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Wer bin ich ?

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Eraze, 3. Januar 2014.

  1. Eraze

    Eraze Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    6
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    Wer bin ich ?

    Um zu sehen wie mir weniger langweilig ist und wie ich wieder einen Sinn indem finde was ich tue versuche ich zu ergründen wer ich bin.

    Was macht mich glücklich?
    Ich höre gerne Musik und tanze, ich kann mir verdammt gut andere Welten ausmalen und mich in Momente und Gefühle hineinversetzen, ich schreibe gerne aber habe es bis jetzt viel zu selten getan. Ich sollte öfters schreiben über meine Gedanken meine Gefühle und meine eigenen Beobachtungen. Ich drehe zu Musik ziemlich gerne durch, da kann man einfach abschalten und den ganzen Bullshit sonst vergessen.

    Was mag ich nicht?
    Ich mag eigentlich keine Menschen, normalerweise sollte ich sie mögen aber das meiste was sie sagen oder womit sie sich beschäftigen interessiert mich einfach nicht, daran kann ich schwer was ändern und es tut richtig weh so zu tun als ob es mich interessieren würde. Schon sehr lange Zeit finde ich keinen Drang mehr mich zu unterhalten oder überhaupt etwas zu sagen, am liebsten wäre ich Still und würde gern nur dann etwas sagen wenn es von Nöten ist. Mir kommt vor ich denke zu viel und das ich mich oft zwinge etwas zu denken was für mich überhaupt nicht stimmig ist. Ich mag meine Gedankenwelt nicht so wirklich wenn sie mich stresst und ich mag auch nicht, dass ich mir selbst ständig einrede, dass ich verrückt sei oder das irgendetwas nicht stimmt. Ich weiß nicht aber ich glaube ich mache trotzdem etwas falsch wenn es um andere Menschen geht. Ich will sie nicht verändern aber an fast allem was sie sagen könnte ich Romane aussetzen. Ich mach das natürlich nicht wer bin ich um andere zu richten? Ich mag nicht das ich so Lustlos bin, keine Ahnung warum aber mir macht fast Garnichts mehr wirklich aus reinem Herzen heraus Spaß. Ich mache meistens nur Sachen weil ich mir selbst oder andere sagen, sie seien von Nöten oder würden Spaß bringen. Kann ich einfach nicht verstehen.

    Drogen nehmen macht mir auch keinen Spaß mehr, wenn ich eingeraucht bin, bin ich unsicher und denke meistens nur an wie viel Emotionen die Figuren in meinem Film ausdrücken können und wie drastisch und extrem die nächsten Handlungen sein könnten. Wenn ich betrunken bin lächle ich vor mich hin und fühle mich einfach nur betäubt es ist dann zwar alles OK aber es hat auch garkeinen Sinn. Wenn ich aufwache fühle ich mich total miserabel und wenn ich am Vorabend dann noch irgendwelche Dinge passiert sind wo ich mir eine Maske aufgesetzt habe, bin ich deprimiert darüber, meistens auch generell darüber überhaupt getrunken zu haben. Wenn ich drauf bin habe ich ein extremes verlangen Mädchen zu küssen und ihnen zu sagen wie wunderschön sie sind. Es pulsiert unendliche Energie durch mich hindurch und ich fühle alles vor allem Musik noch extremer. Beim Runterkommen habe ich totale Ängste und würde am liebsten Heulen oder verrecken, ich bin dann total ausgelaugt. Ich verspüre immer noch die Sucht nach Zigaretten und nachdem ich eine geraucht habe fühle ich mich miserabel weil es schlecht für den Körper ist und ich es getan habe, obwohl ich es weiß. Ich nehme alle Drogen also nur aus reiner Sucht und nicht weil ich es mag, denn eigentlich haben alle früher oder später nur Nachteile. Maximal Gras könnte ich mir vorstellen hin und wieder zu konsumieren, aber nur wenn ich alleine an meiner Kreativität arbeite.

