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wie krank ist das denn? - behinderte werden gefoltert

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von goalie, 21. November 2006.

  1. goalie

    goalie Mitglied

    Registriert seit:
    19. September 2005
    Beiträge:
    609
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    habt ihr das mitbekommen, was in linz abläuft? da werden jugendliche gegenüber behinderten ziemlich handgreiflich. in 3 wochen wurden nun 2 fälle bekannt: der eine wurde auf der toilette bei den kinderspieltagen verprügelt und beraubt, und der andere auf einem spielplatz mit einer zigarette im genitalbereich verbrannt.

    die taten wurden von 13 - 16 jährigen ausgeführt.

    was geht in solchen jugendlichen vor, sich an den schwächsten der schwächsten zu vergreiffen, wie kaputt und krank ist das eigentlich?
     
  2. sage

    sage Guest


    Die Erziehung oder Nichterziehung fängt im Elternhaus an und zwar bei den ganz kleinen Kindern.
    Wenn Mami und Papi es so niedlich finden, daß Junior auf der Straße haßerfüllt nach Tauben tritt(weil die sind ja eh überflüssig), Käfer kaputtquetscht und Blumenbeete zertrampelt, wenn sie stolz sind, daß der Kleine nach Oma und Opa schlägt, die frechsten Ausdrücke aus dem Kindergarten mitbringt und sie jedem an den Kopf schmeißt. Wenn Papa und Mama selber über Krüppel, Alte und Schwache lästern, was willst Du dann von solchen Kindern erwarten?
    In der Schule wird heute kaum Allgemeinbildung vermittelt.Soziales Verhalten gegenüber allen Mitgeschöpfen fehlt auf dem Stundenplan.
    Es zählt von der 1.Klasse an nur der Notendurchschnitt, ob sich da ein "A****loch in Menschen gestalt" entwickelt, interessiert niemanden.
    Und wenn sie dann erst einmal dermaßen verroht sind, hilft kaum noch reden. Wer denen begegnet, muß einfach physisch stärker sein oder er/sie hat verloren.
    Wenn nicht ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet und Kindern wieder Werte beigebracht werden, wird das ganze im Laufe der nächten 10-20 Jahre noch mehr eskalieren.


    Sage
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Kommt eigentlich auf die Schule an. Wir hatten ind der Volksschuleeine Integrationsklasse, da waren Kinder mit Behinderungen mit dabei... hat einen Sinn, muß ich abschließend sagen. Und in der jetzigen Schule meines Sohnes gibts eine Stunde "Miteinander Leben" - die ist für haargenau diese Probleme reserviert. Nicht daß dort jetzt lauter kleine Engelchen sitzen, aber immerhin es wird Aufmerksamkeit für das Problem geweckt, wie man eigentlich miteinander umgeht.

    Und die Sache hat ja noch einen weiteren Blickwinkel. Kaputt und krank, goalie, ja schon, aber wer hat sie denn kaputt gemacht? Wie kaputt und krank waren denn die? Gewalt wendet jemand an, der hilflos ist, dem es nicht gut geht, wäre alles in Butter, würde er ja nicht Dampf ablassen müssen. Grenzen setzen, das ist das eine - und einfach mal liebhaben, das ist das andere. Es geht nicht nur drum, Grenzen zu setzen, Sage, die müssen auch sein. Aber in vielen Fällen geht es einfach darum, daß Kinder einfach angenommen werden. Anstatt lästig zu sein. Daß sie überhaupt wahrgenommen werden - dann müßten sie nicht ununterbrochen mit immer wüsteren Sachen auf sich aufmerksam MACHEN!
     
  4. goalie

    goalie Mitglied

    Registriert seit:
    19. September 2005
    Beiträge:
    609
    ich glaube es werden einfach keine umgangsformen mehr vermittelt. und ich bin auch felsenfest davon überezeugt, dass kinder das, was sie im tv und im computer vorgesetzt bekommen nicht verstehen (können) und trotzdem werden sie davor abgestellt, wie ein ungetragenes paar schuhe im schuhschrank. und dann ziehen sie sich diese ballerspiele rein und die gewalt, im fernsehen und dann kapieren sie nicht, dass der andere schmerzen dabei hat, weil der im computerspiel steht auch wieder auf, wenn ich ihn abgeschossen habe.

    wie wäre es mal, wenn man den kindern schulisch, teilverpflichtend interessensgruppen anbietet: sport, malen, musik, handwerkliches.... und vielleicht wieder die eine oder andere sportstunde mehr in der schule anbietet, damit man mal ein wenig toben kann.
    kinder dürfen ja auch nicht mehr so ein wenig erumtoben in einem haus, weil das ist ja zu laut und es könnte was kaüutt gehen, aber ich denke, das wäre schon heilsam.
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    dank der neuen Kindergeneration wird sich das Schulsystem ändern (müssen) - auf Wiedersehen Frau Gehrer.
    Der Respekt vor anderen Mitbewohneern auf unserer Erde muss im Elternhaus vermittelt werden. Lehrer stehen auf verlorenem Posten, wenn diese Verantwortung nur in der Schule liegt. Es geht nur Handd-in-Hand Eltern und Lehrer.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  6. sage

    sage Guest

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    Wie soll das aber funktionieren?
    Die Eltern gehen ganztags arbeiten, ob es finanziell nötig ist oder nicht.
    Die Kinder sind dann in der knappen Freizeit der Eltern oft nur "Lästig". Da werden sie mit Geld oder Geschenken, mancherorts sicher auch mit einem knappen "Halt die Fresse" ferngehalten.
    In einer Gesellschaft, wo kaum einer mehr bereit ist für sich, geschweige denn für ein anderes Lebewesen, Verantwortung zu übernehmen, erwarten die meisten doch nur noch, daß der Staat ihnen diese Last abnimmt.
    Eigeninitiative wird kleingeschrieben in der heutigen Zeit. Alles muß perfekt organisiert auf dem Silbertablett serviert werden.


    Sage
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Sage,

    du könntest schon mal beginnen und mit gutem Beispiel vorangehen.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  8. sage

    sage Guest

    Da ich keine Kinder habe, frag ich mich, was Deine Bemerkung eigentlich soll.


    Sage
     
  9. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    So wahr diese Aussage ist - es könnte ein fataler Denkfehler sein, die Schlußfolgerung in einzig diese Richtung aufzubauen: wer arbeiten geht, dem müssen seine Kinder lästig sein. Eine Bauersfrau in der sogenannten guten alten Zeit hat eine Menge mehr Arbeit gehabt als so manche Büroangestellte heutiger Tage...und ihre Kinder waren ihr vielleicht gar nicht lästig.

    Es hat das eine mit dem Anderen schlicht nichts Ursächliches zu tun. Es kann zusammentreffen, eine berufstätige Mutter KANN auch Desinteresse am Leben ihrer Kinder haben. Sie KANN aber auch ihre Freizeit dazu nützen, mit ihrem Kind das Leben zu leben.
    Und umgekehrt KANN eine nicht berufstätige Mutter in derartige Überbehütungsexzesse verfallen, daß der Nachwuchs grad deshalb aggressiv wird...
     
  10. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    21. September 2005
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    11.870
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    Ich bin keine Hellseherin, daher weiß ich nicht, dass du keine Kinder hast. Was ich damit sagen will, ist dass jeder in seiner eigenen kleinen Familie damit anfangen muss, soziales Verhalten den Kindern vorzuleben. Wo entsteht die Moral wenn nicht in der eigenen Familie?

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
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