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Wer schon immer mal wissen wollte wo Gott als alter Mann mit Bart herkommt

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Nebelwind, 19. Mai 2011.

  1. Nebelwind

    Nebelwind Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2010
    Beiträge:
    5.599
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    http://www.islamaufdeutsch.de/deuts...slam/archeologie/koranarcheologie/abraham.htm

    Hier ist es sehr aufschlussreich beschrieben. Allerdings, es geht hier nicht um irgendwelche Glaubensdifferenzen sondern nur um das Informationswissen. :D
     
  2. nanabosho

    nanabosho Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    932
    Ort:
    so oft wie möglich in meiner Mitte
    Na ja, Nebelwind,

    seit wann geht es im Koran um Informationswissen? In keinem einzigen der sogenannten "Heiligen Bücher" geht es darum. Sie zeichnen alle ihre Bilder und enthalten weise Aussagen oder auch eher schwächere Aussagen.

    Das Bild eines alten Mannes mit Bart kommt meiner Ansicht nach aus dem Mittelalter. In den ersten gedruckten Bibelausgaben, die in Deutschland erschienen, gab es Holzschnitte von Lucas Cranach, einem Maler, der zu Luthers näherem Freundes- und Bekanntenkreis zählte. Die allgemeine Kirchentheologie zu jener Zeit legte eine solche Vorstellung tatsächlich nahe, zumal ja auch immer wieder von Gott-Vater die Rede war. Also entsteht das entsprechende Bild eines Vaters, eines Patriarchen. So einfach ist das.
    Weder im Judentum noch im Islam hätte Gott jemals bildlich dargestellt werden dürfen, bis heute ist das so. Die Christen hatten weniger Schwierigkeiten mit Bildern, haben sich aber darin auch ordentlich verheddert. Denn ein Bild verstellt immer den Blick auf die Wirklichkeit und das eigentliche 2. Gebot, das im evangelischen Dekalog nicht mehr drin ist, lautet: "Du sollst dir (von Gott) kein Bildnis machen."
    Nun hatte die Ostkirche bereits ihre Ikonen - da waren die Bilder sogar wundertätig! - und in Rom stritt man noch darüber. Die handgeschriebenen lateinischen Bibelausgaben enthalten auch keinerlei Bilder. Erst mit dem Buchdruck, da ging alles los.

    Herzliche Grüße,
    nanabosho
     
  3. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.135
    seit wann ist das nicht mehr drin?

    ich hab's noch so gelernt.

    erschien mir immer besonders wichtig, mich von jeglicher bildhaften gottesvorstellung zu lösen.

    gar nicht so einfach, weil die menschheit seit jeh ihren halt sucht in bildhaften vorstellungen welcher art auch immer -

    und eine vor-stellung natürlich immer den blick auf das was tatsächlich ist -

    verstellt. :thumbup:

    aber irgend einen ersatz braucht's -

    so unterwegs zur eigenverantwortlichkeit.....

    al
    magdalena
     
  4. Nebelwind

    Nebelwind Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2010
    Beiträge:
    5.599
    Nuja nanabosho,

    kommt, denke ich, immer darauf an, ob in befehlender, in führender oder in selbständiger Weise gelesen und gehört wird.

    Und Mittelalter ist mir einfach nicht ganz stimmig. Denn es geht ja weder um eine Photographie noch um ein Gemälde, noch um ein Bildabdruck.

    *Bilder* hat es auch vor dem Buchdruck gegeben. Warum? Sonst gäbe es den Buchdruck auch heute noch nicht und viele andere Errungenschaften ebenfalls nicht.
     
  5. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.135
    ich denke - es geht um das alles nicht.

    die bildhaften vorstellungen sind entstanden, als unsere allerersten vorfahren begonnen haben bewusst wahrzunehmen -

    allerdings ohne alle erklärungen, die uns heute zur verfügung stehen.

    längst immer noch nicht genug - erklärungen -
    im hier und im jetzt.

    allerdings - ich denke - das es gut so ist -
    entwicklung...

    um erklärungen zu finden, beobachte ich nicht zuletzt mich selbst.

    wenn ich alles gewusst hätte - von geburt an -

    wenn ich alles wüsste - heute -

    welchen sinn hätte mein leben noch?

    erfahren ist mein leben.

    und dann -
    wenn ich gewusst hätte -
    bewusst gewusst hätte -
    dass ich alleine bin in diesem leben -

    dass es da nichts und niemanden gibt, der mich bis an mein ende lenkt und führt -

    ich hätte es nicht aushalten können.

    ich will damit sagen -
    der erkenntnisprozess, dass wir absolut eigenverantwortlich sind -

    dass es nichts gibt, das uns auffängt -
    dass es aber auch nichts gibt, das uns straft -

    das ist ein erkenntnisprozess, der von einem tag auf den anderen nicht zu bewältigen ist.

    und was im kleinen geschieht - das geschieht auch im großen - und umgekehrt.

    nichts ist dem zufall überlassen -
    und doch zugleich alles -

    denn - was ist denn der zu-fall?

    das was uns zufällt - dann wenn wir es so auch erkennen können.

    und was ist das schicksal?

    die summe aller faktoren -

    so vieler faktoren, dass selbst der größte großrechner der welt nicht in der lage wäre sie zu erfassen -

    nicht zuletzt - weil er stetig nachhinken würde.

    nach meiner überzeugung -

    weder sind wir dem zufall überlassen -
    noch dem schicksal -

    noch ausschließlich uns selbst.

    es geht darum eine mitte zu finden -

    und sie kann nur darin liegen -

    annehmen zu lernen -
    loslassen zu lernen -

    über das auflösen der bewertung.

    ich weiß schon nicht mehr, wie ich es noch sagen soll...

    al
    magdalena
     
  6. nanabosho

    nanabosho Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
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    so oft wie möglich in meiner Mitte
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    Ohne diesen wirklich schönen Beitrag breittreten zu wollen, möchte ich nur kurz klarstellen: Das Verbot, ein Bild zu machen, wird in der katholischen Kirche noch tradiert, in den protestantischen jedoch nicht. Die Bibeln indes haben es alle drin.

    Herzliche Grüße,
    nanabosho
     
  7. Nebelwind

    Nebelwind Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.599
    Ich kann nur etwas verbieten, was ich selber kenne und weiß. Daher ist es logisch, dass die katholische Kirche noch immer tradiert verbietet. Was ich nicht kenne und wovon ich nichts weiß, kann ich nicht verbieten, drum ist es logisch, dass die protestantischen es nicht tradiert verbieten.
     
  8. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    14.135
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    interessanter gedanke.

    ich brauche mord nicht zu verbieten, wenn ich mord gar nicht kenne?

    also anders rum.

    rund um mich herum wird mord und totschag verübt.

    ich tue es aber nicht - morde selbst nicht - und darum brauche ich mord und totschlag auch nicht verbieten?

    naja -

    einerseits - glaube ich wohl besser zu sein als die anderen -
    (die strikte ablehnung aller bildnisse in der evangelischen kirche)

    andererseits veleugne ich auch die realität -

    bildnisse all überall.

    was macht da die evangelische kirche?

    sie war mal protestantisch -
    und begnügt sich jetzt mit der nabelschau -

    ohne sich stark zu machen dafür lösungen zu finden.

    na - ich weiß schon, wieso ich aus überzeugung nicht katholisch bin -
    und aus überzeugung heraus inzwischen auch nicht mehr evangelisch.

    al
    magdalena
     
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