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Wie findet man ganz zu sich Selbst?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Heiko2013, 4. August 2013.

  1. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
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    Hallo,

    ich habe Probleme ganz zu mir Selbst zu finden - wer hat auch diese Probleme?
    Vor 3 Jahren hatte ich einen Herzinfarkt und gehe seit dem zu einer Kinesiologin welche mir auch sehr hilft. Nach derm Infarkt war ich ein körperliches und seelisches Elend, ich regte mich über jeden Mist auf. Ich ging zu verschiedenen Psychologen, nichts half. Die Kinesiologin stoppte das "sich aufregen" Programm innerhalb von ca. 20 Minuten - alle Achtung - das war eine Spitzenleistung.
    Seit dem gehe ich fast jede Woche zu ihr und ich habe mich auch sehr gut entwickelt, ich habe eine gute Stelle gefunden (wenn auch eine befristete), habe neue Freunde gefunden und so weiter.
    Ich merke aber dennoch, das ich wie einen "Stopfen" in mir habe. Damit der Leser das besser nachvollziehen kann, muß ich noch etwas ausholen. Seit meiner frühen Kindheit habe ich einen Fetisch, ich mag Nylons und Füße. Das hört sich erstmal harmlos an, aber die Gier dannach war schon in der Kindheit sehr groß. Ich "ging" früh und abend in diese Fetischfantasien, ich kannte das gar nicht anders. Als Erwachsener lebte ich diese Sucht sehr intensiv aus, nur das ich es damals als unheimlich "toll" empfand. Normaler Sex interessierte mich aber gar nicht, in meinen Fantasien war ich immer der Junge der sich für Nylonfüße begeistert. Ich hatte also niemals eine Freundin. Zwar hatte ich auf der einen Seite das Verlangen nach einer Frau, aber sobald es konkret wurde tat ich unbewußt alles damit es nicht klappte. Ich steigerte mich mehr und mehr in den Fetisch rein bis ich vor 6 Jahren psychisch krank wurde, ich fuhr zur Kur und verliebte mich unsterblich in meine Psychologin welche mein psychisches Problem (ich hatte Angst vor Computern und konnte nichts mehr direkt anschauen) auch löste. Durch diese Kur und das Verliebtsein setzte in mir so eine Art "Aufwachprogramm" ein, ich begann nach der Ursache für die starke Fetischsucht zu suchen und traf dabei eine Menge Heiler und auch Psychologen. Aber keiner konnte mir effektiv helfen. Dann, wie schon geschrieben, hatte ich vor 3 Jahren den Infarkt. Erst dannach bekam ich durch die Kinesiologin effektive Hilfe.

    Sie meinte, das ich ein ziemlich harter Fall bin. Im Laufe der Behandlung nahm die Gier nach dem Fetisch immer weiter ab und das Verlangen nach der normalen Erotik wurde immer stärker - freu.:) Seit ca. 6 Montaten war ich gar nicht mehr in den verhassten Nylonfantasien, das freut mich sehr. Aber ich merke das es Teil von mir recht depressiv und träge ist und ein sehr großes Verlangen nach der Sucht hat. Als wenn ein Teil von mir die Dosis Nylonfetisch immer noch braucht, leider.

    Sicher, ich habe in den letzen 3 Jahren eine Menge erreicht und das freut mich sehr. Aber trotzdem merke ich noch eine Blockade in mir. Wenn ich mich zB. mit dem beschäftige, was ich sehr interessiert (also Elektronik, Technik), dann wurde ich schnell unruhig, wurde wütend oder hatte ein großes Verlangen nach dem Nylonfetisch. Früher gab ich dem Fetischverlangen immer nach und dann fühlte ich mich gut, bis ich die nächste Dosis "brauchte". Blöderweise bekommt man bei Fetischproblemen von der Gesellschaft kaum Hilfe, viele sagen: "Na und? Jeder hat Vorlieben. Dann lebe Deine Nylonvorliebe doch weiterhin aus." Diese Menschen haben aber mein Problem gar nicht begriffen, alles was mit Erotik zu tun hat muß automatisch auch gut sein und dann kommt noch die Toleranzkeule. Nur wenige verstehen, das mich diese Sucht anwidert, weil sie meine Leben bisher so extrem dominiert hat und mich von den Dingen, die mich WIRKLICH interessiern, immer nur abgehalten hat.

