will mich am liebsten 24 Stunden am Tag bei sich haben, macht immer alles wahnsinnig kompliziert, wenn wir uns nicht einfach sofort treffen können und er ist dann - wie immer - wirklich sehr traurig, wenn wir uns nicht sehen. Mir fällt es schwer bei und in mir zu bleiben. Wir wohnen in direkter Nachbarschaft und wenn ich sage, dass ich heute alleine sein will, weil ich den Abstand bauche, dann lade ich ihn Abends meist doch zu mir ein, oder gehe zu ihm. Weil ich ihn fühle, ich selbst dann traurig werde, ich selbst dann total überfordert bin und ihn doch so gern bei mir hätte. Weil ich selbst dann die ganze Nacht wach liege, extrem schlecht drauf bin und mir Gedanken mache.
    Er schreibt mir auch oft mitten in der Nacht. Inzwischen mache ich mein Handy auf lautlos, das bringt aber überhaupt nichts. Spätestens 5 Minuten nach Erhalt der SMS wache ich von ganz alleine auf und weiß, dass ich 'ne SMS habe. Ich fühle mich dann schon beim Aufwachen schlecht und muss an ihn denken. Ich will dann aufstehen und zu ihm gehen - dabei will ich ja eigentlich schlafen - dann bin ich wieder genau so überfordert und schlecht drauf wie er.

    Für mich ist das alles sehr anstrengend und vorallem auch gefährlich. Ich habe schon gemerkt, dass ich angefangen habe mich in ihm zu verlieren und, dass es mir immer schwerer gefallen ist mich um irgendwas zu kümmern. Mir ging es immer schlechter. Ich habe ihm schon gesagt, dass wir uns nicht mehr so oft treffen können, weil mir das nicht gut tut. Dann hat er wieder extrem traurig und selbstvorwerfend reagiert - er will mir ja nichts Schlechtes. Es ist schwierig für mich damit umzugehen und es ist vorallem schwierig für mich dann bei meiner Entscheidung zu bleiben und auf mich selbst und nicht auf ihn zu achten.
    Ich fühle das ja dann genau so wie er. Ich fühle ja dann ihn und nicht mich. Und es ist wirklich schlimm das zu fühlen. Es tut mir leid für ihn, dass er sich immer so fühlt und ich möchte ihm ja gern helfen. Das schaffe ich aber nur, wenn ich entspechenden Abstand zu seinen Energien und seinen Gefühlen halten kann.
    Vorallem Nachts nehme ich ihn sehr stark wahr (ich schätze, weil wir in einer Nachbarschaft wohnen, alle Anderen Nachts schlafen und somit nicht so viele "störende" Energien und Gefühle in der Luft sind), liege deshalb oft wach und fühle mich extrem schlecht.


    Mit einem so gebrochenen Menschen umzugehen ist für mich schwer. Es ist sehr schlimm diese extrem negativen Emotionen zu fühlen. Und es ist sehr schlimm zu sehen und zu merken was andere Menschen aus einem Menschen machen können.

    Habt ihr Tips für mich?
    Wie kann ich mich davor schützen seine Emotionen so stark selbst zu fühlen? Vorallem Nachts ist das für mich sehr belastend.
    Wie schaffe ich es ihn und mich unter einen Hut zu kriegen? In letzter Zeit habe ich nur für ihn gelebt und das geht so nicht weiter. Ich muss zurück zu mir finden und darf mir meine Kraft nicht von ihm nehmen lassen - wie schaffe ich das?

    Für jeden Ratschlag, jeden Tipp, jede Hilfe bin ich sehr dankbar.




    Ich schicke euch Liebe,
    Amelina
     
  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Kassel, Berlin
    aus Erfahrung wären die einzigen beiden wirklich wichtigen Fragen aus denen sich alles Weitere ergibt:
    wie hat er denn all seine Lebensjahre vorher geschafft, als er dich noch nicht in Dauerbereitschaft bei Fuß hatte?
    und warum bindest du dir solch einen Patienten ans Bein?
     
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  3. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Ich vermute mal da hat er andere Leute ausgesaugt.

    Wenn es jemandem so schlecht geht daß er nachts Betreuung benötigt gehört er in eine betreute Einrichtung die auf diese Bedürfnisse eingehen kann.

    Wenn dir das zu viel wird mach ihm freundlich aber eindeutig klar wo deine Grenzen liegen und daß du ein Freund bist, aber nicht sein Therapeut und Betreuer, daß daher ein Dauerbombardement mit Problem-Emails und Anrufen nicht geht.

