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Weihnacht - Hoffnung statt Wunschzettel?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Trixi Maus, 24. Dezember 2014.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    So oder so ähnlich lautet die Auseinandersetzung, die ich jedes Jahr in den Medien verfolge. Dieses Jahr mit Schwerpunkt auf den christlichen Aspekten der Weihnacht: der Hoffnung.

    Hoffnung ist für mich ein emotionaler und auch ein spiritueller Kernaspekt von Weihnachten. Da wird ein Kind geboren, man kann es nicht wegreden, es ist wohl so geschehen. Die Welt wartete auf den Messias, auf den Erlöser und man erkannte ihn in einem Kind. Dieses Kind war die Hoffnung der Welt, das Licht der Welt schuf man gegebenenfalls erst nach dem Menschen Jesus Christus durch die Schaffung einer Religion. Und das ewige Licht, die Hoffnung daß Er uns zuteil wird, uns führt und leitet und uns einen "rechten Weg" zeigt, ward neu erschaffen, durch eine Christusgeschichte. In der Adventszeit ist ihr Beginn, durch sie kommen Hoffnung, Glaube und Liebe zum Ausdruck.

    Als Kind, muß ich sagen, war mir das herzlich egal. Hoffnung begann in der Vorweihnachtszeit bezüglich der Geschenke auf dem Wunschzettel, den ich innerlich angefertigt hatte. Äusserlich gab es bei uns keine Wunschzettel, sie wurden auch an keinen Weihnachtsmann verschickt, aber man wurde gefragt, was man sich wünschte.

    Und dann entstand Hoffnung bei mir primär rund um die grossen Geschenke - Spielzeug zumeist, Schallplatten und Bücher - aber auch um die wiederkehrende Tüten der Großmütter. Neben unnützen Nüssen befanden sich darin Süssigkeiten und ich durfte jährlich hoffen, die Nougathappen von meiner Schwester geschenkt zu bekommen. Kurz hoffte ich dann, daß diese Weihnachtszeit ewig so weitergehen möge, aber die Süssigkeiten waren sehr rasch aufgefressen und die Bücher rasch gelesen. Und der Alltag mit den neuen Dingen kehrte ein. Weihnachten war wieder weg bis zum nächten Mal.

    Heute ist es leider noch ebenso bei mir: die Geschenke sind abgeschafft, aber Hoffnung - puuh, ja, in der Weihnachtszeit kann ich mir etwas Zeit dafür nehmen, da habe ich Muße, aber im schnellen Arbeitsalltag? Wie genau soll ich's tun? Jeden Morgen hoffen? Worauf? Daß ich liegenbleiben kann und ausschlafen?


    Diese einführende Weihnachtssermonetik soll auf das Thema hinweisen: was bedeutet(e) Weihnachten früher und heute für mich, welchen Stellenwert nehmen Religion, Spiritualität und konkret Hoffnung oder andere Gefühle dabei ein, wie ist Weihnachten mit meinem restlichen Jahr verbunden. Oder: wie will ich die Idee hinter Weihnachten, die ja eine schöne ist so oder so, mit ins neue Jahr hineinnehmen.

    lg und Allen eine Frohe Weihnacht!

    Trixi Maus
     
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  2. starman

    starman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2014
    Beiträge:
    2.343
    Ort:
    Das hast Du sehr schön beschrieben und dem ist nicht viel hinzuzufügen. Ein kleines Kind verspricht immer Hoffnung. Was wären wir ohne sie? Auch jenseits aller religiösen Vorstellungen, bleiben
    Glaube (an was auch immer) Liebe (Zu wem und was auch immer) und Hoffnung (auf was auch immer)
    die Grundpfeiler unseres Lebens, unseres Geistes und unserer Seele. Ohne sie müssten wir im Dunklen herumtappen, sie sind das Licht das uns leitet und es liegt nur an uns selbst was wir daraus machen.
    Somit ist die Geburt eines unschuldigen Kindes der schönste Ausdruck dafür.

    In diesem Sinne eine fröhliche (gesegnete) friedliche Weihnacht für Alle ( für die die guten Willens sind aber auch für die, die diesen Willen erst finden müssen)
    LG
    L&L
     
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  3. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Hallo Trixi Maus

    Ich wünsche dir auch von Herzen eine gesegnete, friedvolle und fröhliche Weihnacht. :)

    Im Laufe meines bewussten spirituellen Weges hat sich meine Hoffnung gewandelt... in Gewissheit, in Freude, Dankbarkeit und Demut.

    Bin heute ein wandelnder Klangkörper... alles in mir ist am Singen und Jubilieren. Schööön, habe ich so noch nie erlebt (DANKE nach oben schickt). :)
     
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  4. Ja ich schliesse mich an sehr schön.