    Ich verstehe nicht warum ich so inkonsequent bin und mir mein Leben ausmale und es dann nicht mache und ganz genau weiß wie ich es tun müsste, es aber trotzdem nicht mache. Spätestens nach ein paar Tagen bin ich so empfindlich auf alles was Schiefgeht, dass ich sofort drohe mit den guten Vorsätzen abzubrechen. Mir fehlt dann das ich keine Drogen mehr nehmen kann. Ich denke auch oft daran das ich im Leben was verpassen würde, wenn ich keine nehmen würde, mal ehrlich ich kenne niemanden der so ist wie ich und deswegen hätte ich dann wahrscheinlich früher oder später gar keine Freunde mehr. Andererseits find ich es total geil einfach nur alleine zu sein, doch dann denke ich wieder daran andere Menschen brauchen zu „müssen“. Manchmal wünsche ich mir, dass mich jeder verstoßt und ich ganz und alleine Ich sein kann, damit ich jedem sagen kann du bist nicht bewusst weil du mich nicht so annimmst wie ich bin. Alleine zu sein gibt mir das Gefühl besonders zu sein. Das würde mir einen Grund geben so zu sein wie ich bin

    Ich hatte früher mal Liebe verspürt für Mädchen mittlerweile kenn ich das aber nicht mehr, weil kein Mädchen mir zeigt richtig ausgelassen und richtig Frau zu sein, deswegen könnte ich auch keinen Sex mit ihnen haben, ich verspüre irgendwie kein Gefühl der Lust mehr, wenn ich jedoch alleine daheim bin und wixe oder Pornos sehe dann schon. Mir kommt aber auch vor das ich nur wixe damit ich einen Orgasmus habe, als weiteres Suchtgefühl einen Kick zu bekommen. Ich bin früher viel geiler gekommen als heute.

    Nach meinen Erfahrungen mit Pilzen und der Vertrautmachung mit Esoterik, Energien, Schicksal, Dualität, Universum ect. Dachte ich sehr oft ich sei mächtig und andere wissen Garnichts, im Prinzip denke ich das noch immer, obwohl ich weiß das ich ein Spast bin wenn ich so etwas denke, denn wer bin ich um andere zu richten? Vielleicht habe ich so eine enorme Selbstwertblockade das mein ganzes Denken darauf aufbaut, Gut zu werden um anderen zu zeigen das ich doch was kann, nicht so wie früher als ich gemobbt wurde. Aber mittlerweile denke ich, ich lebe nur für meine Filmwelt da mir komischerweise wirklich alle Menschen egal sind. Wenn ich daran denke etwas Gutes zu tun, dann nur der Umwelt, Menschen in Ruhe zu lassen und wirklich „kleinen“ bedürftigen Menschen zu helfen. Das heißt Behinderten und Tieren, aber das krasse ist, ich will ihnen nur helfen aber nichts mit ihnen zu tun haben, sobald ich ihnen geholfen habe, würde ich am liebsten nichts mehr von ihnen hören außer sie brauchen wieder Hilfe und AUßER sie sind so ausgelassen und frei wie ein ehrlich bewusster Mensch. Aber ich habe irgendwie noch keinen getroffen. Tiere sind da etwas anderes für mich, habe ich ihnen geholfen und verbringe gern Zeit mit ihnen, sie sind ja nur Tiere und kennen keine Scham und keine „Coolness“.

    Das komische an meinen Gedanken ist, dass ich weiß was richtig und was falsch ist, ich aber nicht weiß wie ich das umsetzen kann. Ich denke mir zum Beispiel: Du solltest nicht reden und lachen, wenn du nicht willst. Logische Konsequenz daraus, ich tue es also nicht. Daraus folgende realistische Ereignisse: Ich habe keine Freunde mehr. Das ist aber etwas zu krass für mich, da ich 19 Jahre lang für ca. 100 Menschen die mich kennen immer dieser war und plötzlich bin ich ein nicht lachender nicht redender, bzw. andersdenkender Mensch. Ich würde das schaffen, aber mir kommt vor ich will diese Leute dann nicht enttäuschen und das tut mir weh wenn Leute mich ansehen und aus ihren Glaubenssätzen der Nichtakzeptanz dann denken ich sei komisch. In diesem Moment in der Realität dann fühle ich mich schlecht.

