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Wie fühlt sich mediales Fühlen bei euch an?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Sucher, 16. Mai 2007.

  1. Sucher

    Sucher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. März 2007
    Beiträge:
    5
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    Hallo

    Wie fühlt es sich bei euch an wenn ihr z.b. Energie oder andere Wahrnehmungen habt? Wie kann man lernen seine Gefühle zuzuordnen?
    Wie kann man diese positv nutzen? Warum hat man solche Wahrnehmungen?
    Fragen über Fragen:confused: :confused: :confused:
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hallo Sucher,

    pooh, ja, das sind in der Tat Fragen über Fragen. Eine ganze Pagode baust du de aus Fragezeichen. Ich schließe mich an mit weiteren.

    Ich würde vorgehen wie in der Sesamstraße:
    1. wer nimmt wahr? (Du, ein Verrückter in Dir, ein Visionär?)
    2. wie nimmst Du es wahr? (Sehen, Hören, Riechen und Schmecken, Körpergefühl, Spannungen, Zeit, Atem, Leid, Glück, Gedanken etc.)
    3. Was nimmst Du wahr? (Wort im Inneren=Gedanken, Gefühl im Fleisch des homo sapiens-Art-Exemplars Apparatix elektrischer menschenkörper, der Du bist, Erinnerung als inneres Bild, Vision, Traumbild etc.)

    Was mir immer gut tut ist, Worte für das zu finden, was in mir vorgeht. Dafür muß ich ganz genau hinhören und hinschauen. Wo im Körper entsteht die Reaktion auf etwas? Sehe ich ebentuell im Geistigen Denkraum ein Fensterchen aufgehen und ich bemerke etwas nicht? Wie genau fühle ich mich bei meiner Wahrnehmung? Mag ich, was ich wahrnehme? Was mag ich nicht? Wo sind Mauern in mir? Zum Beispiel beim Denken oder Zuhören oder beim Atmen.

    Einfach mal selber beobachten.

    Aus dem Beobachteten entstehen sogenannte "Erfahrungen". Das ist ein esoterischer Terminus Technikus, der eine bleibende Erinnerung meint, die zu einer Prägung des Wesens führt. Eine Marke in der Lebensgeschichte, an die man sich später erinnern wird. Das sagt nicht, ob es angenehme oder unangenehme Erfahrungen sein werden.

    Was bin ich- bin ich Energie? Die Physik sagt ja, wenn man den Begriff Energie so versteht, wie es in China üblich ist. Alles ist fließende Bewegung, nicht nur in sich selbst, sondern mit unzähligen Dingen im All elektromagnetisch und Molekular verbunden. Alles sei identisch, alles sei man selber, sagt man. Innen und Aussen-- differenziertes Betrachten:

    was passiert innerhalb meiner Hauthülle und was passiert außerhalb? Lebe ich aus meinem Denken? Spreche ich aus, was ich denke und lebe so direkt auf meiner geistigen Quelle? Oder versuche ich zu sagen, was paßt, bin eher dabei mich gefühlsmäßig auseinander zu setzen und mich noch zu orientieren? Trau mich noch nicht, mich auf mein eigenes Denken zu verlassen. Und baue Wände. Oder bemerke ich ein Springen in meiner Wahrnehmung, in meinem Denken, auf einmal ist es da: wo kommt jetzt dieser Gedanke da her? Wer hat den eigentlich bestellt? Was passiert einem wohl, wenn man einen einzigen Gedanken sich mal nimmt und ihn zuende denkt bis er eben aufhört? Muß doch gehen, wenn man bei der Sache bleibt.

