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Wert eines Menschen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Syndra, 25. Januar 2005.

  1. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
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    Hallo zusammen,

    wer ist besser, wer hat mehr Wert, mehr ist wertvoller für die Menschheit:

    - ein Baby oder ein alter Mensch?
    - ein Müllmann oder ein Arzt?
    - ein spirituell Suchender oder ein spirituell Desinteressierter?
    - ein Verbrecher oder ein Gesetzestreuer?
    - ein Kind oder ein Elternteil?

    Eines meiner persönlichen Themen ist das Nachdenken über Rangfolgen, Hierachien. Fühlt sich ein Mensch, der andere über oder unter sich einordnet wirklich wohl in seiner *Ebene*?
    Welchen Wert haben diese *Ordnungen*? Welchen Sinn?

    Liebe neugierige Grüße,

    Syndra
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Hi Syndra!

    Den Wert eines Menschen kann man glaube ich nur individuell für sich selbst beurteilen. Rangordnung hat meiner Meinung nach weniger damit zu tun, denn wahrscheinlich findet niemand den Chef eines Unternehmens wertvoller, als den eigenen Vater der dort vielleicht am Fließband steht.
    Aber falls Du gegen Rangordnungen bist... Man kann sie nicht abschaffen, sie wird immer wieder wie von selbst aufgebaut werde. Sie kann sich zwar verändern und tut es ständig, aber wir werden niemals in der Lage sein nicht zu unterteilen. Das nehme ich zumindest an.

    Und noch was zu Wertigkeiten. Eine alte Frau, die vielleicht nur noch ihren kleinen Hund auf der Welt hat, wird den viel wertvoller finden, als so ziemlich jeden Menschen und das ist wie ich finde auch in Ordnung und verständlich. Viele sagen ja, ein Mensch sei immer mehr wert als irgendein Tier und erst recht als materielle Güter, aber wenn das wirklich so gesehen würde, sähe unsere Welt wohl anders aus. Ich denke, das nahezu jeder Deutsch die Möglichkeit hätte, tägich Leben zu retten, einfach weil wir insgesamt ein wohlhabendes Land sind. Warum es kaum gschieht liegt wohl daran, das uns das Schicksal anderer erst berühren muss. Wir müssen die Wertigkeit erkennen, sonst läßt es uns kalt. Für Menschn die man liebt würde man alles tun, für Menschen die man nicht kennt schon sehr vieles nicht mehr, wenn es ein (zu)großes Opfer bedeutet. Für manche ist es schon zuviel einen Minimalteil ihres Geldes zu spenden, andere spenden soviel, das sie es deutlich an der eigenen Lebensqualität spüren, aber das in Kauf nehmen. Viele regen sich auf, dass die Reichen so wenig abgeben und Ihr Geld horten, aber für die Armen dieser Welt sind wir die Reichen. Der Unterschied zwischen dem normalen Arbeiter in Deutschland zu jemandem der täglich um sein Leben kämpfen muss ist viel größer, als der zwischen dem normalen Arbeiter und Bill Gates.

    Der Sinn von Hirarchien besteht meiner Meinung in der Ordnung, die wir brauchen. Das geschieht von alleine und ist keine bewusste Entscheidung.

    Viele Grüße,
    C.
     
  3. Aktivist

    Aktivist Guest

    Nehmen wir an, den Menschen kann man keinen Wert zuschreiben, was auch wahrlich nicht einfach ist. Was wenn Du mir jetzt zustimmst und sagst "Nein, das geht nicht. Dem Menschen kann man keinen Wert beimessen."?
    Was wenn ich Dir nun sage: "Du bist keinen Cent wert?" Viele würden das als Beleidigung auffassen, obwohl sie sich des wert-freien Menschen im Klaren sind.

    Es wäre für viele ein Widerspruch, den sie leben und noch nicht mal erkannt haben, wenn sie sich dadurch, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, beleidigen lassen.