    Eine Psychologin meinte, das ich sicher in der frühen Kindheit was für mich sehr Schlimmes erlebt habe und das meine Psyche den Fetisch als eine Art "Glücklichmacher" erschaffen hatte. Damals war der Fetisch also eine Art Schutzfunktion, nur hätte ich diese in der Jugend und im Erwachsenenalter ablegen sollen. Ob sie recht hat weiß ich nicht, aber ich vermute das ihre Analyse im wesentlichen richtig war. Aber ich klebte mir so einer Gier an dem Fetisch, das ich freiwillig niemals davon abgelassen hätte. Ich "brauchte" erst die psychische Erkrankung um "aufzuwachen". Das ich in meiner ganz frühen Kindheit was Schlimmers erlebt haben muß, das sagen auch viel Hellseher und Kartenleger, aber keiner weiß was konkret. Aber alle meinen, das es nichts boshaftes war, ich hatte als Kleinkind das nur falsch verstanden. Gewalt oder solche Sachen kommen in meinen Fetischfantasien ja auch nie vor und oft sind die Fetischfantasien eine Spiegelbild der Ursache für den Fetisch.

    Sicher, ich mache mit der kinesiologischen Behandlung weiter. Ab und zu kontaktiere ich auch andere Heiler oder Psychologen um von der einen Heilerin nicht allzu "abhängig" zu sein und auch andere Meinungen zu hören.

    Ich möchte mich im Rahmen dieses Forums mit anderen Leute austauschen, die eventuell ähnliche Probleme haben.
    Nun freue ich mich auf den Gedankenaustausch mit Euch! :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2013
  2. Mondkatze82

    Mondkatze82 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2013
    Beiträge:
    788
    Hallo Heiko,

    einmal die Woche kommt mir schon ziemlich oft vor, erhlich gesagt. Das kenne ich so gar nicht. Ich meine, brauchen diese Behandlungen nicht auch mal Zeit sich zu setzen und zu wirken? Das Unterbewusstsein muss doch mal arbeiten. Ich stelle mir das in den kurzen Abständen ziemlich anstrengend vor. Und was wird denn da behandelt? So viele Blockaden?

    Zu dem Fetisch möchte ich sagen, was du schon befürchtet hast: akzeptiere ihn vorerst. Je mehr du ihn ablehnst, umso mehr Macht hat er über dich. Lass ihn doch ab und zu noch da sein. Solange er nicht dein Leben beherrscht, ist es nunmal so.
    Dann wäre es auch wichtig, die konkrete Ursache herauszufinden. Das müsste eigentlich möglich sein, wenn du jemand kompetentes findest. Vielleicht durch Hypnose oder ähnliches.
     
  3. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
    Danke für Deine Antwort. Die Kinesiologin fragt immer ab, wie lange der Körper braucht um das zu verarbeiten. Das waren am Anfang meist 1x die Woche und jetzt zwischen 1-3 Tagen. Da eine Therapie bei der Schulpsychologie auch einmal die Woche ist, sollte eine Woche Abstand schon in Ordnung sein. Manchmal hatte ich so eine Sehnsucht nach der Heilung, das ich meist Anfang der Woche zu der Kinesiologin ging und Ende der Woche zu einer anderen Heilerin. Aber das ist nur selten sinnvoll, weil das in der Tat zuviel ist und auch finanziell nicht leicht ist.

    Behandelt wurden in erster Linie die Herzöffnung, das Zulassen von Gefühlen, die maximale Verbindung zum eigenen Selbst und dan auch die Dinge, die sonst gerade anstanden. Meine Psyche war wie ein großer Schrotthaufen, der mal entrümpelt werden mußte. Jetzt schaut dieser Platz schon sehr viel aufgeräumter aus. :)

    Hypnose habe ich schon öfters gemacht, ohne Ergebnis. Wer weiß.
     
  4. dieGrosseBärin

    dieGrosseBärin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2013
    Beiträge:
    102
    Wie findet man sich gut? ist wohl eher die passende Frage.
    Wie schafft man es seinen Marotten mit einem Lächeln zu begegnen?
    Wenn andere deine kleinen Macken so akzeptieren können wie sie sind,warum nicht auch du?Falsch verstandene Suche nach Perfektion?
    BG
     
  5. CapGros

    CapGros Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2012
    Beiträge:
    221
    Nicht Perfektion, wohl eher der Versuch sich anzupassen(so zu sein wie alle anderen,da eine Diskrepanz festgestellt wurde).

