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Wer soll das bezahlen? Die Flüchtlingskrise

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Anevay, 1. Februar 2016.

  1. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.475
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    Hi,

    wie angekündigt soll dies hier ein Thread werden, der sich kritisch mit den Kosten der Flüchtlingskrise auseinandersetzt. Wem das zu negativ ist, halte sich bitte einfach fern.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...hland-bis-2017-rund-50-mrd-euro-14045355.html
    Unterbringung, Verpflegung sowie Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge werden den Staat nach einer neuen Prognose des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) 2016 und 2017 knapp 50 Milliarden Euro kosten.

    Dem gegenüber steht der Haushaltsplan 2016 mit insgesamt 316 Mrd. Euro Ausgaben.

    http://www.bundesfinanzministerium....lt/Bundeshaushalt_2016/2016_01_01_HH2016.html

    Auf den Bereich Arbeit und Soziales fallen etwa 130 Mrd. Euro für 2016. Sprich etwa 18 % des Etats belaufen sich ausschließlich auf die Kosten für die Flüchtlingskrise. Tendenz steigend, da noch viel mehr Flüchtlinge die nächsten zwei Jahre erwartet werden. Von 3 Millionen bis 2018 soll ausgegangen werden.

    Weiterführende Fragen wären:

    Wenn es keine hohen Steuereinnahmen mehr geben wird, derzeit sieht es global für die Wirtschaft eher mau aus, wo werden dann die Gelder eingespart, die man hier dringend braucht?

    Die derzeitigen Investitionen, besonders was Integrationsmaßnahmen und zwingend erforderliches zusätzliches Personal, reichen meiner Ansicht nach nicht mal im Ansatz aus, eine vernünftige Integration voranzutreiben. Woher soll das Geld dafür kommen?

    Was ist mit den anderen zusätzlichen Bedarfen, wie die innere Sicherheit, mehr Personal, mehr Polizei, was sich ja laufend abzeichnet ob der erhöhten Kriminalität (in absoluten Zahlen), dass es hier dringend Handlungsbedarf gibt?

    Und zuletzt: wie schaut es mit den Finanzen in Österreich aus? Gibt es da schon erste Anzeichen für Geldquellen, um die Kosten auch tatsächlich tragen zu können?

    LG
    Any
     
  2. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

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    *reinspeib*
     
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  3. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

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    mir wäre auch entgangen, dass Flüchtlingshilfe nichts kosten würde...ich glaube nicht, dass die Genfer Flüchtlingskonvention ein Businessplan ist. Wie siehst du das Anne?
     
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  4. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    32.475
    Politisch wird versucht gegen die Idee (oft auch von Schleppern gestreute Gerüchte) zu steuern, hier in Deutschland gäbe es vieles auf lau:

    https://www.tagesschau.de/inland/nahles-kraft-fluechtlinge-101.html
    In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt die SPD-Politikerin, dass diejenigen, die in Deutschland Schutz suchten und ein neues Leben beginnen wollten, sich "an unsere Regeln und Werte halten" müssten. Einen Anspruch auf leistungslose Unterstützung gebe es nicht. Wer Hilfe in Anspruch nehme, müsse "sein ganzes Können, seine Arbeitskraft und - wie alle anderen auch - sein eigenes Vermögen einbringen".
     
  5. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Flüchtlingshilfe ja. Die meisten Ankömmlinge sind aber keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention (auch nach aktuellen Zahlen sind die echten Flüchtline lediglich 20-30% der Ankömmlinge), alle anderen sind Wirtschaftsflüchlinge die nicht den Regeln der Genfer Flüchtlingskonvention unterliegen sowie schlicht und einfach Wirtschaftsmigranten und Betrüger aus anderen Ländern.

    Reduziert man die Flüchtlingsströme also auf die echten Flüchtlinge die Anspruch auf Unterstützung haben, dann ergeben sich daraus wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch wesentlich verträglichere Zahlen.

    In Österreich haben wir es hier der FPÖ zu verdanken (gegnüber einer plan- und konzeptlosen Regierung), dass ein derartiger Druck aufgebaut wurde, dass es mittlerweile eine (wenn auch sehr weiche) Obergrenze für Flüchtlinge gibt, und dass mittlerweile auch Pläne existieren alle unrechtmäßig in Österreich befindlichen Individuen abzuschieben. Warum ist das wichtig? Weil dann nur genügend wirtschafliche und integrative Potenz da ist, um echten Flüchtlingen (wirklich an Leib und Leben bedrohten Menschen) zu helfen. Denn: der Flüchtlingsstrom wird mindestens noch die nächsten 2 Jahre nicht abreißen ....