    Mein Gedanken-Senf dazu ;)
     
  4. jeremy

    jeremy Guest

    Auch wenn du einem Menschen sagst, dass er einen bestimmten Wert nicht hat, misst du ihm damit automatisch einen Wert zu. Du sagst dann nämlich der Wert den er hat ist nicht ein Cent, also entweder was darüber oder was darunter. Wenn man einen Menschen also keinen Wert zuschreiben kann, dürftest du gar nicht sagen, dass er keinen Cent wert ist!

    denke ich :p
     
  5. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
    Hallo Condemn, Aktivist, Jeremy,

    gegen *Rangordnungen* als abstraktes Modell habe ich nichts, sie sind nützlich. Ein Chefarzt hat mehr Erfahrung und verfügt über mehr Wissen als ein Student, meine Mutter hat mehr Lebenserfahrung als ich. Weshalb haben diese Hierarchien aber gleichzeitig auch noch eine *persönliche* Ebene? Weshalb identifiziert man sich mit den vielen verschiedenen Rangfolgen, nimmt sie *persönlich*? Leidet möglicherweise darunter? Selten sagt jemand, ich übe diese oder jene berufliche Tätigkeit aus, sondern meist *ich bin dies oder jenes*. Und - wie Aktivist aufgezeigt hat - man kann diese Rangfolgen sogar als Waffe nutzen (vorausgesetzt der *Gegner* nimmt diese willkürlichen Hierarchien ebenfalls persönlich...).
    Ich denke, dass der *Wert* eines Menschen nicht erarbeitet, erhöht oder sogar veringert werden kann, ein Mensch ist da, er existiert, also hat er einen Wert. Ist wertvoll.

    Oder?

    Liebe Grüße,

    Syndra
     
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    ich denke auch nicht das sich wesen die auf gewisser ebene stehen in einer rangordung wohl fühlen
    ich denke hierachien sind eigentlich nicht notwendig
    außer zu verwaltungs zwecken

    aber nicht im wert - eines lebewesens

    aber man erkennt in einigen handlungen eindeutig die not und hilflosigkeit denen
    manche lebewesen ausgesetzt sind

    aber wenn ich nicht immer so klug reden würde
    sondern auch nach meinen überzeugungen
    leben würde
    währe mein leben und das leben glücklicher
     
  7. Natarng Boar

    Natarng Boar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2005
    Beiträge:
    20
    Ort:
    Kirchdorf/Kr.(genau Leonstein)
    Der Wert eines Menschen ist meiner Meinung nach einem Jedem auf den eigenen Leib geschrieben - wenn ein Mensch sich nicht so schätz wie er sich selbst sieht wird er behaupten nichts wert zu sein, wenn ein Mensch sich als unersetzlich und als das einzig Ware bezeichnet wird er behaupten den größten Wert in der Menschheit zu haben - je mehr man sich in den Spiegel sieht und sich dabei betrachtet seiner Selbst zu sehen wird man festellen das alles das was man in sich wieder findet doch das wertvollste ist - erst dann werden wir begreifen das jeder für sich sein Selbst in Frage stellen soll um nicht die anderen zu bewerten - wow bin über mich selbst erstaunt :guru:
    lg NB
     
  8. prudencia

    prudencia Guest

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    Hallo Syndra,
    der eine oder das andere wäre ohne das eine oder das andere nichts.
    Ich persönlich finde die Frage nicht schön, warum sollte einer der o.g. mehr oder weniger wert sein, als der andere. Warum sollte ein Arzt z.B. mehr wert sein als ein Müllmann? Was würden wir ohne Müllmänner machen - viele sind sich zu schade für die Arbeit. Ein Arzt muß wiederum eine andere, aufwendigere Ausbildung machen...Hat ein Baby mehr "Wert" als ein alter Mensch, nur weil es das Leben noch vor sich hat? Man weiß nicht, was dieser Mensch "geleistet" hat. Vielleicht war er ein Physiker oder vielleicht war er ein Hausmann, aber ist deshalb einer weniger wert als der andere? Ich finde nein. Auch ob einer davon wertvoller für die Menschheit ist mag ich nicht sagen.
    Manchmal denke ich müssen Rangfolgen sein, damit z.B. eine Firma gut läuft. Wobei es natürlich auch in Teamarbeit geht, aber nicht immer. In Vereinen, nehmen wir z.B. eine Mannschaft: Es muss einen Trainer geben, der das sagen hat - ohne das, würde alles durcheinanderlaufen und das Spiel chaotisch werden.
    Sicher sind nicht immer alle mit ihrem "Standpunkt" zufrieden. Jedoch denke ich, jeder sucht ihn sich (unbewußt) aus.
    Manchmal sind Ordnungen nötig, manchmal finde ich sie überflüssig.
    Prudencia
     
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