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Welche Therapieform ist für mich geegnet?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von schwerelos, 20. Oktober 2012.

  1. schwerelos

    schwerelos Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2008
    Beiträge:
    26
    Ort:
    Wien
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    hallo ihr lieben,

    ich hoffe, ich bin hier richtig. wenn nicht, bitte verschieben.

    mein problem / meine frage kurz zusammengefasst:
    ich leide schon seit jahren an depressionen und panikattacken und mache seit 3 monaten meine erste, richtige psychotherapie. wie erwartet wurden die symptome seither schlimmer, da einfach sehr viel verdrängtes hochkommt und aufgearbetet werden muss. nun habe ich aber zusätzlich zu der permanenten angst seit einigen wochen das gefühl/die angst, dass mein kopf explodiert. ich verspüre einen richtigen druck im kopf, wobei ich mir nicht sicher bin, was zuerst da war: die vorstellung, dass mein kopf explodiert, oder der druck im kopf.
    ich bin nicht in der lage, mich zu entspannen (damit hab ich mir schon immer schwer getan, die ständige angst macht's unmöglich) und es fühlt sich so an, als wäre mein körper eine einzige blockade.
    ich glaube, dass es nötig ist, all diese aufgestaute und blockierte energie zu lösen, daher meine frage: welche therapieform eignet sich für diese probleme? bzw. könnt ihr mir speziell jemanden empfehlen (schön wäre jemand, bei dem ich nicht meinen ganzen monatslohn lassen muss ;))? ich tu mir bei der auswahl einer therapie/eines therapeuten sehr schwer, da es einen solchen überfluss an angeboten gibt..
    ich wohne übrigens in wien 16, etwas halbwegs in der nähe wäre sehr fein :)

    ich hoffe, dass ihr mir ein bisschen helfen könnt..

    danke schonmal :blume:
     
  2. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Trauma-Therapie

    Was auch hilft ist die Klopftherapie, z.b. eft.
    (www.eft-info.com)
    Das sind sog. heilende Sätze, die an bestimmten Stellen am Körper geklopft werden. Ich finde diese Methode auch als Selbsthilfe genial.

    Möglich ist auch die "körperzentrierte Herzensarbeit" nach Safi Nidiaye. Surfst du ein bisschen im Net, dann findest du auch bei youtube etwas von ihr.

    Gute Besserung wünsche ich dir, Pluto
     
  3. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Das ist überhaupt nicht natürlich. Wenn deine Therapie zu einer Verschlimmerung statt Verbesserung führt ist es mehr als angemessen diese Therapie mal zu hinterfragen.

    Weil aufdeckende Arbeit setzt eine gewisse Grundstabilität voraus und muss so dosiert werden daß der Klient nicht überfordert wird.

    Und zu aufdeckender Arbeit gehört natürlich auch ausreichend stabilisierenden, ressourcenorientierte Arbeit

    Ich würde DRINGEND mit dem Therapeuten über diese Probleme reden und wenn er nicht gewillt oder fähig ist sich darauf einzustellen was du leisten kannst und was du brauchst umgehend diese Therapie abbrechen und einen Wechsel des Therapeuten vornehmen. Wenn du traumatische Erlebnisse zu überwinden hast dann ist eine qualifizierte Traumatherapie (die stabilisierend Arbeitet und Aufdeckung nur so dosiert praktiziert wie der Klient dies verkraften kann) das was du benötigst.
     
  4. schwerelos

    schwerelos Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2008
    Beiträge:
    26
    Ort:
    Wien
    @pluto
    dankesehr, eft klingt sehr interessant! werde mich gleich mal umsehen, wo das angeboten wird.

    @garfield
    naja, ich glaub, das kann man so pauschal nicht sagen. ich hab mein ganzes leben lang probleme/ängste mit mir rumgeschleppt und viele probleme oder negative umstände einfach verdrängt oder ignoriert, um's irgendwie auszuhalten. jetzt werde ich plötzlich damit konfrontiert, weil ich die dinge in einem anderen licht sehe, da erscheint es mir schon natürlich, dass ich das nicht so einfach wegstecken kann. aber ich weiß deinen rat zu schätzen, danke :)
     
  5. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
    Es ist der Job des Therapeuten dafür zu sorgen daß nur so viel Konfrontation stattfindet wie der Klient auch verkraften kann.

