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Wie funktioniert Glauben?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 21. Mai 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    >>
    Man müsste von den Dingen = ta onta sprechen. Die Dinge sind simuliert, weil man sieht, was man glaubt. Die Glaubensbasis muss schon da sein, vor dem Akt der Erkenntnis.

    Fragt sich, wie weit dies geht. Tötet Cyancali nur, weil es alle glauben? Ist die Struktur der Welt vom gemeinsamen Glauben gegeben? Läuft wasser nur runter weil wir selbstverständlich dies glauben? Erleben wir das Kindliche als dem Lustprinzip folgend weil wir es glauben und derartige Theorien diesen Mechanismus, suggestiv wirkend, zementieren.
    Wenn ich sage, mir geht es schlecht, muß ich schon im nächsten Moment damit rechnen daß es mir schlecht geht weil ich dies festgestellt habe. Wenn ich sage, Du bist neurotisch, wirkt diese Diagnostik suggestiv verstärkend. Die Feststellung einer Tatsache verstärkt ihr Vorhandensein!

    Was Glauben sein soll, kann ich in mir nicht erkennen! Es ist rätselhaft, undurchschaut. Es käme aus der gleichen Wurzel, wie lieben, las ich. Liebe ist Sympathie, Näherungs- Vereinigungsstreben, im Gegensatz zur trennenwollenden Antipathie.
    So wäre die Bestrebung die Subjekt-Objekt-Spaltung aufzugeben, um mit dem Sein einszuwerden, mit dem Geist, eben auch als Glauben zu bezeichnen, welcher ja lieben ist. Samadhi bedeutet sich an etwas zu fixieren, und glauben im jiddischen "anan" sich an etwas festmachen. Sich an etwas festmachen empfinde ich aber gerade nicht als die Aufhebung der Subjekt/Objekt Spaltung. Samadhi schon, da entsteht Einheit. In unserer Sprache kommt man ohne die Subjekt/Objekt Spaltung nicht aus, die ist ubiquitär. Vielleicht ist es deshalb für uns sehr schwierig und auf dieses vereinigende Sein einzulassen.
    Die in der Sprache gegebenen Denkstrukturen wirken hemmend. Im Chinesischen beispielsweise soll dies gar kein Problem sein, weil in der Sprache diese Spaltung gar nicht da ist. Da läßt es sich fein erleuchten!......................Kann ein fleischessender Buddhist erleuchtet werden? Ich fände es gräßlich.


    Das Wort Asien soll unter anderem = Osten bedeuten, außerdem = Morgenland, neben noch anderen Bedeutungen. Das find ich interessant. Kleinasien = Anatolien = Kleinosten = Teil des Morgendlandes. MIttelasien=Mittelosten=Mittleres Zentralosten=Zentralmorgendland. Südostasien = Südostosten. Sibirien = Nordostosten. Naher Osten. Nächstosten. Nächstmorgendland.

    In dieser interessanten Aufklärung wird nun alles was Osten ist zu Asien. Die Grenze zu Asien verläuft somit also zwischen alten und neuen Bundesländern. Das erklärt doch einiges, die gesündere Sexualität, des deutschen asiatischen Teiles und die bessere Arbeitsproduktivität im abendländischen Teil der BRD. Kaum haben wird die DDR okkupiert schon ist da ein anderes asiatisches Problem, die Anatolier die uns fressen werden, wenn man rechten Ängsten glaubt.

    Wie funktioniert Glauben? Kann man dies wissen?

    Diaboli
     
  2. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
    Hi,

    laß mich mal rein auf das "wissenschaftlich schnell erklärbare" eingehen!

    Zyankali tötet, weil es den menschlichen Organismus durch seinen Aufbau tötet. Auch wenn du NICHT weißt, daß du es verabreicht bekommen hast, wirst du daran sterben.

    Wasser läuft runter, weil es der Schwerkraft/Erdbeschleunigung folgt. Es gibt aber angeblich einen Fluß, der "bergauf" fließt. Was lernen wir daraus?
    Ich lerne daraus, daß ich mal im I-Net stöbern sollte, ob diese Info stimmt und WIE das erklärbar ist.

    Liebe Grüße,

    Shanna
     
  3. Irene

    Irene Guest

    Hallo Shanna!
    Da taucht aber doch gleich die nächste Frage auf:
    Ist Wissenschaft nur die Erforschung der Gesetzmäßigkeiten entsprechend dem kollektiven menschlichen Glaubenssystems oder erforscht sie Gesetzmäßigkeiten, die auch unabhängig davon existieren?
    Und, davon ausgehend, könnte man generell die Frage stellen, ob die Wissenschaft überhaupt geeignet ist, etwas über die Welt zu erfahren, oder ob wir uns damit nur unseren eigenen Bauchnabel beschauen und das Rundherum ignorieren.

    Genauso wie man die Frage stellen könnte, ob die Medien geeignet sind, etwas über das Geschehen in der Welt zu erfahren, wo doch ständig nur die Botschaft "Die Welt ist in erster Linie schlecht und gefährlich" ausgesendet wird. Wie weit hat das mit der Gesamtrealität zu tun?

