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Wie erlerne ich Astrologie am besten?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Sunshine2000, 30. März 2008.

  1. Sunshine2000

    Sunshine2000 Mitglied

    Registriert seit:
    26. März 2008
    Beiträge:
    194
    Ort:
    Süddeutschland
    Werbung:
    Hallo,

    ich mag Astrologie lernen. Wie eigne ich mir das am besten an?

    Liebe Grüße Sunshine
     
  2. Sternschnuppe11

    Sternschnuppe11 Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2008
    Beiträge:
    103
    Hallo Sunshine !



    Ich habe die Ausbildung bei Allgeier Noe gemacht als Fernkurs über 3 Jahre
    war sehr zufrieden !!



    Lg Sternschnuppe11
     
  3. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
    Ort:
    Köln
    Hallo Sunshine.

    Ich kann dir nur einen für mich persönlich stimmigen Vorschlag machen.

    Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten sich der Astrologie zu nähern.

    Du hast als Werkzeug deine Radix.

    Dann nimm dir Zeit.

    Und beobachte dich im Leben bewusst.

    Lerne die Transite zu beobachten. Wie zeigen sie sich?

    Lerne deine Radixfaktoren im Leben zu beobachten.


    Also einfach nur lernen, bewusst durch das Leben zu gehen.


    Eigentlich gibt es in der Astrologie keine abgeschlossene Ausbildung.



    Viele Grüße

    Jonas
     
  4. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo,

    für diese Fragen habe ich schon was geschrieben, wenn du magst: http://www.stefan-arens.de/astrologie/astrologie_lernen.html

    Meiner Meinug nach ist es durchaus für den Anfänger wichtig, Bücher zu verschlingen. Aber er sollte ganz besonders beginnen, seine LESART auf die symbolische Ebene trainieren, das heisst: man liest etwas, zB über Mars in Krebs, und sollte es keineswegs sprichwörtlich nehmen, sondern als beispielhafte Beschreibung der Konstellation - man sollte sich die Konstellation im Hinterkopf vorstellen und das Gelesene auf die Konstellation beziehen, und nicht nach der Weisheits letzter Schluß im Text suchen!
    Denn die gibt es selten in den astrologischen Texten, auch weil die meisten Autoren natürlich nur eine beschränkte Anzahl von Seiten beschriften können, oder auch zugegeben mangelhafte Beschreibungen liefern ,die nicht immer alles auf den Punkt bringen. Das einzuordnen fällt leichter, wenn man sich die Konstellation intuitiv im Hinterkopf behält, irgendwelche eigenen Bezüge aufstellt. Dabei ein goldener Rat: immer sowohl selbstkritisch , als auch mutig sein. Gewöhnlich muss man sich erst ein bisschen Objektivität erarbeiten, das aus einem anfänglichen Verständnis erwächst.

    Man sollte auch berücksichtigen, dass es schwer möglich ist, ein Prinzip in seiner Essenz klar und definitiv zu beschreiben (zB den Planeten Mars als Prinzip oder das Zeichen Jungfrau als Prinzip . oder ein Haus als Prinzip) , sondern es wird immer um ABLEITUNGEN dieses einen Prinzips geben, was dann in Büchern mit Worten beschrieben wird.

    Weiterhin sind die Zeichen an sich niemals beobachtbar, sondern nur weil ein Planet oder eine Hausspitze in einem Zeichen steht. Das heisst, die Zeichen drücken sich nur über MITTLER aus.

    Die Planeten haben aber ihrerseits eine eigene Natur. Und sie drücken ein Prinzip aus, eine Funktionalität. Die Zeichen sind ihrerseits wieder ein Prinzip, aber drücken sich nur über Vermittler aus (zB Planeten).

    Das muss man bestimmt als Anfang lernen auseinanderzuhalten.


    Irgendwann, ab einen gewissen Punkt, werden Bücher aber nicht mehr ausreichen, wenn man nicht eigenes Verständnis entwickeln kann!

    Man braucht anfangs selbst keineswegs in der Lage sein, die Wirkung einer Konstellation zu formulieren, also zu erklären, was passiert, wenn Mars in Quadrat mit Saturn steht, wenn man aber ungefähr weiss, was es bedeutet, wenn Mars in Quadrat mit Saturn ist!, dann kann man auch im Zusammenhang mit dem Radix eine Deutung dieses Aspektes entwerfen, weil die Intuition hier die Richtung vorgibt. Wenn man also (ungefähr) versteht, was die Natur des Mars ist, was die des Saturns, wie beide zusammenwirken, und wie das Quadrat wirkt. Dann ergibt sich eine Gesamtwirkung. Das hört sich schwieriger an, als es ist, denn man muss hier kein Genie sein, der verschiedene Faktoren miteinander addiert - aber schwierig ist es dennoch, ein Gespür für diese Gesamt-Wirkungen zu bilden. Und es sind fast immer Gesamtwirkungen , keine Additionen nach dem Motto: Mars ist "Aktion", Saturn ist "Bremse", Quadrat ist "Mist". Es bilden sich gewisse Konglomerate, Atmosphären, Verdichtungen. Aber es ist vielleicht hilfreich, wenn man sich die astrologischen Symbole (Planeten, Aspekte: Quadrate, Sextile) mal mit
    solchen formelhaften Beschreibungen vorstellt, nur muss man diese Vereinfachungen regelmässig wieder vergessen, um zur GESAMTWIRKUNG zurückzukommen, die auch vom übrigen Radix abhängt. Ein Mars - Saturn Quadrat ist auch abhängig von den Zeichen, in denen Mars und Saturn stehen, und selbst alle anderen Faktoren sind massgeblich, eben das GANZE Radix, weil dies auch eine übergeordnete Rahmenbedingung für einen einzelnen Aspekt darstellt.
    Das heisst, man muss ein Gespür für die Richtung eines Radix entwickeln, was oft geschieht, indem man sich die wichtigsten Faktoren anschaut, die aber sind in jedem Radix auch anders. Mal ist es der Aszendent, mal die Sonne, mal beides, dann mal eine Planetenballung (zB drei oder vier Planeten in enger Konjunktion), oder ein Planet an einer Hauptachse, oder ein Planet in seiem eigenen Zeichen. Diese allgemeine Richtung wird meist durch die stärksten Faktoren hervorgerufen, und gibt einen Teil der Psychologie des jeweiligen Horoskopeigners wieder, und wenn man einen einzelnen Aspekt deutet, muss man ungefähr einschätzen können, was die Psychologie erlaubt und was nicht (also was die Rahmenbedingungen für den einzelnen Aspekt sind).