    CG
     
  6. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
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    "Marotte, kleine Macken" ... Große Bärin, bei mir gab es NUR diese Form der Erotik. Nichts anderes! Keine Freundin, keinen Kuß, keine Streicheleinheiten, nur den Fetisch (Hatte ich aber auch geschrieben.)
    Das ist dann alles andere als kleine Macken, das sind sehr schlimme Süchte.

    Wenn ich z.B. zu 90% die normale Erotik gelebt hätte, Frau und Kind gehabt hätte und ab und zu mit der eigenen Frau den Fuß-Nylon-Tick ausgelebt hätte - das wäre eine vollkommen andere Sache gewesen. Aber es gab nur zu 100,00% den Tick und keine Frau, kein Kind. Verstehst Du nun mein Problem etwas besser??
     
  7. Reinhold

    Reinhold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2011
    Beiträge:
    1.569
    Nun mal ehrlich, wir haben und machen doch alle etwas, was in den Augen der andren nicht normal ist.
    Irgendwann glaubt man, man hat eine Macke, hat man aber nicht.

    Du hast kein Problem, du bist wie du bist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. August 2013
  8. Mondkatze82

    Mondkatze82 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2013
    Beiträge:
    788
    Nunja, ob es ein Problem ist oder nicht, ist immer subjektiv und muss somit jeder für sich entscheiden.
    Allerdings, lieber Heiko, bleibt dir wohl nicht viel anderes übrig, als diesen Fetisch zu akzeptieren oder dich in Selbsthass deswegen zu zermürben.
    Wenn sich die Ursache noch nicht mal in Hypnose zeigen möchte, dass bist du noch nicht bereit dazu. Dann ist das eben so!
    Je mehr du loslässt, den Fetisch unbedingt loslassen zu wollen, umso eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich irgendwann von alleine (ganz) verflüchtigt. Es müssen ja nicht unbedingt Internetpornos sein, aber Fantasien darfst du dir schon erlauben.

    Das kann ja z.B. sein, wenn du eine Partnerin findest, mit der du Sexualität auf andere Weise ausleben kannst.
    Was macht denn die Kinesiologin genau? Nur aus Neugierde.
     
  9. Heiko2013

    Heiko2013 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2013
    Beiträge:
    113
    Wenn es Pornofantasien wären - dann wäre ich glücklich ... .
    Porno ist ja die Darstellung sexueller Handlungen, ich kannte ja nur meine Fuß-Nylon-Fantasien und mit normalen Verkehr oder einer Liebesbeziehung zu einer Frau hatten sie gar nichts gemeinsam. In den Fantasien war ich immer ein Junge, der von einer reifen Dame mit deren Nylonfüßen im Alltag geneckt wurde. Für Außenstehende wirkt das harmlos, für den Betroffenen ist das nicht lustig.

    Hat bisher nicht geklappt, ich habe an dem Fetisch auch kein Interesse mehr, ich sehne mich nach der Normalität. Sicher, so mache Frau findet es sicher toll abends die bestrumpften Füßchen massiert zu bekommen... :)
    Aber bei mir steckt ja der Suchtcharakter dahinter, das ist mein Problem.

    Das Hauptthema ist Herzöffnung, Zulassen von Geführen, die Welt so zu akzeptieren wie sie ist, ganz zu meinem wahren Selbst zu finden. Diese Themen finde ich schon sehr gut, auch ein Schulpsychologe fand die Themen gut. Bei mir hat sich ja schon sehr viel verändert - ich rege mich kaum noch auf und wenn, dann nur ein kleines bischen. Ich gehe sehr oft in Die Akzeptanz, das sollten wie alle tun (wenn man an Sachen nichts ändern kann.)
    Mein eigentliches Hauptproblem ist das ich mich nur sehr schwer aufraffen kann die Dinge zu tun, die mich am meisten interessieren. Ich blockiere mich also um sehr mehr, je mehr ich Dinge tun will, welche den Kern meiner Persönlichkeit verkörpern.
    Ich habe den Eindruck, das bei mir alles das als Gefahr gilt, was mit aktiver Verwirklichung des eigenen Selbst zu tun hat. Passivität und Ausgeliefert sein habe ich zur Lust umgewandelt. Das muß ich verändern. Und das werde ich auch. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. August 2013
  10. mukusal

    mukusal Guest

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    Hallo heiko,
    Hast du es schon mal mit einer Rückführung probiert ?
    Denk mir vielleicht kannst du deinen Fetisch besser akzeptieren,
    Annehmen ( und dann vllt loslassen ) wenn du weißt warum und woher....
    Liebe Grüße
     
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