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Welche Transite zeigen Todeszeitpunkt an?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Lyra13, 8. September 2013.

  1. Lyra13

    Lyra13 Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2011
    Beiträge:
    65
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    Hallo,
    ein naher Angehöriger von mir ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Das ist eine Krebsform, die in 95% der Fälle unheilbar ist und sehr schnell zum Tode führen wird. Als sein Transit-Saturn das dritte mal über seine Geburtssonne gegangen ist, hat er die Diagnose bekommen. Jetzt folgt Chemo usw. Nach allem was ich bis jetzt über diese Krebsform gelesen habe, denke ich kaum, dass er nächstes Frühjahr noch erleben wird. Man sieht es ihm auch an. Das tut mir alles sehr, sehr leid. Wie gerne würde ich mich täuschen.
    Seine Geburtszeit kenne ich nicht. Er ist Skorpion, hat aber auch in seinem Lebensausdruck eine starke Jungfrau Betonung, ist ordentlich, zuverlässig, zurückhaltend und ein sehr guter Arbeiter und Handwerker gewesen. Die Mondstellung in dem Radix ist wegen der fehlenden Geburtszeit also nicht zuverlässig.
    Seine Frau hat er 2009 aufopfernd bis zu ihrem Krebstod gepflegt. Danach hat er, zu unserer aller Überraschung, eine neue Liebe in der Freundin seiner Frau gefunden, hatte noch ein paar schöne Jahre und nun das.
    Ich schaue mir nun die Sterne an und überlege, wann für ihn der Zeitpunkt kommen könnte, um hinüber zu gehen. Welche Transite zeigen einen Todeszeitpunkt an, markieren einen Zeitkorridor, der den Übergang in die andere Dimension einleitet. Wer weiß etwas darüber?
     

    Anhänge:

  2. chanda

    chanda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2005
    Beiträge:
    847
    Ort:
    München
    Hallo Lyra,

    normalerweise ist das Thema Tod in der Astrologie in Foren mit einem Tabu behaftet. Ich sehe das anders, - denn der Tod begleitet uns durch das ganze Leben. Ich würde sogar sagen, er geht immer neben uns her. Und wir wissen nicht, wann er uns mit nimmt.

    Wenn du aber keine Geburtsuhrzeit hast, dann kannst du den Tod aus dem Horoskop nicht herauslesen, keine Chance. Es ist sogar MIT Geburtsuhrzeit schon so schwierig, dass man nur eine leichte Vermutung aussprechen kann. Und auf keinen Fall reichen Transite. Der Vater eines früheren Bekannten von mir starb, als sein Sohn den t-Neptun auf der Sonne hatte. Mein Vater starb, als t-Pluto an meinem IC stand. Aber das sagt alles nicht sehr viel. Man muss schon die Sekundärprogressionen und Solare mit einbeziehen. Wenn dann Transite, Solare und Progressionen alle Aspekte zum 8. Haus aufweisen und/oder möglicherweise der Herrscher vom Radix-Haus 8 im Solar an einer Achse oder auf dem Herrn von Haus 1 steht, dann kann man evtl. den Tod vermuten, dass der in dem Jahr kommt.

    Allerdings - wie gesagt - nicht zuverlässig. Und vielleicht ist das ja auch richtig. Was würde nicht alles passieren, wenn die Leute zuverlässig wüssten, wann sie sterben (sie bräuchten nur einen Astrologen fragen)?
     
  3. Angelika-Marie

    Angelika-Marie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2005
    Beiträge:
    518
    Ort:
    nun östliches Ruhrgebiet, im platten Land
    Na, mal ganz von außen vor, denn ich schreibe hier sonst nicht mit:

    Ich habe zweimal erlebt, zunächst bei meiner sehr geliebten Patentante, das letzte Mal bei meiner Mutter, im April dieses Jahres, dass der Übergang des t-Jupiters über die Geburtssonne den Tod bringt. Gut, beide waren sehr alt, aber man denkt sich, wenn Jupiter über die Sonne läuft, das muss doch glücklich sein, sie müssten gut leben!- Nix da! Absolut gradgenau starben sie! Sogar noch einen Hauch vorher. Also, meine Mutter hatte ihre Sonne in 17 Komma sonstwas in den Zwillingen, aber sobald t-Jupiter die 17 erreichte, war sie weg. Bei meiner Tante, mit Sonne im Widder, war es vor wenigen Jahren ähnlich. Die exakte Konjunktion war noch nicht erreicht, es reichte das Nahekommen des t-Jupiters zur Geburtssonne innerhalb eines Grades.