    Parallel zum Bücherlesen sollte man sich bemühen, Horoskope von Verwandten zu sammeln und danach zu suchen, was man schon einordnen kann, man wird nicht alles verstehen, als Anfänger, aber es gibt irgendwo immer etwas, was einem auch schon als Anfänger deutlicher wird.

    Irgendwann kann man sich dann die Verwandten oder Bekannten hinsichtlich ihrer jeweiligen Radixe nähern, und sich in der Beobachtung schulen (es funktioniert dann besser, wenn man sich die Grundlagen erarbeitet hat), um dann Leben und Radix in Übereinklang zu bringen, wie sich zum Beispiel bei jemanden Mars/Venus Konjunktion ausdrückt. Oder ein Mars im 7. Haus usw.

    Man muss wohl langsam hineinwachsen. Ich war anfangs sehr ungeduldig und habe mir eingeredet, dass ich es nie schaffen würde, mittlerweile sieht das etwas anders aus, obwohl ich immer noch so viel zu lernen habe und manches radix "nicht gebacken " kriege. Dabei ist mir aufgefallen, dass man oft verschiedene Methoden ausprobieren kann, wenn man mit einer nicht weiterkommt. Aber am Anfang ist es wichtig, dass man weiss, was man tut. Also wenn man viele Methoden als Anfänger ausprobieren will, dann spricht nichts dagegen, weil man so Erfahrungen sammeln kann, nur wenn man sich eine einzige Methode herauspickt , nach dem Motto:
    das machen ja alle so, dann sollte man vielleicht fragen, ob man vertraut, oder blind glaubt. Vertrauen ist besser, und es ist gebunden an persönliche Aha-Erlebnisse, die man sammeln sollte.

    Gerade in Bezug zu den beiden Häusersystemen Placidus und Koch, wirst du das vielleicht irgendwann feststellen, dass du nicht wirklich weisst, warum man dies oder jenes System nimmt. Am Anfang wollte ich diese Haltung hinterfragen und ich lehnte Placidus ab, ebenso wie Koch, weil ich keinerlei persönliche Maßstäbe oder Erfahrungen hatte, die mir das bestätigten, dann kam ich intuitiv zu Regiomontanus, aber es hat sich dann ein grösserer Aha-Effekt mit sowohl Placidus als auch Koch ergeben.
    Zwei Drei Wochen zurück in diesem Forum, liegt übrigens noch ein Thread bereit mit diesem Thema "Häuserstreit".

    Ich würd dir allgemein empfehlen, zunächst vom Groben auszugehen und dann ins Detail zu kommen.

    Es gibt kein Rezept. Es gibt nur eine Schulung der Aufmerksamkeit für die energetischen Zusammenhänge. Astrologie , so sagen es viele, ist eine Sprache der Energie. Elemente, Planeten, Impulse im Leben, Aspekte, Häuserzonen als Atmosphären von Lebensbereichen - alles Energie.

    Wie Jonas schon sagte, Transite sind ein gutes Mittel, um sich über die Wirkung der Planeten (aber auch der Bedeutung der Häuser, über die ein Planet läuft) klar zu werden.

    Und noch was: Es gibt Leute, die brauchen Anregung vielleicht durch Gruppen, oder Seminare, und andere wollen es eher allein angehen, suchen vielseitig nach Möglichkeiten der Anregung.

    LG
    Stefan
     
  5. Sunshine2000

    Sunshine2000 Mitglied

    Registriert seit:
    26. März 2008
    Beiträge:
    194
    Ort:
    Süddeutschland
    ok danke
     
  6. °²²°

    °²²° Mitglied

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    366
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    im Auto
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    hi

    ich würde unbedingt vorschlagen, sich zuerst mit EINEM astrologischen System (vulgo: Schule oder Autor) vertraut zu machen, und später das gewonnene Wissen mit anderen Systemen querzulesen.

    es hat meistens wenig Sinn, kreuz und quer alles was verfügbar ist zu lesen, weil das den totalen Salat gibt. das hilft auch, den Blick zu schärfen für das was man schon intus hat :)

    grüsse
     
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