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Welche Atemtechniken praktiziert ihr regelmäßig? Welche Erfahrungen habt ihr damit?

Dieses Thema im Forum "Atmung" wurde erstellt von Stevoo, 8. März 2017.

  1. Stevoo

    Stevoo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2017
    Beiträge:
    10
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    Hey,

    Welche Atemtechniken praktiziert ihr und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Was hat sich verändert? Wie wirkt die Atemübung nach längerer Anwendung auf euch?


    Ich habe spannende Erfahrungen zum Beispiel mit dem Atemmuster 9-27-18 gemacht. 9 Sekunden gleichmäßig durch die Nase einatmen, dann etwa 27 Sekunden halten und dann bis zu 18 Sekunden möglichst langsam und wieder gleichmäßig aus dem Mund ausatmen. Dieses dahinter stehende Schema, 1-3-2 kann dabei an das eigene Lungenvolumen angepasst werden und mit der Zeit variieren.

    Nach der Übung, etwa 10 mal mache ich das, fühle ich mich irgendwie von innen gereinigt und ein ganz Stück fitter als vorher. Auch bin ich dann klarer und mehr im Moment. Insgesamt bilde ich mir auch ein, dadurch irgendwie im Alltag klarer im denken zu werde.

    Ich glaube es gibt auch eine ähnliche Übungen im Yoga, ich habe sie als Lymphatmung kennengelernt. Sie soll angeblich unser Lymphsystem reinigen, ich weiß aber nicht wie bewiesen das ist, da mir die Wirkung bisher gereicht hat ;)
     
  2. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    4.747
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Wir westliche Menschen sind flache Brustatmer, wir atmen zumeist nur in die Brust hinein. Yoga-Atmung ist Atmung in Bauch, Brust und Kopf, das ist ganzheitliches Atmen. Wenn dann noch das Bewusstsein mit einbezogen wird, machen wir den Ätherleib bewusst und dieser wird zum Lichtkörper umgestaltet. Dann wird das Atmen zur Lichtatmung.

    Mit der Lichtatmung kann auch jede unserer Körperzellen mitatmen und jede Zelle wird dann ebenfalls bewusst und jede Zelle bleibt gesund und glücklich. Als Lichtgebet praktiziert richten wir unser Bewusstsein auf den Himmel in uns und es werden Glückshormone ausgeschüttet, die unser ganzes Leben umgestalten können.

    Mehr über diese Atmung in Pranasophie - Lichtatmung

    Alles Liebe
    Hans Joachim
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2017
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  3. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

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    Voralpen, Aut
    800px-DichCanKinh-Yi_Jin_Jing.jpg

    Dies sind die 12 Übungen des Yi Jin Jing; die Übungen dienen der Transformation der Faszien.

    Der Hauptzweck des Yi Jin Jing ist es, schlaffe und schwache Sehnen und Bänder in starke und stabile zu verwandeln. Die Bewegungen des Yi Jin Jing sind zugleich energisch und sanft. Ihre Ausführung erfordert eine Einheit von Willens- und Muskelkraft, d. h. den Einsatz des Willens für die Ausübung der Muskelstärkung. Beides wird durch die Atmung koordiniert.

    Bessere Muskeln und Sehnen bedeutet bessere Gesundheit und Form, mehr Widerstandskraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Dies wird durch folgende Effekte erreicht:

    • Haltungen beeinflussen die Statik und Nervenstruktur des Körpers
    • Dehnen von Muskeln und Sehnen beeinflusst Organe, Gelenke, Meridiane und Qi
    • Torsion beeinflusst den Stoffwechsel und die Produktion von Jing
    • Atmung erzeugt mehr und höherwertiges Qi
    • Aktives Arbeiten gibt Körper und Geist (Gehirn, Nervensystem und Seele) Balance und Kraft zurück.

    Nach der traditionellen Überlieferung entwickelt sich der Übende wie folgt:

    • Das erste Jahr des Trainierens gibt die physische und mentale Vitalität zurück.
    • Im zweiten Jahr verbessert sich die Blutzikulation und fördert die Meridianen.
    • Das dritte Jahr erlaubt die Flexibilisierung der Muskeln und fördert die (inneren) Organe.
    • Das vierte Jahr verbessert die Meridiane und fördert die Eingeweide.
    • Das fünfte Jahr wäscht die Seele und fördert das Gehirn.
    Die fünf Regeln des Yi Jin Jing sind:

    Ruhe
    Wie stilles Wasser im See den Mond reflektiert, erlaubt ein ruhiger Geist Energie anzunehmen.
    Langsamkeit
    Um Muskeln intensiv zu nutzen und zu dehnen, um maximale Dehnung zu erreichen, Qi und Xue zu bewegen, sind langsame Bewegungen erforderlich.
    Dehnung
    Jede Bewegung muss bis zum Ende ausgeführt werden.
    Verharren
    Wirksamkeit kommt durch Halten der Spannung für längere Zeit.
    Beweglichkeit
    Rumpf und Glieder müssen gedehnt werden, so dass Blut und Energie zirkulieren können.

    Selbst befinde ich mich im ersten Jahr der Yi Jin Ching Praxis.

    Was ich sofort und schlagartig physisch wahrgenommen habe, war daß sich in relativ kurzer Zeit meine Dehnung und Flexibilität dramatisch verbessert hat. Der Chifluss im gesamten Körper kehrt in einen natürlichen Ursprung zurück, der an manchen Tagen sehr stark ist, die Gefäße offen, starkes Schwitzen, große Hitzeentwicklung.

