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Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von martyka, 25. August 2015.

  1. martyka

    martyka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2006
    Beiträge:
    825
    Ort:
    angekommen im leben
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    hallo,

    ich habe mir heute einige fragen zum flüchtlingsstrom nach europa, der ja zurzeit nicht abzureissen scheint gestellt..

    wie kann man die hier bleibenden flüchtlinge richtig integrieren?
    wo/wie bekommen die flüchtlinge einen job, um ihren lebensunterhalt selbst zu bestreiten?
    wirft auch gleich die frage bzgl. wohnen auf..
    wie wichtig ist es ihnen die gepflogenheiten des gastgeberlandes näher zu bringen, und sie auf westliche werte, gebote, verbote aufmerksam zu machen ohne ihre eigene identität zu untergraben?
    wer übernimmt diese *schulung*? wer prüft sie ab?
    wen werden die überwiegend jungen, männlichen flüchtlinge ehelichen?
    wird man dafür eigens frauen aus ihren eigenen ländern *nachholen*?

    ist europa diesem ansturm wirklich gewachsen?

    bitte um sachliche ideen, eigene meinung, diskussion usw.
     
  2. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2015
    Beiträge:
    3.899
    Ort:
    Oberbayern
    1. Indem man diese endlich arbeiten lässt und es als normal empfindet, das der Nachbar eine andereHautfarbe hat.
    2. Vom Staat, von der freien Wirtschaft.
    3. In Häusern, Mietwohnungen?
    4. Wie wichtig? Seeeeeeehr wichtig.
    5. Der Staat bzw. die Länder.
    6. Grins, was ist daran so wichtig?
    7. Frag die jungen Männer.
     
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  3. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    4.600
    Ort:
    Wien
    Ein sehr berechtigter Fragenkomplex.

    Das ist problematisch. Integriert können sie nur von ihrer Umgebung werden. Die Frage stellt sich allerdings, ob und wie weit es wirklich Sinn macht, Flüchtlinge zu integrieren die morgen schon wieder heim gehen können.

    Da gibt es nur geringe Chancen. Zum Einen scheitert es an der Bildung, zum Anderen an der Einhaltung der bei uns üblichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Dadurch ist selbständige Arbeit praktisch nicht möglich. Unselbständige Arbeit ist wegen der fehlenden Sprachkenntnisse und des technologischen Wissens nur als Hilfsarbeiter oder in geringwertigen Jobs möglich. Dadurch bleiben sehr viele Flüchtlinge Almosenempfänger oder werden in die Illegalität abgedrängt.

    Die ist grundsätzlich nicht anders, als bei jedem anderen Menschen der hier lebt.

    Sie sind hier Gäste ... und entsprechend haben sie sich auch zu verhalten. Natürlich wäre es sinnvoll, ihnen unser Rechtssystem näher zu bringen. Wobei sich das grundsätzlich nicht so sehr von dem in ihren Heimatländern unterscheidet. Das Problem bei Flüchtlingen ist eher, dass das Recht in ihren Heimatländern kaum exekutiert wird bzw. käuflich ist. Und mit dieser Einstellung sind natürlich in Mitteleuropa Fallen vorprogrammiert.

    So wie jeder andere Mensch auch ... indem er sie sich selber organisiert. Warum sollte der Staat für eine Ausbildung von Menschen aufkommen, die morgen vielleicht nicht mehr da sind, weil sich die Verhältnisse in ihrem Heimatland wieder stabilisiert haben?
    Ersatzweise wäre z.B. eine Bezahlung über gemeinnützige Tätigkeiten, z.B. in den Gastgebergemeinden möglich.

    Es ist sowieso eine Familienzusammenführung vorgesehen, d.h. jeder Flüchtling der hier aufgenommen wird zieht auch noch einen Rattenschwanz an Familie hinter sich nach. Wie auch bei den Türken und Jugoslawen werden sich aber auch hier bei uns Mädels finden, die auf Südländer stehen ;).