    Aufmerksamkeit. Für sich selber aufmerksam sein ergibt Aufmerksamkeit für andere. Irgendwann. Erst einmal ein nach innen kehren vielleicht- schauen, was da ist und sich zeigt und wann und warum eigentlch- und dann vielleicht mit einem geläuterten Ich und einem netten Wesen wieder heraussteigen aus dem Kokon, in dem man eine Weile saß und die Energie erforschte. Zum Sich-Wandeln.

    oder so. Keine Ahnung im Grunde. Aber wer fragt, der hat ja immerhin eine antwort verdient und hier stand noch keine. Immerhin waren es mehr Fragen als Antworten. Der Sucher ist ja eigentlich dasjenige, welches schneller ist als das Objektiv selber. Fotokameralistisch gesehen.

    LG,
    Trixi Mausekopf.

    :liebe1:
     
  3. Sucher

    Sucher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. März 2007
    Beiträge:
    5
    Hallo Trixi Maus

    Danke für die ausführlichen Antworten.
    Ich bin gerade am Beobachten meiner Gefühle und versuche diese zu erforschen. Es ist sehr schwierig diese Gefühle zu beschreiben und zuzuordnen. Möglicherweise ist da draußen jemand der diese Gefühle beschreiben kann und sagt: ich habe dieses oder jennes Gefühl, und das aus dem oder dem Grund.
    Und wenn es sich um die selben Gefühle handelt die man selbst empfindet kann man diese dann besser zuordnen bzw besser damit umgehen.:banane:
    Denn mit den Gefühlen ist es so eine Sache, wenn einem nicht klar ist wo sie herkommen (ist man krank? spürt man Energien? oder etwas anderes) wie soll man sie dann zuordnen?

    Der Sucher ist ja eigentlich dasjenige, welches schneller ist als das Objektiv selber. Fotokameralistisch gesehen.
    Guter Vergleich so hab ich das noch garnicht gesehen!:foto:

    LG
    vom Sucher
     
  4. Gnadenhof

    Gnadenhof Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2007
    Beiträge:
    1.035
    Ort:
    Schwaig /Nürnberg - Mittelfranken - Bayern - Deuts
    Hallo Sucher :liebe1:


    Trixi Maus hat es sehr schön beschrieben...

    Ich gehe einmal auf meine Gefühle ein ...

    Ich habe gerade sehr angenehme Gefühle im oberen Nackenbereich - die sich immer mehr ausbreiten...

    Ich habe eben die Gassierunde beendet - war somit in der Natur - konnte mich an den schönen Dingen erfreuen - ich war mit dem Universum eingehängt... Mein REIKI Meister sagte einmal : " Du brauchst Dich nur in der Frühe mit dem Universum einhängen - dann ist alles in Ordnung ..."

    Ich fragte oft : " Wie hängt man sich ein? " Ich bekam nie eine Antwort darauf - nun weiß ich sie...

    Ganz einfach erklärt - es ist ein sehr intensives Gefühl ... Hier im Forum wurde einmal die Äußerung gemacht REIKI Leute hätten ein Lächeln im Gesicht - es war sehr ironisch gemeint - aber ich sehe es anders ...

    Durch das schöne Gefühl kann man gar nicht anders - als zu lächeln...:)
     
