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wie gehen menschen mit dem tod ihres kindes um...

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von magdalena, 25. April 2011.

  1. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
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    .....was erleben sie als heilsam - oder haben es als heilsam erlebt?

    was verletzt sie zusätzlich - oder hat sie zusätzlich verletzt?

    ich bitte nachdrücklich nur um erfahrungsberichte von erfahrenen -

    also von eltern, die ein kind zu überleben hatten und haben.

    es versteht sich hoffentlich von selbst, dass ich zu den betroffenen gehöre.

    al
    magdalena
     
  2. lejana

    lejana Guest

    Hallo magdalena,

    Heilsam,
    Als heilsam habe ich empfunden, daß ich wusste, daß es mehrere Leben gibt.
    Ich wußte, warum wir hier sind und was das Leben hier bedeutet.
    Es waren wenig Leute da, die auch so dachten. Ich konnte sie anrufen und mit ihnen reden.

    zusätzlich verletzt,
    Diese endliche Sichweise des Todes. Diese Verzweiflung darüber nur ein Leben zu haben und dieses nicht zu leben. Diese Einstellung hatten 95% der Mitmenschen um mich und das hat mich sehr erschlagen.
    Dieses ewige Gejammer von Menschen, denen mein Leid als Anregung dient ihr eigenes Leid vor mir auszubreiten.

    Jeder erlebt die Trauer anders.
    Trauer ist ein Gefühl, weiß ich jetzt, daß in Phasen abläuft.
    Bei mir war die letzte Phase nach 2 Jahren vorbei. Die ersten 5 Monate hatte ich keinen Boden unter den Füßen und habe mich gefühlt, als wenn ich alles wie ein Roboter mache. Außen Roboter und innen einen wilde Woge nach der anderen.
    Ich habe mich von den Menschen zurück gezogen, die Leiden.
    Ich lasse oberflächliche Leute reden und gehe, wenn es zu bunt wird.

    Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
     
  3. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
    hallo lejana,

    erst mal danke für deinen ausführlichen bericht. :)

    ich hoffe, dass auch andere dazu angeregt werden, über ihr eigenes erleben zu schreiben -

    denn leicht - stelle ich jetzt fest im versuch dir zu antworten -
    ist das nicht.

    ja - dieses wissen habe ich auch als sehr heilsam empfunden und empfinde es so auch noch jetzt.

    ich habe allerdings keine bildhafte vorstellung von weiterleben oder wiedergeburt -

    für mich lebt jedes leben weiter über die veränderungen, die es bewirkt hat und durch die veränderungen weiter bewirkt.
    nichts - absolut gar nichts geht verloren -

    und wie ein stein ganz allmählich zu sand zerrieben wird -
    wird er - in völlig neuer zusammensetzung - ganz allmählich wieder zu stein -
    ein stein in völlig neuer zusammensetzung -
    aber doch auch wieder stein.


    das wissen darum, dass leben bedeutet, veränderungen unterworfen zu sein - zugleich zu verändern -
    im eigenen inneren - und damit auch nach außen hin -
    das erhält mich am leben -
    weil es das leben ist.

    ja siehst du - für mich gibt es keine leute, mit denen ich über eine sicht (wie oben beschrieben) reden kann.

    die einen glauben an ihre vorstellungen -
    die anderen verdrängen, und wollen sich mit dem thema tod -
    obwohl unabdingbarer teil unseres lebens -
    noch nicht mal auseinander setzen.


    ich formuliere anders - weil ich es anders sehe.

    die angst vor dem tod -
    die menschen glauben lässt, was nicht beweisbar ist -

    die hilflosigkeit gegenüber dem tod -

    die menschen sich abwenden lässt -

    allenfalls beileidsfloskeln artikulieren -
    sicher gut gemeint -

    oder hilfe anbieten, wo hilfe gar nicht verlangt wird -
    bloß verstehen.

    das stört mich nicht mehr.

    ich bewerte das leid anderer nicht mehr.

    ich selbst breite vor niemandem mein leid aus -
    aber ich verstehe menschen sehr gut, die es tun, weil sie (noch) keinen ausweg gefunden haben aus ihrem leid.

    ich habe mich nur von allen menschen zurückgezogen, die nicht begreifen konnten und können -
    dass ich unter dem tod meines sohnes nicht leide -

    nur unter ihrem unverständnis, dass ein mensch selbst unter dem tod des eigenen kindes nicht zu leiden hat, wenn der tod als teil des lebens verstanden wird -

    in der oben beschriebenen - objektiven sicht.

    ich versuche menschen von meiner sicht zu überzeugen.

