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Wenn der Verstorbene der eigene Vater ist und man keine Gefühlsregungen hat

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Citrin, 27. April 2012.

  1. Citrin

    Citrin Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2006
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Wien, 10
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    Hallo,

    mein "Erzeuger" ist im März verstorben. Ich hatte seit der Scheidung meiner Eltern (vor 30 Jahren) eigentlich nichts mehr mit ihm zu tun. Er hat sich als Kind nicht um mich gekümmert, hat auch keine Alimente für mich bezahlt (er ging dafür lieber ins Gefängnis), und wenn wir uns mal getroffen haben war er nicht gerade nett, eher beleidigend und respektlos mir gegenüber.

    Jetzt ist er sehr qualvoll nach langer Krankheit verstorben und ich habe keine Gefühle. Er war/ ist mir fremd, ich habe kein Mitleid, es tut mir nicht leid für oder um ihn. Eigentilch habe ich mich sogar gefreut, denn so kann er mich nie mehr wieder verletzen oder beleiddigen.

    Ich fühle mich für diese Gefühle auch nicht schlecht. Aber jetzt dachte ich so bei mir, ob es sein kann, dass ich, weil ich eigentlich kein gutes Wort für ihn über habe, das alles zurückbekommen werde. Meine Mutter, mit der ich auch nichts mehr zu tun haben will, meinte, ich bin ein schlechter Mensch und hat mich eigentlich total verwünscht! (man darf eben nicht andere Ansichten, Meinungen haben wie sie. Es muss immer alles noch so schlechte schöngeredet werden). Ich habe mich von ihr aus vielen Gründen distanziert und will das auch bis zu ihrem letzen Atemzug so beibehalten.

    Aber, mache ich mich dadurch, dass ich doch recht hart oder konsequent bin, zu jemandem, dem das/ was auch immer, heimkommt?! Wie kann ich mich vor negativen Verwünschungen oder offenen "Rechnungen" anderer (verstorbener) Personen schützen?!

    Ich weiss auch gar nicht ob ich mit dem Thema hier jetzt richtig bin.

    Danke fürs "zulesen"!
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Citrin,

    Deine Gedanken und Gefühle kann ich aus eigener jüngster Erfahrung sehr gut nachempfinden. Du solltest aber nicht Versuchen Dir ein schlechtes Gewissen einzureden und Dich für Deine Gefühle zu rechtfertigen. All´ die Demütigungen und Verletzungen haben ein Ende und Du hast die große Chance Deinen eigenen Frieden zu finden.

    Sorge Dich nicht darum, was andere von Dir erwarten – sondern kümmere Dich um Dein eigenes Seelenheil. Nein, Du bist nicht hart sondern tief in Deiner Seele verletzt – versuche einfach Du selbst zu sein, dann werden diese Schatten der Vergangenheit über die Jahre verblassen.

    Es ist die Angst, die Du als Schild in Dir trägst, mit der Du Dich gegen andere durch scheinbare Härte vor erneuten Verletzungen schützen möchtest. Sicherlich werden da immer Narben zurückbleiben und Du wirst auch nicht an der Bewältigung dieser Dinge wachsen können: versuche es erst gar nicht, denn es wäre eine Illusion. Irgendwann wirst Du dann erkennen, daß auch andere verletzlich sind und genau wie Du um ihr Seelenheil bangen.

    In ferner Vergangenheit lauerten die bösen Trickster in den Wäldern, die arglose Wanderer von ihrem rechten Weg lockten, bis sie sich verirrten und in den Sümpfen versanken. Wenn man ihnen begegnete, sollte man sie nicht beachten. Ein Rat, der auch noch heute seine Gültigkeit hat – denn die Trickster schlüpfen auch heute noch in die Gestalt anderer Menschen. Meide also diese Trickster, dann wirst Du auch den vielen Menschen begegnen, die wie Du auf dem Weg durch die Zeiten sind, um ihr Seelenheil finden zu können.


    Merlin :zauberer2
     
  3. ethacarinae

    ethacarinae Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2011
    Beiträge:
    254
    Hallo Citrin,

    Ich kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen.

    Aber für dein eigenes Seelenheil würde ich dir raten, zu verzeihen.

    Es sind deine Eltern, vergib ihnen.

    LG ethacarinae
     
  4. Citrin

    Citrin Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2006
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Wien, 10

    Ich bin keinen von beiden böse. Ich hege keinerlei Gefühle für sie. Nicht für meinen verstorbenen Vater, und auch nicht für meine noch lebende Mutter. Das ist ja das, was mich so verwundert. Aber es geht ja eben hier nicht um mich. Ich wollte ja wissen, ob mich quasi deren Seelen aufsuchen könnten, weil sie ja mir böse sind oder mir was zu sagen hätten oder mir weiterhin schaden wollen würden. Ich habe ja mit ihnen den Kontakt abgebrochen. Nicht umgekehrt. Aber böse bin ich wirklich keinem von beiden. Aber es beschäftigt mich eben, weil ja meine Mutter mich verflucht hat. Sie ist also mir böse oder hägt Groll/ Hass gegen mich.
     