    Aber Hoffnung und Frieden, versprechen sie alle immer, und in Wirklichkeit ist es immer das gleiche.
    Gerade die die so was versprechen halten sich nicht daran, und bleiben innerlich zerstreut, weil man solche Gefühlszustände eben nur in sich selbst finden kann.
    Und wer das erreicht kann es auch übertragen, anders hilft es nichts, Frieden versprechen und Zerstreutheit übertragen, das funktioniert was die Welt und die Medien betrifft nicht wirklich.
     
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  5. WithoutName

    WithoutName Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2014
    Beiträge:
    8.131
    Vielleicht ist das Kind einfach "nur" ein Symbol - finde zurück zum Kind in dir? Wir sollen nicht diesem Kind hinterher laufen, seinen Weg gehen, sondern unser eigenes Kind in uns erwecken. -nur so ein Gedanke.
     
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  6. MisterFrankie

    MisterFrankie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2008
    Beiträge:
    778
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    .....mein Wunschzettel für Weihnachten:
    keine Geschenke :) ..probiert es mal, ihr werdet feststellen das dies eigentlich sehr schwer bis gar nicht umzusetzen ist.
    Viel mehr mein Wunschzettel besonders für Weihnachten ist Frieden zwischen den Menschen! Ob jetzt die eigene Familie Freunde oder Bekannte. Und Friede ist ein Wunsch auch für jeden neuen Tag! Besonders aber sollte die Weihnachtszeit auch dafür da sein über sich selbst nachzudenken, ob man bereit ist, anderen mehr zu geben als man ihm nimmt. Denn jeder verändert die Welt von seinem Herzen aus! Wenn die Schöpfung zerstört wird, dann bist du es Mensch der es zulässt!
    Christkindlzeit.....für mich die Hoffnung das viele Kinder des Lichtes die tote Sterne wieder zum leuchten bringen.......

    Hoffnung:
    ein Tor deines Weges hat sich geschlossen, aber viele Tore anderer Wege sind offen.....denn die Möglichkeiten des Guten sind ewig!

    Wünsche hier in diesem Raum allen Friedliche Weihnachtszeit!
     
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  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Du sollst ja nicht zu Jesus werden, sondern zum Christ. Also zum Christus. Das wäre das Ziel, daß ein Christ zum Christus wird. Nicht durch Nachleben des Lebens von Jesus Christus. Sondern im eigenen Leben durch eigene Worte und eigene Taten.

    (nur so ein Gedanke)

    :):)
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Also ich hab heute ansatzweise mal wieder der Vorliebe des gesungenen Wortgottesdienstes gefrönt. Schön schön. Psalmensingen, Antiphon, Beugen beim Im Namen des Vaters und des Sohnes..., Lesungen gesungen und nicht gelesen, auch das Evangelium gesungen, nicht gelesen, Orgel, ewiglange knien, Oblate in den Wein tunken, singensingensingen, nochmal singen, Kreuz schlagen, Knicks, Frohe Weihnachten, Friede sei mit Dir, Amen. Die ganze dicke Sosse habe ich mir gegeben, heute immerhin 160 Minuten lang.

    Herrlich. Also ich könnte da ja stunden-, tage-, wochen- montagejahrelang drin verweilen, das ist so meditativ, diese Stundengebete. Ich komm da voll in Trance. Geil. Man muß es halt regelmässig machen, sonst kommt man mit der gregorianischen Notation durcheinander und versingt sich und muß sich v.a. zu sehr auf sich selber konzentrieren. Nur durch die Regelmässigkeit entsteht im Gebet die Freiheit. (Es wird mit Beichte ähnlich sein, kleine Randbemerkung in meine Richtung, denn das steht mir noch bevor. Hab ich arme Sau noch nie und weiß noch nicht mal, wie das geht um ehrlich zu sein. Ach herrje ich bin ein schlechter Christ, aber Herr Katholik bin ich erst seit 4 Jahren also nimm es nicht so genau.)



    Tja, wenn man da so sitzt, dann ist das nicht nur bei mir so, sondern ich beobachtete ähnliche Prozesse zum Beispiel auch bei meinem Sitznachbarn heute Nacht: man geht in sich, verläßt sich dabei ein Stück und durch die blosse Teilnahme als hörender Teilnehmer am Gottesdienst eröffnet sich einem die Geburt von Jesus Christus. Ein Geschenk, ein Kind Gottes, aber eben kein gewöhnlicher Mensch, sondern eine Person mit einer ganz besonderen Geschichte. Aufgewachsen in einer Handwerkerfamilie, der Vater reiste viel, eine oft allein erziehende Mutter, und dann eine merkwürdige Wendung im Alter von etwa 30 Jahren, in dem die Legende einer Geburt in einem Stall zu Tage tritt und der Erlöser sich offenbart. In der damaligen Zeit war das hinnehmbar, denn man erwartete diesen Erlöser aus allen Religionen der Region heraus sehnlichst. Die Wiederkehr des Propheten.