    Das ist keine Frage von negativen Energien, das ist eine Frage dessen daß du dich nicht abgrenzen kannst.


    Und du tust ihm damit übrigens auch keinen nachhaltigen Gefallen da du sein Problem damit nicht löst.


    Die Frage ist also warum kannst du dich nicht abgrenzen? Liegt das daran wie du erzogen worden bist? Evtl wäre es sinnvoll mit einer Kampfsportart anzufangen. Da lernst du am ganz physischen Beistpiel eine Grenze zu setzen.
     
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  4. Amelina

    Amelina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2015
    Beiträge:
    19
    Hallo :)
    Er ist kein "Patient" den ich mir "ans Bein binde", er ist ein Mensch. Ein sehr lieber, toller Mensch, der aber krasse Erfahrungen machen musste.

    Ja, das hat er.


    Wir haben aber -wie gesagt- eigentlich schon eine sehr gut Beziehung zueinander. Er hat angefangen auch auf mich zu achten und nach mir zu fragen. Ich schaffe es ja eigentlich auch ziemlich gut seine Energien nicht einfach aufzunehmen. Ich lass mich - zumindest,wenn er dabei ist - nicht irgendwo mit rein ziehen.

    Aber vorallem Nachts fällt's mir schwer. Ich sage ihm, dass ich den Abend alleine verbringen will und mache das auch - aber irgendwann im Laufe des Abends oder der Nacht fange ich dann wieder (oft sogar ganz plötzlich) an ihn zu fühlen. Und dann fällt's mir schwer Abstand dazu zu gewinnen.


    Es ist nicht so, dass ich das gar nicht kann. Ich bin inzwischen sehr gut darin gewoden mich abzugrenzen und in mich zu gehen.
    Aber mit diesem einen Menschen ist das Alles halt ein bisschen schwieriger. Ich weiß auch, dass er eigentlich professinelle Hilfe braucht. Aber ob er die sich nimmt oder nicht, das ist ja seine eigene Verantwortung.
     
  5. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Kassel, Berlin
    schätze, das ist wieder so ein Fall, da muß derjenige (also du) echt selber durch,
    und anscheinend kann man so einen rollenden Zug dann echt nicht mehr aufhalten.

    einfaches googeln nach dem Begriff Empathie könnte überdies einiges aufklären.
    Empathie ist die Fähigkeit Gefühle Anderer zu verstehen. das kann jeder soweit normale Mensch.
     
  6. Icelady

    Icelady Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2010
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    978
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    Subjektiver Universum
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    Bis er die Hilfe aufsucht...hängst du mit drin...und wahrscheinlich würde dein Verhalten/Begrenzen anders ausfallen , wenn du weisst, dass er professionelle Hilfe gesucht und gefunden hat...oder eben sie nicht für sich in Anspruch nimmt.. und eure Qual weitergeht...
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
    Ja, aber wenn er sie nicht annimmt dann kann er nicht dich als Ersatz dafür missbrauchen.
     
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  8. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Und ich vermute so lange er 24/7 eine gutmütige Person zur Verfügung hat der er mit seinen Nöten das Ohr abkauen kann wird die Motivation was tiefergehendes gegen seine Probleme zu unternehmen wie zB professionelle Hilfe in Anspruch nehmen eher gering sein.
     
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  9. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    20.394
    Hallo Amelina,

    du kommst hier sehr nett rüber und deine wundervolle Art zu deinem Freund in allen Ehren,
    aber ich denke, dass es falsch ist, was du machst, dass du ewig da bist, dich ihm so anpasst.
    Wenn er so nicht wäre, dass er traurig wäre, oder ich nenne es mal indirekt besitzergreifend,
    dann würde natürlich das alles dich gar nicht belasten, aber auf Dauer wird das so nicht mehr lange gut gehen.

    Du musst für dich lernen klare eigene Richtlinien bei ihm offen und erklärend zu setzen.
    Auch wenn du bewusst uns erklärst, dass du ihn fühlst und nicht dich, denke ich
    ein klitzekleines bisschen ist das auch aus schlechtem Gewissen vllt geschehen!?

    Weisst du, du bist nicht unbedingt auf dieser Welt um dich komplett anzupassen und wenn dir diese Art
    von Beziehung nicht zu 100 % erst einmal gut tut, dann musst du dich wohl verbiegen,
    aber das schadet dir und ich finde als Partnerin kann man einen Menschen der so schwer depri ist
    sehrwohl aber erklären, was man selbst für sich benötigt, so ist die Beziehung ja fast nur geben.
    Auch wenn er nett ist und will das es dir gut geht, muss er sich anders verhalten, dann stimmen aber Aussage zu seinem Fühlen nicht überein, es kann euch nur ein wirklich ehrliches klärendes Gespräch helfen.

