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Weihnachten, das Fest der Liebe und Vergebung...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Moondance, 24. Dezember 2015.

  1. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.246
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    Ihr Lieben,
    wie wichtig ist eurer Meinung nach Vergebung, gerade in der Weihnachtszeit, dem Fest der Liebe.?

    Irgendwo las ich mal eine kleine Geschichte eines Männchens, das ging so:

    Da geht ein Strichmännchen vergnügt daher und pfeift sich ein Liedchen.
    Locker beschwingt genießt es sein Leben.

    Hinter ihm kommt eine gebeugte Gestalt die schwer unter der Last trägt die sie schleppt ein dicker Balken mit der Aufschrift „Schuld".

    Sie trägt dem ersten Männchen die Schuld nach, die es verbrochen hat... in der Hoffnung er würde sie auf sich nehmen. .....w
    as natürlich nicht geschieht.

    Das zweite Männchen trägt zusätzlich zu dem erlittenen Unrecht auch noch die Schuld des anderen herum.


    ...was Jesus zur Vergebung sagte wissen wahrscheinlich die meisten, ich zitiere trotzdem nur eine Stelle:

    Mt.18,22
    Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?
    22 Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.

    Anderen vergeben, oder erst sich selbst vergeben, dass man anderen nicht vergeben hat oder gar nicht möchte, jeder geht damit anders um, was denkst Du dazu, wie wichtig findest du Vergebung, wenn überhaupt.?




     
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  2. puenktchen

    puenktchen Guest

    es kommt darauf an, um was es geht.
    Wenn der Bruder einem die Gummibärchen wegnimmt und sie dem Bruder aufißt, das ist z.B. etwas was man mM vergeben kann.
    oder andere Kleinigkeiten, ist nicht wirklich schlimm, aber auch nicht o.k..
    Wenn der eine den anderen mißhandelt und quält, das finde ich selber nicht vergebungswürdig. Oder ihm die Frau mutwillig und bewußt ausspannt, ihn bestiehlt um Hab und Gut oder andere Verbrechen. Nur so als Beispiel.
    ich weiß nicht ob es immer gut ist auf Dauer für den Geschädigten, die andere Wange auch noch hinzuhalten, wenn die erste einen Schlag abbekommen hat.... Oder ob es nicht besser ist, Grenzen zu setzen, notfalls sogar den Kontakt abzubrechen. Sich gegenseitig die Zähne ausreißen find ich auch nicht gut, mag selber keinen Krieg.
     
  3. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.246
    ja, man könnte auch vergeben und trotzdem den Kontakt abbrechen, ich finde, dass Vergebung nicht bedeutet sich weiterhin zum Affen zu machen, sondern zu wissen, dass der andere halt nicht anders kann, aber nicht mehr mit mir, so etwa :)
     
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  4. Gida

    Gida Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2012
    Beiträge:
    1.239
    Ort:
    ALSDORF
    Du hast völig Recht, die andere Wange hinhalten ist auch nicht in Ordnung.
    Auch ich finde manches, was man mir sagt oder tut,nicht in Ordnung.
    Ist es mir wichtig, verteidige ich mich, oder ich überhöre es einfach. Komme ich mit einem Menschen nicht zurecht, breche ich den Kontakt mit ihm ab.
    Bewußt das Unrecht immer einstecken, nein das will ich und das tu ich nicht.
    Man tut seiner eigenen Seele damit auch nichts Gutes, denn sie wird immer wieder verletzt.
    Wenn wir am Ende unserer Tage vor unserem Schöpfer stehen, fragt er mit Sicherheit:" und was hast du für deine Seele getan?"
    Das ist für uns Menschen sehr wichtig, über allem was uns geschieht, dürfen wir das Heil unserer eigenen Seele nicht vergessen.
    Vergeben ist sehr schwer, man sollte sich bemühen es zutun, man kann es lernen.
    in Liebe Gida
     
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  5. puenktchen

    puenktchen Guest

    der andere kann nicht anders?
    Opferschutz ist mM wichtiger als Täterschutz

    das alles klingt ein wenig so, daß der Täter "nicht anders kann" und das Opfer soll dann obendrein auch noch zu Kreuze kriechen, seinem Täter vergeben, damit dem Täter wohler ist und dem Opfer? und alle friedlich und selig Weihnachten feiern können. nein, sorry, so läuft das nicht...
    Weihnachten ist ein Fest der Liebe. Aber JEDEN einzelnen Tag im Jahr muß sich JEDER so verhalten, daß NIEMAND zu Schaden kommt. und wenn, als Beispiel man jemanden mit Worten verletzt hat, sich entschuldigen z.B.. Und das kann man nur, wenn der Geschädigte sich zu Wort meldet, weil manchmal ist man mit Worten so bollerig unterwegs, daß man das selber noch nichtmal merkt!
    Täter sollten ihre Tat wieder gut machen, sich entschuldigen, vielleicht wäre das ein Weg daß mehr Liebe ist unter Menschen, nicht nur an Weihnachten.
     