    Ein klares Nein. Nicht in dieser Konstellation, mit einer handlungsunfähigen EU, und mit Staaten die - entgegen dem internationalen Recht - keine Flüchtlinge aufnehmen.
    Es wird davon abhängen, wann die EU munter wird, und wie lange die IS Erfolg hat, wie lange es in Europa gut geht. Tatsache ist aber, dass irgendwann die Schotten dicht gemacht werden müssen, wenn die IS nicht gestoppt werden kann. Bzw. dann wahrscheinlich die IS sowieso auch zu einer Gefahr für Europa werden wird.
    Zusätzlich dazu wird der Widerstand gegenüber Flüchtlingen (bzw. Wirtschaftsflüchtlingen) bei uns immer größer. Und das wird sicher in Zukunft auch ein politisches Problem werden, das leicht an die Grenzen der Demokratie (so weit wir überhaupt eine haben) heranführen kann bzw. jetzt schon heranführt.
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Vorausbedingung ist, dass beide Seiten Integration wollen. Wenn Flüchtlinge irgendwann wieder nach hause fahren ist Integration nicht nötig. Wichtig ist als erstes die deutsche Sprache lernen und zwar nicht nur für die Kinder, die in die Schule gehen müssen, sondern für die Eltern und hier vor allem auch für die Frauen, die sonst oft nur zu Hause sitzen und keinen Austausch haben.
    Als zweites ist es wichtig, dass keine Ghettos entstehen, sie müssen über die ganze Stadt verteilt werden.
    Und drittens muss die Möglichkeit des eigenen Einkommens gegeben sein. Türkischstämmige haben sich damals selbständig gemacht mit Lebensmittelläden und Export-Import-Geschäften. Und man muss halt die Fähigkeiten dieser Menschen kennenlernen. Hatten sie mit Tieren zu tun, haben sie Landwirtschaft (z.B. Rebenanbau) betrieben etc.

    Ich kann mich erinnern, dass in unserer Gegend in den neunziger Jahren sehr viele Bosnier und Kroaten hier landeten - viele sind inzwischen zurück, aber viele sind auch inzwischen integriert.

    LGInti
     
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  5. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2011
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    14.608
    Ort:
    Ein erster positiver Schritt Richtung Integration wurde in Wien gestartet:

    AMS startet Kurse für Flüchtlinge

    Viele Flüchtlinge haben gute berufliche Qualifikationen, finden aber schwer einen Job. Das Arbeitsmarktservice (AMS) Wien unterstützt nun Flüchtlinge, die auf dem Arbeitsmarkt gefragte Fähigkeiten haben, mit Deutschkursen und Zusatzschulungen.

    http://wien.orf.at/news/stories/2728108/

    Ich finde auch, dass die Grundvoraussetzung einmal das Erlernen der Sprache ist, daraus ergibt sich dann bei entsprechender Ausbildung die Vermittlung am Arbeitsmarkt, wodurch die Menschen befähigt werden, ein eigenständiges Leben zu führen.
     
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  6. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    5.264
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    Kassel, Berlin
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    vergeßt bei euren Überlegungen nicht die absurd großen Zahlen der Menschen, die quasi von heut auf morgen herkommen.
    für ein paar Einzelfälle läßt sich immer eine gute Lösung finden. bei den gegebenen Ausmaßen aber ist das schon was anderes.
     
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  7. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

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    Kärnten
     
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  8. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Kärnten
    hallo,

    ich habe mir heute einige fragen zum flüchtlingsstrom nach europa, der ja zurzeit nicht abzureissen scheint gestellt..

    wie kann man die hier bleibenden flüchtlinge richtig integrieren?


    Eben erst wenn nach den Auffangslagern und nach Registrierung klar feststeht, dass sie hier bleiben möchten ect.; und dann die Möglichkeit erhalten Sprachkurse zu besuchen, sodass sie sich dann auch sich bewerben können.

    wo/wie bekommen die flüchtlinge einen job, um ihren lebensunterhalt selbst zu bestreiten?

    Vermutlich werden nicht alle die gleichen Qualifikationen haben, dennoch mithilfe Aufschulungen oder sonstigen Schulungen oder diejenigen die eh schon ne höhere Qualifikation haben mit den nötigen Aufschulungen in deren Bereichen, werden sehr wohl so einige einen Job erhalten und auch diejenigen die weniger qualifiziert sind, werden halt in Jobs, die ja viele von uns auch tagtäglich machen, sei es Gartendienst, Mülldienst, Straßenkehrdienst, Lagerarbeiten, Verkauf, also verschiedenste Dienstleistungen ect.; einen Job erhalten,..warum nicht ?

    wirft auch gleich die frage bzgl. wohnen auf..

    Nach Schulungen, Sprache, Arbeit, wird sich doch auch das Wohnungsproblem lösen lassen, wichtig wäre, dass keine Ghettos entstehen, ( wie ja leider schon passiert ) sondern eine gute Verteilung stattfindet, dann ist die Integration noch nie ein Problem gewesen. ( Dies scheitert zumeist bisher an der Politik )

    wie wichtig ist es ihnen die gepflogenheiten des gastgeberlandes näher zu bringen, und sie auf westliche werte, gebote, verbote aufmerksam zu machen ohne ihre eigene identität zu untergraben?