    Aber da kam einer, der sagte "ich bin gar kein Prophet, Propheten waren alle vor mir, ich bin der Sohn Gottes. Ich bin kein Mensch. Ich bin Gott. Und Gott zeigt sich Euch durch mich. Und die Leute erkannten in ihrer damaligen Situation teilweise, daß dies ein Erlöser sei, weil er in ihrer Sprache von Heil sprach und folgten ihm. Zogen einfach mit, wie mit einem Reiseguru. Aber nur kurze Zeit, natürlich, denn seine Berühmtheit währte kurz, er wurde für seine öffentlichen Predigten zum Tode verurteilt. Etwa 2 Jahre wird das alles gedauert haben.

    Keiner würde heute davon wissen, wenn es nicht Zeitzeugen gegeben hätte, die davon berichteten, und wenn es etwa 30-80 Jahre danach (laut Althistorikern) nicht Schriftkundige gegeben hätte, die deren Überlieferung aufgeschrieben hätten in Form der Evangelien. Natürlich- das muß man hinzufügen - mit dem Gesicht der damaligen Zeit.


    Was hat das heute für mich zu bedeuten? Viel, muß ich sagen. Ich bin nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, also müsste man mich im Grunde genommen bitte auch so behandeln. Die christlichen Kirchen haben eine Botschaft, die dazu führen kann: Nächstenliebe. Caritas. Wenn man durch sie getrieben ist, durch die Kunst zu helfen, dann verfolgt man christliche Ziele. Ohne diese Geburt wäre in meinem Leben diese Botschaft niemals angekommen.

    Was bedeutet es für mich noch? Ich habe eine Mutter, ja. Sie ist nicht unbefleckt, sie hat Spuren in meinem Leben hinterlassen durch falsche Entscheidungen und für mich nicht immer förderliches Verhalten. Nehme ich also wahr, was Menschsein bedeutet, geboren sein von einer Mutter bedeutet.

    Ich habe auch einen Vater. Er ist im Himmel, schon lange. Er ist aber auch bei mir, innendrin. Immer im Herzen, manchmal auch noch in den Gedanken. Aber eine ganz andere Idee ist ein Vater im Himmel als Gott. Also nicht der leibliche Vater natürlich, sondern Gott im Himmel, der wird ja auch Vater genannt.

    Nunja man kann also eine Art Parallelfamilie finden, wenn man denn mit Vater und Mutter hadert oder keinen Zugang hat. Das geht schon durchaus, davon profitiere ich. Liebe kriege ich sehr viel.

    Und da ist da aber ja auch noch der Sohn von Gott, also dann ja vermutlich unser Bruder Jesus Christus. Ich wollte immer einen Bruder, muß ich sagen, daher profitiere ich auch hiervon. Aber: er ist eben auch ein Meister. Hm. Das wird gar kein leichtes Verhältnis, lieber Bruder. Wäre ich doch selber so gerne meisterlich und liegt mir doch Demut eher noch nicht. Es drückt mir auf die Tränendrüse und wer will das schon sehen.

    Nun ja, und dann protitiere ich natürlich auch davon, daß ich ihm jedes Jahr in seinen Tod folgen kann an Ostern, daran teilhaben tatsächlich, unbeschadet. Mit Menschen gelingt das schlechter. Da will man lieber nicht so ganz genau mitfühlen, oder? Hm, ich muß mir das noch überlegen.

    Und ansonsten fürchte ich ja: ohne daß ich das sogenannte Kirchenjahr verfolge, fällt mir der Kerl im Januar wieder aus meinem Bastkörbchen heraus, das ich mir während der Weihnachtstage häkele, um dann die Ostereier hinein zu tuen oder aber ihn wieder zu erkennen, irgendwo zwischen den Osterhasen muß er ja stecken, er läßt sich ja auch vom Weihnachtsmann nicht letztendlich vertreiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Dezember 2014
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  9. Fragewurm

    Fragewurm Aktives Mitglied

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    304
    Wozu brauchen wir Weihnachten, wo doch täglich ein Knäblein geboren wird, dass Jahre später sich für Gott hält.
     
  10. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Hessen
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    Solange man das was man Gott nennt , nicht in einem selber erkannt hat oder geboren wird, hat man auch den mystischen Grund von Weihnachten nicht verstanden--- und da nutzt es einem garnichts wenn ""doch täglich ein Knäblein geboren wird, dass Jahre später sich für Gott hält"".
     
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