  5. lichtschau

    lichtschau Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2007
    Beiträge:
    4
    ... oh ja, ich kenne ald diese gefühle diese auseinandersetzungen mit meinem inneren und dem was ich fühle sehr gut... ich bin nun seit ca. zwei jahren bewusst auf dem weg mein innen zu erkunden und wahrnehmen zu können, was fremd und was meine eigene energie ist... das ist ein langer und auch sehr anstrengender weg... ich weiss manchmal nicht, wo ich stehe und was ich gerade zu bewältigen habe... doch dann, wird es mir wieder klar, es sind dann wieder puzzelteile die sich zusammenfügen und ich kann wieder durchatmen... ich werde diesen weg nun weitergehen, bis ich an dem punkt bin, das ich so klar bin zu wissen was meine und was fremdenergien sind... anfangs war mir nicht bewusst, was ich da eigentlich tue, denn ich habe es mir nicht an einem tag ausgesucht und gedacht, ach mensch, mach das doch mal... ich bin einfach mehr und mehr auf den weg des medialen wahrnehmens geraten... irgendwann wusste ich mehr und mehr was sich da eigentlich alles hinter verbirgt... und ich kann nur sagen, das es nicht ungewöhnlich ist, das der weg manchmal sehr lang erscheint, bis man das alles endlich wirklich begriffen hat, denn der liebe gott wiess sehr wohl, das hinter dem umgang mit energien eine menge selbstverantwortung steckt, die man eben erst schritt für schritt wirklich begreifen kann... und trotz alledem, bin ich nach wie vor in manchen momenten noch sehr erstaunt und überrascht, warum ausgerechnet ich mich damit beschäftigen soll...
    ... dann gibt es auch tage, an denen ich das gefühl habe, ich kann nicht mehr... doch genau dann ergibt sich wieder etwas neues was ich lernen sollte... es sind teilweise harte prüfungen... denn es geht irgendwie immer darum, zu entdecken wie weit man ist und wo man eigentlich steht und darum, all die dinge zu verarbeiten, die einme noch im wege stehen, bzw. die einen auf die verschiedenen themen des lebens aufmerksam gemacht haben und die nun in frieden integriert und verstanden werden wollen, damit man dann vielleicht doch irgendwann in der lage ist tatsächlich anderen menschen mit rat und hilfe zur seite zu stehen... und ich denke um seine arbeit wirklich gut zu machen, darf man sich nicht selbst was vormachen, noch darf man zu sehr mit den eigenen energien und gedanken bei der arbeit sein... für mediale arbeit muss man seinen kanal wirklich reinigen und kalrkriegen... und ich sage euch, ihr weret es wissen, das ist kein spaziergang, das ist wirkliche arbeit, die man da an sich leisten muss, bevor man sich zutrauen sollte mit anderen zu arbeiten...
    ... puh, das ist manchmal echt viel... aber es ist auch sehr schön, besonders der gedanke, das man irgendwann in der lage sein kann, anderen menschen wirklich klar und rein und ehrlich und auch professionell zur seite zu stehen...

    ... was gibt es schöneres als liebe und licht zu fühlen und damit seine umwelt in ein anderes bewusstsein zu verhelfen?

    ... das war jetzt lang und viel, aber vielleicht hat ja der eine oder andere auch ähnlcihe erfahrungen mit medialität gesammelt...
    würde mich über austausch freuen, weil das gibt mut weiter zu gehen...
     
  6. Sucher

    Sucher Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    5
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    Hallo lichtschau

    Ich habe erst vor kurzem (halbes jahr) begonnen mich damit zu beschäftigen nach dem ich einige Themen aufgearbeitet hatte und mir jemand gesagt hatte dass ich angeblich "sehr" feinfühlig bin. Du hast recht es ist wirklich nicht einfach seine Gefühle zuzuordnen, wenn man absolut keine Ahnung von der Materie hat.
    Möglicher weise könnten uns ja diejenigen dabei helfen die schon mächtig erfahrung gesammelt haben.

    Auch schon voll freu drauf anderen Menschen wirklich zu helfen.:banane:

    LG
    Sucher
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hallo Sucher,

    bezüglich der Nomenklatur (Bezeichnungen) der Gefühle ist es eigentlich nicht sehr schwierig, herauszufühlen, wie genau das Gefühl jetzt heißt, das man spürt. Ich würde mich dem am einfachsten über "Ich-bin..."-Aussagen nähern. Kommt irgendein Emfpinden für etwas, das ich empfinde, dann drücke ich es aus: "ich bin wütend". Oder zornig oder sauer. Wütend, zornig und sauer sind nicht die gleichen Gefühle. Oder eben unzufrieden, traurig, aufgeregt, freudig, gelangweilt, träge, müde, neidisch, was auch immer da dann nun zutreffen möge. Ohne Feststellung des aktuellen Ist-Zustandes via Wort ist für mich als Mann die Beschäftigung mit dem Inneren nicht hilfreich. Männer verarbeiten eher via Wort ihr erleben, Frauen eher via Bild. Beiden ist aber beides ja möglich, von daher einfach mal schauen, woran du dich eigentlich störst: sind das Gedankenworte, die schleifenförmig wiederkehren oder sind das Bilder in Deinem Geist von Situationen, die Angst machen oder ist es eine körperliche Angst, z.B. zu erkranken? So oder so kann man immer formulieren: "ich bin ...".