    In Deutschland in die Situation etwas anders. Nicht deswegen, weil die Bundeskanzlerin geistig krank ist (das war sie nie), sondern weil sie mit wichtigen Industriezweigen wie der Automobilindustrie (meines Wissens VW/Audo-Konzern) im Bett liegt. Und daher besteht hier Interesse, möglichst billige anzulernende Arbeitskräfte in das Land zu bekommen, um aktives Lohndumping zu betreiben. Dadurch hat sich diese Politik ergeben, wogegen sich jetzt Gott sei Dank die vernünftigen Kräfte auch hier durchsetzen. Natürlich würde sich Merkel wünschen, dass auch die anderen EU Länder Flüchtlinge aufnehmen. Warum? Weil das Deutschland nichts kosten würde, aber innerhalb der Arbeitsfreiheit in der EU Deutschland trotzdem entsprechende Arbeitskräfte zur Verfügung stehen würden. Dias Flüchtlingsthema wird daher gerade in Deutschland gegen das eigene Volk, gegen die arbeitende Bevölkerung verwendet.
     
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  6. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

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    Achsoooooo, ich Dummerchen! Flüchtlingshilfe ja, aber nur für die die auch Flüchtlinge sind! Jetzt versteh ich euch erst!!! Na bin ich froh, dass unser ehrenamtlicher FBÖ-Flüchtlingserkennungsdienst den Asylanspruch am Grad der Traurigkeit eines Blicks feststellt!
     
  7. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

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    Ich sehe da auch noch andere versteckte Kosten

    Kinder- und Jugendhilfe... muss derzeit alles massivst ausgebaut werden, insbesondere die Intensivbetreuung für traumatisierte und/oder kriminelle Kinder und Jugendliche... Heime für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge incl. speziell ausgebildeten Betreuern... viel mehr Sachbearbeiter in den Jugendämtern sind derzeit nötig... derzeit gehen viele Jugendämter dazu über, die Sozialarbeiter aus den Schulen abzuziehen, weil es sonst nicht mehr anders gestemmt werden kann...

    Therapieangebote... es fehlte vorher schon an Therapieplätzen, Wartezeiten bis zu 18 Monaten auf einen Platz... selbst bei schwerem Mißbrauch oder Gewalt... wo sollen die herkommen?

    Ausbau von Kindergärten und Schulen in großem Stil... Erzieher und Lehrer müßten eingestellt werden, undzwar nicht nur so ein paar...

    medizinische Versorgung... muss aus den Töpfen der Krankenkassen gestemmt werden... die eh schon immer jammerten und die Beiträge dauernd erhöhten... nur die Privaten sind da fein raus... es wäre eine Überlegung wert, im Sinne der Solidarität die Privatversicherungen abzuschaffen und den gesetzlichen wieder einzugliedern, sprich: die Besserverdiener auf diese Weise an den Kosten für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge dauerhaft zu beteiligen, es kann nicht angehen, dass dies wieder nur auf den Schultern der Mittelschicht verteilt wird.

    alles Folgekosten, die irgendwo her bezahlt werden müssen...

    Gruß, Luckysun
     
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  8. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
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    4.616
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    Wien
    Ach mei, da gibt es eine ganze Menge Erkennungszeichen und Kriterien auf staatspolizeilicher Ebene. Das hat mit der Traurigkeit des Blicks ziemlich wenig zu tun.

    Und selbst diese sehr guten Methoden sind nicht ausreichend ... denn wir werden trotzdem noch gute 40-70% Betrüger aufnehmen, da sich in der Regel in kriegführenden Ländern die Identität von Personen nur sehr schwer nachweisen lässt.
     
  9. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
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    12.632
    vielleicht könnte jeder Einwohner pro Monat 1% seines Gehaltes/Einkommens abgeben, als ständige Abgabe, damit wäre vielen geholfen.
     
  10. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
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    Na, von wem wohl? Man wird die Einheimischen zugunsten der Flüchtlingsmassen (von denen der Löwenanteil nur hier schnell reich werden will und von geschenkten Häusern, Autos und Top-Jobs auch für Ungebildete träumt) weiter auspressen (Steuern, Krankenversicherung, Sozialbeiträge etc. pp.), damit sich die Politik in ihrem Helfersyndrom suhlen kann. Auch die Flüchtlings-Benzinsteuer, die einige Herrschaften wollen, geht ja in diese Richtung.

    Die ersten Gemeinden haben m.W. schon wegen der Belastungen die Grundsteuern erhöht, heißt, daß deutsche Bürger, die sich ein Dach über dem Kopf geschaffen haben, bluten müssen, damit F. alimentiert und gepampert werden. Das gibt böses Blut und Aversionen und das völlig zu Recht. So nebenbei werden solche Maßnahmen den Ultrarechten weitere Wähler zutreiben und keine wenigen.

    Ich weiß letztlich keine Lösung. Gegen das Helfersyndrom und den Irrsinn der Politiker und Co., allen voran Merkel (keine Obergrenzen) *) ist kein Kraut gewachsen. Ich kann nur zusehen, wie ich ggf. meine Familie schütze. Die zählt für mich, nicht irgend welche Eindringlinge.

    LG
    Grauer Wolf



    *) Unter meinen Bücher befindet sich ein Fantasyroman, in dem ein Kapitel den Titel trägt: "Wenn der Wahnsinn die Krone trägt". Warum kommt mir das gerade in den Sinn...? :rolleyes:
     
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