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Wer hilft mir beim Deuten eines Traumes?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Katy, 6. März 2006.

  1. Katy

    Katy Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2005
    Beiträge:
    46
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    Hallo,

    ich hatte heute einen komischen Traum ... vielleicht könnt ihr mir beim Deuten helfen. Würde mich freuen. Ich bin 26 Jahre alt ... und das habe ich geträumt:

    Ich kam aus dem Bad der eigenen Wohnung, diese war aber erweitert um weitere Zimmer. Eine unbekannte Frau der ruhigeren Sorte, eher altmodisch, doch so um die 28 / 35 Jahre schlief im Wohnzimmer auf meinem Sofa. Wachte dann auf und fing an das Sofa – welches ja aufklappbar ist – wieder zusammen zu klappen. Es war nichts ungewöhnliches, denn vermutlich war ich in einer WG, obwohl ich normal ja alleine wohne. Ich habe es auch irgendwie toleriert, obwohl es ja mein Sofa ist und obwohl ich wusste ich bekomme bald Besuch. Dann erschien ein kleines Kind neben ihr, vielleicht 5 oder 6 Jahre alt. Ich dachte es wäre ihre Tochter. Daraufhin setzte sich die Frau in ein Zimmer, das es in der Realität nicht gibt, aber das ich schon aus einem anderen Traum kannte (allerdings weiß ich nicht in welchem Zusammenhang). Wenn man in dieses Zimmer reinschaut, erscheint es ziemlich weit und man weiß nicht was real ist und was nur Einbildung, denn in dem eigentlich sehr kleinen Raum hängt an der Wand, der Tür gegenüber, ein großer Spiegel. Allerdings spiegelte sich weder ich im Spiegel, noch die Tür, es ging eher in die Weite. In dem Raum, vor dem Spiegel, saß nun die Frau und arbeitete etwas. Ich glaub sie schrieb etwas am PC oder so. Man hat sie nur von hinten gesehen.
    Mein eigenes Zimmer war unordentlich als ich reinkam – und ich war nicht alleine. Irgendeine Zicke, die sich für besonders toll hielt, kam da rein. Bald kamen noch 2 weitere Zicken hinzu ... nun sie waren hübsch, auffällig geschminkt und nervten. Ich fühlte mich in meiner Privatsphäre gestört, denn sie hatten in meinem Zimmer gar nichts zu suchen. Doch sagte ich noch nichts ... Die Drei waren wohl gerade am Einziehen in die Wohnung. Neben meinem Bett stand eine Waschmaschine, welche die 3 angeschleppt haben (meine eigene stand ja im Bad) – doch die hatte ja in meinem Zimmer nichts zu suchen. Und dann fingen die Drei an, ihre Sachen in meinen Schrank einzuräumen. Ich tolerierte es erstmals und ging dann raus aus meinem Zimmer. Ich traf die „ruhigere Frau“ und sagte ihr, dass die Drei ziemlich nerven ... Daraufhin sagte sie zu mir, ich soll sie aus meinem Zimmer rausschmeißen. (Im realen Leben habe ich kein Problem zu sagen was ich denke). Und so kehrte ich zurück in mein Zimmer und „befahl“ den Drei rasch ihre Sachen zu packen und aus meinem Zimmer zu beseitigen. Sie räumten ohne zu murren alles innerhalb weniger Sekunden weg. Doch sie belästigten mich weiterhin. Kaum war ich raus aus meinem Zimmer, standen sie da und nervten.
    Ich ging ins Bad um meine Wäsche zu waschen, doch meinen – vorher auf dem Boden liegenden Wäschehaufen – fand ich nicht mehr. Ich hatte vor allem viel Unterwäsche da, doch alles war weg ... Ich fragte die Drei wo sie meine Wäsche hingetan haben ... und sie meinten, sie würden sie nun als Putzlappen verwenden, und die wären nun im Küchenschrank ... „Putzlappen aus schmutziger Wäsche – eklig“ dachte ich, ging in die Küche und holte meine Wäsche zurück. Ein roter BH fehlte noch, und den fand ich dann im Flur auf dem Boden liegen zwischen deren Kisten mit Sachen, die sie wohl in die Wohnung mitgebracht haben. Ich war schon ziemlich sauer.
    Zurück in meinem Zimmer – meine Tür stand einen Spalt offen – höre ich dass jemand an der Tür vorbei geht. Es war die „ruhigere Frau“. Sie sagte sie gehe jetzt heim und wünschte mir einen netten Abend. Sie sah dass in meinem Zimmer eine Leinwand stand zum Malen. Es war ein relativ großes Bild. Sie fragte ob ich sie ganz vollmalen wolle und riet mir einfach die draufgemalten Sachen zu verbinden.
    Dann bekam ich meinen Besuch. Eigentlich sollte nur mein Cousin und seine Freundin kommen ... aber ...
    Erst kommt mein kleiner Bruder (er ist 6 Jahre alt), krabbelt unter dem Bild durch und kommt zu mir ins Zimmer. Ich gehe auf den Flur, und da kommt mir mit offenen Armen und einem lachenden Gesicht ein weiteres Kind entgegen. Vermutlich der Sohn meines Onkels. Allerdings sah er anders aus, und war im Traum ca. 3 Jahre alt statt real 7. Ich gehe dann ins Wohnzimmer und da sehe ich meine Eltern (ich wohne eigentlich alleine) in der angrenzenden Küche sitzen und sich Wein einschenken ... und ziemlich heiter zu sein. Mein Cousin kommt dann, schließt mich in seine Arme, was sonst nicht seine Art ist, auch wenn wir uns sehr gut verstehen. Er hebt mich dann hoch über seinen Kopf, anschließend fallen wir beide zu Boden, ich liege auf ihm und wir lachen beide. Dann setzen wir uns an den Tisch, wo bereits Opa sitzt und ich erzähle die Geschichte mit der Waschmaschine und der Unterwäsche. Die beiden schütteln nur den Kopf. Vergnügt kommt dann ein „Prost“ und das Hochheben von Rotweingläsern von meinen Eltern aus der Küche. (Meine Eltern würden sich nie so verhalten, denn was sollten denn die anderen denken ... und sie trinken auch nicht viel).
    Jedenfalls waren die drei Zicken von der lockeren Art und von dem plötzlichen Ansturm der vielen Leute etwas eingeschüchtert. Ich hörte noch ein paar verachtende Worte und sie verschwanden auf dem Balkon.