    Das ist mit Sicherheit nicht der Auslöser bei allen Menschen, und Deinem Verwandten wird es - bezogen auf den Sonnenstand - so schnell nicht ereilen, denn der umlaufende Jupiter ist ja noch ordentlich vom Skorpion entfernt. Aber möglicherweise hat er sehr persönliche Sterne im Krebs? Mond? Ascendent?
    Pluto steht gerade im Steinbock, also in Opposition. Was geschieht, wenn der transistierende Jupiter nun über diese Marksteine wandert? - Ich weiß es nicht. Aber da steckt sicherlich auch ein Gefahrenpotential drin.

    Ich habe früher immer gedacht, ungünstige Saturnstellungen bringen alte Leute um. Nix da! Die stürzen dann meinetwegen von der Treppe, holen sich sich zig Brüche und heilen sie danach geduldig aus. Ungünstige Saturnstellungen und Übergänge sind wie für alte Leute gemacht!
    Erst wenn nun so was Frisches dazu kommt wie Jupiter, bisweilen Uranus, aber auch Pluto, beginnen sie zu kippen. Mit dieser Energie kommen sie schlechter klar.

    Lieben Gruß,
    Geli :flower2:

    P.S.: Oh, erst jetzt habe ich Deine Grafik gesehen! Passt alles also nicht so wirklich, was ich schreibe! Achte trotzdem drauf!
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2013
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ich finde die Idee interessant, dass tJupiter Konj. rSonne den Todeszeitpunkt anzeigen könnte. Wie wäre das zu interpretieren? Ganz einfach: Die Kernperson (Sonne) erweitert ihren Horizont (Jupiter). Und wenn man ein ganzes Leben gelebt hat, dann gibt es in dieser Welt nicht mehr viel, was den Horizont noch erweitern könnte.

    Ich gebe zu, als ich zuerst den Thread durchlas, dachte ich als erstes an Pluto, Saturn, Neptun, das 8. und ev. 12. Haus etc. Aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann kann ich mir vorstellen, dass es verschiedene Arten zu sterben gibt, und verschiedene esoterische - sagen wir mal - Gründe, warum jemand seinen Körper verlässt und ins Jenseits übergeht. Beispielsweise kann er einen schweren Unfall erleiden, er kann durch Gewaltanwendung sterben, er kann (wie mein Grossvater) im hohen Altern und im Frieden sterben oder sich stark dagegen auflehnen.

    Vielleicht müssten wir uns gedanklich ein wenig von der Idee von "astrologischen Übeltätern" lösen, die mit der Vorstellung des Todes verbunden sind. Kann der Tod vielleicht auch freundlich sein, hoffnungsvoll?
     
  5. Ouranos

    Ouranos Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2007
    Beiträge:
    337
    Ort:
    Salzburg in Österreich
    Hallo,

    zuerst muss man sowieso das Radix und die Biographie eines Menschen aufschlüsseln, um zu erfahren, welche Inhalte aus dem Leben des Menschen mit welchen konkreten Entsprechungen in der Außenwelt verknüpft werden. Wir müssen also im ersten Schritt herausfinden, wie der Mensch tickt und wie er sein Radix erlebt und umsetzt. Allein aus dem Radix etwas herauslesen zu wollen ist ungefähr so sinnvoll, wie einem Partienen eine Diagnose zu machen allein aufgrund seiner Blutwerte, ohne ihn jedoch vor Augen zu haben und irgendetwas über seine Gewohnheiten zu wissen.

    Weiter muss man, so wie es Chanda bereits gesagt hat, das 8. Haus und die Sekundärprogressionen, - direktionen und Transite gemeinsam untersuchen. Das Solar an sich würde ich nur bei Bezug zu Haus 8 im Sinne des Todes untersuchen wollen, sprich, Sonne in Haus 8, aus Haus 8 oder im Aspekt mit de, 8. Haus verbunden.