    Ich mache die Übungen gut eine Stunde lang, vor dem Chuan Fa Training. Da bin ich dann so richtig voll da, geladen, klarer Geist und das selbst dann, wenn ich zuvor noch vollkommen schlapp war.
    Eigentlich bin ich ja sehr faul, was Übungen angeht. Wär die Wirkung nicht so einschlagend, daß Körper und Geist schreien würde: "Du brauchst das!"...ganz ehrlich...dann würd ichs sein lassen xD

    So aber steh ich in der Pflicht, der Seele etwas Gutes zu tun und die ist von Körper und Geist nicht getrennt...ois 1 :)

    LG Tiger
     
  4. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

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    3. April 2015
    Beiträge:
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    Ort:
    Drachenlandewiese
    Im 3. Jahr, angefangen am 10.01.2015 :)
    Es ist die Langsamkeit, die mich überzeugt hat.
     
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  5. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Mich hat zu anfangs überzeugt, daß ich nach dem Chi Kung genauso viel schwitze, wie nach dem Kung Fu Training xD
    (Und das, obwohl alles so langsam vor sich geht...)

    Praktizierst du privat?^^
     
  6. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

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    3. April 2015
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    Ich dachte, ich könne die Übungen eben so machen, wie ich es vermag. Dass es immer präziser gehen würde, daran habe ich nicht geglaubt.
    Ja, mein HP hat mir ein Video

    empfohlen - und da wir einen internetfähigen TV haben, kann ich das parallel machen. In die Atmung kommt man relativ schnell rein, meine ich.
    Es stimmt übrigens, dass die Muskeln flexibler werden. :)
     
  7. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Voralpen, Aut
    So, ich hab jetzt ein bisschen mehr Zeit, aber die Antwort fällt dennoch knapp aus.

    Diesen Videolink kannte ich schon. Die gezeigten Übungen sind nicht ganz falsch aber leider auch nicht ganz richtig durchgeführt. Der Herr Egger mag ja vom Shaolin-Abt lizensierter Chi-Gong Trainer sein (solche Lizenzen zur Weitergabe in Eigenverantwortung sind nach Seminar-Absolvierung käuflich erwerblich)...

    Lerne die Übungen von einem voll ordinierten Shaolinmönch/meister und erfahre den Unterschied :)

    Klar werden die Übungen auch so etwas bringen, vor allem gerade dann, wenn sie regelmässig durchgeführt werden.

    Bei Shaolin wird jedoch eine aussergewöhnliche Liebe zum Detail (Präzision) gelegt - hier wird jeder vom Meister hie und da korrigiert.

    Wichtige Details wie zb. gelegentliches Luft anhalten vor dem ausatmen, leichtes in die Knie gehen beim ausatmen, milimetergenaue Körperhaltung/ Stellung der Finger etc. kann man mit so einem Video nicht wirklich lernen.

    Dazu kommt noch, daß es Vorbereitungsübungen gibt, also ein Aufwärmen vor dem ChiKung, das aber auch ein Teil dessen ist. Gesamt kommt man mit Vorbereitung und den Übungen auf eine Stunde.

    Ein Meister, der hier korrigiert ist sehr ratsam.

    Es gibt weltweit Shaolintempel-Ableger, bei denen man direkt von den Mönchen lernen kann...Probetraining ist kostenlos. Du wohnst ja in der Mitte xD...wenn du mir zuflüsterst, wo das sein soll, kann ich dir bei Interesse evtl. weiterhelfen, einen offiziellen Shaolintempel zu finden.

    LG Tiger
     
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  8. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

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    Das ist mir aufgefallen, dass man das nicht genau erkennen kann, vor allem natürlich das Luftanhalten, aber auch das in die Knie gehen, da muss man sich das Video schon etliche Male ganz genau anschauen, und zwar ohne, dass man die Übungen mitmacht... ich find das Video aber trotzdem toll.... und ihn auch:)
     
  9. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
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    Wald und Wiese
    Da gibt's noch ein Video auf You Tube, und zwar ist das vom Großmeister Shi Yanliang (ShaolinKultur), da kann man seine Bewegungen besser sehen und es wird bei jeder Bewegung geschrieben, ob man ein- oder ausatmen muss, da tu ich mir persönlich leichter, wobei im Laufe des Übens irgendwie die Atmung ohnehin richtig wird, also bei mir halt...
     
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  10. Mrs. Jones

    Mrs. Jones Sehr aktives Mitglied

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    So war es auch bei mir, habe halt im Vorfeld auch mit Yoga ein klein wenig Erfahrung. Darüber lernt man seinen Körper schon ganz gut kennen (wo funktioniert Einatmung und wo Ausatmung auf jeden Fall).
    Mir ist bewusst, dass meine Bewegungsabläufe alles andere als perfekt sind. Lange konnte ich die letzten beiden Übungen bspw. gar nicht, nun mehr die letzte ein wenig, bis auf Einschränkungen. Mir kommt es nicht allein darauf an. Ich sagte es bereits, die Langsamkeit macht`s. Die Bewusstwerdung, überhaupt aktiv für sich etwas zu tun - selbst, wenn man so absolut eingeschränkt war / ist wie ich - rückt mitunter und bei manchen Menschen doch in den Vordergrund.
    Aber hey, so sind "wir" Deutschen... immer alles brav bis zur Perfektion und bloß nichts Eigenes dazu tun *g.
     
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