    es ist die veränderung, die vorgegangen ist in mir selbst -

    und die weitergabe meines wissens -

    unabhängig davon, wieviele samen auf fruchtbaren boden treffen -
    unabhängig davon wieviele samen aufgehen werden -

    es ist mein leben die samen fliegen zu lassen.

    und wie die natur zeigt -

    viele samen fliegen -
    viele treffen auf unfruchtbaren boden -
    aber ausreichend samen befruchten das leben weiter.

    lassen es wachsen - und erstarken....

    das war nicht sinn des threads.

    al
    magdalena
     
  4. lejana

    lejana Guest

    hallo magdalena,
    Da habe ich doch beim Lesen gleich an Hilfe gedacht. *verzeih*
    Bisher konnte ich mit Keinem über den Tod reden, ohne das es in Verzweiflung endet, weil sie mich nicht verstanden. Schön, daß Du auch anders denkst.
    In dieses Tabu-Thema sollte mehr Licht kommen!
    Vielleicht trage ich dazu bei, indem die Leute mich sehen und beobachten und ich nicht so bin, wie sie es erwarten.
    Es gibt ja heute schon Seelsorger und Trauerbegleiter. Ich hatte keinen, aber sie werden doch richtig ausgebildet sein.

    Mir hat auch ein Buch geholfen. Das hat man mir empfohlen.
    Anja Wiese - Um Kinder trauern.
    Mit der Frau habe ich telefoniert und da sie auch betroffen war, wußte sie, was mir gut tat.
    Vor allem, als es mir wieder gut ging, wollte ich das nicht.
    Ich hatte auch gelernt, daß es das Schlimmste ist, was einem passieren kann.
    Ich habe ganz andere Dinge als sehr schlimm erlebt.

    Das mit dem Samen merke ich mir.
    Ich kann noch keine Zitate reinsetzen, aber das mit dem Samen verteilen ist gut.
    Weißt du, was mich auch verletzt hat?
    Diese Begräbniszeremonie!
    Man geht zum Bestatter und der nimmt alles in seine Hand.
    Lässt man das zu kommt man erst wieder am Tag der Beerdigung mit dem Toten in Berührung.
    Dieses NICHTS-TUN fand ich schlimm.
    ICH wollte was machen. Mit Familie und Freunden die Bestattung allein machen.
    Alle haben mich fragend angesehen. So etwas gab es noch nie, haben sie gesagt und daß ich den Verstand verliere.
    Einiges habe ich doch gemacht - allein, keiner ist mitgekommen.
    Kapelle geschmückt, den Körper angezogen, Annonce allein gestaltet.

    Ich denke doch, daß noch andere schreiben werden.
    Es wäre schön!
     
  5. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
    tja - ich war auch von allem anfang nicht so, wie die 'leute' es von mir erwartet haben.

    es geschah an einem freitag....

    am nächsten montag morgen bin ich in den fitnessclub gegangen zum joga.
    ich habe niemandem etwas erzählt.
    gegen ende des praktizierens bin ich dann doch weinend zusammengebrochen.

    eine frau hat gemeint - wenn so etwas geschehen ist, dann bleibt man doch zu hause.
    nun, für mich war es aber sehr viel besser zum training zu gehen -
    das hatte mich all die jahre am leben erhalten -
    und das hat es auch weiterhin getan.

    tja - die sache mit dem begräbnis.
    ich wusste sofort, dass ich meinen sohn verbrennen lassen will - dass ich seine asche bei mir haben will -
    und dass kein fremder beim abschiednehmen etwas sagen darf.
    immer, wenn ich versucht habe mich darauf vorzubereiten, was ich sagen und tun wollte, bin ich nur in haltloses weinen ausgebrochen.

    also habe ich mich nicht vorbereitet.
    wenn ich einfach nur weinen sollte, dann sollte es so eben sein.

    aber es war dann ganz anders.
    ich war völlig ruhig und gefasst und habe ganz einfach mit meinem sohn gesprochen, so als wäre er noch am leben.
    mit klarer stimme habe ich ihm alle drei strophen von 'es ist ein ros' entsprungen' gesungen -
    und sein bruder hat mit eingestimmt -
    es war das lied, das ich so oft gesungen hatte mit meinen söhnen.

    ja - auch das ohm und das jogamantra habe ich dann noch gesungen, und der bruder hat ein musikstück abspielen lassen, dass mein sohn selbst komponiert hatte.

    meine einzige hilfe war eine frau vom kriseninterventionsteam.
    es hat mir sehr geholfen, dass sie meine wünsche verstanden hat und mir bei der ausführung beratend zur seite gestanden ist.

