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Wie kommt man mit dem Tod einer nahestehenden Person zurecht?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Zaynab, 1. Juni 2013.

  1. Zaynab

    Zaynab Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2012
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Wien
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    Hallo meine Lieben.. ich hatte bisher das Glück, noch nie selbst betroffen zu sein, aber es musste natürlich irgendwann passieren.. eine sehr nahestehende Person, genauer gesagt meine Mutter, ist vor 3 Wochen gestorben. Mir geht es im Moment wirklich nicht gut und ich frage mich, wie andere damit umgehen? Wie kann man die Trauer überwinden?
     
  2. dreamly

    dreamly Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2013
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Hallo zaynab
    Als erstes möchte mich dir mein tiefes Mitgefühl ausdrücken! Es ist wichtig dich mit deiner Trauer auseinander zu setzen und sie nicht verdrängst. Damit sie nicht Oberhand über dich gewinnt. Mir haben immer positive Erinnerungen geholfen wenn es ganz schlimm war. Und ganz viele Gespräche mit den Rest der Familie und Freunden. Ich sende dir ganz viel Licht für diese Zeit liebe grüße dreamly
     
  3. Pinkie

    Pinkie Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2011
    Beiträge:
    377
    Ort:
    Mein aufrichtiges Beileid Zaynab!
    Ich habe schon beide Elternteile verloren und finde am besten kommt man damit zurecht (wenn man das überhaupt so nennen kann) wenn man seinen Gefühlen freien Lauf lässt. Ich dachte immer, ich darf nicht wütend sein, dass mich meine Mama einfach von einer Minute auf die andere verlassen hat. Aber das darfst Du. Alle Gefühle sind erlaubt - Weinen, Ärger, Angst, Freude bei den Gedanken an schöne Momente.
    Es gibt leider keine Gebrauchsanweisung - jeder Mensch ist anders.

    Nochmals - meine aufrichte Anteilnahme und glaub mir: die Zeit heilt nicht alle Wunde, aber sie werden leichter und leichter und irgendwann sind da noch Narben, die manchmal weh tun, aber nicht mehr so schmerzen als am Anfang.
    Alles Liebe
    Pinkie
     
  4. SharonRose

    SharonRose Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2013
    Beiträge:
    1.698
    Ort:
    Neue Jerusalem
    Hallo Zaynab

    Erst mal herzliches Beileid.

    Ich habe Ehrenamtlich Hospiz Ausbildung gemacht, und dadurch kenne ich einige Hospiz Trauer Seminar Abgebote.

    über Hospiz, kannst du dir eine Trauer gruppen arbeit - treff finden.

    Die bieten hier in DE , so wie, Trauer Café Treff oder einige profesionell Trauerarbeit Seminare an.

    Ich weiss nicht , wie in Österreich ist, aber hier es gibt einige hilfs angebote.

    Rufe dort einfach mal an und laß dich tel. beraten zu lassen.

    Alles Gute. und viel Kraft.
     
  5. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    indem man sie lebt.

    Mein Beileid...!
    Meine Eltern sind auch beide verstorben, bei meinem Vater hatte ich noch verdrängt, das musste damals sein, da keine Zeit zur Trauer, aber bei meiner Mutter hab ich dann ziemlich genau 3 Tage getrauert, es tat weh und dann wars einfach vorbei.
    Man sagt man müsse die Trauerphasen leben, ich glaube es sind 4, sonst kann Verdrängung negative Folgen haben:
    http://trauerlicht.de.tl/Die-4-Trauerphasen.htm
     
  6. Kratzbürste

    Kratzbürste Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2012
    Beiträge:
    79
    Ort:
    Schleswig-Holstein
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    Auch mir ist das passiert. Vor knapp 4 Wochen starb plötzlich meine Mutter. Ein Rezept wie ich damit umgehen soll, suche ich auch noch. Aber ich denke, so etwas gibt es nicht.
    Auch mir geht es sehr schlecht. Manchmal sitze ich nur da, vom Schmerz und der Trauer betäubt und kann nichts tun außer weinen. Aber nach dem weinen geht es mir etwas besser.

    Sicher reagiert auch jeder verschieden. Viele sagen:"Arbeite viel, das lenkt ab!" Sowas muss jeder für sich heraus finden. Nur wichtig ist eines (denke ich): Verdräng es nicht. Wenn Du weinen musst, dann weine. Wenn Du schreien musst, dann schreie. Wenn Du schimpfen musst, dann schimpfe. Gefühle suchen sich ihr Ventil nach draußen. Lass es raus. Dieses Recht haben wir und alle anderen in dieser Situation.