    Soweit ich es weiß, wird dies ja eh schon gemacht. Wer jetzt genau dafür zuständig ist, müsste ich erst nach recherchieren. Aber es wird sicherlich mehr an Personal diesbezüglich -und in ALLEM- gebraucht werden. Diejenigen die bereits bei uns integriert sind, hier arbeiten, wohnen, haben sich ja auch unseren Gepflogenheiten angepasst ( sei es Gebote/Verbote, Gesetze,..) und können sehr wohl in ihren ureigensten Bereich nach wie vor ihre Identität leben, sei es Glauben ect.;

    wen werden die überwiegend jungen, männlichen flüchtlinge ehelichen?
    wird man dafür eigens frauen aus ihren eigenen ländern *nachholen*?


    In Österreich sind wir seit eh und je ein Mischvolk. Einige haben sicherlich ihre Frauen und wenn möglich werden sie sie nachholen ( samt Kindern) und einige werden eventuell auch hier eine Frau oder ebenso einen Mann finden. Ist nix aussergewöhnliches im Heute. ( Aber war ja auch früher schon so )


    ist europa diesem ansturm wirklich gewachsen?

    Auch wenn es im Moment nicht danach aussieht, doch, aber sehr gefragt wäre endlich ein gemeinschaftliches Handeln der Eu/Politiker !!!
    Nicht alle werden bleiben, einige weiter ziehen und einige , wenn es wieder möglich erscheint, nach Hause gehen.

    GLG Asaliah :)

    Tschuldige , kapier des zitieren net,....:(
     
  9. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1. Da bist Du nicht alleine.
    2. Gute Frage.
    3. Fragen sich viele.
    4. Wohnen? Bauen, bauen, bauen, und wenn es Lehmhütten sind.
    5. Sehr wichtig, warum?
    6. Frag die Jungen selber.
    7. Selber überprüfen. Ist das wichtig?
    8. Kommt noch auf.
     
  10. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

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    Kärnten
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    Eben erst wenn nach den Auffangslagern und nach Registrierung klar feststeht, dass sie hier bleiben möchten ect.; und dann die Möglichkeit erhalten Sprachkurse zu besuchen, sodass sie sich dann auch sich bewerben können.


    Vermutlich werden nicht alle die gleichen Qualifikationen haben, dennoch mithilfe Aufschulungen oder sonstigen Schulungen oder diejenigen die eh schon ne höhere Qualifikation haben mit den nötigen Aufschulungen in deren Bereichen, werden sehr wohl so einige einen Job erhalten und auch diejenigen die weniger qualifiziert sind, werden halt in Jobs, die ja viele von uns auch tagtäglich machen, sei es Gartendienst, Mülldienst, Straßenkehrdienst, Lagerarbeiten, Verkauf, also verschiedenste Dienstleistungen ect.; einen Job erhalten,..warum nicht ?

    Nach Schulungen, Sprache, Arbeit, wird sich doch auch das Wohnungsproblem lösen lassen, wichtig wäre, dass keine Ghettos entstehen, ( wie ja leider schon passiert ) sondern eine gute Verteilung stattfindet, dann ist die Integration noch nie ein Problem gewesen. ( Dies scheitert zumeist bisher an der Politik )
    Soweit ich es weiß, wird dies ja eh schon gemacht. Wer jetzt genau dafür zuständig ist, müsste ich erst nach recherchieren. Aber es wird sicherlich mehr an Personal diesbezüglich -und in ALLEM- gebraucht werden. Diejenigen die bereits bei uns integriert sind, hier arbeiten, wohnen, haben sich ja auch unseren Gepflogenheiten angepasst ( sei es Gebote/Verbote, Gesetze,..) und können sehr wohl in ihren ureigensten Bereich nach wie vor ihre Identität leben, sei es Glauben ect.;

    In Österreich sind wir seit eh und je ein Mischvolk. Einige haben sicherlich ihre Frauen und wenn möglich werden sie sie nachholen ( samt Kindern) und einige werden eventuell auch hier eine Frau oder ebenso einen Mann finden. Ist nix aussergewöhnliches im Heute. ( Aber war ja auch früher schon so )


    Auch wenn es im Moment nicht danach aussieht, doch, aber sehr gefragt wäre endlich ein gemeinschaftliches Handeln der Eu/Politiker !!!
    Nicht alle werden bleiben, einige weiter ziehen und einige , wenn es wieder möglich erscheint, nach Hause gehen.

    GLG Asaliah :)

    Danke an Villimey, die mir das zitieren erklärt hat (Boah, des artet jo in Arbeit aus "ggg" ) und ich es nun nochmals versucht habe, sorry, für doppeltes Posting , konnte es aber nimmer ausbessern.
    Ich hoffe, es ist jetzt leserlich.
     
    Loop und Villimey gefällt das.
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