    Selbstschutz fängt bei dir an, wenn du loslassen kannst, dann betreibe Autosuggestionen, oder Mentaltraining, egal was
    DU BIST NICHT VERANTWORTLICH FÜR IHN, du musst Möglichkeiten finden und Lösungen.
    Du lastest es dir selber auf und er macht eben nichts um das gesund abzuschirmen- es ist nicht sehr edel so zu denken und fühlen,
    dass ich als Mann seiner helfenden Liebe nichtmal Ruhe mehr zur Entspannung gönne
    und er hat sehr wohl daran unverzüglich zu arbeiten und NEIN in dem Fall wo du körperlich leidest,
    kaum mehr schlafen kannst hast du sehr wohl ein Wort mit zu sprechen.

    Du musst offen mit ihm reden und wenn er sich um keine Therapie kümmert, biete ihm eine Paartherapie an,
    aber NICHTS TUN- geht gar nicht, ich finde das auch dumm, es so laufen zu lassen,
    denn Selbstliebe ist genauso wichtig wie Nächstenliebe.

    Die Frage ist wirklich, ob du tatsächlich so glücklich bist, denn wenn man so runtergezogen wird, hat man weniger Lebensfreude, unternimmt weniger, so wie du die kaum mehr schlafen kann, darf es einfach nicht laufen.
    Die Frage ist dann ist das denn die wahre Liebe?
    Wenn man so krass das Negative spürt?
    Der Andere aber nichts unternimmt, wenn er so eine Lebenspartnerin hat?
    Ich glaube, dass du dir seine Probleme zu Deinen machst
    und sobald man nicht mehr abstellen kann- muss man aufhören, oder ändern, aber nicht einfach so lassen.
    Spreche das klar an, denn wenn du fühlst was er fühlt, was natürlich auch vom eigenen Denken mitgesteuert ist,
    muss er vllt lernen anders zu denken und zu fühlen... es ist egoistisch ansonsten, wenn er einfach weiter denkt & fühlt was er will und du immer mehr Augenränder bekommst und vllt noch zusammen brichst wegen seiner Gefühle.

    Das Leben hat so viel wunderbares zu bieten und du beschäftigst dich mit deinem Freund der nicht aus den Pötten kommt- wenn mir andere Menschen viel angetan haben und ich zu Hause leidend in einer Opferrolle sitzen bleiben will- habe ich kein Recht der Welt einen Menschen damit so krass einzubeziehen, dass der vor die Hunde geht.
    Und nein dann muss er alleine leiden, wenn er gar nichts verbessert und verändert.
    Ich nehme niemandem das Recht nicht für sich alleine in einer Trauer, in einem Leid, in einer Opferrolle zu verharren, aber niemals auf Kosten des Menschen den ich wahrhaftig liebe- das geht gar nicht.
    Kläre das mal von einer anderen Denkweise mit ihm offen und klar, vllt seid ihr euch beide gar nicht bewusst darüber.
    Wenn das eure Liebe ist, dann lebt im Glück und macht alles dafür, aber schon mit Leid
    und diversen Krankeiten zu leben und eine schöne Beziehung zu führen- wie soll das gehen?
    Und ja man kann das alles erlernen, du kannst auch wenn du willst dich abschotten, dafür gibts sehr viele Mittel und Wege, denn wenn du das wirklich willst- kannst du es auch...
    nein du hast dich selbst auf ihn geprägt, überdenke wie du Liebe ansiedelst, überdenke dich genauso wie ihn.
    Liebe heisst nicht sich aufzuopfern und Liebe heisst nicht nur ein Gutmensch zu sein, sich anzupassen, unterzuordnen, Liebe heisst über sich selbst rauszuwachsen, du musst dich wundervoll fühlen, als ob du fliegst und du musst mit weniger Schlaf auskommen, niemals müde werden, glücklich sein...

    Wünsche euch das Beste was möglich ist und rede mit deinem Schatz und fangt an zu ändern :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2015
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  10. Nadida

    Nadida Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2014
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    321
    Ort:
    Bayern
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    Du hast eine coabhängige Struktur....

    Was Du da Empathie nennst...ist Co-Abhängigkeit.

    Die Frage ist....wo und inwiefern seine schwere Depression ...und Dein Helfersyndrom Dein Selbstbild stabilisiert?
     
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