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Wer kennt Fluchtafeln?

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von derNichtAufgibt, 15. April 2014.

  1. derNichtAufgibt

    derNichtAufgibt Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2005
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Österreich
    Werbung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fluchtafel

    Gerade entdeckt. Interessant.


    Die Fluchtafel oder Defixion (griechisch κατάδεσμoς katádesmos oder κατάδεσις katádesis „Bindung, Bindezauber“, lateinisch defixio von defigere[1] „festheften, durchbohren“, im literarischen Sprachgebrauch auch devotio „Gebet, Verwünschung“) stellt eine in der Antike weit verbreitete Form des Schadenzaubers dar.

    Fluchtafeln sind für gewöhnlich mit Inschriften versehene, dünne Bleistücke, die dem Zweck dienen sollten, Personen oder andere Lebewesen mit magisch-rituellen Mitteln oder mit Hilfe einer Gottheit in ihrem Handeln zu beeinflussen, an ihren Tätigkeiten zu hindern und sie zu „binden“ oder ihnen auf bestimmte Zeit geistig beziehungsweise körperlich zu schaden, seltener sie sogar zu töten. Das Anliegen wurde entweder Gottheiten der Unterwelt anvertraut, welche den Fluch vollziehen sollten, oder galt bereits allein durch die rituelle Behandlung der Tafel als umgesetzt. Dazu wurden die beschrifteten Lamellen oft zusätzlich eingerollt, gefaltet oder mit Nägeln durchbohrt. Verletzungen des Mediums sollten im Sinne eines Analogiezaubers auf die verwünschte Person übertragen werden.
     
  2. Grey

    Grey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.317
    Ort:
    -
    Ziemlicher "alter Hut" aus der Antike. Irgendwann schreibe ich dazu in meinem Blog, wenn ich mal endlich mit der Magiegeschichte weiter mache.
    Im Grunde sind Bleiblättchen erhalten geblieben mit "Sprüchen" oder einfachen Sätzen, um eine angegebene Person von etwas abzuhalten oder zu etwas zu bringen. Das Ganze wurde dann passend positioniert. Wie so of bei antiken Überbleibseln fehlt da einiges an Informationen, die schwer bis gar nicht rekonstruierbar sind. Allkerdings gab es im römischen Recht ein offizielles Verbot dieser Praktiken, was schließen läßt, daß sie weit verbreitet waren und ernst genommen wurden.
     
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