    Vielen Dank schon mal!
    Katy.
     
  2. mokris

    mokris Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    140
    Hallo Katy

    Dein Traum hat mich interessiert, weil er so ausführlich ist. Bin kein Traumdeuter, beschäftige mich aber viel mit meinen eigenen Träumen. Jeder deutet seine eigenen am Besten, weil er ja die ganzen Gefühle dazu kennt.

    Nun, Personen im Traum sind wohl meistens eigene Charaktereigenschaften. Heißt, die Frau, die Zicken, die Verwandten sind deine eigenen Eigenschaften ( bei Eltern bin ich mir nicht ganz sicher ). Die Frau liegt in deinem Bett, du tolerierst es mal. Vielleicht solltest du dir die Eigenschaften dieser Frau einmal klar machen. Daß sie nämlich im Spiegel nicht zu sehen ist, deutet darauf hin, daß du sie verdrängst, möglicherweise hast du deswegen sogar schon Schuldgefühle. Bist du vielleicht selber in einer (oder 3) Sachen etwas zickig und willst sie einfach nicht wahrhaben ? Eigene schmutzige Wäsche sollte schon gewaschen werden. Aber wenn nun die Zicken die Waschmaschine im Schrank verstecken ? Die Frau bringt dich wieder auf den Weg und du forderst die Zicken auf, die Waschmaschine da wieder rauszutun. Die Frau deutet auf deine Kreativität. Schade, daß du nicht siehst, was auf dem Bild ist. Denn wenn du die Teile verbindest, passt alles. ( schmutzige Wäsche waschen ?). Hast du nicht gesehen die einzelnen Teile ? Nein. Jetzt schalten sich alle möglichen Gefühle, die gar nicht hätten kommen sollen, ein. Tja, es scheint so eingigen ziemlich gut zu gehen, aber leider will keiner auf die schmutzige Wäsche eingehen. Schaut wie ein rauschendes Fest aus (der Gefühle) mit dem du sehr gut leben kannst und in dem die Zicken nicht zur Geltung kommen und verschwinden. Bist du etwa wieder am Verdrängen und am Überspielen deiner Schwächen ?

    Jetzt frag ich mich nur, ob die wiederkommen werden ? oder ob das wirklich schon die Lösung der Zicken-Frage war.

    soweit meine laienhafte und kurze Analyse
    würde mich mal freuen zu hören, daß was dran ist, wenn nicht freue ich mich auch, hab noch was zu lernen. Bin auf andere Kommentare gespannt

    liebe Grüße der mok
     
  3. Katy

    Katy Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2005
    Beiträge:
    46
    Hallo Mok,

    danke für deinen Deutungsversuch ... ich möchte mal näher drauf eingehen ...

    Die Frau könnte durchaus ich sein - früher - als ich mich unscheinbar verhielt, schüchtern, verschlossen ... Eine Frau, die durchaus gefühlvoll, sensibel und verletzlich ist, jedoch nach außen nicht zeigt was in ihr steckt ...

    Sie konnte ich nicht im Spiegel sehen, denn dazu saß sie zu tief ... ich stand hinter ihr und saß mich selbst im Spiegel nicht ...