    eigentlich wollte ich die asche ins meer streuen -
    aber es war für den vater schon schlimm genug, dass es kein grab geben sollte, zu dem er pilgern kann.
    also haben wir uns darauf geeinigt, dass die asche bei mir bleibt.

    mein lebender sohn hat versprochen auch mich verbrennen zu lassen und unser beider aschen gemeinsam zu verstreuen.

    in den ersten drei monaten war ich hyperaktiv - habe gearbeitet bis zu umfallen - seine sachen aufgeäumt und sortiert.

    dann war diese phase vorbei, und ich habe wieder begonnen zu schreiben - mich mit menschen auszutauschen über das internet, denn in meinem leben gab und gibt es niemanden, der meinen sohn verstehen konnte und kann.

    ich habe es auch aufgegeben für ihn verstehen zu erreichen -
    sein andenken bewahren kann ich nur über die veränderungen, die in mir selbst geschehen.

    erst fast zwei jahre später habe ich versucht therapeutische hilfe einzuholen -
    aber es wurde auch der therapeutin sehr schnell klar, dass ich hilfe in dieser form nicht brauche.

    was ich so schlimm finde, ist der versuch die vegangenheit zu verdrängen.
    sie wirkt weiter in der gegenwart und bedarf der aufarbeitung in der gegenwart.


    das hat nichts damit zu tun in der verangenheit hängen zu bleiben - ganz im gegenteil -
    die aufarbeitung der vergangenheit führt in eine zukunft, die um erfahrungen reicher geworden ist.

    al
    magdalena
     
  6. poschlb

    poschlb Aktives Mitglied

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    also meine gefühle......als unser sohn verstorben ist !?

    also es war eine schwere zeit ,meine schwangerschaft war schon nicht leicht .ich freudte mich sehr auf dieses kind es sollte das einziege bleiben von uns ,weil halt alles schwierig war .
    aber unser sohn lebte nur eine halbe stunde......
    es brach eine welt zusammen für uns......
    was mir half waren gespräche mit der familie,leider gibt es aber auch menschen die blieben aus freunde und und......
    oft wurde man angesehen als hätte man etwas ansteckendes.....und natürlich nur nicht die arme darauf ansprechen .ich war jemand der wohlte darüber sprechen ....

    gruß poschlb
     
  7. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139


    liebe poschlb,

    schön, dass du dich gemeldet hast. :)

    du sprichst sehr wesentliches an -

    die sogenannten freunde bleiben aus -
    oft wird man angesehen, als hätte man eine krankheit -

    und - nur nicht darüber reden.

    ich weiß nur allzu gut was du erlebt hast.
    die menschen haben solche angst vor dem tod, dass sie ihn am liebsten todschweigen wollen -
    und damit gewalt üben -

    unbewusst natürlich -

    gegenüber menschen, die nur eines brauchen -

    das sprechen darüber - das nicht alleine gelassen sein in einem schmerz, der erst dadurch zu einem unerträglichen schmerz wird, wenn das leid todgeschwiegen werden muss -

    weil der betroffene selbst es zwar auszuhalten hat - andere sich aber davor fürchten, wie vor einer ansteckenden krankheit.

    mein erster sohn ist während der geburt gestorben - voll ausgetragen - nabelschnurumschlingung.

    da habe ich das erste mal erlebt, wie sich menschen verhalten, die sich vorher als freunde ausgegeben hatten.

    den rückhalt der familie hatte ich auch nicht -
    denn sie waren nicht anders als die 'freunde'.

    das erste mal hat nicht gereicht, um mir die sogenannten freunde genauer anzuschauen -
    sie verstehen zu lernen -
    aber auch nein sagen zu lernen, bevor ich in den irrtum verfallen war, blind zu vertrauen -

    aus dem bedürfnis nach liebe und zuwendung von außen heraus.

    auch das zweite mal hat nicht gereicht - das zweite mal, wie sich alle verflüchtigt haben, die ich nach dem ersten mal wieder zurückgenommen hatte.
    sie kamen ja wieder angetanzt, nachdem es uns wieder gut gegangen ist.

    es war, als ich mit meinem dritten sohn schwanger war - und mein mann todkrank.
    da waren sie auch alle wieder weg.

    und - ich hatte aus der erfahrung nicht gelernt.

    jetzt betritt keiner mehr mein leben, der nicht eingestehen kann -
    es tut mir leid - ich habe mich hilflos gefühlt und nicht gewusst mit der situation umzugehen.

    das ist bislang keiner.