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  6. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.506
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    Hi Moondance,

    ich finde es ganz fantastisch, das Beispiel mit den Säcken an Leid, Du nennst es Schuld, verwende ich als Matapher oft selbst. Man kann anderen Menschen alles nachtragen, aber welchen Sinn hat es?

    Doch meist den, um von sich selbst abzulenken.

    Ich selbst neige nicht besonders dazu nachtragend zu sein, sauer werden kann ich durchaus, dann rupf ich auch mal mit wem ein Hühnchen und dann ist es auch wieder gut.

    Was Du, @pünktchen meinst bzgl. der Entschuldigung, das setzt ja voraus Schuld auf sich genommen zu haben. Was, wenn jemand sich verletzt fühlt aber nicht wurde und was, wenn das Wertesystem desjenigen nun mit aller Härte einfordert: entschuldige dich gefälligst! Meist ist es damit nicht getan, sondern neben der Entschuldigung soll gefälligst auch noch gebüßt werden. Und das ordentlich, mindestens siebzig mal sieben Mal, um den Text vom Jesus auszuleihen. Und selbst dann ist es nicht genug.

    Davon halte ich aber so gar nichts.

    Natürlich, wenn ein Mensch einem anderen Menschen grobes Unrecht zufügt, Missbrauch, gar körperliche Gewalt, dann ist das zu ahnden und so zu vermeiden, dass derjenige es weiter so betreiben kann. Zu Ent-Schuldigen ist da aber nichts. Das gilt btw. auch für Menschen, die anderen ständig etwas nachtragen, die nicht loslassen können, die in ihrem eigenen Konzept so gefangen sind, dass sie gar nicht mehr aus ihrer Haut können. Manche Menschen brauchen es so zu leben. Es gibt ihnen soziale Sicherheit. Wenn alles seine "Ordnung hat". Und wehe der Mitmensch spielt dieses Spiel nicht mit... oh mann, wieviel Leid entsteht alleine daraus auf der Welt? Der Wunsch nach Sühne, Rachegelüste, die aber mit aufrichtiger Wiedergutmachung nichts zu tun haben.

    Wiedergutmachung betrifft das Vertrauen zueinander und das kann imho nur durch positive zukünftige Erlebnisse miteinander wieder ganz langsam aufgebaut werden. Das wiederum bedarf des guten Willens aller Beteiligten, dem Gegenüber einen Kredit an Vertrauen geben zu wollen. Sobald einer nicht will, kann man gehen und so ein Projekt ad akta legen und auf Distanz gehen. Und auch das ist dann "den Frieden zu wahren".

    Den Begriff verzeihlich sein mag ich sehr und ich mag Menschen, die mir ähnlich sind und auch verzeihlich und kaum nachtragend sind (ich glaube gar nicht nachtragend ist niemand *g*, zumindest zeitlich befristet kann ich auch schmollig werden) sind. Säcke nachtragen bringt meiner Erfahrung nach keinem Menschen irgend einen Zugewinn, nur einen scheinbaren Zugewinn an Macht und dem Gefühl ein guter, gerechter Mensch zu sein, obwohl gerade jene es nicht sind - weil sie so unverzeihlich sind.

    Fohe Festtage euch. :)

    LG
    Any
     
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  7. regentropf

    regentropf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2010
    Beiträge:
    1.190
    null.

    wer in der meinung ist, dass man am weihnachten (alles) vergeben muss, der lebt in einer illusion welt,
    wieso muss man nur am weihnachten vergeben?

    wenn ich vergebe, dann weil ichs möchte und nicht weil es weihnachten ist...
    und wer denkt, ich vergeb am weihnachten, weil ichs "muss", da ist er ein ego ^^

    trotzallem, wünsch ich n schönes fest... des essen :)
     
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  8. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    1.799
    Ich möchte sehr gerne vergeben.
    Wenn ich so eine alte Geschichte, die vom vielen Erzählen schon tiefe Spurrillen hat, loslasse, fühle ich mich befreit.
    Das tut sehr gut.
    Mit dem, was ich nicht vergeben kann, belaste ich mich selbst und den anderen Menschen.
    Manches zu vergeben, fällt mir schwer. Ich sehe dann eigentlich sehr deutlich, wie sehr ich diesen alten Ärger zu meinem Thema mache.
    In diesem Jahr habe ich die schöne Erfahrung gemacht, dass ich Altes losgeworden bin durch Gebet.
    Ich habe gebetet, in einem Fall, in dem ich nicht verzeihen konnte.
    Und es ist leichter geworden.
     
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  9. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.586
    Ganz gleich, um welchen Fall es da auch gehen mag: Ich stimme dir zu! (y)
     
  10. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.586
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    Ebenso!
     
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