1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Weshalb muss es ein Rassehund sein?

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Bougenvailla, 1. Juni 2015.

  1. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    6.999
    Werbung:
    In den Tierheimen warten genug geschundene Tiere die auf ein Zuhause warten!!!!!!

    Wer einen Rassehund kauft unterstützt das Leid, macht sich mitschuldig.


    http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/servicezeit/sendungen/welpenhandel-100.html
     
  2. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.872
    Das ist eine Pauschalohrfeige, die ich energisch zurückweise. Ich lasse mir keinen Schuldkomplex aufoktroyieren. Zwei unserer Hunde sind Rasse-Hunde (Altdeutsche Hüter, deren Eltern noch an der Herde arbeiten), ein weiterer aus eigener Zucht (auf neudeutsch würde man unser Mädchen einen "Designer-Dog" nennen, weil die Mischung genau geplant war).
    Es geht und ging darum, ganz bestimmte Eigenschaften zu erhalten, z.B. extrem hohe Intelligenz, gute Gesundheit etc. Solange man nur einen netten Kumpel sucht, der mit Fressen, Schlafen und Gassigehen um den Block zufrieden ist, wird man im Tierheim bestimmt fündig. Wenn man aber Arbeitshunde will (sie dürfen und sollen sogar natürlich primär Familienmitglieder sein!), dann geht kein Weg an gezielter Züchtung vorbei. Die Altdeutschen sind z.B. das Ergebnis von ungefähr 500 Jahren Zucht...

    Übrigens, ein verantwortungsvoller Züchter wird akribisch auf die körperliche und geistige Gesundheit seiner Hundchen achten und Bewerber um die Welpen von Hand verlesen... ;)

    LG
    Grauer Wolf
     
    Darkhorizon, ashes, Aleara und 4 anderen gefällt das.
  3. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.869
    Ort:
    An der Nordsee
    Ich denke es kommt immer darauf an von wem man einen Rassehund kauft.

    Klar, die Billig-Billig-Mentalität vieler Konsumenten fördert illegalen, grenzüberschreitenden Hundehandel, mit Welpen deren Mütte wahre Zuchtmaschinen sind. Viele der Tiere sind krank, und benötigen über Monate oder sogar Jahre tierärztliche Behandlung. Wenn sie Glück haben kommen ihre Sparbrötchen-Halter dafür auf, wenn sie Pech haben, landen sie umgehend im Tierheim.

    Ich finde es schade dass auch solide, engagierte Züchter durch Aufdeckung derartiger Fälle, von denen sie sich distanzieren, in Verruf geraten.
    Wer meint einen in jeder Beziehung gesunden Rassehund haben zu wollen, muss heute mit recht hohen Anschaffungskosten rechnen.

    Mitschuldig am Tierleid sind nur die, die ihre Billighunde bei - meist ausländischen - Hundehändlern kaufen.

    Ich habe keinen Rassehund, hatte auch nie einen. Meine Tiere sind immer vom Tierschutz, aber wenn ich z. B. einen Jagd-, Therapie-, Schulhund o. ä. wollte, würde ich den ausschließlich bei einem Züchter kaufen.

    R.
     
    nade148, flimm, puenktchen und 2 anderen gefällt das.
  4. farnblüte

    farnblüte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    537
    Eine typische Umkehrung der Täter und Opferrollen, eine Umkehrung der Verantwortung!

    Nicht der gut informierte Käufer eines Rassehundes aus anständiger Zucht mit Papieren und auch nicht der schlecht informierte aber gut-gläubige Käufer eines Kofferraumhundes macht sich schuldig, sondern vielmehr derjenige, der tierquälerisch vermehrt und derjenige, der sich um die Tiere in seinem Besitz nicht nach besten Wissen (artgerecht) kümmert, macht sich schuldig.

    Es ist nicht der Käufer schuld, der hat sich nämlich nicht mit dem Hersteller verschworen, um unter erbärmlichen Bedingungen erzeugte kranke und verhaltensgestörte kleine Hündchen zu erwerben, sondern wurde getäuscht und würde solche Zustände auch nicht billigen.

    Für ein (freiwilliges) Angebot ist immer der verantwortlich, der dieses Angebot macht.

    lg
     
    Anevay und GrauerWolf gefällt das.
  5. 0bst

    0bst Guest

    Tierheim. Da hatte ich vor 15 Jahren einen Hund für eine ältere Dame gesucht. Zu finden gabs Kampfhunde, solche die eine starke Hand brauchten oder viel Auslauf oder Krebs hatten. In dem Tierheim war das so.
     
