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  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
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Wenn Alles gleichzeitig ist und dann auch nicht....

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Second_Thunder, 2. Oktober 2005.

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    Hallo, ich muss nochmals nerven....

    mir fällt auf, dass sich der Kreis dessen was ist und gleichzeitig auch nicht, bei mir immer enger zieht... Ich verstehe ihn nicht!!!

    Wenn ich etwas anschalte, kann es doch nicht gleichzeitig aus sein????

    Wohl sehe ich, dass ich hier mit Sichtweisen in Konfrontation liege, nur krieg ich das für mich nicht unter..

    Da habe ich zum Beispiel dies:
    mit folgender Erläuterung:

    (Quelle: http://www.palikanon.com/buddhbib/11wurzeln/wuzeln01.htm)

    Passend dazu habe ich im NT den Spruch: "Man kann den Teufel nicht mit dem Teufel austreiben...."

    Nun kommt aber das Heutige:
    "Egal was Du tust - alles ist richtig, Du kannst nix verkehrt machen, denn nicht DU tust, sondern DU tust, was DU tuen musst....."


    Anscheinend renne ich hier wie die Katze um den heissen Brei!!!

    Ich weiss sowieso schon nicht mehr so genau, was wirklich ist, da ich alles in Frage stelle und mir keinerlei Sicherheit "richtig zu Denken" mehr zubillige, da ich seit einiger Zeit bemerke, dass alles das, was ich für "Wirklich" erachtete, "drei Minuten später" sich als "Das war ein Schuss in den Ofen" - wenn es mir auch erst mal genau dorthin half, - herausstellte.

    Hat irgendwer von Euch vielleicht eine Sichtweise parat, die ich für mich ausbauen könnte?

    Lieben Gruss
    ;-)
    Maria
     
  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi Second_Thunder - na das hört sich an als ob du mächtig am schwimmen bist - und schwimmen soll ja sehr gesund sein - ich hab den Eindruck, das ist so, weil du nach absoluten Werten strebst. Alles anzuzweifeln und alte Glaubenssätze zu entmachten, ist erst mal notwendig um etwas neues aufzubauen. Aber aufbauen kannst du es nur in dir und mit deinen Mitteln und Möglichkeiten, kein anderer kann dir sein Haus anbieten, jeder muss sein eigenes erbauen. Und du solltest in dich schauen was du brauchst, was dir wichtig ist und das fängt mit ganz banalen Dingen an wie Essen, trinken, Kleidung, bei welchen Veranstaltungen, Situationen, Menschen fühle ich mich wohl, bei welchen weniger. Ich glaube, du hast dich zusehr von deinem Verstand, deinem Denken leiten lassen, geh mal mehr ins Gefühl, da kannst du für dich Unterschiede feststellen und damit dann deine Welt erbauen.
    Liebe grüße Inti
     
  3. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo Second-Thunder!

    Ich mag folgenden Spruch:

    Es gibt zwei Wege zu dem Tor des ewigen Lebens (= der Selbsterkenntnis):

    "Entweder bohrt der Mensch wie ein Wurm seinen Kopf in den Schlamm ein,
    oder er steigt wie ein Drache hoch zu dem Himmel auf."

    Beide Wege sind richtig. Der einzige Unterschied könnte vielleicht sein, dass
    der Wurm nur seinen Weg, aber der Drache beide Wege kennt. Von oben
    ist meistens eine bessere Sicht.*g*

    Irgendwann stellt jeder Mensch (Wurm oder Drache *g*) fest, dass viele
    scheinbar widersetzlichen Behauptungen wahr sind. Es geht immer um den
    Standpunkt an, von dem man sie betrachtet.
    Es ist wichtig die richtige Reihenfolge einzuhalten. Sonst kann es sehr irre- führend werden.

    Ein Beispiel mit dem freien Willen - Der Spruch mit dem Tun (Was Du tust...)

    Auf einem bestimmten Standpunkt ist es richtig zu denken, dass man einen freien Willen hat. Man lernt so die Verantwortung für seine Taten, für sich
    selbst zu übernehmen.

    Wenn man die Verantwortung gelernt hat, ist es Zeit für einen anderen Standpunkt, in dem man denkt, dass es keinen freien Willen gebe und man
    lernt frei zu sein. (Ein Mensch der diesen Standpunkt noch nicht erreicht hat,
    kann diese Behauptung nicht nachvollziehen. Es ist für ihn unmöglich: keinen
    freien Willen einer wirklichen Freiheit gleichzusetzen.)

    Wenn man in dem ersten Standpunkt denken würde, dass es keinen freien
    Willen gibt ( = Du tust, was Du tun müstest) wäre es irreführend und ge-
    fährlich.

    *g*
    Dann gibt es noch einen Standpunkt, der keinen Standpunkt ist - dort gibt
    es kein Denken, keinen freien oder unfreien Willen = dort gibt es NICHTS >>> es ist hinter dem Tor zum ewigen Leben.
    *g*

    Alles Gute
    P.
     
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    :danke: Euch beiden!

    Also funktioniert das mit den Sichtweisen auch unter "zeitlichen" Aspekten - was heute so ist, ist morgen wieder anders - auch wenn es "Zeit" wiederum nicht wirklich gibt...

    (Ja, das Denken abzustellen wäre mal was schönes - funktioniert bei mir aber noch nicht so recht - aber ich bin stur, dass klappt schon noch :) )

    Lieben Gruss
    ;-)
    Maria
     
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