    die ehrlichkeit würde ich aufnehmen mit offenen armen -
    aber wo gibt es die wirklich ehrlichen menschen schon?

    was es gibt, das sind beileidsfloskeln -
    also sicher gut gemeint -
    die verbale aussage - ich leide mit dir.

    hilft das nachhaltig?
    steckt da irgendwelche ehrlichkeit dahinter?

    ist doch quatsch - bloß eine momentane gefühlsregung.
    wirkliches mitleiden gibt es nicht - und so ist es auch gut.

    wie du richtig gesagt hast -
    alles was es braucht, ist das offene gespräch darüber, was geschehen ist -
    die reflexion -
    nicht zuletzt die reflexion jener über ihr eigenes verhalten, die das glück haben und hatten, einer solch schweren prüfung nich ausgesetzt worden zu sein.

    al
    magdalena

    ps.: hast du jetzt kinder?
    es wäre schön. :)
     
  8. poschlb

    poschlb Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2008
    Beiträge:
    1.078
    Ort:
    Straubing
    hallo magdalena.....
    also möchte noch sagen ..ich habe die menschen die mich ansahen als hätte ich was schlimmes getan oder auch etwas böses das sie auch treffen könnte ,nicht mehr in mein leben gelassen . habe es aber diese menschen wissen lassen das ich gerne darüber gesprochen hätte .also über denn verlust unseres kindes. nein ich war nicht böse zu diesen menschen aber sie sollten sich gedanken darüber machen.....

    also wir haben nun zwei mädchen für mich noch immer ein wunder ,wenn ich zurück schaue....

    hast du nun kinder ?

    gruß poschlb
     
  9. lejana

    lejana Guest

    poschlp,
    als hätte man etwas schreckliches,
    Ich habe die Leute auch angesprochen und gefragt, warum sie nicht mit mir reden.
    Als Antwort bekam ich, daß sie mir nicht weh tun wollen, wenn sie über meine Tochter sprechen.
    Ich darauf, mich berührt es jeden Tag, ihr Zimmer, Bilder, Sachen, Schuhe alles war noch so da, nur sie nicht.

    Ich habe damals alles aufgeschrieben, weil ich noch nie so eine Gefühlswelt erlebt habe.
    Das war schon sehr intensiv und keiner hat mit mir gesprochen. Sie verdrängten oder leideten.
    Da ich so sehr hochsensibel bin, habe ich sie auch gleich danach gesehen und gehört.
    Sie kam uns besuchen. Diese Wahrnehmung hatte auch nur ich.
    Ich konnte diese Welt erst so ganz langsam zulassen.

    Im Fernsehen habe ich mal eine Beerdigung in, ich glaube Indonesien???, gesehen.
    Da weint das Ganze Dorf über den Verlust des Menschen und dann feiern sie ein Fest und singen, weil die Seele gehen darf.
    Das war angenehm zu sehen.
    Manchmal stelle ich mir vor, wie es wohl ist, wenn sich zwei spirituell wache Menschen voneinander verabschieden.

    fitnessclub,
    Ja, man tut so seltsame Dinge, aber ich glaube in dem Moment sind sie genau richtig.
    Ich bin bei der Bestattung aufgeflippt.
    Diese Frau tat ihr Bestes und war sehr einfühlsam, aber ich konnte es einfach nicht ab, diese "Kataloge" mit Annoncen zu sehen und die mit den Särgen und wir sollten einen aussuchen.
    Ich bin doch nicht bei Quelle.
    Damals ging es mir 2 Stunden am Tag gut und ich sollte eine Grabstelle für 25 Jahre suchen und dafür unterschreiben.
    Das hat mein Mann gemacht. Diese Bürokratie habe ich nicht ausgehalten.
    Für die Seele war ein Pastor da und wir durften ein Ritual machen und der Körper wird als so wichtig angesehen!!! und überall steht ein Preis dran.
    Das war Verletzung pur.
     
  10. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
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    ja - und das ist auch tatsächlich sehr schön.

    der verlust der lebenden ist eine sache - er ist zu beweinen -

    aber das selbstmitleid sollte nicht daran hindern ein fest zu feiern, im angedenken an einen menschen, der gelebt hat - im angedenken an sein leben -
    ein fest für diesen menschen.



    ja - das geschäft mit dem tod kommt dann auch noch dazu.
    ein sehr lukratives geschäft, denn es entkommt ihm niemand -
    genau so wenig wie dem tod selbst.

    so salbungsvoll kann der bestatter gar nicht dreinschauen, dass nicht klar ist - hier geht's ums geschäft.
     
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