  6. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.869
    Ort:
    An der Nordsee
    Werbung:
    Da gehe ich nicht so ganz konform mit dir. Der, der dieses Angebot fordert und nicht bereit ist für einen Rassehund einen angemessenen Preis zu zahlen, sondern die Billigvariante von irgendwoher bevorzugt, ist mindestens ganz genauso verantwortlich. Die Nachfrage regelt das Angebot. Auf eine gewisse Art sehe ich auch, dass der Käufer sich mit dem Verkäufer "verschworen" hat. Sie verdienen beide (der Käufer indirekt durch Einsparen) an der Ware Billighund.

    Nach deiner Theorie ist auch nicht der Käufer von Fleisch aus Massentierhaltung für Tierleid (mit-)verantwortlich, sondern lediglich die Fleischproduzenten/-verkäufer. Ich sehe das nicht so.

    R.
     
    puenktchen, The Crow und Loop gefällt das.
  7. farnblüte

    farnblüte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    537
    Das ist in vielen Tierheimen so, zudem kommen noch andere Hürden dazu: In manchen TH gibt es grundsätzlich keine Vermittlung an Familien mit kleinen Kindern, andere vermitteln nicht an Berufstätige (nur an "Bilderbuchfamilien), wieder andere nicht an Rentner.
    In dem TH hier vor Ort ist es das übliche traurige Bild, "unvermittelbare" große Hunde (teilweise "Kampfhunde") ein paar Hunde für kinderlose Familien, es werden hier so wenige kleinere Hunde im TH abgegeben, dass man sie aus Osteuropa und Russland einführt.

    lg
     
  8. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.783

    Was ja auch sinnvoll ist, wenn das Tierschützer machen, die dabei seriös arbeiten, passende Hunde aus dem Ausland an passende neue Besitzer vermitteln.

    Ich denke, Zucht hat nur einen Wert für Menschen, die wirklich einen Hund mit einer speziellen Arbeitseigenschaft suchen.
     
    Grey gefällt das.
  9. farnblüte

    farnblüte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    537
    Ja ich habe auch gar nichts gegen Auslandstierschutz, ich war früher selber Aufang- und Pflegestelle für spanische Katzen. aber gerade bei Hunden macht es deutlich, dass es eben gar kein so großes Problem mit "Konkurrenz" durch Rassehunde für Tierheimhunde gibt - es wollen schlicht mehr Leute kleine bis mittelgroße Hunde, als sie in den Tierheimen landen (was doch auch gut ist). Und nein, selbst wenn man sich den Mund fusselig redet, einen großen, möglicherweise schlecht erzogenen oder bissigen Hund bringt man nun mal nicht glücklich bei Leuten unter, die eigentlich einen kleinen Schoßhund oder mittelgroßen Familienhund haben wollen...

    lg

    PS: Ich kenne auch persönlich ein paar Leute, die osteuropäische Hunde aus dem TH hier vor Ort schweren Herzens wieder abgeben mussten, weil diese Straßenhund eben nicht erziehbar waren (und es waren keine naiven Idioten, sondern erfahrene Hundeleute). Das ist also auch nicht immer alles so rosig, wie es gerne dargestellt wird).
     
  10. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    6.999
    Werbung:
    Sehe es von mir aus als Pauschalohrfeige.... soll ja auch alle zum nachdenken anregen.

    Wo oktroyiere ich Dir was auf?
    Ich hatte keine Ahnung welche Hunde Du hast?
    Aber braucht es geplante "Designer-Dogs". für wen plant man so einen Hund (gewollt)zu züchten?

    Erzähl mir keinen Schmarren um was es bei der Zucht geht, hatte selbst Rassehunde, kenne Züchter, war auf Ausstellungen in ganz Europa.
    Es geht eben leider schon lange nicht mehr um die Erhaltung spezieller Eigenschaften, sondern darum eben "designte Hunde" nach den Vorstellungen der Design-Richter zu züchten.
    Die Schnauze muss immer kürzer werden, auch wenn der Hund deshalb nicht mehr Atmen kann "Designe"....hinten überbaut egal auch wenn der Hund dadurch mit Sicherheit HD hat......usw. .... kupieren wurde zum Glück verboten.
    Und was glaubst Du, was mein Mischling (den ich gefunden habe) für Eigenschaften hat.
    der könnte wenn er ausgebildet würde gut als Drogen oder Hütehund arbeiten.

    Eben!!!!

    Darum geht es nicht.....!!!!


    Ich kenne "verantwortungsvolle " Züchter, aber auch die Züchten um damit Geld zu verdienen.

    https://www.tierrechte.de/themen/haustiere/hunde/qualzucht-krank-statt-qmopsfidelq
     
    Nica1 gefällt das.

Diese Seite empfehlen