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Wie ich aufhörte zu rauchen

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Isisi, 13. Juli 2014.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Ich habs jetzt schon über 20 Jahre nicht mehr versucht, weil ich einfach die Motivation nicht hatte. Meine Hauptprobleme waren eher die Unfähigkeit, mit Alkohol richtig umzugehen und Psychopharmakaabhängigkeit.

    Jetzt aktuell hab ich den ersten Motivationsschub seit langem in Richtung Rauchentwöhnung und den will ich nutzen, so gut ichs eben kann. Denn ich weiß, wenn der verpufft, kann ich lange warten, bis wieder einer kommt. Garantie gibts natürlich keine.

    Vor allem, wenn man nicht radikal aufhört sondern kontolliert runter reduziert, muss man immer wieder aufpassen, nicht wieder schlampig zu werden. Man wird also sein eigenes Verhalten beobachten, sich selbst Aufmerksamkeit schenken, in Bereichen, die man bislang unbewusst gehändelt hat.

    So kämpf ich zur Zeit noch mit alten Gewohnheiten; setz mich zum Beispiel nieder, um gemütlich eine zu rauchen und sonst nichts zu tun... und kaum hab ich sie mir angezündet, drängt es mich, nebenher etwas anderes zu machen... was zu googeln, oder einen Beitrag zu schreiben oder sonst was in der Wohnung zu machen. In solchen Momenten muss ich mich richtig am Sessel festhalten und auf die Zigarette konzentrieren.

    Ja, wie gesagt, heute ist Tag 4, ich bin seit über 12 Stunden auf und hab bisher 7 Zigaretten geraucht. Wie sich das ganze entwickelt, weiß ich noch nicht. Abwarten und Tee trinken. Nebenbei werd ich womöglich auch mal mit dem Nichtraucher Buch von Allen Carre anfangen, das ich mir von einer Freundin ausgeborgt habe.
     
  2. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Ich hab vor ungefähr zwei Jahren einen Benzodiazepinentzug gemacht, muss ohnehin ständig wachsam sein, mich nicht aus Versehen mal an einem Glas Wein zu verirren, weil Alkohol ja ein Kulturgut ist, dem man quasi überall begegnet. Hab letztes Jahr das eine Antidepressiva abgesetzt, vor einer Woche das Zweite und vor ein paar Tagen hab ich beschlossen, mich mit meinem Rauchverhalten auseinander zu setzen. Aber ich setzt mich sicher keinem zwanghaften Nikotinentzug aus, weil mir das im Moment zuviel des Guten ist. Warum sollte ich mir jetzt auch Stress machen? ich hab Jahrzehnte geraucht ohne drüber nachzudenken, also werd ich es auch noch ein paar Wochen aushalten und mich in dieser Zeit etwas bewusster mit meinem inneren Schweinehund auseinander setzen. Ist niemand da, der mich unter Druck setzen könnte.

    Das stört mich nicht. In meinem Fleisch, genauer gesagt in meinem Gehirn, steckt ein ganz anderer Stachel und es gibt keine Methode, den zu entfernen.

    So... auch heute lieg ich wieder gut im Rennen; an sich könnte ich mein Limit für nächste Woche von 15 auf 10 p.T. runter schrauben. Weiß noch nicht, ob ich das wagen werde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2014
  3. dongya

    dongya Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    du mußt daran glauben, daß man auch den herausbekommt. man kann alles herauskriegen :) machs gut.
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Geht auch gar nicht. Entweder kommt der Kick oder er kommt nicht. Ich hab jetzt sehr lange auf ihn gewartet, oder besser gesagt, heimlich drauf gehofft. Bei mir ist die Notwendigkeit gegeben, weil ich schon echte Probleme mit der Luft hab, Probs, die ich absolut nicht brauchen kann. Der Röntgenarzt meinte letztes Jahr, ich sollte zum Lungenfacharzt, weil er glaubt, Anzeichen für COPD zu sehen. Und die Kohle is der zweite Punkt. Wenn man von 800 Euro 250 nur verqualmt, dann besteht Handlungsbedarf. Trotzdem hat der Kick noch gefehlt und da können sich Leute die Seele aus dem Körper reden. Erst im Dialog mit einer Freundin, die auch aufhören will, hats vor ein paar Tagen Klick in meinem Kopf gemacht und ich bin sehr froh drüber.
     
  5. Isisi

    Isisi Guest

    Genau das ist der springende Punkt: der Kick muß aus einem selbst heraus kommen.

    Das heißt nicht dass man darüber nicht mit anderen reden kann. Ich habe mich immer gern mit Leuten unterhalten, die schon aufgehört hatten, um zu erfahren wie sie es gemacht hatten. Meistens war ich danach sogar ziemlich motiviert - auch wenn es dann meist trotzdem nicht zum letzten Kick kam.

    Ich habe mich aber nicht gern mit Leuten unterhalten, die mich runtermachen wollten oder so selbstgefällig überheblich agierten. Wenn diese Leute so toll wären wie sie meinen, hätten sie entweder gar nicht erst angefangen oder nicht erst nach zehn Jahren aufgehört sondern nach drei Tagen.

    Du machst das schon so wie es für dich gut ist. Hauptsache Du bleibst am Ball - das finde ich wegen der Lunge schon wichtig.
     
  6. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

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    Gut erinnert...ich wars...:D
    ist aber schon lange wieder Geschichte, ich rauche wieder, weil ich das PG in den Liquids nicht vertrug, nach 9 Monaten hatte ich bei jedem Zug an der Elektrozigarette Brennen im Hals... mittlerweile gibt es neuestem andere Liquids in denen das PG nicht drin ist und ich überlege seit längerem es nochmal damit zu versuchen...

    Gruß, Luckysun
     
  7. dongya

    dongya Mitglied

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    aha. und warum willst du es "nochmal versuchen"? was bringt das? :)
     
  8. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

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    :thumbup:
     
  9. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

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    Weil man sich damit die zwei Komponenten der Sucht nacheinander abgewöhnen kann.
    Erst wird der Nikotingehalt in den Liquids kontinuierlich langsam (!) reduziert, bis man irgendwann auf NULL runter ist und dann geht es an das Ritual des Rauchens...
     
  10. dongya

    dongya Mitglied

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    achso, du rauchst. ich dachte, du hast schon aufgehört und möchtest wieder anfangen.

    ich meine übrigens, man sollte cold turkey machen. ist bei zigaretten nicht so schlimm -- körperlich. und das psychische, das muß man so oder so in den griff kriegen. im nachhinein erscheint es gering.
     
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