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Wenn die Arbeit einen nicht los lässt!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Jalilah, 8. Mai 2011.

  1. Jalilah

    Jalilah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2010
    Beiträge:
    8
    Ort:
    Grebenstein
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    Hallo zusammen,

    Ich arbeite seit knapp drei Jahren in einem Heim für Behinderte Menschen. Am Anfang konnte ich nach Feierabend immer gut abschalten und die Arbeit hinter mir lassen. Aber seit ca. 1 Jahr gelingt mir das fast gar nicht mehr. Ich denke an freien Tagen dauernd nach ob ich an dies oder jenes gedacht habe. Selbst in meinem Urlaub lässt mich die Arbeit nicht mehr los. Mittlerweile träume ich auch immer öfter von meiner Arbeit.
    Wie geht ihr damit um?
    Was könnte ich tun um besser damit umzugehen?

    LG Jalilah
     
  2. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.227
    Ort:
    Niedersachsen

    Hallo Jalilah,
    das klingt für mich schon fast nach einem Burn-Out-Syndrom. Hast Du die Möglichkeit, Dir eine Auszeit zu nehmen? Fühlst Du Dich auch sonst anders, bist Du erschöpft, unkonzentriert oder fühlst Du Dich depressiv oder wirst Du auch schneller aggressiv? Wenn Du Dich damit angesprochen fühlst, solltest Du zum Arzt gehen, damit er Dir Möglichkeiten aufweisen kann, wie Du das Problem bearbeiten kannst. Sei es mit Entspannungsübungen oder auch einer Kur ( wohnst Du in Deutschland? ).

    lg Siriuskind
     
  3. Jalilah

    Jalilah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2010
    Beiträge:
    8
    Ort:
    Grebenstein
    Eine Auszeit zu nehmen ist kaum möglich. Ich schätze mich momentan glücklich wenn ich mal einen Tag in der Woche komplett frei habe. Zudem ist jetzt auch eine kollegin schwanger geworden und gleich in Mutterschutz gegangen, so das ihre Dienst auch noch aufgefangen werden müssen. Und keiner weiß ob und wann Ersatz für die Kollegin kommt.
    Ich merke schon das ich sehr oft müde bin, wenn ich mich dann aber tagsüber mal hinlege kann ich nur schwer einschlafen. Abends muss immer der Fernseher laufen, damit ich überhaupt einschlafen kann.
    Ich hab auch schon bemerkt das ich schneller aus der Haut fahre und sei es nur wegen Kleinigkeiten.
    Ja, ich wohne in Deutschland, genauer in Nordhessen.
     
  4. samo

    samo Guest

    Da muss es Mittel und Wege geben. Sprich mit deinem Arbeitgeber,
    sei offen und erzähl von deiner Erschöpfung.

    LG
     
  5. Kristalliania

    Kristalliania Mitglied

    Registriert seit:
    15. Dezember 2009
    Beiträge:
    586
    Ort:
    Deutschland, NRW
    Da hat irgendwas evtl. dein allgemeines Selbstvertrauen erschüttert..

    Wenn das für dich stimmig klingt, dann könntest du systematisch vorgehen, und erst einmal den Punkt aufspüren, wann das vielleicht passiert ist, und durch was.. das kann sogar ganz und gar außerhalb deines Berufsfelds liegen!

    Und deshalb quälen dich seitdem Selbstzweifel; ist auch alles erledigt? Ist auch alles okay? .. usw. ...

    Ja, das was Siriuskind sagt, kann auch noch der Fall sein, entweder einzeln betrachtet, dass du wirklich ausgebrannt und überlastet bist, oder das, was ich vermute: Selbstzweifel durch Erschütterung des Selbstvertrauens und Selbstbewußtseins, oder aber beides miteinander gesehen.

    Eine mögliche Erschütterung des Selbstvertrauens kann beispielsweise geschehen, bei einem Fehler den man irgendwie/irgendwo macht, und dann nicht verarbeitet.

    Forsche mal bei dir/in dir nach, was alles so vor über einem Jahr passiert ist, mache dir Stichpunkte, erinnere dich, konzentriere dich.

    Wünsche dir positive Veränderungen und Entlastungen :)

    LG
    Kris
     
  6. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.227
    Ort:
    Niedersachsen
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    Das ist so typisch in dem Beruf ( ich bin Krankenschwester ), da arbeitet man bis zum Umfallen und wird so richtig ausgenutzt und keiner dankt es einem und es ist wurscht, ob man dann krank zusammenbricht.
    Und Du wirst auch noch "erpresst", dass Du die Fehlzeiten der Kollegen auch noch auffangen sollst und da jeder in unserem Bereich schön brav mitmacht, wird sich in dem System auch nichts ändern!:wut1:
    Wenn Du so weiter machst, brichst Du zusammen und dann wird es länger dauern, bis Du wieder einsatzbereit bist. Geh zum Arzt und schildere Deine Symptome und Du wirst bestimmt eine Kur in einer psychosomatischen Klinik brauchen und bestimmt auch bekommen. Und dann hör auf, Dir vom Arbeitgeber ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen. Auf jeden Fall ist es das, was ich Dir rate! Und da ich gerade eine Umschulung zur Sozial- und Pflegeberaterin mache und ich da auch Leute mit Deinen Symptomen berate, rate ich Dir ernsthaft, geh zum Arzt und denke jetzt nur an Dich und nicht an das Heim!!

