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Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von angelviola, 24. April 2011.

  1. angelviola

    angelviola Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2010
    Beiträge:
    477
    Ort:
    daheim
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    ... Kann der tot eines Menschen das leben der noch lebenden verändern?
    Als unser Papa starb waren meine Brüder 8 und 6 Jahre... Samstag war Beerdigung Montag erster Schultag. Ich war noch nicht geboren. Mich würde es aber sonst vielleicht auch nicht geben.
    Mama konnte die Trauer nie verarbeiten. Durfte sich nicht von ihm verabschieden, da er einen Unfall hatte und wohl schlimm aussah. Was ja egal wäre- wie ich denke- so konnte sie es nicht sehen, nicht begreifen. Sprach Jahre später noch, er ist sicher untergetaucht in ein anderes leben.

    Nun sie war ab dem toteszeitpunkt immer krank. Seelisch, körperlich, depressiv, Psychosen. Nahm wahllos Medis ein- in rauen Mengen! Nun ist sie dement...
    Sie hatte durch den tot kein glückliches leben- kein Geld, keine Hilfe, nichts!

    Ich habe sie bis vor kurzem noch gepflegt- nun ist sie im Altenheim. Die Krankheit ist schon sehr weit.
    Ich Frage mich, wie weitläufig kann ein einziger tot eines Menschen sein...
     
  2. omnitak

    omnitak Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    394
    Liebe angelviola,

    Verstorbene die plötzlich sterben bleiben meist, weil sie ihren Tod z.B. nicht realisiert haben. Wenn Angehörige sie durch übermäßige Trauer festhalten, bleiben sie ebenfalls und belasten gesundheitlich den Wirt. Du findest unter dem Thema Besetzung und Clearing mehr dazu.

    Alles liebe :)
    omnitak.
     
  3. angelviola

    angelviola Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2010
    Beiträge:
    477
    Ort:
    daheim
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    Ich überlege gerade, sie erzählte oft, heut in der Nacht ist er wieder an meinem Bett gesessen. Ich weiß nicht ob sie wirklich getrauert hat- ob sie das durfte.
    Sie lebte/lebt jedoch in Traurigkeit...
    In der Schwangerschaft mit mir war sie jeden Tag mehrmals am Grab um zu beten, dass ich gesund zur Welt komme. Da der Arzt das nicht so sah und dringend zu einem schwangerschaftabbruch geraten hat, weil ich in seinen Augen nie gesund sein konnte, wegen den Medis! Gott sei dank ging alles gut- eine vorbildliche ss und Geburt war das mit mir.
    Ich wuchs dann mit der Trauer auf- und unser ganzes leben änderte sich durch diesen tot. Sie hatten Pläne die nicht mehr real waren. Wir waren arm, die Mutter krank. Als Kinder mussten wir uns viel selbst versorgen. Ich hab am rechtem arm ne verbrennungsnarbe- da war ich 8 und wollte uns nach ein paar Tagen ohne essen, was kochen- ging daneben bzw aufn arm. Mama hatte Tage, da kam sie nicht aus dem Bett. Nicht mal wir Kinder konnten sie motivieren.
    Ich will jetzt nicht sagen, die Zeit war schlecht, nur so sind wir alle zu den Menschen geworden, die wir jetzt sind. Nur Mama tut mir leid, weil sie nicht mal da, wo es dann so alles gut ging oder sie jetzt Top versorgt ist, nicht glücklich sein kann.
     
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