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Welche Organisationen helfen alten Menschen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Anamu, 8. Juni 2006.

  1. Anamu

    Anamu Guest

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    Hallo zusammen,

    seit einigen Tagen habe ich Kontakt zu einer alten Dame, die m.M. nach dringend Hilfe benötigt.

    Sie wird zwar täglich von einem ambulanten Pflegedienst besucht (Blutdruckmessung, 2x wöchentl. Fußbad und 1x Baden), aber ich glaube das reicht nicht und es tut mir weh das mitansehen zu müssen. Sie ist eine Frau mit sehr viel Würde und vielleicht wird sie auch Hilfe nicht so ohne weiteres annehmen wollen, aber ein Versuch ist es doch wert...
    Sie kann sich nur noch sehr wenig (Parkinson) bewegen, ist aber geistig sehr fit.

    Heute war ich dabei, wie sie ihrem Hund aus Versehen eine entzündungshemmende Salbe für seinen Kiefer in die Augen schmierte. Sie weinte, machte sich grosse Vorwürfe, sagte, sie habe so Angst vor dem Tod. Ihre Brille ist so alt, dass sie mit ihr nicht mehr sehen kann, aber sie kommt gar nicht mehr die Treppen des Hauses runter um mit jemandem zum Augenarzt zu gehen.

    Vom Pflegedienst sagte man mir sie wolle keine weitere Hilfe annehmen, man hätte es schon versucht.

    Sie hat zwei Wohnungen im gleichen Haus (eine Wohnung gehört den verstorbenen Eltern) und sie zahlt für beide Miete. Sie fragte mich, ob ich ihr nicht helfen könnte, die eine Wohnung abzumelden und aufzulösen sowie ihr Auto zu verkaufen usw. , aber ich habe abgelehnt. Ich weiss ja auch noch nicht wirklich, wie konstant sie sich an alles Gesprochene erinnert.

    Wie kann man ihr helfen? Sie macht sich Sorgen um alles und das belastet sie.

    Könnt ihr mir irgendwelche Anlaufstellen nennen, die sich um solche "Fälle" kümmern?

    Ich dachte mir, einfach mal mit ihr darüber zu reden (nachdem ich informiert bin, was möglich ist) und selbst, wenn sie dann immer noch nicht möchte, könnte ich ihr Telefonnummern hinterlassen, die sie anrufen kann, wenn ihr mal danach ist...

    anamu
     
  2. Pelisa

    Pelisa Guest

    Wo wohnt denn die alte Dame? Zumindest das Land wäre hilfreich. ;)
     
  3. Anamu

    Anamu Guest

    Hallo Pelisa,

    Deutschland, NRW.

    Und wichtig wäre mir noch, dass dadurch keine Maschinerie in Gang kommt, die zu einer Heimeinweisung o.ä. führt. Eine Trennung von Ihrem Hund wäre für sie sicher nicht tragbar.

    Gruß
    anamu
     
  4. Pelisa

    Pelisa Guest

    Hallo,

    für Deutschland kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Sollte sich nicht noch jemand melden, in diesem Thread wurden einige Links zusammen getragen:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=577069#post577069

    Bist du sicher, dass die alte Dame überhaupt Hilfe will? Du beschreibst außerdem einige Anzeichen für beginnende Verwirrung, bist dir offensichtlich auch nicht sicher, ob sie sich noch an Vereinbarungen halten bzw. erinnern kann.

    Liebe Grüße,
    Pelisa
     
  5. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Ich glaube sie bräuchte auch im sozialem Bereich irgendwie Hilfe.

    Ich schätz mal sie hat so keine Leute mehr um sich rum die sich kümmern und für sie da sind.
    Wenn ich auf Dauer allein wär und alles wäre trostlos, kämen mir auch irgendwann solche negativen Gedanken, wie die an den tod...

    Leider kann ich dir auch nicht weiterhelfen, bin aus Ö. aber vielleicht melden sich ja noch welche, die was wissen...

    :( :(
     
  6. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
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    ich glaube nicht, daß es da irgendwelche Hilfen bei uns gibt, da kommt ja dann immer die Heimeinweisung usw.

    Man muß sich da am besten selbst helfen, bevor es so weit ist. Es gibt z.B. Häuser, wo nur alte Menschen von 60 bis ..... wohnen, die jüngeren kümmern sich um die älteren, bis zum Tod . Es ist immer jemand da. Sie zahlen lediglich Miete, nicht solche teuren Heimkosten. Aber ob es viele solcher Häuser gibt? Ich habe lediglich mal einen Bericht darüber gelesen.

    Eine Möglichkeit wäre vielleicht, die andere Wohnung an eine ältere, rüstige Person zu vermieten, die vielleicht gegen eine gewisse Entlohnung bereit wäre, sich um die alte Dame und den Hund zu kümmern. Oft sind auch Frauen aus dem Osten bereit, so etwas zu tun (meine Tante, die mit einem Ungarn verheiratet war, bei der ist eine Ungarin, die pflegt und bemuttert sie ganz liebevoll). Auf jeden Fall ist da Eigeninitiative gefragt.

    Liebe Grüsse

    Morgenwind
     
  7. resi

    resi Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2006
    Beiträge:
    68
    Ort:
    Oberbayern
    Hi,

    wenn man den Pflegedienst beauftragt, wird vorher eine Anamese geschrieben, und danach werden die Patienten gepflegt, Grundpflege, Behandlungspflege, die Pfledediesnte dürfen allerdings nur das machen, was auch bezahlt wird, hört sich schlimm an, ist aber so, man darf nur Tätigkeiten machen, die auch bezahlt werden. Wenn jetzt zusätzlich Sachen gemacht werden sollen, muss der Pflegedienst darüber informiert werden, und dann muss geschaut werden, ob dies dann mit zu den Pflegemaßnahemn genommen wird, das wird mit dem Betreuer ausgemacht....

    Ich persönlcih finde die beste Lösung für alte Menschen eine Tagespflege.Da werden die Pat. tagsüber abgeholt, dort wird dann auch eine Behandlungspflege und Grundpflege durchgeführt, ausserdem haben sie Beschätigungstherapie, und haben Sozialkontakte, man kann es vergleichen wie einen "Kindergarten" für Senioren, natürlcih nicht im übertragenen Sinn, eigentlich nur, dass die Pat. tagsüber betreut werden, und abends wider nach hauses fahren.

    Ich selber bin Altenpflegerin, und kämpfe grad dafür, dass ich die Ausbildung zur Pflegedienstleiterin machen darf, mein Fernziel ist es, meine eigene Tagespflege zu führen, und dies ist nur möglcih, wenn ich den PDL habe

    Liebe Grüsse Resi
     
  8. resi

    resi Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2006
    Beiträge:
    68
    Ort:
    Oberbayern
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    Ach ja, wenn der Rigor momentan sehr schlimm geworden ist, sollte der Neurologe eingeschaltet werden, um evtl. eine neue Medikation zu bekommen. Wahrscheinlich wird sie madopar bekommen, und oder L-Dopa oder so was.

    Was vielleicht auch noch ein Tipp wäre, damit sie sich leichter beim Essen tut, ein Besteck, das abgewinkelt ist, weisst was ich meine, so Besteck wie es für Kinder gibt.

    Der Tremor wird zudem besser wenn sie den kreislauf schließt indem sie die Hände faltet.

    L.G.Resi
     
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