    Auch sind Mars und Saturn nicht per se Übeltäter, nicht immer so schlimm zumindest. In der klassischen Astrologe müssen auch die Würden der Übeltäter miteinbezogen werden, um zu einem genauen Urteil zu kommen.

    Ohne Geburtszeit eine Prognose abzugeben ist ohnehin obsolet, denn wenn wir auf dieser Ebene arbeiten, können wir gleich die Sonnenstandshoroskope aus der Tageszeitung lesen :)

    LG Ouranos
     
  6. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.023
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    Vollste Zustimmung :thumbup:
    "Den" Tod gibts nicht, jeder Tod ist so individuell wie das jeweilige Leben und kein Todeshoroskop ähnelt dem anderen, genauso wenig wie ein Geburtsradix dem anderen ähnelt.
    Vielleicht müsste man hier eher fragen, warum interessiert mich mein Todesdatum oder das eines anderen Menschens (Angst? Neugier?) und was bringt es und macht es mit mir, wenn ich ein Datum genannt bekäme? -
    Todeshoroskope, wie auch alle anderen Horoskope metagnostisch anzuschauen bringt fast immer ein Ergebnis, wenn auch jeweils ganz unterschiedliche Parameter zu finden sind.

    lg
    Gabi
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    4.977
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo,

    Ich habe schon sehr oft die Erfahrung - auch bei älteren Menschen - gemacht, dass sogenannte Todesaspekte ebenso eine Art Treibstufe auslösen können und man so zu neuen Energien und Kräften kommt. Mit Pluto wird meistens das Stirb gesehen, weniger das Werde! Dabei kann Pluto wie der Phönix aus der Asche aufsteigen. Ohne Kenntnis des betreffenden Menschen wäre es fatal einen Todeszeitpunkt festzulegen, denn dies wäre deterministische und würde so etwas wie Ereigniszwang auslösen!

    Da kommt der Hausastrologe zum König, und dieser fragt: Wie lange habe ich noch zu leben?" Der Astrologe entgegnet: "Majestät, leider leben Sie nur noch ein halbes Jahr, sie sind schwer erkrankt!" Da frägt der König den Astrologen: "Wie lange habt Ihr noch zu leben?" Der Astrologe: "Ich bin kerngesund und lebe noch 35 Jahre!" Der König zog sein Schwert und hieb dem Astrologen den Kopf ab.....

    Alles liebe!

    Arnold
     
  8. Lyra13

    Lyra13 Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2011
    Beiträge:
    65
    Vielen Dank für eure Antworten. Finde ich alles sehr interessant. Der Jupiter Transit spielt schon eine Rolle. Er stand im Trigon zur rSonne, als es ihm immer schlechter ging.
    Die klare Diagnose hat aber erst der Saturn-Transit über der rSonne gebracht. In 2014 wird er mehrmals einen tNeptun im Trigon zur rSonne haben - vielleicht ist das dann ein "guter" Zeitkorridor für ihn um sich von seinem kranken Körper abzulösen und hinüber zu gehen?

    Was mich noch interessiert: Weiß jemand welchem Planeten/Sternzeichen die Bauchspeicheldrüse zugeordnet wird? Die Krankheit Krebs wird, so denke ich, Pluto/Skorpion zugeordnet, oder?!
     
  9. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.023
    Nach meinen Unterlagen wird die Bauchspeicheldrüse dem Zeichen Jungfrau zugeordnet.
    Und Krebs als Oberbegriff (Wachstum und Zellbildung) wird dem Schütze zugeordnet, was sich im Horoskop dann als Merkur/Jupiter Aspekt oder Auslösung zeigen könnte. Selbstverständlich heisst das nicht, dass jeder ME/JU einen Bauchspeicheldrüsenkrebs bekommt. Es ist eben nur eine von unzählbaren Verwirklichungsmöglichkeiten dieser Konstellation.

    lg
    Gabi
     
  10. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

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    Schleierwolke
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    Hallo!!

    Jemand den ich kenne liegt gerade im Sterben.
    mars und Saturn in Skorpion im Geburtsradix.
    Ein sehr alter Mensch, kann nicht loslassen.

    Vielleicht wenn der Jupiter über die Sonne geht und man ist krank, dass man dann leichter loslassen kann, also einen "schönen" Tod erlebt?

    Lg A.
     
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