    Und dann kommt das Wichtige: die Frage "warum bin ich ..."? Viele, leider viel zu viele gehen dann hin und versuchen, das was sie empfinden irgendwie zu verändern oder weg zu kriegen. Das würde ich tunlichst lassen, weil das nicht sehr intelligent ist, das zu tun. Es ist eine unphysiologische Vorgehensweise, etwas an sich abzutreiben, und sei es ein Gefühl oder ein Gedanke, die furchtbar unangenehm sind. Nichts taucht in uns auf, ohne von uns voll bewußt und präsent als auftauchendes Phänomen auch wahrgenommen und "erkannt" zu werden, wie man so schön sagt. Wirklich wahr genommen. Und nicht dran rumgenörgelt, was man gerade ich. Nein: einfach feststellen: "ich bin jetzt gerade ..." und aha sagen. JA sagen zu dem, was ist. Nein-Sagen-- meist vollkommen unnötig. Wenn man sich irgendwie in Situationen hineingeurmelt hat, in denen einem Sachen passieren, die nicht gut für einen sind, dann natürlich Nein sagen. Aber mal im Ernst: wie will man wirklich beurteilen, was gut für einen ist, wenn man für sich meint, noch gar nicht alles zu wissen und gefühlt zu haben, das es zu wissen und zu fühlen gibt?

    Man schränkt sich immer ein mit dem, was man meint zu sein und mit dem, was man in der Zukunft gerne anders haben würde. Dabei übersieht man sehr oft dieses "ich bin". Und "Ich bin"-- das bleibt irgendwann später dann mal übrig, ohne ein Adjektiv dahinter und einen, der sucht, wie es ihm geht. Einfach nur: Ich Bin. (und det is denn schee und es mag sein, daß dann jegliche Vorstellung wie z.B. Energie, Licht oder Liebe der Vergangenheit angehört und man im Hier und Jetzt aufwacht und sieht: man schreibt. Und ein anderes Mal sitzt man. Oder man geht. Oder man schaut. Und dann guckt man mal, wem man so begegnet. Und dann wächst Neues im Aussen. Und das Innere ist dann ganz, ganz ruhig, immer bei sich selber, weil da das Einzige ist, wo man letztlich hingucken muß um rundheraus innen wie außen klar zu kommen und sogar im Leben Erfolg zu empfinden. Es gibt ein "Einziges". Keine Ahnung, was das individuell bei jedem ist. Aber wenn man dieses Einziege gefunden hat, weshalb man einzig ist, dann hat man sich wiedergefunden und damit auch alle anderen drum herum. Das funktioniert wie Schlüssel ins Schloss. Klärst Du das Innen, klärt sich das Aussen von alleine. Anders als man meinte, nämlich oft wesentlich effektiver, via ei-gen-er Begabung, die man meist noch gar nicht kennt.) :stickout2
     
  8. teranus

    teranus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2010
    Beiträge:
    1
    Aaaalso...
    Das Thema ist zwar schon etwas älter, aber im Internet bleibt ja auch alles länger stehen... ;o) Daher nun auch nochmal mein Senf:

    Ich bin mittlerweile 31 und habe mir auch erst seit einem knappen Jahr tatsächlich die 'Gedanken' über meine Gefühle gemacht. Nun sehe ich das Ganze auch etwas klarer, möchte mich jedoch auch nicht zu sehr 'gedanklich' damit beschäftigen, da dies meiner Ansicht nach eher gegenteiligen Ursprung hat.
    Schon seit Kindesalter an hatte ich die Möglichkeit, mich richtig in andere Menschen hineinzufühlen - tatsächlich zu empfinden, was der Andere empfindet. Anfangs waren das dann natürlich eher negative Gefühle - denn in solchen Momenten hatte ich für traurige Freunde ein "offenes Ohr"... Auf mir wurde ständig herumgehackt und ich wurde gehänselt - empfand dies aber nicht als so schlimm, da ich mich zeitgleich an dem Spaß der Anderen weiden konnte. Mit ihren Problemen kamen eben genau diese Menschen jedoch stets zu mir und fanden eine 'starke Schulter' zum ausweinen...
    Ich habe mir die kurzen Anreisser ihrer Sorgen angehört und das weitere Beschreiben fiel schnell flach, denn als meine Kameraden spürten, dass sie mit ihren Gefühlen nicht alleine sind war jedes weitere Wort unnötig. Oftmals haben sie auch gar nicht ausgesprochen, was sie bedrückt - war auch nicht nötig, um ihre Trauer mitzufühlen. Ich habe dann festgestellt, dass es Situationen gibt, in denen Ratschläge eh nicht helfen, sondern man einfach mal aufgefangen werden muss, bis man sich von innen heraus selbst stabilisiert.
    Ich weiss nicht, wie ich es genau beschreiben soll, man klinkt sich einfach in die Gefühle Anderer ein. Wenn sie todestraurig sind, dann falle ich eben mit. Da ich jedoch nicht selbst betroffen war, konnte ich dabei immer 'die Füße auf dem Boden' behalten und habe den Gegenüber dadurch offenbar wieder geerdet - ohne auch nur ein einziges Wort.

    Heute bin ich mir den Ursprüngen all dieser Dinge etwas bewusster. Ich weiss jetzt, warum mir nach einem Festival in der Natur und Gesellschaft vieler froher Menschen wochenlang nichts mehr 'den Tag vermiesen' konnte. Ich lege mich heute auch gern mal auf den Boden und "stelle meinen Kopf ab" - sprich reduziere mich auf die abstrakte Ebene. Dabei fühle ich die Energien um mich herum durch mich durchfließen. Positive Energie macht sich dabei in schönen Gefühlen bemerkbar. Ich habe auch mittlerweile festgestellt, dass ich diese Energien auch 'streuen' kann - sprich geziehlt wieder abgeben (entweder einem konkreten Menschen oder einfach meiner Umgebung insgesamt). Habe dazu auch schon Feedbacks bekommen, nachdem ich einfach in einer Runde, in der gerade sehr traurige Themen besprochen worden sind, Wärme ausgestrahlt habe. Schlagartig wurde das Thema auf etwas erfreuliches gelenkt und da ich kurz die Augen geschlossen hatte, haben zwei Freunde unabhängig festgestellt, dass sie sich nicht mehr bedrückt fühlen. Daraufhin haben sie mich danach angesprochen...

    Also wenn du deine Fähigkeit einmal richtig "wahrnehmen" möchtest, geh am Besten mal bei Sonnenschein in die Natur, sag dir selbst du möchtest jetzt mal deine Gefühle fokussieren und schließe die Augen. Ab da nicht mehr darüber nachdenken, sondern einfach 'von innen' auf den Bereich zwischen Solarplexus und Bauchnabel fühlen. Du wirst die Wärme wahrnehmen. Mach das ruhig danach mal überall bewusst. Zum Beispiel in einer Fussgängerzone (gar nicht drüber nachdenken, was Andere wohl davon halten, wenn du dort mit zuen Augen stehst). Du wirst Stress empfinden (obwohl du selbst ja keinen hast). Bei mir drückt er sich in Form von schneller Bewegung aus. Wenn jemand übermäßig traurig ist, wirst du auch das wohl als Wärme wahrnehmen, da dieses Gefühl reshr intensiv ist. Es wird dich jedoch 'beschweren' also nach unten ziehen vom Bauch aus. Mach das ruhig mit - du fällst mit dem Anderen zusammen. Besonders gut funktioniert es für dich und tut es dem Anderen, wenn du ihn dabei im Arm hast. Gehen tut es jedoch auch ohne (am Anfang aber etwas schwieriger).