    Könnte man so sagen. Früher war ich ein liebevoller, umgänglicher Mensch. Doch nach und nach entwickelte ich mein Selbstbewusstsein und wurde eher schwierig. Sicher hing das mit vielen Sachen zusammen die mir zugestoßen sind. Seitdem ist mir gleich was andere über mich denken, und so greife ich Fremde an, indem ich sie mit meiner Direktheit - ohne Angst vor Verlusten - an die Wand texte. Meine Schutzmauer um mich herum ist hoch genug um die Menschen um mich herum nicht an meinen weichen, sensiblen, verletzbaren Kern ranlassen zu müssen ... Denn mein Vertrauen zu gewinnen ist keine leichte Aufgabe.

    Schmutzige Wäsche = etwas was ich bereinigen sollte? Da muss ich überlegen was es sein könnte, denn auf Anhieb fällt mir nichts konkretes ein. Das mit der Waschmaschine hast du falsch verstanden. Meine eigene Waschmaschine stand ja im Bad ... die Zicken brachten eine zusätzliche mit und stellten sie in mein Zimmer. Und zusätzlich räumten sie dann ihre Wäsche in meinen Schrank ein ... Ich empfand es eher bedrängend bzw. einengend.

    Kreativ bin ich, das weiß ich ... in vielen Bereichen. Doch was war das für ein Hinweis? Was soll ich verbinden damit alles wieder passt? Die Teile habe ich nicht gesehen ... ich weiß es nicht ...

    Sagen wir mal so ... wenn du schon über Gefühle sprichst. Ich befinde mich inmitten sehr verschiedener Gefühlsschwankungen. Einerseits ein Freund den ich liebe, zu dem der Kontakt jedoch seit fast 4 Wochen still liegt was mich durchaus belastet (aber was soll man tun wenn er verheiratet ist), andererseits zwei Verehrer die mir den Hof machen ... zusätzlich ein seltsamer Mailkontakt mit einem Menschen der mich zu kennen scheint obwohl er mich nie gesehen hat ... Umzug ... Prüfungen ... ein ziemliches Chaos.

    Ja und nein. Fremden gegenüber zeige ich mich selbstsicher und unnahbar, direkt und aggressiv. Ich habe keine Lust auf neue Bekanntschaften. Freunden gegenüber versuche ich mich fröhlich und gelassen zu geben. Wobei ich ihnen nicht die Offenheit schenke, die sie vielleicht verdienen. Sie geraten bei mir oft an gewisse Grenzen. In die Tiefen meines Inneren, was mich bedrückt und beschäftigt, lasse ich im Moment keinen rein.

    Würde mich trotzdem über weitere Deutungshilfen freuen.
    Viele Grüße,

    Katy.
     
  4. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    1.206
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    zu Hause, zu Hause, zu Hause!
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    Dann schreib ich mal, was mir zusätzlich zu Morkis Deutung noch einfällt. :)

    Die ruhige Frau ist dein Schatten, also ein Teil von dir, den du noch nicht richtig kennst, langsam weckst du sie aber auf. Deshalb kehrt sie dir auch den Rücken zu. Wie gesagt, was und wofür sie steht, wirst du langsam herausfinden.

    Die Couch ist deine Beziehung - ob zu einem einzigen oder zu mehreren Menschen, geht nicht aus den Traum hervor.
    Ihre Tochter ist eine Eigenschaft an dir, der du die Chance geben sollst, sich zu entwickeln.
    Der Spiegel verweist auf etwas in deinem Leben, dem du viel Raum eingeräumt hast, was in Wirklichkeit ganz klein ist. Du gibst etwas einen Schein in deinem Leben, das in Echt so nicht vorhanden ist in dir.
    Die Zicken sind ein Teil von dir, das ist klar, und zwar ein Teil von dir, der dich selbst nicht gut behandelt, der dich selbst entwertet.

    Die Waschmaschine zeigt, das du damit eigentlich abschließen willst und als du das tust, geht deine Helferin. Vielleicht sollte das die Eigenschaft sein, die du zur Zeit entwickelst: achtsam zu dir selbst zu sein. :)

    Die Leinwand ist das gleiche wie der Spiegel, aber diesmal in positiven Sinne: die Frau sagt dir, guck, was in deinem Leben passiert und verbinde die Einzelheiten zu einer gesamten Seele.


    Die Synthese deines Traumes ist sehr positiv: der Rotwein deutet auf eine geistige Lebenskraft, die in dir wächst, genauso wie deine fröhlichen Verwandten, vor allem die Eltern.
    Der Bruder und der Cousin sind deine Ratio, deine männliche Seite, die sich jetzt entwickeln kann - sobald die falschen Emotionen verschwunden sind.

    Schmeiß die drei Zicken noch vom Balkon! :zauberer1

    Alles Gute für dich! Alice
     
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