    Mensch bekomme ich eine Wut über sowas. Das Pflege- und Gesundheitssystem ist einfach das Letzte, es geht auf Kosten des Pflegepersonals und somit letztendlich auf Kosten der Patienten oder Heimbewohner.
     
  7. Aratron

    Aratron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2010
    Beiträge:
    5.053
    wobei deine letzten beiden sätze dem burnout eher förderlich sind. nach meiner wahrnehmung lässt sich eine belastung objektiv schlecht messen.
    ich hatte mal ähnliche symptome, wie der threadersteller beschreibt. hab dann bei mir eine fehlerdiagnose gemacht:
    1. geärgert über die schwache leistung des arbeitgebers plus der mitarbeiter
    2. einen beitrag zu einer besseren welt leisten wollen
    3. ich war nicht "präsent", sobald ich die arbeit verließ und punkt 1 und 2 schwirrten durchs hirn

    das geheimnis ist präsent sein. den kopf zerbrechen über miserable umstände und die eigene leistung sind kontraproduktiv.
    nachdem ich das umsetzte, wurde eine menge zusätzlicher kraft frei - für den arbeitgeber und für mich. auf der arbeit war ich entspannt und fröhlich und daheim erst recht:thumbup:
     
  8. angelviola

    angelviola Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2010
    Beiträge:
    477
    Ort:
    daheim
    An Burn out dachte ich auch als erstes.
    Reflektiert ihr nicht über eure Arbeit zusammen im Team? Supervision usw? Ihr müßt doch irgendwie begleitet werden? Wer wird den so eine Arbeit die einen psychisch voll fordert alleine mit sich bewältigen?
    Grad heut war ich wieder bei einem Vortrag und das wichtigste im leben ist man selber. Die eigene Gesundheit- das eigene Glück!!!
     
  9. dragonheart7

    dragonheart7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2010
    Beiträge:
    9.779
    Ort:
    im Herzen von Angeln
    @Siriuskind - ich kann Dir nur aus vollen Herzen zustimmen - komme aus der Sparte auch und es ergeht auch mir und meinen lieben Kollegen nicht anders - es wird einfach billigend hingenommen, daß es immer weniger Menschen gibt, die sich in diesen Berufen ausbilden lassen - und das der Krankheitsanteil im
    Seelischen/Psychischen rapide ansteigt. Schlechte Bezahlung, schlechter Leumund (gezielt durch die Presse verstärkt - nicht jeder Pfleger bringt seine Schützlinge um !) knocheharte Arbeit und riesige Verantwortung - man steht meist mit einem Bein im Knast bzw. sitzt auf einer Bombe, die explodieren kann .... ich werde mich auch nicht unendlich da halten können ...eigentlich sehr schade, weil der Beruf an sich und der Stellenwert, den man bei seinen Schützlingen hat schon sehr beglückend sein kann ....
     
  10. helen

    helen Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2011
    Beiträge:
    437
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    also so in der art erlebte ich es auch mal, vor jahren.ich arbeitete 90%,kam nach hause, kind wartet, hausaufgaben machen, whg und haushalt usw.ich war immer mehr gereizt, kam kaum runter.ich bat um ein gespräch mit der chefin und sagte ich möchte mit den % runter, weil ich so keine lust mehr habe.was auch gut so war, klar fehlt das geld, den der lohn ist eh..ich war mir wichtiger
    nun zu dir, hast du die zeit und möglichkeit für was, was dir gut tut?ausgleich, sehr wichtig.meine kollegin zb, sie geht tgl stundenlang mit ihrem hund spazieren, sie sagt es wäre das beste zum runter fahren.für mich zb unter anderem hab ich das glück, mich nach der arbeit immer kurz hinzulegen, was mir hilft runter zukommen.heute hab ich deutlich mehr inneren abstand zu der arbeit.sicher gibts immer wieder situationen, wo man denkt, für was mach ich das hier..schau so, du kannst nicht perfekt sein und überall, nimm den druck raus, schau was ist dir wichtig, wenn du arbeiten gehst, was ist da dein ziel?realistisch gesehn.wie kommst du mit dem team klar?für mich zb sind gespräche, ein da sein, ein lachen wichtig.(mit den bew.)
    kann dir nur raten, wenn du keine möglichkeit hast, frei zu nehmen, dann lass dich krank schreiben, ne woche mal.ja ohne schlechtes gewissen:)
    mit unserer chefin kann man reden, zum glück.auch da wird immer mehr eingespart, aber jammern hilft nix.ich ging auch schon zu ihr und sagte, ich brauch ne tag oder zwei frei, sie verstand es, auch wenn eh kaum personal da ist, schaute sie immer, weil sie versteht..
    nun gehts um dich, du mußt dir jetzt so wichtig sein.schau was du dir gutes tun kannst, in der freien zeit.im besten fall schenkt dir das immer mehr innere ruhe, ausgleich usw was du dann nach außen lebst
    viel glück dabei:)
     
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