    Ja, also ich denke, da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen, weil auch jeder anders tickt. Ich jedenfalls habe diese Fähigkeit schon immer unbewusst angewendet und bin mir nur mittlerweile über die Hintergründe klar geworden. Ich mag nur wie gesagt nicht zu sehr darüber nachdenken, da Denken nicht fühlen ist und das Gefühl überdeckt. Ich empfinde Denken als konkret und Gefühle als abstrakt - was sich meiner Ansicht nach gegenseitig ausschließt.
    Ich entscheide auch grundsätzlich 'aus dem Bauch heraus'. Kann sein, dass ich über etwas zuvor lange nachgedacht habe und wirklich alles dagegen spricht - plötzlich jedoch das Gefühl habe, das es gut verlaufen wird. Dann denke ich keine Sekunde mehr darüber nach (hab ich ja schon gemacht) und fange einfach an. Auch wenn zuvor alle 'Argumente' dagegen sprachen - wenn ich ein gutes Gefühl bei der Sache hatte, hat es fast ausnahmslos funktioniert. Bei mir hat kein Gedanke das letzte Wort, sondern meine Gefühle. Dies sollte allerdings auch keine Einzellösung werden - vorher darüber nachdenken ist immer gut (auch wenn man sich dann für das Gegenteil entscheidet). Man hat überdacht, wann das Ganze schiefgehen kann und wird in der Situation, wenn's passiert, augenblicklich richtig reagieren. Hat man zuvor nicht darüber nachgedacht, dann wird man in der Situation nicht die passende Lösung haben.

    Zu guter Letzt gebe ich dir noch etwas mit auf den Weg, was ich bisweilen selbst nur 'überflogen' habe: Schau mal bei Amazon das "Handbuch der übersinnlichen Wahrnehmung". Da steht viel darüber...

    Also meine Meinung - beschäftige dich nicht zu 'gedanklich' damit, deine Gedanken können deine Gefühle nicht wirklich steuern, messen oder wahrnehmen wenn du tatsächlich medial fühlst. Das ist für sie nicht 'zu verstehen'. Ich habe darin eine friedliche Coexistenz gefunden, die mich jedoch be jeder unschönen Situation sehr vom Sockel reisst. Ich habe mich nur nie davon distanziert und somit funktioniert es weiterhin wunderbar intuitiv und ich kann auch alles Schöne deutlich intensiver wahrnehmen als mein Umfeld. Du spürst auch schnell, wenn dir jemand etwas bestimmes sagt, jedoch das Gegenteil der Fall ist (sofern ihm das selbst bewusst ist)

    Liebe Grüße
    Peter
     
  9. Lightdreamer

    Lightdreamer Guest

    mediales intuitives fühlen fühlt sich für mich einfach richtig an ist ne vertrauensbasis g die ggf im besten falle bestätigt wird zwinker :p
     
  10. Sonnenschein35

    Sonnenschein35 Mitglied

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    Hallo,

    mir hat man auch immer mal wieder gesagt, dass ich sehr feinfühlig bin und ich den Nagel auf den Kopf treffe... In solchen Momenten habe ich ein ganz bestimmtes Gefühl, das mich überkommt. Es ist wie ein Kompass, das in eine ganz bestimmte Richtung zeigt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich solchen Gefühlen in der Regel vertrauen kann und richtig liege. Wenn ich hin und wieder den "Kopf eingeschaltet" habe und mir gesagt habe, "nein, das Gefühl kann nicht stimmen", hat es sich hinter oft herausgestellt, dass es doch stimmte... Es ist dann immer wieder überraschend für mich festzustellen, wie sehr ich mich auf dieses Gefühl verlassen kann.. auch wenn es manchmal nicht angenehme Dinge sind...


     
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