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Wie kann ich endlich loslassen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von elfe10, 3. Juni 2011.

  1. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    13.611
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    Hessen
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    also ich muß ehrlich gestehen, sämtliche visuelle durchtrennungen halfen mir persönlich gar nix. ich wollte so sehr dran glauben das sich gefühle eher intensiviert hatten.

    irgendwann fing ich an aktiv zu werden...mein leben weiter zu kreieren, neugierig zu sein, tat alles was mir spaß machte. je mehr ich vorwärts ging desto mehr veränderte sich meine ansicht, los lassen war also eine folge meiner handlung die von selbst eintrat ohne das ich meine aufmerksamkeit bewußt darauf lenken mußte und es war sowas von befreiend :)


    was aber nicht heißt das erinnerungen nicht mehr hoch kamen, aber das gefühl wurde immer oberflächlicher und irgendwann waren es nur noch gedankliche erinnerungen ohne emotionale verbindungen...zumindest keine störenden mehr.
    zuvor fragte ich mich allerdings schon....WARUM klebe ich emotional so an einer bestimmten person?

    aber ne allgemein geltende lösung gibt es wohl leider nicht.

    ich hab halt für mich nur raus gefunden... das leben aktiv zu leben half und hilft mir mehr als rituale. vielleicht weil ich selbst mein gestalter sein möchte und frei von glauben und zwängen. die hielten mich wohl zu lange gefangen :rolleyes: für mich ist es aus heutiger sicht einfach nur n furchtbares gefühl wenn es mir wegen jemanden schlecht gehen soll dem es vielleicht nicht die bohne interessiert und fröhlich munter sein eigenes leben lebt aus dem ich gestrichen wurde.
    nee nee nee :) was hab ich davon? ich schade nur mir selbst. allein das zu wissen hilft beim los lasen, egal von was oder wem.
     
  2. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
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    13.611
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    was mir noch einfällt...so nebenbei. ein möglicher grund könnte sein das du jetzt einfach seine aufmerksamkeit nicht mehr hast, sondern wer anders.

    und mir erging es damals ähnlich nach meiner trennung. und silvermedi hat da nicht ganz unrecht. obwohl ich wußte das es richtig war stellte ich dieses oft in frage. warum?

    ich war über jahre seine nummer eins, plötzlich spielte ich gar keine rolle mehr und dann kamm die neue. dann ging es beruflich auf schlag vorwärts, während ich um meine existenz kämpfte.

    und ich machte mir immer wieder bewußt...die probleme wären trotzdem da, auch wenn sich der rahmen geändert hätte.

    als sich dann vieles auch bei mir zum positiven entwickelte, verschwand auch dieses zunehmend. es ist oft der kopf der rebelliert und analysiert...das gefühl weiß meistens das es richtig war. nur unsere leere und sehnsüchte täuschen dieses sichere gefühl und verwirren uns oft und somit hinterfragen wir und oft so intensiv das dann diese komischen gefühle entstehen und schwups hängt man im kreislauf fest.
     
  3. Cleopatra2000

    Cleopatra2000 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    3.960
    Genau so sehe ich das auch. Es existiert eben noch immer der Glaube an die *Bessere Häfte*. So als wäre man ohne Beziehungspartner nur ein halber Mensch. Welch Trugschluss - und so geht man durch das Leben, im Glauben, dass es so nicht wertvoll wäre.

    Und wenn man es schafft, sich als *Ganzes* zusehen und nicht mehr nur als halber Mensch - wenn man grad keinen Partner hat, dann hat man schon viel gelernt in Bezug auf Loslassen und Beziehungen im Allgemeinen.

    Und dann funktionieren auch Beziehungen besser.....
     
  4. stil

    stil Neues Mitglied

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    11
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    OÖ, Linz-Land
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    lauter kluge und aus meiner sicht richtige gedanken!
    manche menschen sind empfänglich für visualisierungen.
    rituale erleichtern die änderung von denkgewohnheiten. es ist schwierig zu denken: ich bin alleine ein ganzer mensch..., auch ohne partner.
    vor allem ist es das verletzte ego, das einem zu schaffen macht. man fühlt sich minderwertig, ungeliebt, nicht liebenswert, hässlich, unattraktiv,...
    wie jessey sagt, hilft es, einfach den horizont zu wechseln, andere menschen ins leben zu lassen,..., ohne trauerphase funktioniert das allerdings nur lückenhaft.
    rituale sind immer da, als anker, als sicherheit, als zentrierung.
    eigentlich ist jeder morgenkaffee ein ritual, ohne das wir uns aus dem rhythmus geworfen fühlen...
    lg stil
     
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