    Dann ist da noch etwas, ich kann fast überhaupt nicht aufhören daran zu denken, dass die Dinge im Endeffekt doch nicht so sind wie ich sie herausgefunden habe. Ich denke mir zum Beispiel: Ok cool ich habe jetzt nach 5 Tagen die Zigarettensucht beendet (soweit habe ich das schon geschaft) doch dann redet ein innerer Dämon mit mir und fällt mir immer in mein Denken rein mit den Worten „ Du schaffst das eh nicht, du hast es schon so oft probiert, in einer sekunde mit nur einem einzigen Zug bist du wieder verfallen und Möglichkeiten es zu tun gibt es im Laufe deines Lebens genug, willst du dein ganzes Leben also mit einem inneren kampf verbringen oder das tun was dir gut tut“. Ich habe dann Angst das es wirklich so ist und diese Stimme kann ich nicht abstellen sie kommt immer wieder, ich möchte nicht mein ganzes Leben lang kämpfen! Genauso ist es mit Gedanken an andere, zum Beispiel: Ja diese und jene Freundin ist halt noch unbewusster aber sie geht ihren Weg das wird schon passen wie sie es macht, dann der Dämon „Nein sie ist einfach schlecht versuch sie nicht gut zu reden, lass nicht zu das du unrecht hast“ Dieser Dämon, diese Stimme…. Keine Ahnung woher sie kommt aber sie dürfte nicht da sein weil ich mich ja bewusst entscheide das sie keine Macht über mich hat, SIE IST ABER TROTZDEM IMMER DA!!! Und das versaut mir meine Lust an allen zielen die ich erreichen will, sie ist immer da sobald ich das mache was mich glücklich macht!!! Es ist wie ein Fluch und ich rede keinen Blödsinn!! Kann es sein das ich Besessen bin? Das kann/darf aber normalerweise nicht sein, ich bin Liebe und im schöpferischen Einheitsbewusstsein, die logische Konsequenz aus Ursache und Wirkung und die Energien müssten mich von diesem Dämon befreien aber er ist nach wie vor da!!!!
     
  2. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
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    2.512
    der Geist kann langsam, Schritt für Schritt umgewöhnt werden; von den alten leiderzeugenden Denkspiralen - hin zu konstruktiverem Geschehen, das dir das konkrete Leben dann leichter macht.
    Einen Plan B gibt es nicht - außer das nicht zu tun (und dem zunehmenden Leid mit immer mehr Kraft und/oder Abstumpfung zu begegnen).

    In deinem Text sind viele interessante Aspekte - und gute Ansätze für Verstehen - er ist sehr reflexiv; um konkrete Fortschritte zu machen braucht es aber Richtung (und jemanden der sich in die Richtung bewegt :->)
    Richtung kann im besten Falle eine verlässliche (also nicht degenerierte) Weisheitslehre bieten. Ich weiß nicht ob dich sowas begeistern kann.
     
  3. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Mir scheint, es geht um eine Grundsatzthema, etwa so: Glück, dann bin ich; Unglück, bin ich dann?
    Unser Leben besteht immer aus solchen Polaritäten und Zweifeln, die gerne ins Exzentrische neigen, aber ihre Vermeidung wird meiner Ansicht nach gar nicht möglich sein. Dafür kann ein anderer Umgang mit ihnen gewonnen werden, wenn versucht wird, kreativ und konstruktiv mit ihnen umzugehen. Dann ergibt sich allmählich auch eine Richtung, wie sie terramarter angesprochen hat. Aber dafür muss an sich selbst gearbeitet werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Januar 2014
  4. rainbowrising

    rainbowrising Aktives Mitglied

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    In den unendlichen Tiefen des SEINs
    Das ist nicht, wer Du bist.