    Würde das Zyankali auch töten, wenn die Menscheit überzeugt wäre, daß es harmlos ist? (nicht der individuelle Mensch, sondern die Menschheit!)

    Warum gibt es eigentlich immer wieder Ausnahmen zu den sogenannten Naturgesetzen? Das allein muß einen doch ziemlich ins Grübeln bringen über die Gültigkeit von denen. Sind sie vielleicht immer nur innerhalb eines gewissen Systems gültig, und sobald etwas außerhalb davon liegt, verlieren sie ihre Gültigkeit?

    So schnell "wissenschaftlich erklärbar" ist das alles doch nicht, wenn man den Raster etwas weiter läßt. ;)

    lg
    Irene
     
  4. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    >>Gewissenmassen ist Gott Glaube. genuegt Ihnen das als Antwort ? Glaube ist Gott und Gott ist Glaube ! sola fide

    nein, dies genügt nicht, Glaube ist viel mehr als Gott, Gottesdinge betreffend. Der Glaube ist schon in der profanen Sprache wirksam, zementiert erscheinende Wirklichkeit schaffend, eine Scheinwirklichkeit allerdings. Zum Beispiel das Wort Wolf! Es kommt von einer Bedeutung die "reißen" bedeutet. Das Wort Wolf meint also etwas Reißendes. Bezeichnet man nun ein Ding mit diesem Wort, so diskriminiert man dieses Ding, dieses Lebewesen, als einen Reißenden. Ein Schüler von Konrad Lorenz der mit 80 Wölfen zusammenlebte, sagte mir, alles etablierte Geschwätz über Wölfe sei falsch!
    Projektionen der bürgerlichen Psyche! Diesen Eindruck hat man sowieso bei den vielen Tiersendungen im Fernsehen, daß sich hier die bürgerliche Psyche, selber spiegelt, aber die Wirklichkeit der Tierwelt nicht erkannt sondern überlagert wird.

    Wenn Menschen das Wort Wolf sagen, ist hiermit das Urteil über Wölfe schon implizit gesprochen, sie sind Reißende. In der Wortbenutzung ist der meist nicht hinterfragte Glaubensbezug schon wirksam. Wie wirkt hier Glauben, wie kann man dies bei sich selber durchschauen?

    Glaubt die Menschheit einmal so etwas und die Glaubensweisheit ist sogar im Wort selber schon fixiert ist es schwierig diesem Realitätserleben wieder zu entkommen.
    Hier werden die Horizonte durch Sprache und durch Glauben enorm begrenzt und eingedunkelt. Wie wären die Wölfe wirklich wenn ihnen die menschliche Glaubensdummheit, die Glaubenspsychose nicht diesen Stempel aufgedrückt hätte, was hätte dies in den vergangenen Jahrtausenden für die Wolfsentwicklung bedeutet,
    wie wären die Wölfe wenn sich ihre wirkliche Natur entfaltet und entwickelt hätte, unabhängig ihrer Sündenbockfunktion für die bürgerliche Psyche.

    Es gibt buddhistische Mönche die ganz selbstverständlich ausgewachsene Tiger reiten,
    so wie unsereins auf einer Kuh. Ist es unsere Glaubenspsychose die die wilde Natur zu dem macht, wie sie uns erscheinen mag?
     
  5. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Hallo diabolo!
    Was Du hier als Glauben darstellst, würde ich als Paradigma bezeichnen.
    Das derzeit gültige läßt uns drei Raumdimensionen wahrnehmen. Vor tausend Jahren wahren es nur zwei. Den Paradigmenwechsel siehst Du gut in sakraler Malerei.
    Das gültige Paradigma bestimmt, was für ein Universum wir aufspannen.

    Aus der Sicht des Hirten ist der Wolf ein reisendes Tier. Bricht ein Wolfsrudel in den Pferch, tötet es alle Schafe.
    In unserer relativen Welt ist nun mal nichts Absolut. Alles hängt am Standpunkt und Blickwinkel.
     
  6. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Glaube, der nicht geprüft wird, wird stets nicht mehr als Glaube bleiben. Der Glaube lässt uns vielleicht überleben, aber die innigste Prüfung des Glaubens in der "Wahrheit" machts letztendlich aus. Wie erfolgt diese Prüfung ? Im Gebet und oder der Meditation/Kontemplation ohne Unterlass :) :blume:
     
  7. Lightmerlin

    Lightmerlin Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2004
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    107
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    Die Glaubenskraft !
    In Wahrheit ist Glaube eine Geisteskraft die Berge versetzen kann. So wie Visualisieren. Visualisieren mit Glauben setzt etwas in Gang ,dass verändert ! Z.b gebrauchen Sportler das Mentale Training um sich zu verbessern.
    Sie stellen sich ihre komplizierte Übung mental vor wie sie diese ausführen möchten und glauben daran,dass es Wirklichkeit ist und sie diese so ausführen werden. ! Dadurch können sie durch die eigene Geisteskraft mehr bewirken. Das gelingt jedoch nach und nach. Mentales Training ist eine hoch wirksame Technick um sich verbessern zu können.Und zwar in jeder Beziehung !


    So das is meine Version vom Glauben


    Lg
     
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