    Ich rede viel mit meiner Mutter. Immer noch.

    Mal gehts mir gut, mal bin ich am verzweifeln. Es wechselt sich immer wieder ab. Hauptsache es gibt auch jemanden mit dem Du reden kannst.

    Ich wünsche Dir viel Kraft

    LG Kratzbürste
     
  7. BlackFlower

    BlackFlower Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2013
    Beiträge:
    66
    Auch von mir zuerst einmal: Mein aufrichtiges Beileid.

    Weine, wenn dir danach ist. Trauere. Der Tod deiner Mutter wird dein Leben jetzt erstmal auf den Kopf stellen. Alleine der ganze Beerdigungskram der auf dich zukommt ist nicht lustig. Aber genau dabei wirst du auf Menschen treffen, die täglich mit dem Tod zu tun haben. Wenn dir im Zuge dessen jemand anbieten sollte, dass du mit ihm reden kannst, wenn dir danach ist, dann nimm dieses Angebot auch an, wenn du es brauchst. Diese Menschen wissen sicher auch, wo du außerhalb deiner Familie und deines Freundeskreises Trost bekommen kannst! Die Frage, wie man mit der Trauer umgehen soll, hört ein Bestatter sicher täglich! Solltest du irgendwann das Gefühl haben, dass die Trauer dich psychisch so sehr verändert, dass du mit deinem Leben nicht mehr klar kommst, dann wende dich an Selbsthilfegruppen oder Psychologen. Nein, ich meine jetzt nicht, wenn im Haushalt deswegen erstmal alles liegen bleibt, sondern wenn du ernsthaft Gefahr läufst deinen Job zu verlieren und das nicht mehr mit einem kurzfristigen Urlaub zu regeln ist!

    Leider lässt sich der Tod eines Elternteils nie völlig überwinden. Ich habe meinen Vater verloren, da war ich 23 Jahre alt. Es kam nicht völlig unerwartet, aber ich war trotzdem in einem solchen Schockzustand, dass ich nicht einmal mehr weinen konnte. Die Tränen kamen erst später. Mittlerweile habe ich gelernt damit zu leben, dass er nicht mehr da ist. Wenn ich ihn zu sehr vermisse, dann stelle ich mir vor, er wäre ganz nahe bei mir und hat seine Hand auf meiner Schulter um mich zu schützen. Oder ich stelle mir vor, wie ich mit ihm rede.

    Und weißt du was... die Zeit hat diese Wunde geheilt! Natürlich vermisse ich ihn noch, aber aus dem Schockzustand wurden Heulanfälle, aus den Heulanfällen wurden Tränen und aus den Tränen wurden vereinzelte Tränen. Heute kann ich über ihn sprechen und meistens werden meine Augen nur noch feucht, ohne dass die Tränen fließen.

    Sollte deine Mutter in hohem Alter gestorben sein, hilft es dir vielleicht auch dir bewusst zu machen, dass der Tod zum Leben gehört. Sie hatte ein erfülltes Leben. Wühle etwas in den Dingen herum, die sie hinterlässt. Schau dir alte Fotos an. Erinnere dich an die schönen Momente mit ihr. Weine dabei, wenn dir danach ist. Und du wirst sehen, die Tränen werden mit der Zeit weniger.

    Was mir gerade noch einfällt: Wende dich an einen Freund oder Familienangehörigen, der eine nahestehende Person verloren hat. Er/ sie kann dich am besten verstehen!
     
  8. Bandit

    Bandit Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2013
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Hessen

    Mein aufrichtiges Beileid!

    *********************

    Trauer zu überwinden, heißt für mich sie zuzulassen, mich mit ihr auseinendersezen und dann ganz bewusst abschied nehmen.

    Naja, ich kann ja leicht reden, musste schon sehr oft abschied nehmen, und ich bin irgendwie abgestumpft dabei, aber nicht gefühllos. Ich weiß einfach das Leben und Tod untrennbar sind und wir es nicht verhindern können.
     
  9. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
    Ich denke das Weinen, sehr viel Weinen die Seele von diesem Schmerz befreit.
     
  10. Anku

    Anku Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2008
    Beiträge:
    45
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    genau so mache ich es....
    Mein Mann starb vor 2 Wochen und ich weine um ihn, wenn mir danach ist.
    Danach fällt mir für den Moment alles leichter.

    LG
    Anku
     

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