    Und es ist der Job des Therapeuten erst dafür zu sorgen daß der Klient auch die Werkzeuge an der Hand hat mit schwierigen Emotionen umzugehen. Daß nicht nur unangenehme Dinge hochgeholt werden sondern auch die positiven Anteile gestärkt werden.


    Und nein, hochholen von schmerzhaften ollen Kamellen alleine, ohne daß du mit dem Material dann auch umgehen kannst ist nichts was einen therapeutischen Wert hätte. Alleine die Tatsache daß es dir mit der Therapie schlechter geht (also nicht nur mal ein paar Stunden oder Tage nach einer speziell belastenden Stunde wo dann noch was arbeitet sondern grundlegend) zeigt daß die Therapie nicht tut was sie tun sollte, nämlich heilen, persönliches Wachstum unterstützen.



    Also sprich in der nächsten Stunde an daß du überfordert ist.

    Es ist NICHT heilsam einfach alles auszuhalten was mir dir angestellt wird. Das ist keine Selbstfürsorge.
    Selbst mein Zahnarzt fragt mich häufiger mal nach ob es geht, ob es zu sehr schmerzt und nimmt darauf Rücksicht. Das ist auch das mindeste was ein Therapeut tun sollte.
     
  6. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.138
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    ich denke mal, dass deine einstellung sehr gut und richtig ist.:)

    kannst du dem therapeuten erst mal vertrauen?
    drei monate sind doch nichts...

    mir hat eine therapie sehr geholfen, die mir jahrelang immer wieder die hölle bereitet hat.
    allerdings nicht unbedingt in der von dir geschilderten form.

    was sagt denn dein therapeut zu den körperlichen symptomen?

    dass es einem psychisch dreckig geht, wenn man sich realitäten anschauen muss, die man vorher nicht sehe wollte, ist doch völlig normal.

    danach geht es aber dann sehr viel besser.
     
  7. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795

    Naja, dafür gibt es keine Garantie. Das nur hochholen ohne es dann auch sinnvoll zu prozessieren bringt das erst mal garnichts ausser mehr Leid.

    Und wenn es einen völlig überfordert ist die Chance daß man das kann doch eher gering.

    Ein Aspirin ist hilfreich bei Schmerzen, wenn man hirnlos gleich mal 10 davon schluckt nach dem Motto viel muss ja viel helfen schadet man nur dem Magen. Es ist immer eine Frage der Dosis was nutzt und was schadet.
     
  8. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.138
    dein kommentar zu meinem beitrag ist belanglos, da du offensichtlich daraus nur einen satz gelesen hast.

    eine weitere diskussion auf dieser basis erübrigt sich für mich.
     
  9. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    ich arbeite als Energethikerin im 5. Bezirk und teste meine Klienten nach der passenden Lösung aus. Ich habe ein Netzwerk zum Weitervermitteln.

    :)
     
  10. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.795
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    Sorry, aber diese PAUSCHALE Aussage



    besagt daß wenn man sich Realitäten die man vorher nicht sehen wollte nur anschauen muss, es einem davon dann dreckig geht und danach geht es einem quasi automatisch besser.

    Das ist so wie wenn ich in München in den ICE nach Berlin steige bin ich 5 Stunden später automatisch ohne noch irgendwas weiter beachten zu müssen in Berlin. So läuft das bei derlei Prozessen aber nicht. Eine Exposition bei schlimmen Erlebnissen muss dosiert passieren, es müssen vorher Bewältigungsstrategien erarbeitet werden. Wenn sie den Patienten in der intensität überfordert, wenn es nicht adäquat aufgefangen wird vom Therapeuten kann es mehr Schaden als Nutzen anrichten.



    Eine weitere Diskussion auf der Basis deiner platten Pauschalaussagen erübrigt sich für mich.
     
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