    Das ist, wer Du glaubst zu sein.
     
  5. Eraze

    Eraze Neues Mitglied

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    6
    ob mich so etwas begeistern kann ?

    ich wäre überglücklich so etwas zu haben damit ich einfache punkte habe an die ich mich mit vertrauen halten kann....
     
  6. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Verlässliche Punkte finden sich als Haltung in sich selbst, welche man sich nicht künstlich aneignen kann, sondern in einem Prozess zu erarbeiten sind. Doch die grundlegende Haltung sind Ruhe und Geduld mit sich selber, ganz gleich, ob die Welt zusammenbricht oder ob nicht.
     
  7. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
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    Hey Grüß Dich
    das ist die gesunde Reaktion :->) schön (und danke)
    Es gibt tatsächlich ein paar unverfälschte Wege (ich hoffe du erschrickst nicht...) im tibetischen Buddhismus zu finden. (den Rest der Esoterikszene kann ich dir nicht empfehlen; aber ein guter Tipp reicht eigentlich).

    Du musst damit rechnen, dass du dich hart einlesen musst - viele Bücher - bis man den Geschmack bekommt. Ein guter Meister kann den Weg verkürzen, weil er Umwege und Abwege im Ansatz erkennt.

    Falls du jetzt doch mittelmäßig entsetzt bist, oder vielleicht sogar enttäuscht (dass es die verkleideten Mönche und der Dalai Lama sind, die ich dir da anbiete) - gib ihnen eine Chance. sie machen die Sache gut. (Rechne aber auch mit ein bisschen Kraftaufwand. Wenn du gut Golfen lernen willst, dauert das ja auch eine Weile :->)

    dafür ist es ein schöner Weg; was für Arbeiter und Genießer
     
  8. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    du kannst Bedenken ruhig zum Ausdruck bringen, Eraze. der obere Link ist ein Beispiel. Ins Kloster musst du nicht :->)) es sei denn du möchtest gerne. Namen mit denen du einen guten Start machst sind zb: Geshe Rabten (traditionell), Gonsar Rinpotche, good old Dalai Lama, Thubten Yeshe (wenn man es nicht so ernst mag), Kelsang Gyatso (gibt guten Überblick), Tenzin Wangyal (zb Traumyoga - falls du in die Richtung tendierst), Pönlop Rinpoche (wenn du es modern magst)
     
  9. Phoebe13

    Phoebe13 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2012
    Beiträge:
    24
    Ort:
    Mein zu Hause ist dort, wo ich bin.
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    Hallo Eraze!

    Ich kenne das, was du da beschreibst nur zu gut. Ich bin selber grade dabei, mich daraus zu befreien.

    Was mir dabei hilft? Viel Geduld und viel Nachsicht mit mir selbst!

    Ich habe gelernt, die Menschen so sein zu lassen, wie sie sind und Ihnen nur zu helfen, wenn sie mich danach fragen. Ist nicht jeder hier, um zu lernen? Und jeder lernt für sich auf seine eigene Weise und in seinem eigenen Tempo. Hast nicht auch du noch zu lernen? Zusammen lernt es sich manchmal besser. Von anderen können wir auch lernen.

    Was die Drogen angeht: Auch damit hatte ich so meine lieben Probleme. Warum verteufelst du sie? Weil das die allgemeine Meinung ist? Akzeptiere auch sie als etwas, was die Natur hervorgebracht hat. Auch Drogen können uns helfen, zu lernen. Kannst du dich erinnern, was sie dir am Anfang an neuen Erfahrungen geboten haben? Erfahrungen, die sie dir jetzt nicht mehr bieten? Vielleicht ist es an der Zeit, diese Erfahrungen jetzt im "nüchternen" Zustand zu suchen?

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Verständnis für dich selbst!
     

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