  5. magnolia

    magnolia Guest

    Mach dir keine Sorgen. Wenn es dich emotional nicht berührt, dann hat diese Sache auch keine Auswirkung auf dich. Wenn deiner Mutter nach einem Fluch zumute ist, dann ist das ihr Ding. So eine Geschichte hatte ich auch am Laufen. Und jetzt, Jahre später, kriegt sich meine Mutter kaum ein, beim Versuch mich wieder für sich zu gewinnen. Wenn du nicht trauerst, dann ist es halt so. Und wenn das deiner Mutter nicht passt ändert das auch nichts daran. Die Sache mit dem Verfluchen brauchst du nicht ernst nehmen. Sie hat das ausgesprochen, weil sie offensichtlich zu sehr darin verhaftet ist, wie ihrer Meinung nach die Welt sein sollte. Um dich vor unerwünschten Besuch aus der anderen Seite zu schützen gibt es ganz einfache Hilfsmittel. Sprich es laut aus, dass du keinen Kontakt willst, mit Bestimmtheit.
     
  6. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
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    wenn du keine gefühle hast, neutral bist, gratuliere ist das beste was dir passieren kann ;)

    ich kann dich auch sehr gut verstehen,......zuneigung denen die einem gern haben,......alles andere loslassen.....

    du kannst kleine rituale machen, zb.schreib dinge die dich verletzten auf, verbrenne sie,.....vergrabe die asche wo schatten ist,......
    wennn du zb. ärgerlich wirst, wegen deiner mutter od. vater....versuche schnell auf andere gedanken zu kommen, denn es kostet dich energie,.......alleine sich mit diesen gedanken auseinanderzusetzten das einem die mutter verflucht, nichts gutes wünscht,........kostet energie, die du für dich nutzen sollst, nicht für menschen die scheinbar weder herz noch verstand besitzen.....
     
  7. ethacarinae

    ethacarinae Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2011
    Beiträge:
    254
    Entschuldige, ich hatte deine Worte wohl falsch interpretiert, ich dachte du hättest negative Gefühle, und infolge dessen dann wegen Verwünschungen etc. Sorge.

    LG ethacarinae
     
  8. Dawnclaude

    Dawnclaude Mitglied

    Registriert seit:
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    498
    Ort:
    NRW
    Citrin, so wie ich das verstehe, wird dein verstorbener Vater sich langsam von seinem Leben distanzieren. Stell dir z.b. vor er betrachtet seinen Lebensfilm wo er sämtliche Gedanken anderer Personen mitbekommt, er wird also selbst merken, welches Unrecht er getan hat, weil er deine Gedanken kennengelernt hat. Außerdem kann es sein
    dass du deinen Erzeuger aus noch völlig anderen Rollen in anderen Leben kennst, was natürlich schwer vorstellbar ist, aber vielleicht versuchst du das mal ;)...
    Ich glaube die Chance ist viel größer, dass er dich in deinen Träumen besucht und dich um Verzeihung bittet, als das etwas negatives geschieht.
    Lass dir jedenfalls keine Schuld einreden, es geht bei den negativen Gedanken dann eher um die anderen als um dich.
     
  9. ethacarinae

    ethacarinae Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2011
    Beiträge:
    254
    Du hast mal wieder die richtigen Worte gefunden Dawnclaude, das denke ich auch!!!!

    LG ethacarinae :)
     
  10. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin mir ganz sicher, dass es Gründe gibt für diese Haltung deinem Vater gegenüber und kann diese "Gleichgültigkeit" sehr gut nachvollziehen.

    Im Oktober letzten Jahres rief eine Mitarbeiterin des Altenstifts in dem meine Mutter lebte bei mir an und brachte ihr Beileid zum Ausdruck, weil sie "von uns gegangen" ist.

    Ich habe nichtmal gefragt woran sie gestorben ist und es ist mir auch egal. Ich habe meine Schwester angerufen und ihr erzählt dass unsere Mutter (alleine dieser Begriff war bei der Frau vollkommen daneben) tot ist und damit war das Thema für mich erledigt.

    Irgendwann bekamen wir Post vom Nachlassgericht, aber wir haben "das Erbe" ausgeschlagen. Keine Ahnung wer sich um die Auflösung ihres Hausstandes etc. gekümmert hat, auch das ist mir vollkommen gleichgültig. Unsere Kinder - als nächste in der Erbfolge - haben das Erbe ebenfalls ausgeschlagen.

    R.
     
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