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Wer muss die Verfahrenskosten bezahlen???

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Jokerstyle, 27. März 2011.

  1. Jokerstyle

    Jokerstyle Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2008
    Beiträge:
    73
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    Hallo liebe Community,


    eine Bekannte von mir konnte Ihre hohen Raten für eine Leistung die Sie in Anspruch nahm nicht mehr bezahlen, daraufhin schrieb Sie diesen Unternehmen an und bat um eine niedrigere Ratenzahlung.
    Doch das Unternehmen zog zum Amtsgericht und klagte wegen nicht bezahlen.Es kam wie es kam und das Amtsgericht zeigte die Haputforderung von über 5000 Euro und Verfahrenskosten von über 1500 Euro an und forderte auf meine Bekannte entweder zu zahlen oder Stellung abzugeben.

    Sie erklärte die Situation, das Sie aus aktueller finanzieller Situation die monatlichen Raten in der Höhe nicht mehr zahlen kann und auch das Unternehmen deswegen um eine niedrigerer Ratenzahlung gebeten hätte und das Sie auf Ihr Schreiben nicht reagiert hatten.
    Sie widersprach damit nur die Verfahrenskosten.

    Der Anwalt des Unternehmens ermöglicht jetzt im nachhinein eine niedrigere Ratenzahlung für die Hauptforderung, jedoch möchten Sie auch die Verfahrenskosten von über 1500 Euro haben.

    Warum muss Sie auch noch die Verfahrenskosten bezahlen, obwohl Sie nicht geklagt hatte und auch nie gesagt oder geschrieben hatte, das sie nicht bezahlen wird.




    Lg


    Jokerstyle
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    war sie im Verzug, bekam sie bereits Mahnungen?
    Falls sie quasi zu spät reagiert hat (nach Mahnungen, nach Nichbezahlen), kann es schon sein, dass sie die Kosten tragen muss.
    Wenn sie nach regelmäßiger Zahlung (ohne Rückstand) um eine Reduktion gebeten hat, kann ich es mir nicht vorstellen.
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Es gibt die Möglichkeit, für eine erste unverbindliche Auskunft einen Rechtsanwalt zu kontaktieren (wenn mich nicht alles täuscht, ist dieses Erstgespräch sogar kostenlos). Das schiene mir in diesem Fall sinnvoll, weil das wirklich Paragraphenreitereien sind, wo Laie sehr schnell im Abseits steht...

    Alles Gute
    Kinny
     
  4. Nemesis5

    Nemesis5 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    26.787
    Ort:
    überhalb des Weißwurschtäquator's
    Das richtet sich doch, soviel ich weiß, nach dem Streitwert... und der iss nun mal 5000 Euro.

    Hier kann man es ausrechnen lassen.

    :umarmen: [​IMG]
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Schon - aber hier gehts ja, wenn ich das richtig verstehe, darum, daß rechtzeitig um Ratenerleichterung angesucht wurde - also eigentlich gar kein Verfahren notwendig gewesen wäre. Weshalb dann also der rechtzeitig ansuchenden Person die Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn sie doch kein Versäumnis begangen hat...

    Gruß
    Kinny
     
  6. Nemesis5

    Nemesis5 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    26.787
    Ort:
    überhalb des Weißwurschtäquator's
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    Kinny :umarmen: .... das Gericht wurde doch schon tätig. Im ersten Moment dachte ich, dass es dann letzenendes ein Vergleich war, auf den man sich einigte ... weil das Unternehmen ja dann eingelenkt hatte. Ja, es war unnötig, wenn das Unternehmen reagiert hätte. Und dann soll man auch noch die Zeche bezahlen, gell ... geht eigentlich gar net.

    Ich seh das Problem eben daran, dass es eben vor Gericht ging und dies macht nix umsonst.

    mein Mann sagte, dass es da auch Tabellen gibt ... es geht da auch um Prozentsätze... aber die finde ich nicht. Drum habe ich es bei dem Prozeßrechner belassen.

    :umarmen: [​IMG]
     
  7. Shania

    Shania Guest

    hätte....sollte....wäre

    ich denke nicht, dass es ratsam ist, hier im forum juristische auskünfte von laien zu erfragen.

    nemesis, ist dein mann jurist?
    selbst wenn er einer ist, müsste auch er - wie alle anwälte - die aktenlage prüfen, um eine definitive antwort geben zu können, die auch vor gericht bestand hat. der teufel sitzt meistens im (kleinen) detail!

    @jokerstyle
    ich kann mich kinny nur anschließen. es gibt eine kostenlose erstberatung, die deine bekannte vielleicht in anspruch nehmen sollte. dann hat sie gewissheit, ob die ihr angelasteten verfahrenskosten zu recht bestehen oder ob sie dagegen etwas machen kann.
    1500,-- euro bezahlt man nicht einfach aus der portokasse :rolleyes:
     
  8. Nemesis5

    Nemesis5 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    26.787
    Ort:
    überhalb des Weißwurschtäquator's
    Den Ball gebe ich jetzt mal wieder zurück, weil folgendes gefragt wurde:

    weil das Gericht tätig wurde.

    [​IMG]
     
  9. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.711
    Ich denke schon das das so korrekt läuft.
    Man muß sich auf niedrigere Zahlungen nicht einigen.
    Vielleicht gings auch übers Gericht um den Titel zu haben, als Vorsichtsmaßnahme.

    LG
    flimm
     
  10. Shania

    Shania Guest

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    stimmt! das gericht wurde tätig....

    aber es wäre nicht auszuschließen, dass dem gericht das beweismittel des ansuchens um eine niedrigere ratenzahlung nicht vorgelegt wurde.
    das geht aus dem posting nicht hervor....weiters geht nicht daraus hervor, ob sie mit der ratenzahlung generell im rückstand war usw.

    wie schon gesagt: der teufel sitzt im detail.
    und diese details kann nur ein jurist bewerten und beurteilen.
     
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